Bike&Hike Keilbachjoch (2833m/Zillertaler Alpen)

Begonnen von MANAL, 20.07.2022, 21:27

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MANAL

Den schönen Sonntag habe ich in den Zillertaler Alpen verbracht. Gestartet bin ich im Stillupgrund am Ende der Mautstraße (8€/Pkw) am Stillupspeicher am Gasthof Wasserfall auf 1129m. Da der Stillupgrund wie viele andere Täler in der Region sehr lange ist habe ich daraus eine Bike&Hike-Tour gemacht.

Bin selber kein leidenschaftlicher Radler, sondern sehe den Drahtesel als Transportmittel. Ein FakE-Bike sehe ich für Touren im einsamen Regionen eher kritisch, da es aus meiner Sicht Kraftfahrzeuge sind die in solche Regionen nichts verloren haben. Der Stillupgrund ist für Hardcore-MTBler vermutlich eh Horror. Eine Asphaltstraße führt ca. 8km mit große Teile recht flachen Passagen bis zur Grüne Wand Hütte. Erst gegen Ende wird es unangenehm steil. So steil, dass ich ein paar Passagen auch geschoben habe weil das nicht langsamer ist, dafür schonender für meine Oberschenkel. Hinter der Grüne Wand Hütte kann man dann noch ca. einen Kilometer auf einem deutlich robusteren Fahrweg weiterfahren. Auf ca. 1500m Höhe kann man dann sein Raddepot einrichten, denn da wird es irgendwo ziemlich steil und schwer fahrbar und ich als Wanderer tue mir leichter zu gehen.

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Im hinteren Teil des Stillupgrunds wo ich schon vom Fahrrad auf die Wanderstiefel umgestiegen bin

Nach ungefähr einem Kilometer erreicht man dann das Ende des Fahrwegs an der Materialseilbahn der Kasseler Hütte. Die Hütte sieht man nun oberhalb eines Absatzes. Aber es sind noch an die 500 Höhenmeter bis man dort ist. Ab hier zieht dann der Wanderweg serpentinenreich in ein Tälchen nach Osten durch viel Vegetation aufwärts zur Hütte. Der Weg ist nirgends zu steil und gut zu gehen.

Auf der schönen und aussichtsreich am Ende des Stillupgrunds gelegenen Kasseler Hütte kehre ich erstmal ein und Stärke mich mit einem guten und reichlichen Kaiserschmarrn der hier eine Spezialität in verschiedenen Varianten ist. Auf der Terrasse war es gerade ruhig, die Tagesgäste waren teilweise schon wieder abgestiegen und die Übernachter vom Berliner Höhenweg noch nicht eingetroffen.

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Von der Kasseler Hütte bietet sich eine tolle Aussicht zum Großen Löffler. Die markante Scharte rechts ist die Lapenscharte über die der Berliner Höhenweg zur Greizer Hütte im benachbarten Floitengrund führt.

Nach der Stärkung bin ich dann weiter gestiegen. Zuerst ein paar hundert Meter entlang des Berliner Höhenwegs Richtung Greizer Hütte bis man einen Wegweiser zur Lacke und dem Keilbachjoch erreicht. Diesem folgend geht es in Serpentinen in moderater Steigung aufwärts. Während die Vegetation immer karger und der Boden immer steiniger wird geht es auf gutem Weg aufwärts zum nächsten Absatz hinter dem sich ein Kar mit einem See (der "Lacke") befindet.

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Die Lacke auf ca. 2500m ist erreicht. Vom Östlichen Stillupkees ist nur noch ein kläglicher Rest hochoben links von der Wollbachspitze zu sehen. Ab hier geht es in die einsame weglose Wildnis rein.

