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Autor Thema: Montagsrätsel 395  (Gelesen 4546 mal)

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Offline Bergautist

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #20 am: 16.11.2020, 20:03 »
Kann es sein, dass du den Wörthersee meinst? Brahms, Mahler, Berg-Alban, meromiktischer Zirkulationstyp, ...

roBerge.de

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« Antwort #20 am: 16.11.2020, 20:03 »

Offline Martl

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #21 am: 16.11.2020, 20:15 »
Servus,
ich denke an den Ossiacher See in Kärnten, der ist auf alle Fälle recht warm.
War noch nicht dort, aber es soll auch Themenwege geben...

Gruß
Martl

Offline Kalapatar

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #22 am: 16.11.2020, 20:18 »
Servus

Also der Zeitlassen hat Recht, wir suchen heute den Wörthersee. Der Weg ist dem Brahms gewidmet, der stammte ja aus Hamburg und zog dann nach Wien. Die obere Wasserschicht, und nur die wird hier durchmischt, nennt man Epilinmion (muss man nicht kennen). Der Eli war schon nahe dran. Also 1ter Buchstabe = "W" merken.

Hier dazu die Sage:

Der Wörthersee, der sich von Loretto bis Velden dehnt, ist trotz seiner Schönheit ein unheimlicher Geselle, der alljährlich seine Opfer fordert. Und wenn die Fischer an stillen Sommerabenden an der Schwarzen Wand vorüberfahren, kann es geschehen, dass sie ein Klingen und Läuten vernehmen, das aus der Tiefe des Sees zu kommen scheint.

Wirklich erzählt eine alte Sage von einer Stadt mit prächtigen Häusern, die vor vielen hundert Jahren da gestanden haben soll, wo heute der Wörthersee liegt. Aber ihre Bewohner waren durch ihren Reichtum übermütig und üppig geworden. So kam es, dass sie sich einst am Vorabend des Osterfestes zu Tanz und Gelage versammelten. Schon zeigte Glockengeläute die späte Stunde an, doch niemand kümmerte sich darum. Da öffnete sich die Türe des Festsaales und herein schritt ein kleines eisgraues Männchen und blickte verwundert auf die lärmende Gesellschaft. Grollend erhob es seine Stimme: "O, ihr Schwelger, wisst ihr nicht, welche Feier wir morgen begehen? Kehrt heim, ehe die Stunde der Buße verrinnt und die Strafe euch erreicht!" Aber nur höhnisches Lachen antwortete ihm, und nur noch wilder wirbelten die Paare im Tanz. Wenige Minuten vor Mitternacht betrat der Alte zum zweiten mal den Saal, aus dem das wüste Geschrei der Trunkenen tönte. In seinem Arm hielt er ein Fässchen. Noch einmal mahnte er zu Umkehr und Buße: "Sonst öffne ich den Hahn des Fässchens, und Tod und Verderben kommt über euch!". Wieder antwortet ihm nur rohes Gelächter. Da schlägt es Mitternacht, alle Lichter erlöschen, die Mauern erzittern, Regen stürzt hernieder und ein furchtbares Gewitter bricht los. Mit offenem Hahn liegt das Fässchen des verschwundenen Warners, endlose Fluten entströmen ihm. Sie dringen in alle Räume und strömen fort, bis sie die ganze Stadt und die ganze Gegend übers schwemmt und ihre frevelnden Bewohner ertränkt haben. So entstand der Wörthersee. Städte, Kirchen und Dörfer liegen in seiner unergründlichen Tiefe begraben, riesige Fische und Wasserschlangen hausen in den alten Palästen.

Weiter geht's Morgen, viele Grüße, Kalapatar


Offline Kalapatar

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #23 am: 17.11.2020, 17:01 »
Servus Beinand

Was haben wir gestern gelernt: Zurückhaltung ist angesagt - hat unsere Kanzlerin etwa beim Wötherseemandl spioniert???? ;) ;)

