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Geschenk für Hundefreunde

Begonnen von Reinhard, 27.12.2022, 15:25

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Reinhard

Der Wanderführer "Wandern mit Hund Chiemgau - Berchtesgaden" steht aus unserem letzten Bergrätsel zur Verlosung offen. Wir schreiben ihn jetzt für die Allgemeinheit aus.

Das bedeutet:
Der erste, der antwortet, erhält den Band zugesandt!

#vielglueck#

Information zum Buch


wastl

habe Intresse

gruß wastl

Kalapatar

Servus Beinand #hund7#

So, jetzt erst einmal herzlichen Glückwunsch an den Wastl, er bekommt den letzten Führer unseres roBerge Weihnachtsrätsel. Aber ich wäre nicht der ,,Kalapatar"., wenn ich mich da nicht noch einmal mit einem ,,G'schichterl" draufsetzen würde. Hunde in den Bergen, am besten angeleint, und es muss ja nicht immer so grausig ausgehen, wie hier:

Einst, in undenklicher Frühzeit, lebte und herrschte in diesen Landen ein rauher und wilder König, welcher Watzmann hieß. Er war ein grausamer Wüterich, der schon Blut getrunken hatte aus den Brüsten seiner Mutter. Liebe und menschliches Erbarmen waren ihm fremd, nur die Jagd war seine Lust, und da sah zitternd sein Volk ihn durch die Wälder toben mit dem Gebell der Rüden, gefolgt von seinem ebenso rauen Weib und seinen Kindern, die nichts gutes im Sinn hatten. Bei Tag und bei Nacht durchbrauste des Königs wilde Jagd die Gefilde, die Wälder, die Klüfte, verfolgte das scheue Wild und vernichtete die Saat und mit ihr die Hoffnung der Bauern.
Eines Tages jagte der König wiederum mit seinem Tross und kam auf eine Lichtung, auf der eine Herde weidete und ein Hirtenhäuslein stand. Ruhig saß vor der Hütte die Hirtin auf frischem Heu und hielt ihr schlummerndes Kindlein in den Armen. Neben ihr lag ihr treuer Hund, und in der Hütte ruhte ihr Mann, der Hirte. Jetzt unterbrach der tosende Jagdlärm den Naturfrieden dieser Waldeinsamkeit; der Hund der Hirtin sprang bellend auf, da warf sich des Königs Meute sofort auf ihn, und einer der Rüden biss ihm die Kehle ab, während ein anderer seine scharfen Zähne in den Leib des Kindleins schlug und ein dritter die erstarrte Mutter zu Boden riss. Der König kam indes nahe heran, sah das Unheil und stand und lachte.
Plötzlich sprang der vom Gebell der Hunde, dem Geschrei des Weibes erweckte Hirte aus der Hüttentüre und erschlug einen der Rüden. Dieser war des grausamen Königs Lieblingstier . Darüber wütend fuhr der König auf und hetzte mit teuflischem Hussa Knechte und Hunde auf den Hirten, der sein ohnmächtiges Weib erhoben hatte und voller Verzweiflung erst auf sein zerfleischtes Kind am Boden und dann gen Himmel blickte. Bald sanken beide zerrissen von den Ungetümen zu dem Kinde nieder; mit einem schrecklichen Fluch zu Gott im Himmel endete der Hirte, und wieder lachte und frohlockte der blutdürstige König. Aber alles hat ein Ende und irgendwann ist es halt einfach genug.

Es erhob sich ein dumpfes Brausen, ein Donnern in Höhen und Tiefen, in den Bergesklüften ein wildes Heulen, und der Geist der Rache fuhr in des Königs Hunde, die fielen ihn jetzt selbst an und seine Königin und seine sieben Kinder und würgten alle nieder, dass ihr Blut spritzte, und dann stürzten sie sich von dem Berge wütend in die Abgründe. Aber ihre Leiber erwuchsen zu riesigen Bergen, und so steht er noch, der König Watzmann, ein kalter Bergriese, und neben ihm, eine starre Zacke, sein Weib, und um beide die sieben Zinken, ihre Kinder - in der Tiefe aber hart am Fuß des Berges ruhen die Becken zweier Seen, in welche einst das Blut der grausamen Herrscher floss, und der große See hat noch den Namen Königssee, und die Alm, wo die Hunde sich herabstürzten, heißt Hundstod.

Quelle: Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch #hund6# #hund6#

Vom König Watzmann gibt es jede Menge Sagen, diese hier ist halt geprägt von den Hunden, die Geschichte wird oft auch anders erzählt.

Also, wir wünschen dem Wastl viel Spaß mit seinem Wanderführer und vielleicht erzählt er uns ja mal ein ,,G'schichterl" was er so dabei erlebt hat. Es muss ja nicht immer um grausame Herrscher und ,,mühsame" Hatscher gehen.
Mühsame Hatscher? Am 18. Juni 1881 durchkletterten die Ramsauer Bergführer Johann Grill und der Wiener Otto Schück als Erste die Watzmann Ostmann und brauchten 14h vom Königssee bis zum Gipfel der Südspitze. Na heute geht das schneller, ich glaube der Rekord liegt bei unter 2h.

Also Wastl: Auf geht's! hund4 hund4

Viele Grüße, Kalapatar


wastl

Zitat von: Kalapatar am 27.12.2022, 19:01Also, wir wünschen dem Wastl viel Spaß mit seinem Wanderführer und vielleicht erzählt er uns ja mal ein ,,G'schichterl" was er so dabei erlebt hat. Es muss ja nicht immer um grausame Herrscher und ,,mühsame" Hatscher gehen.
Mühsame Hatscher? Am 18. Juni 1881 durchkletterten die Ramsauer Bergführer Johann Grill und der Wiener Otto Schück als Erste die Watzmann Ostmann und brauchten 14h vom Königssee bis zum Gipfel der Südspitze. Na heute geht das schneller, ich glaube der Rekord liegt bei unter 2h.

Also Wastl: Auf geht's! hund4 hund4

Viele Grüße, Kalapatar

 so schnell werde ich alter Mann das nicht schaffen, aber Danke werde mein bestes geben.
gruß wastl