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Autor Thema: Vorösterliche Tage im Bayerischen Wald  (Gelesen 211 mal)

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Offline Kalapatar

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Vorösterliche Tage im Bayerischen Wald
« am: 03.04.2021, 17:40 »
Servus Beinand

Letzte Woche habe ich die warmen Vorsommertage genützt und ein paar Tage im Bayerischen Wald verbracht. Und dort ein paar schon Eindrücke auf dem einen oder anderen „Bergerl“ gewonnen. Hier jetzt ein paar Bemerkungen in diesen „staaden“ Corona Tagen:

Zum Ingo auf den Brotjackelriegel, vorbei am „Du-Stein“, es waren aber keine Leute zum „Duzen“ da, die Pensionen sind geschlossen, wenn, dann nur Einheimische, auch der Aussichtsturm natürlich zu, ein nicht funktionierender Getränkeautomat tat sein Übriges um die Stimmung trübe zu halten. Die hölzernen Wichtel auf dem Weg verfallen zusehends, wie soll das weiter gehen? (ab Karfreitag ein Fensterl-Verkauf!)

Dann zum Silberberg  bei Bodenmais. Hier wurde früher Erze abgebaut. Normal könnte man das ehem. Bergwerk besichtigen – zwecks Corona geschlossen. Der Ausblick vom Gipfel sehr schön. Dann wieder runter und auf halber Höhe kann man in das eine oder andere „Bergwerkloch“ klettern: Na da hat man den Silberberg ganz schön ausgehöhlt. Keinen Menschen getroffen.

Die Steinklamm bei Spiegelau, die Große Ohe hat sich hier 100m tief in den Fels gefressen, in den Senken war's noch recht eisig, mancher ist umgekehrt. Unten dann über die Marienbrücke mit dem Nepomukbild hoch zum Großarmschlager Stausee. Und von dort am Kanal zurück zum Ausgangspunkt. Nette Runde, bis auf die Klamm auch für Kinder geeignet.

Zum Lusen über die Martinsklause (alles gefroren), durch das eisige Teufelsloch, hoch zur Glasarche und über die Himmelsleiter steil auf den Gipfel. Die Bohlenwege waren z.T. nicht erkennbar und recht eisig. Die Sonne tat ein übriges und es wurde ziemlich matschig. Das Lusenschutzhaus geschlossen, wenig Leute auf der Terrasse (um diese Jahreszeit echt selten) – wie soll das weitergehen?

Und am Schluss nochmal hoch zum Geißkopf (Aussichtsturm) und zum verfallenen Weiler Oberbreitenau mit dem Landshuter Haus. Dort konnte man sich ein kaltes Getränk aus einem Automat raus lassen. Na wenigstens etwas! Beim Abstieg kamen mir ein paar Biker entgegen, die jetzt schon die Trials ausprobierten (Trialpark Geißkopf!).

Zusammenfassung:

Vorösterlich, obwohl schon Ferien, war sehr wenig los. Das Wetter strahlend und z.T. recht heiß. In den Senken jedoch oft noch sehr eisig. Das werden viele der Hütten nicht überleben, und es war manchmal echt traurig anzusehen. Über die Osterfeiertage ist jetzt sicher mehr los, aber diese „Shutdowns“ gehen jetzt echt ans Eingemachte.

Viele Grüße, Kalapatar

roBerge.de

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« am: 03.04.2021, 17:40 »