Dass hier für den Normalwanderer Schluß ist zeigen die Warntafeln für "Alpine Route". Diese Warnung sollte auf jedem Fall ernst genommen werden. Ab hier geht es zwar gut markiert weiter, aber es finden sich nur noch abschnittsweise Wegspuren. Stellenweise muss man jetzt auch selber die bequemste Route zwischen den Markierungen durch Blockgelände, Schutt, Platten und Gletscherschliff finden. Bei schönen Wetter kein Problem, aber sollte man schlechte Sicht haben kann man ohne Wegspur sicher schnell die Orientierung finden. Zudem ist Trittsicherheit ein absolutes Muss, da überall Löcher und Spalten zwischen den Blöcken und Platten lauern.

Man umrundet nun die Lacke westseitig und überschreitet auf Platten den Ausfluß des Sees. Ich kann mir Vorstellen, dass hier im Frühsommer mit viel Schneeschmelze es auch problematisch sein kann über den Bach zu kommen. Nach der Überquerung steigt man ein Stück aufwärts und geht oberhalb der Lacke nach Süden durch die Felswüste. Am Ende des Sees biegt man nach Südwesten in ein Kar ab in dem es über Gletscherschliffplatten aufwärts geht. Der Granit ist sehr griffig, bei Nässe, Schnee oder Vereisung kann das hier aber auch deutlich schwieriger werden.

Auf ca. 2700m erreicht man die Abzweigung zur Grünen Wand Spitze zu der wohl auch Markierungen hochführen (dürfte technisch nicht sonderlich schwierig sein, max. T4 I). Ich biege nach links ab und ziele über Viele Blöcke und rissige Platten hoch zum jetzt sichtbaren Kreuz am Keilbachjoch. Hier oben überschreite ich das einzige kurze Schneefeld, ansonsten ist alles schneefrei. Das auf Karten dargestellte Östliche Stillupkees ist hier unten nicht mehr existent.

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Das relativ einfach, aber wilde und nur mit Markierung versehene wegelose Aufstiegsgelände unterhalb des Keilbachjochs. Rechts die Wollbachspitze, der markante Zahn in der Mitte ist die eher unbekannte Roßwandspitze.

Nach 4,5 Stunden ab dem Parkplatz erreiche ich das 2833m hohe Keilbachjoch von dem der Weg weiter wieder runter ins Südtiroler Ahrntal führt. Dieser Übergang ist der erste gletscherfreie Übergang von Nord- nach Südtirol östlich vom Pfitscherjoch und wurde früher von Schmuggler benutzt. Daher findet sich sich dieser Übergang auch unter dem Titel Ahrntaler Schmugglerpfade.

Abstieg erfolgte auf gleichen Weg wie der Aufstieg. Dank dem Radl ist der ansonsten elendig lange Talhatscher in weniger als einer halben Stunde erledigt.

Insgesamt eine ziemlich stattliche Tagestour die auch nur mit Fahrradhilfe möglich ist. Ansonsten sind die Wegstrecken mit insgesamt 33 Kilometer nur noch spaßbefreit zumal man ja auch ca. 1750 Höhenmeter ab dem Stillupspeicher absolvieren muss. Die reine Gehzeit (bzw. Fahrzeit bei der Radstrecke)  lag bei 7,5 Stunden (Pausen nicht eingerechnet).

Man bewegt sich dafür ab der Kassler Hütte in wunderbar einsamer und wilder Landschaft. Ich habe da niemand getroffen. Vom Keilbachjoch bietet sich eine tolle Aussicht runter ins Ahrntal und man hat einen schönen Dolomitenblick von den Tofanen über Civetta, Marmolada bis zum Rosengarten und Schlern.

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Aussicht vom Keilbachjoch nach Süden ins Ahrntal und in die Dolomiten.