Nein, lasst uns weitermachen. Wir waren bis jetzt in den Tauern und in Kärnten, liebe Österreicher, ihr habt ja jetzt einen strengen "Lockdown", da lassen wir jetzt erst mal die Finger davon, aber keine Angst, wenn' s wieder besser wird kommen wir sicher im Laufe dieses Rätsels wieder zurück. #bisbald#
Obwohl, so gut schauts weiter weg auch nicht aus. Aber wir wagen es jetzt einmal, und trauen uns in eine Gegend, die für mich persönlich eine der schönsten der Alpen ist #mountain#:
Im 18. Jahrhundert wurden die Berge noch als „Bleiche Berge“ oder „monti pallidi“ bezeichnet. Der Name ‚Dolomiten‘ breitete sich aus, nachdem dem vorherrschenden Gestein der Name Dolomit gegeben worden war, zu Ehren des französischen Geologen Déodat de Dolomieu (1750–1801), welcher als erster dessen Zusammensetzung analysierte.
Aber die Dolomiten sind gar nicht so klein, sie können auf 10 Höhenwegen durchwandert werden. Wir suchen heute einen ganz bestimmten Berg aus dieser Vielzahl , allerdings ein Wahrzeichen. Soviel kann ich sagen, es gibt einen italienischen, einen deutschen und einen ladinischen Namen (ach zu den Ladinern kommen wir im Laufe dieses Rätsels auch noch öfters - ("da bin i dahoam!"); aber zurück zu unserem Berg:
Eigentlich gibt es da ja 6 unterschiedlich bezeichnete Gipfel - ja, wenn man sich nicht einigen kann? #hihi# #hihi#
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Bergunterkünfte in dieser Gegend auf einem sehr komfortablem Niveau sind und durchaus gut vergleichbar mit......  #sleep# #sleep#  #sleep#(nein, das wäre zu einfach).
Und Sagen und Mythen zu unserem Berg gibt es eine Menge, eine "Hauptsage" und manch zusätzliches Geschichterl.
Ich werde natürlich auf beides in meiner Lösung eingehen.

Für unsere finale Lösung brauchen wir den letzten Buchstaben des Bergmassives. Bitte notieren!

So, jetzt bin ich gespannt, wer es als erstes hat, alles nochmal genau durchlesen, es sind einige Hinweise versteckt.

Viel Glück, Kalapatar

Offline RaF

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #24 am: 17.11.2020, 17:18 »
Ich schmeiß mal "Fanes" in die Runde...das ist def. im ladinischen Gebiet, hat viele tolle Sagen und um den See im Norden eher Luxusunterkünfte statt Hütten...

PS: ok, sorry...Bergmassiv hatte mich jetzt dazu verleitet...ist aber def ja mehr als nur ein Berg mit mehr Gipfeln...also falsch. Möge der nächste genauer lesen ;)

Offline eli

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #25 am: 17.11.2020, 17:31 »
Oiso, ich besuche mal den Zwerg Laurin im Rosengarten, italienisch Catinaccio, ladinisch Ciadenaz

Hawedere ( bayerisch )

eli

Offline Zeitlassen

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #26 am: 17.11.2020, 17:57 »
Ich besuche die Schlernhexen (italienisch Sciliar, ladinisch Sciliër)
Grias Enk (tirolerisch)

Offline Kalapatar

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #27 am: 17.11.2020, 18:10 »
Servus

Also Sagen in den Dolomiten: Da kommt natürlich als erstes König Laurin mit seinem Rosengarten! Und auch wenn ich die drei Vajolettürme als einen Gipfel zähle komme ich nicht auf sechs. Aber ich kann mich noch erinnern, als wir das erste Mal unter dem Winklerturm standen, puhh, da soll ich jetzt hoch, ging aber dann doch ganz gut; nur, der Winkler ist, da glaube ich mich zu erinnern, auch abgekettert. Respekt!
Die Fanes, ja auf dem Dolomiten Höhenweg Nr. 1 kommt man da ja vorbei, und die Lavarella Hütte ist eher ein Hotel. Und soweit wollen wir es halt doch nicht treiben.

Also weiter, viel Glück! Kalapatar

Offline elsie

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #28 am: 17.11.2020, 18:29 »
Mehrere Gipfel (aber vielleicht sogar mehr als 6) gibts an der Marmolata  (italienisch Marmolada, ladinisch Marmoleda) - und eine ätiologische Sage erzählt, wie der Gletscher entstanden ist: Wie so oft war die Lasterhaftigkeit der Almbauern dran Schuld...

Offline eli

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #29 am: 17.11.2020, 18:58 »
Deine Lösung schaut gut aus, elsie   #victory#-

aber zur Sicherheit werfe ich noch die Latemar - Puppen in den Lat - mar Ring (ladinisch) . Ein sündteures Hotel am Karersee kennt man ja auch aus einem Filmschinken: Sisi Agatha Christie ...

