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Autor Thema: Wildbarrenrunde ohne Gipfel  (Gelesen 374 mal)

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Offline wim43

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Wildbarrenrunde ohne Gipfel
« am: 21.02.2021, 12:11 »
Das gestrige Ziel war, möglichst dem Mainstream zu entkommen, deshalb nahm ich mir mit meiner Begleitung den Wildbarren als Ziel vor.

Vom P Kirnstein an der B15, wo erst ein paar Autos standen,  ging es zunächst auf dem Alm Weg Richtung Wildbarren an der Burgruine Kirnstein vorbei. Nach wenigen Metern suchten wir uns den Einstieg zu einem Steig, der auf der Ostseite des Bergs entlang und später steil nach oben führen soll.

Kaum als solcher erkennbar, fanden wir ihn dann nach einiger Suche doch noch. Völlig schneefrei erschwerte das viele Buchenlaub oftmals die Orientierung und es kam schon vor, dass wir immer wieder mal zurücksetzen mussten, um den Steig nicht zu verlieren. Er führt zunächst in mäßiger Steigung an der Ostseite des Wildbarrens in immer steiler werdendes Gelände, gelegentlich mit schönen Blicken auf den herrlich grün leuchtenden Inn hinab. Der Steig überquert in dem immer wieder durch Felsformationen durchsetztem Gelände mehrere steil von oben nach unten führende Rinnen, hier ist schon gute Trittsicherheit und ein Mindestmaß an Schwindelfreiheit vorausgesetzt.

Man kommt dann an einen Punkt, wo das Gelände nur noch den sehr steilen, teilweise über trockene Graspassagen führenden Weg nach oben zulässt. Auch hier ist Vorsicht geboten, ein Abrutschen auf den mit trockenem Gras überwachsenen, engen Serpentinen wäre fatal. Vereinzelt waren Farbmarkierungen an Bäumen sichtbar, deren Sinn wir aber nicht erkennen konnten.

Weiter oben wird es dann zunehmend flacher und wir stießen auf einen gut erkennbaren Weg. Von dort orientierten wir uns zunächst steil Richtung Gipfel nach oben, um allerdings bei der nächsten  Abzweigung den etwas flacheren Steig zum Jochstein anzugehen, der uns teilweise noch über kleinere, unverspurte Altschneefelder führte, ihre Überquerung verlangte einen energischen Tritt in dem gesetzten , aber weichen Schnee.

Am Jochstein genossen wir die herrliche Aussicht ganz alleine, im Gegensatz zum Gipfel des Wildbarrens,  wie wir später erfuhren und den wir uns gar nicht vorgenommen hatten. Der kühle Wind ließ uns die Brotzeit verschieben und wir peilten den unterhalb der Dreifaltigkeitskapelle liegenden, exponierten Aussichtsfelsen mit einem Miniplateau an.  Nach der Brotzeit dort wählten wir dann den nordwestseitigen Steig abwärts, und folgten schließlich der Ausschilderung nach Kirnstein zurück zum Parkplatz, wo sich oberhalb der Ruine der Kreis unserer Tour schloss. Erst da trafen wir dann doch auf den einen oder anderen Bergwanderer.

Insgesamt ca. 1100 HM und 15 km. Auf Grund der Steilheit abschnittsweise und etwas ausgesetzten Passagen ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ratsam, Orientierungssinn wichtig und eine gute Grundkondition Voraussetzung.

Ciao
wim43


 
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« am: 21.02.2021, 12:11 »

Offline Bergautist

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Re: Wildbarrenrunde ohne Gipfel
« Antwort #1 am: 21.02.2021, 13:09 »
Kommt mir irgendwie bekannt vor, die Runde! Mit Einsamkeitsgarantie, aber nicht ganz ohne! Und mit dem Gipfel habt ihr nichts verpasst!

Offline wim43

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Re: Wildbarrenrunde ohne Gipfel
« Antwort #2 am: 21.02.2021, 17:12 »
Kommt mir irgendwie bekannt vor, die Runde! Mit Einsamkeitsgarantie, aber nicht ganz ohne! Und mit dem Gipfel habt ihr nichts verpasst!

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