Man könnte vom Keilbachjoch auch noch die Gfallenspitze "mitnehmen". Es gibt zwar keinen Weg oder Markierungen, aber die ca. 130 Höhenmeter über den blockigen Ostgrat haben nicht sonderlich schwierig ausgesehen. Ich habe aber aus Kraft- (bin einfach so steiles Radfahren nicht gewohnt) und Zeitgründen darauf verzichtet. Wenn man auf der Kassler Hütte übernachtet könnte man sicher sowohl die Grüne Wand Spitze, das Keilbachjoch und die Gfallenspitze als Tagesausflug machen. Inzwischen gibt es auch noch einen weiteren markierten Weg von der Kassler Hütte auf einen Wander 3000er im Sonntagskar (findet sich noch nicht auf allen Karten), der Gipfelname fällt mir gerade nicht ein, am besten auf der Hüttenhomepage nachschauen. Ich werde da sicher wieder mal hochkommen, vielleicht auch übernachten und sicher den einen oder anderen Gipfel dann mitnehmen.

Fazit:
Lange und anstrengende Tour in beeindruckend wilder und einsamer Hochgebirgslandschaft. Durch den Rückgang der Gletscher ist die Tour ohne jeglichen Gletscherkontakt machbar. Dennoch ist ab der Lacke alpine Erfahrung bei der Wegfindung und Trittsicherheit absolutes Muss. Man bewegt sich die ganze Tour weder in sonderlich ausgesetzten oder exponierten Gelände oder im Absturzgelände. Die größte Gefahr ist bei schlechter Sicht Markierungen zu verpassen und vom Weg abzukommen, da nach der Lacke fast nirgends mehr Pfadspuren sichtbar sind.

schneerose

Zitat von: MANAL am 20.07.2022, 21:27
Insgesamt eine ziemlich stattliche Tagestour die auch nur mit Fahrradhilfe möglich ist. Ansonsten sind die Wegstrecken mit insgesamt 33 Kilometer nur noch spaßbefreit zumal man ja auch ca. 1750 Höhenmeter ab dem Stillupspeicher absolvieren muss. Die reine Gehzeit (bzw. Fahrzeit bei der Radstrecke)  lag bei 7,5 Stunden (Pausen nicht eingerechnet).

Gäbe noch die Möglichkeit Shuttlebus: Mayrhofen – Grüne Wand Hütte:
https://assets.ctfassets.net/390osprlshgj/5JDh3RQFYoKfiFwEmnNTXP/47b0109e752972b626967abf567863e7/mhf-fahrplan-mayrhofen-stilluptal.pdf

Chtransalp10

Zitat von: MANAL am 20.07.2022, 21:27Nach ungefähr einem Kilometer erreicht man dann das Ende des Fahrwegs an der Materialseilbahn der Kasseler Hütte. Die Hütte sieht man nun oberhalb eines Absatzes. Aber es sind noch an die 500 Höhenmeter bis man dort ist. Ab hier zieht dann der Wanderweg serpentinenreich in ein Tälchen nach Osten durch viel Vegetation aufwärts zur Hütte. Der Weg ist nirgends zu steil und gut zu gehen.
Nach der Stärkung bin ich dann weiter gestiegen. Zuerst ein paar hundert Meter entlang des Berliner Höhenwegs Richtung Greizer Hütte bis man einen Wegweiser zur Lacke und dem Keilbachjoch erreicht. Diesem folgend geht es in Serpentinen in moderater Steigung aufwärts. Während die Vegetation immer karger und der Boden immer steiniger wird geht es auf gutem Weg aufwärts zum nächsten Absatz hinter dem sich ein Kar mit einem See (der "Lacke") befindet.

Die Lacke auf ca. 2500m ist erreicht. Vom Östlichen Stillupkees ist nur noch ein kläglicher Rest hochoben links von der Wollbachspitze zu sehen. Ab hier geht es in die einsame weglose Wildnis rein.

Dass hier für den Normalwanderer Schluss ist zeigen die Warntafeln für "Alpine Route". Diese Warnung sollte auf jeden Fall ernst genommen werden. Ab hier geht es zwar gut markiert weiter, aber es finden sich nur noch abschnittsweise Wegspuren. Stellenweise muss man jetzt auch selber die bequemste Route zwischen den Markierungen durch Blockgelände, Schutt, Platten und Gletscherschliff finden. Bei schönen Wetter kein Problem, aber sollte man schlechte Sicht haben kann man ohne Wegspur sicher schnell die Orientierung finden. Zudem ist Trittsicherheit ein absolutes Muss, da überall Löcher und Spalten zwischen den Blöcken und Platten lauern.