Hawedere

eli

Offline Kalapatar

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #30 am: 17.11.2020, 19:42 »
Servus

Also, da haben wir ja anscheinend einen Tiroler "Insider" unter unseren Mitstreitern: Griaß Enk! ist echt tirolerisch.
Ja Zeitlassen, Du hast wieder gewonnen; gesucht wurde der "Schlern"

Die 6 Gipfel sind:

Der Burgstall (2515 m) im Norden, seine höchste Erhebung ist der Petz (2563 m), der den Mull (2390 m) und den Jungschlern (2280 m) überragt. Vorgelagert befinden sich die beiden Türme der Santner- (2413 m) und der Euringerspitze (2394 m). Diese auch einfach Santner und Euringer genannten Gipfel waren früher auch als Schlernzacken, Paarlspitzen oder Badlspitzen bekannt. Der Santner führte zudem noch den Namen Tuiflspitz, ladinisch Piza dl Malang.
Und die Schlernhäuser werden als Übernachtungsmöglichkeiten gerne angenommen.

Aber nun zu den Sagen:

Die bekannteste ist die der Schlernhexen:

Die am weitesten verbreitete Legende beschreibt die Schlernhexen als Wetterhexen, die für schwere Unwetter rings um den Schlern verantwortlich sind und von den Einwohnern der anliegenden Orte gefürchtet werden. Einer Überlieferung zufolge versammelten sich einst die Wetterhexen auf dem Schlern. Ein Zwerg beobachtete von der unweit gelegenen Rosengartengruppe aus, dass dunkle Wolken über dem Berg aufzogen, in denen sich die Hexen verbargen. Er wollte der Sache auf den Grund gehen und ging auf den Schlern. Dort konnte er die Hexen belauschen und erfuhr, dass sie planten, ein gewaltiges Unwetter zu erschaffen und die komplette Gegend zu verwüsten. Der Zwerg konnte jedoch auch hören, wie die Hexen erzählten, dass das Unwetter durch ein bestimmtes Läuten einer Kirchenglocke, den sogenannten „Wetterstroach“, gestoppt werden könne. Daraufhin eilte der Zwerg ins nächstgelegene Dorf und trug dem dortigen Messner auf, das „Wetter zu läuten“. Das Unwetter wurde daraufhin abgeschwächt und die Gegend gerettet.

Es gibt aber auch noch die vom Schlernteufel:

Der Schlern, einst hochgehalten als Laurins Königssitz, Burg und Garten, verlor einen Teil seiner alten romantischen Poesie und gab ihn später ab an die unheimlichen Teufels- und Hexensagen. Er ist zum Blocksberg seiner Umgegend geworden. Früher, ehe noch das Kirchlein mit einer geweihten Wetterglocke auf dem Schiern stand, ritten die Hexen zahlreich auf Rossen oder Mulen hinauf in die Felsregion, dass die Steine Funken gaben. Dann ging es droben toll her. Sie versprengten Vieh und Leute auf den Weiden oder zogen junge Männer mit sich fort, wie Sturmwind. Vor allem war es aber der Teufel selbst, der in Gestalt eines wilden Gauls, struppig von Haaren, glühend von Augen, überall durchsprengte und niedersprengte, was nicht gesegnet war. Wird manchmal sogar noch gesehen dieses Ungetüm. Am wildesten gebärdete er sich, als das Kirchlein auf dem Schiern gebaut wurde. Der Maurer und zugleich Erbauer, der Zöggeler Martl, der den Kirchenbau übernommen hatte, war ein geschickter, fleißiger Mensch, aus Völs im Eisacktale gebürtig und wohlbekannt; er richtete sich in der Nähe eine Heuhütte ein, wo er wohnte und schlief, um immer nahe zu sein und den Bau leiten zu können. Er hatte sich auch zwei Geißen eingestellt, damit es ihm an Milch nicht fehle. Weil der Herbst sehr gut war, blieb er dort bis zur Schneezeit.
Gleich nach Michaeli war es, da kam in der Nacht ein fürchterlich wildes Ross zur Tür und fing zu kuttern (d. h. schnauben) an und kutterte bis zur Tür her, die sehr klein und inwendig mit 2 Stangen überkreuz verrammelt war, dass niemand herein konnte. Die Geißen machten einen Höllenlärm, und des Maurers Hündlein, das doch sonst so bissig und böse war, heulte und kroch unters Bett, und dies überzeugte den Zöggeier Marti sogleich, dass es das Teufelsross war. Daher schrie Marti hinaus: "Floich, du hast mit mir nichts zu tun, Satan!" Und wie Marti so gerufen hatte, da drückte es erst an die Tür, schlug daran, dass die Hütte zitterte, und galoppierte aber bald davon.
Und Martl hat nichts lieber als diese Heldentat erzählt und hat gewöhnlich beigesetzt: "So ein Teufel ist ein elender Wicht, und ein Mensch, der keine Todsünd' auf sich hat, kann ihm d'Horn und 'n Schweif ausreißen."
Dass der Teufelsgaul die Tür nicht eindrücken konnte, geschah darum, weil Marti hinter der Tür die Spreizer überkreuz gestellt hatte; das ist ein Hauptmittel gegen böse Mächte.

