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Forum => Highlights => Montagsrätsel => Thema gestartet von: Kalapatar am 09.11.2020, 11:23

Titel: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 09.11.2020, 11:23
Servus Beinand

Es ist bald wieder so weit, das nächste Montagsrätsel steht in den Startlöchern. Das richtige für einen Corona bedingten "Lockdown-lite" (blödes Wort, klingt wie "halbschwanger"), da soll man ja möglichst Kontakte meiden.
Im Moment liegt ja oft Nebel im Tal, unheimlich manchmal, aber oft auch sehr fotogen wenn die Schwaden durch den herbstlichen Wald ziehen. Was passt da mehr, als sich nochmals dem Thema Sagen und Mythen zu nähern. Wir haben vor einiger Zeit ja schon einmal darüber gerätselt und ich denke es war ganz interessant. Damals habe ich mich, soweit es möglich war, auf das RoBerge Gebiet beschränkt. Dieses Mal nicht, das Thema lautet:

"Sagen und Mythen in den Alpen"

Da werdet Ihr "Geschichten" von Königen und Elfen, von schrecklichen Gesellen und hübschen Mädels mitbekommen. Und wir bewegen uns von Österreich über Slowenien bis nach Italien und weiter in die Schweiz. Es wird bestimmt spannend.
Jeder  der die Tageslösung (wird hier im Forum veröffentlicht) als erstes erraten hat bekommt einen Punkt, am Schluss gibt es dann nochmals eine zusammenfassende Frage, die wird aber jetzt noch nicht verraten, dafür gibt es dann 10 Punkte. Dazwischen werde ich immer mal wieder Sonderpunkte vergeben auf Fragen, die während des Rätsels auftreten.
An jedem Tag muss man sich einen Buchstaben merken, der dann am Schluss, gut gemischt, die 10 Punkte Lösung ergibt.
Ich hoffe auf eine rege Teilnahme!

Viele Grüße, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: RaF am 09.11.2020, 17:32
Oh sehr schön - I gfrei mi und bin gspannt :D!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Martl am 09.11.2020, 18:01
Servus Kalapatar,

geht's diese Woche schon los oder erst nächste?


Gruß
Martl
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 10.11.2020, 11:52
Egal - möge der #lacher# Besteli  #prost# gewinnen.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 10.11.2020, 13:47
Genau -  #hund7#

      -  lass dir nur Zeit!  #bier2#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Martl am 10.11.2020, 21:40
Namasté

Er macht es spannend  #ueberraschung#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 12.11.2020, 17:23
Servus

 #hallo# So, jetzt habe ich alles zusammen - puhh! #prost#
Ich hoffe es passt alles und ihr seid des Themas nicht überdrüssig. Ich werde am Sonntag Abend starten, mal sehen was dabei rauskommt. Ich muss bekennen, manche Antworten finde ich sehr schwer #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#, aber die RoBergler kommen da schon drauf #gruebel# #gruebel#. Und ich biete ja jede Menge Hilfe an, also einfach mal nachfragen #gruebeln# #gruebeln#.
Nun, es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen, das soll Euch aber der Reinhard oder der Eli mitteilen, denn da schau ich nur zu. Aber es könnte sein, dass der oder die noch ein zusätzliches "Weihnachtsgeschenk" vom Kalapatar bekommen, lasst Euch mal überraschen #ueberraschung#.
Wie schon erwähnt: Wir sind nicht im RoBerge Gebiet, sondern streifen einfach mal "wild" durch die Alpen #mountain#. Haben jetzt die einen Vorteil, die schon mal eine Alpenüberquerung gemacht haben, nein #hihi# #hihi#.
Jetzt nur noch dreimal Schlafen #sleep# #sleep# #sleep# => dann geht's los! #bisbald#

 #vielglueck# und  #vielspass# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 14.11.2020, 09:53
Ich hoffe es passt alles und ihr seid des Themas nicht überdrüssig.  #gruebel#.


Ganz im Gegenteil, Kalapatar, die Montags - Rätselgemeinde kann es schon gar nicht mehr erwarten, bis wir gemeinsam mit einem erfahrenen Weltenbummler durch die Sagenwelt der Nordalpen "wildern" .  #danke1#
Natürlich hat Reinhard schon ein total passendes Buchpräsent für den Sieg bereit gestellt:

Inntaler Sagen (https://www.roberge.de/buch.php?id=434)

Viel Spaß und Erfolg in den kommenden Tagen!  #victory#  Natürlich rätsle ich auch mit und bin schon gespannt, wer vor dem eli die Nase im Ziel hat.  #gruebeln# #hihi#

eli

PS: Die Spatzen pfeifen es ja schon unisono von den Dächern: Es gibt höchstallerwahrscheinlichkeitshalber noch etliche Zusatzpreise zu gewinnen!  #geheim#

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Reinhard am 14.11.2020, 11:19
Danke, Eli,

für die Bekanntgabe des Buches für den Gewinner. Genauer gesagt: eines davon, denn wie Du schon schriebst, gibt es bei diesem ausführlichen Bergrätsel mehrere Preise zu gewinnen.