Man umrundet nun die Lacke westseitig und überschreitet auf Platten den Ausfluß des Sees. Ich kann mir vorstellen, dass hier im Frühsommer mit viel Schneeschmelze es auch problematisch sein kann über den Bach zu kommen. Nach der Überquerung steigt man ein Stück aufwärts und geht oberhalb der Lacke nach Süden durch die Felswüste. Am Ende des Sees biegt man nach Südwesten in ein Kar ab in dem es über Gletscherschliffplatten aufwärts geht. Der Granit ist sehr griffig, bei Nässe, Schnee oder Vereisung kann das hier aber auch deutlich schwieriger werden.

Auf ca. 2700m erreicht man die Abzweigung zur Grünen Wand Spitze zu der wohl auch Markierungen hochführen (dürfte technisch nicht sonderlich schwierig sein, max. T4 I). Ich biege nach links ab und ziele über Viele Blöcke und rissige Platten hoch zum jetzt sichtbaren Kreuz am Keilbachjoch. Hier oben überschreite ich das einzige kurze Schneefeld, ansonsten ist alles schneefrei. Das auf Karten dargestellte Östliche Stillupkees ist hier unten nicht mehr existent.

Nach 4,5 Stunden ab dem Parkplatz erreiche ich das 2833m hohe Keilbachjoch von dem der Weg weiter wieder runter ins Südtiroler Ahrntal führt. Dieser Übergang ist der erste gletscherfreie Übergang von Nord- nach Südtirol östlich vom Pfitscherjoch und wurde früher von Schmuggler benutzt. Daher findet sich sich dieser Übergang auch unter dem Titel Ahrntaler Schmugglerpfade.

Man bewegt sich dafür ab der Kassler Hütte in wunderbar einsamer und wilder Landschaft. Ich habe da niemand getroffen. Vom Keilbachjoch bietet sich eine tolle Aussicht runter ins Ahrntal und man hat einen schönen Dolomitenblick von den Tofanen über Civetta, Marmolada bis zum Rosengarten und Schlern.

Fazit:
Lange und anstrengende Tour in beeindruckend wilder und einsamer Hochgebirgslandschaft. Durch den Rückgang der Gletscher ist die Tour ohne jeglichen Gletscherkontakt machbar. Dennoch ist ab der Lacke alpine Erfahrung bei der Wegfindung und Trittsicherheit absolutes Muss. Man bewegt sich die ganze Tour weder in sonderlich ausgesetzten oder exponierten Gelände oder im Absturzgelände. Die größte Gefahr ist bei schlechter Sicht Markierungen zu verpassen und vom Weg abzukommen, da nach der Lacke fast nirgends mehr Pfadspuren sichtbar sind.

Dieses Jahr packen wir endlich den Ahrntaler Schmugglerweg an. Im Gegensatz zu Manal fahren wir mit dem Zug nach Mayrhofen, von dort mit dem Taxibus bis zur Grüne-Wand-Hütte. Der Aufstieg zur Kassler Hütte ist dann nur noch 2,5 Stunden weit. Wir hatten eine Übernachtung eingeplant, weil wir am nächsten Tag dann übers Keilbachjoch hinunter ins Ahrntal gehen wollen. Die Kassler Hütte hat seit diesem Jahr ein neues Hüttenwirtspaar, junge Leute, aus KASSEL, die sich alle Mühe geben und mit viel Herzblut diese Hütte - hoffentlich noch länger - führen. Die Hütte ist nicht ausgebucht, ca. 25 Personen, die allermeisten sind unterwegs auf dem Berliner Höhenweg, unsere Tour macht heute keiner.
Morgens hängen dicke Wolken in den Bergen, aber der Wetterbericht sagt erst gegen Abend leichte Regenschauer an. Wir wagen es also und gehen Richtung Keilbachjoch. Diesen Aufstiegsweg hat Manal so gut beschrieben, dass ich darüber jetzt nichts neues mehr schreiben brauche! :)  siehe Zitate oben!!