Also diese "Bleichen Berge" beherbergen doch jede Menge Sagen und Mythen; da sollten wir noch ein wenig bleiben, denn da gibt es noch manch Spannendes zu berichten. Mal sehen in welche Gegend es uns Morgen verschlägt.

Nochmals, wir brauchen den letzten Buchstaben für unsere Lösung!

Viele Grüße, Kalapatar






Offline eli

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #31 am: 17.11.2020, 19:58 »
Servus Zeitlassen, gratuliere herzlich!  #gutgemacht#

Aber meine fröhlichen Schlernhexen, die mir beim Aufstieg unterm Schlernhaus entgegen kamen , muss ich euch jetzt schon noch präsentieren. Die waren richtig gut drauf.

eli

 
Schlernhexen.jpg





Offline Kalapatar

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #32 am: 18.11.2020, 17:33 »
Servus Beinand

Noch ein Wort zu gestern, Ihr habt es ja alle gesehen: "Der Eli läuft den Mädels nach!" Oder umgekehrt? Da hat er wohl zu spät erkannt, dass es sich um die "Schlernhexen" handelt #hihi# #hihi# (Nix für Ungut).

Aber ich habe ja gesagt, wir bleiben im Gebiet der "Bleichen Berge". Heute suchen wir einen "Logenplatz in den Alpen", eine Gegend, die "bei der Erschaffung der Welt besonders üppig bedacht wurde". Aber das war nicht immer so, denn vor ein paar hundert Jahren sorgten große Regenfälle mit Hagel dafür dass die Bauern im Tal kaum mehr etwas zu essen hatten. #wetter2# Was also machen? #gruebeln# #gruebeln#
Da hilft oft nur göttlicher Beistand!

Heute suchen wir den ersten Buchstaben diese Logenplatzes.

Jetzt bin ich gespannt ob das schon reicht? #gruebel# #gruebel#

Viel Spaß beim Grübeln, Kalapatar

Offline eli

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #33 am: 18.11.2020, 17:53 »
Na gut, Kalapatar,

damit ich den wilden Schlernhexen entkomme , schwinge ich mich auf den Sattel vom Sella -  joch.

Hottehü

eli

Offline Kalapatar

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #34 am: 18.11.2020, 18:40 »
Servus Beinand

Nach Rücksprache mit dem Reinhard hier die Gewinnmöglichkeiten des MR 395:

1. "Märchenbuch: Von Drachenfrau und Zauberbaum" (Tyrolia Verlag)

2. "Inntaler Sagen" (Rosenheimer Verlagshaus)

3. "AV Jahrbuch 2021" (Tyrolia Verlag)

Der Gewinner kann sich eines der drei obigen Bücher aussuchen. Zudem wird unter allen Teilnehmern ein
Kalender der Nepalhilfe Beilngries von 2021 verlost.

Es lohnt sich also dran zu bleiben.

Viele Erfolg und ein großer Dank an den Reinhard für die Unterstützung.

Kalapatar

Offline Kalapatar

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #35 am: 18.11.2020, 18:45 »
Ein kleiner Hinweis zu unserem gesuchten Logenplatz:

Man hat von dort einen ganz tollen Blick auf Langkofel und Rosengarten!

Viel Spaß, Kalapatar

Offline eli

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #36 am: 18.11.2020, 19:09 »
Wir treffen uns auf der Kassianspitze mit prachtvoller Sicht zu Langkofel und Rosengarten. Unter uns das Latzfonser Kreuz mit dem "Schwarzen Herrgott" das der Pfarrer von Latzfons nach einer 3 jährigen Missernte durch Hagel etc. auf den Berg  als Wallfahrt tragen ließ.