Noch einige Hinweise zu diesem Buch:
Das Titelbild zeigt die Ruine Falkenstein bei Flintsbach, bestens bekannt durch die Aufstiege zur Hohen Asten, zum Riesenkopf oder zum Rehleitenkopf. Gemalt hat es der Rosenheimer Künstler Heinz Künast (1921 - 2013), den ich noch als Gymnasiallehrer im Kunstunterricht  kenne. Allerdings habe ich es durch seinen Unterricht nicht zum Künstler gebracht, man muss halt auch eine gewisse Begabung mitbringen  :)
Erschienen ist es 2016 im Rosenheimer Verlagshaus (https://www.rosenheimer.com)

Wer das Buch außerhalb des Montagsrätsels erwerben will, kann dies hier tun:
Amazon (https://www.amazon.de/gp/product/3475545276/ref=as_li_tl?ie=UTF8&tag=robergede-21&camp=1638&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=3475545276&linkId=e0982a0a0d280692db219d85bc372a1b)  und  bücher.de (https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14191&awinaffid=639395&clickref=&ued=https%3A%2F%2Fwww.buecher.de%2Fshop%2Ferzaehlungen%2Finntaler-sagen%2Fgebundenes-buch%2Fproducts_products%2Fdetail%2Fprod_id%2F44115757%2F), und natürlich im örtlichen Buchhandel.

(https://www.roberge.de/bibliothek/archiv/0434/bblthk0434_foto_00.jpg)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 15.11.2020, 17:08
Servus Beinand

So, jetzt starten wir mit unserem 395. Montagsrätsel.
Nochmals zur Info: Das Thema ist: "Sagen und Mythen in den Alpen", und unter Alpen ist hier nicht das roBerge Kerngebiet gemeint (wenn es etwas näher wird kann ich ja einen Hinweis geben).
Jeder der die tägliche Lösung errät erhält einen Punkt, für von mir gestellte Zusatzfragen gibt es auch jeweils einen Punkt, das Lösungswort am Schluss: 10 Punkte. Wer die meisten Punkte hat => Sieger/in.
Zusatzfragen beantworte ich, soweit wie möglich.
Gewinn: "Inntaler Sagen" vom Reinhard
Zusätzlich wird unter allen Teilnehmern ein Nepalhilfe Kalender Himalaya 2021 ausgelost. Und da haben sich die Gerlinde Kaltenbrunner, der Ralf Dujmovits, Hans Kammerlander und Dieter Glokowski wieder Mühe gegeben schöne Bilder zusammen zu stellen.

Doch jetzt die erste Frage:

Wir suchen ein Ort, einen Talort. Also groß ist der nicht, knapp 1.000 Einwohner (2020). Dafür ist der Berg, der dazu gehört umso größer. Also dort oben war ich noch nie. Aber es hätte sich sicher rentiert. Ach so, bestaunt habt ihr den alle schon. Naja bestiegen wurde der schon vor einiger Zeit: Eine "Expedition" soll es gewesen sein: 30 Teilnehmer! Aber wir wollen ja bei "Sagen und Mythen" bleiben: Also frage ich mich, was das alles mit einem "Dänen" zu tun hat? #gruebeln# #gruebeln#
Kennen sich jetzt Dänen im Gebirge aus? #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

 #vielspass# beim Nachdenken, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 15.11.2020, 18:09
Richtig schön, dass es jetzt losgeht, Kalapatar.

gleich mal zum 1. Berg : Erstbesteigung v on Heiligenblut auf den Großglockner im August 1800 durch Fürstbischof Salm - Reifflerscheidt mit einer Expedition von 30 Leuten.

Sage dann später - oder auch nicht  #hihi#

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Bergautist am 15.11.2020, 18:14
http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/kaernten/allgemein/heiligenblut.html (http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/kaernten/allgemein/heiligenblut.html)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 15.11.2020, 19:34
Na da schau her:

Dem Bergautisten tut die Auszeit wegen seiner ramponierten Ferse ganz gut! (18:14h)
Aber der erste war der Eli (18:09h)

Ja, wir haben den Großglockner gesucht und den Talort Heiligenblut. Der 8.te Buchstabe muss in den Lostopf, also ein "N".  Hier nochmals zusammengefasst die Sage:

