Rechtliche Hinweise

Oft bewegt man sich beim Mountainbiken außerhalb der Gesetze, ohne sich dessen bewusst zu sein. Im schlimmsten Fall, z.B. bei einem Unfall, kann dies zu erheblichen Schwierigkeiten rechtlicher und finanzieller Art kommen.

Österreich: In Österreich ist das Mountainbiken im Gebirge grundsätzlich verboten, außer die Wege sind extra als Radwege gekennzeichnet.

Deutschland: Das Biken ist grundsätzlich erlaubt, aber das Fahren abseits der Wege ist verboten. Details sind auf Länderebene festgelegt, deshalb gibt es keine einheitlichen Regelungen.

Da wir von roBerge.de nicht wissen, welche der von uns vorgestellten MTB-Routen in der Gegenwart oder Zukunft offiziell verboten oder freigegeben werden, beschreiben wir hier die Touren so, wie sie aufgrund der Kenntnis des Autors technisch als befahrbar gelten. Dies heißt nicht unbedingt, dass die beschriebenen Touren auch erlaubt sind. Sofern uns Einschränkungen bekannt sind, geben wir in der betreffenden Tourenbeschreibung einen Hinweis.
Deshalb ist es für jede Tourenplanung selbstverständlich, dass man sich an geeigneten Stellen (Gemeinde, Grundstückseigentümer, Tourismusbüros, Polizei, Gendarmerie) Auskunft über die Befahrbarkeit der Strecken einholt. Die von uns angegebenen Links zu den Tourismusbüros sind hierzu eine Hilfe. Wir weisen extra darauf hin, dass wir insbesondere für die rechtliche Befahrbarkeit der beschriebenen Touren sowie für Fehler in den Beschreibungen keinerlei Haftung übernehmen können!




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Wegsperre Lawine Klausgraben

Begonnen von Christian M., 04.06.2006, 15:34

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Christian M.

Servus MTBler! Und auch Wanderer!
Wer von Hainbach über den Klausgraben zu den Dahlsen-Almen bzw. umgekehrt fahren will, sei gewarnt. Zwei grosse Lawinen im unteren Drittel versperren noch den Weg. Zu Fuss kann man zwar relativ einfach drüber, aber mit dem Bike aufm Buckel ist das schon etwas schwieriger.
Schwieriger wirds dann wohl, wenn in ein bis zwei Monaten die Lawinen weg sind. So viel ich gesehen habe, wurde auch die kleine Betonbrücke zerstört! Noch gibt es aber eine meterdicke Schneebrücke.
Grüsse.
Christian
P.S. Unten ist auch ein Schild wo hingewiesen wird, daß der Weg zur Zeit wegen den Lawinen geperrt ist!

Miche

Danke für den Hinweis. Ich habe mich schon gefragt, ob man die Passage durchfahren kann, da es letztes Jahr auch einen Lawinenabgang gab. Hatte damals Glück, das ich ohne Probleme vorbei fahren konnte. Das Tal ist wohl bekannt für seine Lawinen.

Servus
Miche

Egmatinger

bin vor 2 Wochen von den Dalseralmen den Klausgraben gefahren.
Sio ein schöner Weg und den jetzt wieder herrichten ist viel Arbeit.
Eine Betonbrücke ist bis zum Bachbett eingeknickt.
Es ist sehr schwierig da drüber zu kommen, der Schnee ist wie betoniert und eisig, sauglatt und elendig rutschig, also wirklich nichts um ein Bike rüber zu schleppen.
Konrad

Andalus

War gestern abend nach der Arbeit noch zu Fuß auf der Sonnwendwand und habe mir das Tal am Klausgraben entlang mal angeschaut, da ist ja ziemlich viel kaputt.

Unten die zwei Lawinen, über die man drüber gehen kann, kannte ich ja schon. Die Brücke ist wohl wirklich hinüber, und in den beiden Lawinen sind viele Bäume usw. drin, die man dann auch erst mal wegschaffen muss. Der Schnee ist echt wie Beton, wenn man da drüber geht.

Die dritte dann auf halber Strecke, da kann man schön dran vorbei gehen. Die hat auch anscheinend nicht viel mitgerissen. Am schlimmsten fand ich es aber ganz oben, wo man den Klausgraben verlässt (also kurz bevor man auf die Wiese zu den Dalsen-Almen kommt). Da sieht es aus, als hätte ein Tornado durchgefegt. Bäume entwurzelt, alles schief und durcheinander, vollkommenes Chaos. Von der Lawine selber ist da oben aber gar nicht mehr viel zu sehen, nur mehr unten im Fluß hängen noch sehr hohe Schneereste noch drin.

Find's halt ganz schön krass, wie das diesmal in diesem Tal gewütet hat. Gut, bei der mittleren Lawine sehe ich es ja auch ein, da hat es halt einen recht steilen Grashang, kein Wunder. Aber ansonsten war das ja alles mitten im Wald, an Stellen, die ich jetzt nicht so lawinengefährlich eingeschätzt hätte.

Wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis die weggeschmolzen sind. Seit ich die untere Lawine im Mai zum ersten Mal gesehen habe, hat sich ja nicht allzu viel getan.



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