Schau mer mal

elii

Offline Kalapatar

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #37 am: 18.11.2020, 19:55 »
Servus Beinand

Ich habe ja schon gesagt, dass es in den Dolomiten eine Menge Dolomiten Höhenwege gibt. Daneben aber auch eine Anzahl "kleinerer" Runden in den einzelnen Tälern, die durchaus ihren Reiz haben. Oft sind es "Hufeisentouren, sodass man "fast" wieder an den Ausgangspunkt zurück kommt.
So eine Tour ist auch der Sarntaler Höhenweg. Wenn man von Bozen über das Rittner Horn startet ist man am 2ten Tag an einem wunderschönen Aussichtspunkt:  der Schutzhütte Latzfonser Kreuz. Der schwarze Herrgott sollte eigentlich gar nicht so hoch hinaus aufgestellt werden, aber....

Der Sage nach ließ der Latzfonser Pfarrer um das Jahr 1700, nachdem drei Sommer nacheinander Hagel die Ernte zerstört hatte, nach einem Herrgottsbild suchen, das bislang vernachlässigt worden war. In der Totenkapelle fand man dann tatsächlich unter altem Gerümpel den Schwarzen Herrgott, eine mit einem Gemisch aus Ochsenblut und Pech bemalte Holzskulptur des Gekreuzigten. Dieses Kreuz wurde in einer großen Prozession zum sogenannten Kaserbild gebracht, um es zur Abwendung der Unwetter aufzustellen. Nach der Sage schüttelte der Herrgott zum Ausdruck des Missfallens über diesen Aufstellungsort den Kopf. Auch Kompatsch, der Ort, an dem sich heute die Klausner Hütte missfiel ihm. Erst weit oben, auf den Böden unterhalb des Ritzlar schien ihm der Platz genehm zu sein.
Der an diesem sehr dem Wetter ausgesetzten Ort stehende Schwarze Herrgott lockte bald immer mehr Pilger an. 1743 baute man zum Schutz des Kreuzes eine kleine Kapelle, und um 1800 errichtete die Gemeinde Latzfons daneben für die immer zahlreicheren Wallfahrer die erste Unterkunft. Der Schwarze Herrgott wurde nun alljährlich freitags nach Fronleichnam in einer feierlichen Bittprozession in diese Kirche hinaufgetragen und im Oktober wieder nach Latzfons zurückgebracht.

Ist das jetzt ein esoterischer Kraftort?
Weiß nicht, man kann die Aussicht auch einfach nur genießen, oder gleich zur Kassianspitze aufsteigen, da hat man dann das ganz tolle Dolomitenpanorama vor sich.

Wir brauchen für unser Rätsel am Schluss den ersten Buchstaben, also das "L"

Der Punkt heute geht an den Eli; ich denke Morgen bleiben wir noch ein wenig in der Gegend, dann machen wir uns mal zu "neuen Ufern" auf.

Viele Grüße, Kalapatar

Offline eli

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #38 am: 19.11.2020, 09:31 »
Servus beinand, liebe Montagsrätslerinnen und - rätsler,

jetzt stelle ich einfach nochmal ein Bild bei diesem schönen Rätsel vom Kalapatar  ein: Man sieht darauf die Kassianspitze und darunter die Latzfonser Wallfahrtskapelle. Wirklich ein prachtvolles Wander - und Rätselziel!

Hawedere

eli

 
Latzfons abc.jpg

Offline Kalapatar

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Re: Montagsrätsel 395
« Antwort #39 am: 19.11.2020, 16:22 »
Servus

Jetzt muss ich nach Rücksprache mit dem Reinhard, unsere Gewinne für dieses MR korrigieren:

Der Gewinner, darf sich, wie schon erwähnt, ein Buch aussuchen! #victory# #victory#

Die beiden restlichen Bücher und der Kalender werden unter den Mitstreitern verlost => damit habt ihr also eine noch größere Chance einen Gewinn zu erzielen.

Also:

Mitmachen lohnt sich, jeder Beitrag kommt in die Endauslosung!
Und das Wetter ist heute ja geradezu ideal für ein wenig Nachdenken Zuhause! #vielglueck# #vielglueck#

Viele Grüße und  #bisbald#

Kalapatar