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Autor Thema: Wertacher Hörnle am 30.03.21  (Gelesen 233 mal)

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Offline MANAL

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Wertacher Hörnle am 30.03.21
« am: 31.03.2021, 21:51 »
Nachdem Tirol nach wie vor unerreichbar für schöne Schneeschuhtouren ist hat es mich mal ins Allgäu gezogen wo ich auf das Wertacher Hörnle gestiegen bin. Ein einfacher und lawinensicherer Berg mit schöner Aussicht in der ersten Reihe zum Alpenvorland. Am Wochenende vermutlich hoffnungslos überlaufen nutzte ich einen Urlaubstag unter der Woche für diese Tour an einem wunderbaren Frühsommertag.

Es ging am kostenpflichtigen Parkplatz (5€/Tag) in Obergschwendt auf ca. 1050m los. Unten sind die südseitigen Hänge schon teils schneefrei.
 
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Anfangs noch zu Fuß unterwegs schnalle ich mir nach der ersten kurzen Walddurchquerung bereits die Schneeschuhe an. Nach einer noch zugeschneiten Passage wurde es dann wieder magerer, konnte aber bis auf ein paar Meter durchgehend mit Schnee unter den Füßen aufsteigen. Nach einer halben Stunde geht es an der Buchelalpe (1241m) vorbei. An einem kleinen Kiosk wird ein To-Go-Service angeboten.
 
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Ab ca. 1300m Höhe liegt dann durchgehend Schnee. Und der ist noch so tief, dass es mit Schneeschuhen definitiv mehr Spaß machen dürfte.
Es geht noch ein Stück über die südseitigen Hänge bevor man im Wald verschwindet. Man trifft auf eine Forststraße auf der man ein Stück höhengleich nach Westen quert. Schließlich erreicht man wieder freie Flächen über die es aussichtsreich bis zum ersten Gipfel, dem Kessel (1684m) nach oben geht.
 
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Von diesem Gipfel geht es fast höhengleich auf dem Grat zum Vorgipfel des Wertacher Hörnle nach Norden.
Von diesem bietet sich dann der Blick auf den Hauptgipfel (1695m).
 
DSC05218-05220_stitch_p.jpg


Diesen erreiche ich nach 1,5 Stunden wo außer mir nur zwei andere Wanderinnen war. Nachdem beide abgestiegen sind hatte ich die Ruhe am Gipfel und die schöne Aussicht für mich alleine.
Über den Vorgipfel geht der Blick nach Südwesten von den Ammergauer Alpen, den Tannheimer Bergen, Wetterstein, Mieminger Kette bis zu den Allgäuer Hauptkamm. Im Westen konnte man sogar noch den Säntis in der Schweiz erkennen.
 
DSC05267-05269_stitch_p.jpg


Der Abstieg erfolgte auf dem gleichen Weg in gerade mal einer Stunde.

Fazit: Einfache und lawinensichere Schneeschuhtour auf einen wunderbaren Aussichtsberg den man besser an schönen Wochenenden meidet. Skifahrer hat es wegen dem zurückgehenden Schnee nur noch sehr wenige, dafür sind recht viele Schneeschuhgeher unterwegs.

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« am: 31.03.2021, 21:51 »