Die Legende von Bricius. Der Däne lebte in Konstantinopel, wollte dann aber nach Hause zurück kehren. Dabei nahm er ein kleines Fläschchen mit, das heiliges Blut enthielt. Ein Händler der Stadt hatte auf ein Bild des Erlösers eingestochen. Sofort floss Blut aus dem Gemälde. Auf seinem Rückweg wurde der Däne von Häschern des Kaisers verfolgt um das heilige Blut zurückzuholen. Deshalb schnitt sich Bricius in seinen Schenkel und versteckte dort das Fläschchen. Die mit Erde bedeckte Wunde schloss sich sofort. Aber dann in den Tauern hatte er Pech, eine Lawine verschüttete ihn. Bauern fanden die Leiche und begruben sie. Einige Tage später ragte aus dem Grab ein Fuß. Das Fläschchen wurde entdeckt, die Bauern brachten die Reliquie in die Pfarrkirche. Seither heißt der Ort am Großglockner Heiligenblut.

Nun, ich hätte mir ein anderes Versteck für diese Reliquie ausgesucht. In den eigenen Schenkel implantieren, wer tut denn so etwas? Aber es ist halt eine Sage.
Und der Glockner, ja mei, eine Expedition braucht es dazu nicht mehr, aber wenn heute jemand in einem Zug von Heiligenblut hochsteigen will, dann muss er schon ein arg "wuider Hund" sein. Na es gibt ja heute einige Hütten dazwischen, die das etwas erleichtern.
Vielleicht noch eine Info an unsere Skitourenfreunde: Es gibt in den Radstätter Tauern auch eine Skitour auf die "Dame fast gleichen Namens" die "Glöcknerin". Von Obertauern aus sehr zu empfehlen.

Morgen gehts weiter, bleibt's dran, Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 15.11.2020, 20:08
Vielleicht noch eine Info an unsere Skitourenfreunde: Es gibt in den Radstätter Tauern auch eine Skitour auf die "Dame fast gleichen Namens" die "Glöcknerin". Von Obertauern aus sehr zu empfehlen.
Ohne Ski macht diese Wanderung aber auch viel Spaß, Kalapatar. Übrigens sieht man mich da oben mit dem selben Partner, mit dem ich vorgestern zum Hochköpfl bin. Bergkameraden halt.

Hawedere, bin schon gespannt auf morgen

eli

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Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 16.11.2020, 17:51
Servus Beinand

Na, das mit dem Dänen war ja schon eine ganz eindringliche Geschichte. Jetzt wird's einfach:
Heute suchen wir aber keine Ortschaft, sondern einen See (die Sage handelt von der Entstehung desselben). Nun, so ganz klein ist der auch nicht, dafür besonders warm. Ende des 19.Jhdts verbrachte hier manch bekannter Musiker seine Sommerfrische #gruebeln# #gruebeln#. Noch heute gibt es dazu einen 6km langen Themenwanderweg. #gruebelgruebel# #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#
Dabei belass ich es jetzt mal.
Viel Spaß beim Nachdenken, wir sollten uns  den 1ten Buchstaben des Sees für unseren Gewinntopf merken.

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 16.11.2020, 18:58
Na dann, nächster Versuch!

Ich werfe mal den Millstätter See in den Ring. Dort gibt es ja heute noch einen Musiker _Themenweg.

Hawedere! Ach ja , meine Sage handelt vom Hl. Domitian.

eli

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Reinhard am 16.11.2020, 19:40
Ich mache als Admin außer Konkurrenz mit.
Ich weiß von einem See in den östlichen Chiemgauer Alpen, der einen 6 km langen Themenweg hat. Der soll aber recht kalt sein.

 #gruebelgruebel#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 16.11.2020, 19:54
Servus Reinhard

Ja auch bei uns gibt es recht warme Seen, wir sind bei diesem Rätsel aber nicht im Roberge Gebiet. "Mei" und der arme Komponist hat`s doch sehr schön gehabt: Vom kalten Norden #wetter1# hat es ihn zur "Sommerfrische"  #sonne3# an unseren gesuchten See gezogen. Und da hat er dann gleich ein paar "Gleichgesinnte" gefunden; da muss ich aber, das ist eine persönliche Meinung, sagen, dass die Musik der beiden anderen,.... zumindest mir recht fremd ist.

Viele Grüße, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Bergautist am 16.11.2020, 19:56
Also, der Neusiedler See soll mit 30° einer der wärmsten Österreichs sein und hätte auch eine Entstehungssage. Nur fällt mir da anders als beim Attersee kein Musiker ein.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 16.11.2020, 19:59
Die Sage vom Wörtherseemandl fällt mir da ein...
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Bergautist am 16.11.2020, 20:03
Kann es sein, dass du den Wörthersee meinst? Brahms, Mahler, Berg-Alban, meromiktischer Zirkulationstyp, ...
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Martl am 16.11.2020, 20:15
Servus,
ich denke an den Ossiacher See in Kärnten, der ist auf alle Fälle recht warm.
War noch nicht dort, aber es soll auch Themenwege geben...