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In der Bildmitte entdeckt man meine Begleiterin, so sind die Größenverhältnisse gut sichtbar...

Nach 2,5 Stunden sind wir am Kreuz - und erkennen, dass die Abstiegsroute nicht direkt vom Kreuz, sondern 50 Meter westlich markiert ist. Diese 50 Meter da hinüber fordern uns gewaltig! Alles wackeliges Blockgelände, wir müssen uns den Weg zur Markierung suchen, Spuren gibt es  auf diesen großen Blöcken keine... Und dann ging´s los: 4 Stunden mühsame Blockturnerei, von einer Markierung zur nächsten. Also, ohne Markierungen hätte ich da nieee hinuntergefunden! ( zumal weiter unten dann ein riesiger Abbruch kommt, den wir erst von unten bemerken!). Für die knapp 1000 Höhenmeter bis zum Keilbachmoos brauchen wir fast 3,5 hochkonzentrierte Stunden! Ich schätze die Südseite des Keilbachjoches noch schwieriger ein, als den Aufstieg auf der Nordseite, T 4 denke ich.. schmale Grasbänder, wackelige Blöcke, weglos. Nur bei trockenen Verhältnissen und nur für absolut sichere, konditionsstarke Menschen zu empfehlen!! ( welche eine Leistung für die Schmuggler in früheren Zeiten, da hin- und herüber mit schwerem Gepäck..)
Ab dem Keilbachmoos wird es wieder einfacher, ein schmaler Steig leitet uns zur Golser Alpe, die heute nicht bewohnt ist - die Besitzerin , eine Lehrerin, ist wieder an der Schule - die 70 Ziegen sind im steinigen Gelände sich selbst überlassen und weiden 500 Höhenmeter weiter oben.
Noch ca. 100 Höhenmeter steil bergauf, dann kommen wir zur Alm Holzerböden. Hier hätten wir übernachten können - wenn nicht auf der Alpenverein-aktiv-Seite eine falsche Auskunft zu den Öffnungszeiten gestanden wäre.... ( ist inzwischen mit Hilfe von uns und einer Wanderführerin, die dort oben manchmal aushilft, korrigiert worden!). Aber wir haben Glück: die Dorothea nimmt uns im Auto mit runter, wir sind heilfroh, dass uns die letzten 2 Stunden Abstieg, nochmal 800 Höhenmeter bis Steinhaus, erspart bleiben. Es reicht auch so... 7,5 Stunden volle Konzentration...

Wir übernachten in Prettau und bummeln am nächsten Tag vom Gasthof Stern aus zu verschiedenen Almen, besuchen das Bergwerksmuseum und das Infozentrum, schauen uns den riesigen Wasserfall von oben an und genießen mal den "Ruhetag", vor dem geplanten Rückweg übers Heilig-Geist-Jöchl zur Plauener Hütte. ( das sind nochmal 7 Stunden reine Gehzeit)
Allerdings macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung: es gießt am nächsten Tag wie aus Kübeln, alles ist wolkenverhangen, Nebel und schlechte Sicht. Wir brechen ab, heben uns die Fortsetzung für nächstes Jahr auf - und fahren mit Bussen und Bahnen über den Brenner wieder nachhause...

Infothek

Die Bergtour von der Grüne-Wand-Hütte zum Keilbachjoch (ohne Überschreitung ins Ahrntal wie von Chtransalp10 vorgenommen) haben wir jetzt in die roBerge-Tourendatenbank übernommen.
Erstellt von MANAL (mehr siehe vorige Beiträge).

zur Tour



Am Keilbachjoch


#danke1#  MANAL!



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