Gruß
Martl
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 16.11.2020, 20:18
Servus

Also der Zeitlassen hat Recht, wir suchen heute den Wörthersee. Der Weg ist dem Brahms gewidmet, der stammte ja aus Hamburg und zog dann nach Wien. Die obere Wasserschicht, und nur die wird hier durchmischt, nennt man Epilinmion (muss man nicht kennen). Der Eli war schon nahe dran. Also 1ter Buchstabe = "W" merken.

Hier dazu die Sage:

Der Wörthersee, der sich von Loretto bis Velden dehnt, ist trotz seiner Schönheit ein unheimlicher Geselle, der alljährlich seine Opfer fordert. Und wenn die Fischer an stillen Sommerabenden an der Schwarzen Wand vorüberfahren, kann es geschehen, dass sie ein Klingen und Läuten vernehmen, das aus der Tiefe des Sees zu kommen scheint.

Wirklich erzählt eine alte Sage von einer Stadt mit prächtigen Häusern, die vor vielen hundert Jahren da gestanden haben soll, wo heute der Wörthersee liegt. Aber ihre Bewohner waren durch ihren Reichtum übermütig und üppig geworden. So kam es, dass sie sich einst am Vorabend des Osterfestes zu Tanz und Gelage versammelten. Schon zeigte Glockengeläute die späte Stunde an, doch niemand kümmerte sich darum. Da öffnete sich die Türe des Festsaales und herein schritt ein kleines eisgraues Männchen und blickte verwundert auf die lärmende Gesellschaft. Grollend erhob es seine Stimme: "O, ihr Schwelger, wisst ihr nicht, welche Feier wir morgen begehen? Kehrt heim, ehe die Stunde der Buße verrinnt und die Strafe euch erreicht!" Aber nur höhnisches Lachen antwortete ihm, und nur noch wilder wirbelten die Paare im Tanz. Wenige Minuten vor Mitternacht betrat der Alte zum zweiten mal den Saal, aus dem das wüste Geschrei der Trunkenen tönte. In seinem Arm hielt er ein Fässchen. Noch einmal mahnte er zu Umkehr und Buße: "Sonst öffne ich den Hahn des Fässchens, und Tod und Verderben kommt über euch!". Wieder antwortet ihm nur rohes Gelächter. Da schlägt es Mitternacht, alle Lichter erlöschen, die Mauern erzittern, Regen stürzt hernieder und ein furchtbares Gewitter bricht los. Mit offenem Hahn liegt das Fässchen des verschwundenen Warners, endlose Fluten entströmen ihm. Sie dringen in alle Räume und strömen fort, bis sie die ganze Stadt und die ganze Gegend übers schwemmt und ihre frevelnden Bewohner ertränkt haben. So entstand der Wörthersee. Städte, Kirchen und Dörfer liegen in seiner unergründlichen Tiefe begraben, riesige Fische und Wasserschlangen hausen in den alten Palästen.

Weiter geht's Morgen, viele Grüße, Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 17.11.2020, 17:01
Servus Beinand

Was haben wir gestern gelernt: Zurückhaltung ist angesagt - hat unsere Kanzlerin etwa beim Wötherseemandl spioniert???? ;) ;)

Nein, lasst uns weitermachen. Wir waren bis jetzt in den Tauern und in Kärnten, liebe Österreicher, ihr habt ja jetzt einen strengen "Lockdown", da lassen wir jetzt erst mal die Finger davon, aber keine Angst, wenn' s wieder besser wird kommen wir sicher im Laufe dieses Rätsels wieder zurück. #bisbald#
Obwohl, so gut schauts weiter weg auch nicht aus. Aber wir wagen es jetzt einmal, und trauen uns in eine Gegend, die für mich persönlich eine der schönsten der Alpen ist #mountain#:
Im 18. Jahrhundert wurden die Berge noch als „Bleiche Berge“ oder „monti pallidi“ bezeichnet. Der Name ‚Dolomiten‘ breitete sich aus, nachdem dem vorherrschenden Gestein der Name Dolomit gegeben worden war, zu Ehren des französischen Geologen Déodat de Dolomieu (1750–1801), welcher als erster dessen Zusammensetzung analysierte.
Aber die Dolomiten sind gar nicht so klein, sie können auf 10 Höhenwegen durchwandert werden. Wir suchen heute einen ganz bestimmten Berg aus dieser Vielzahl , allerdings ein Wahrzeichen. Soviel kann ich sagen, es gibt einen italienischen, einen deutschen und einen ladinischen Namen (ach zu den Ladinern kommen wir im Laufe dieses Rätsels auch noch öfters - ("da bin i dahoam!"); aber zurück zu unserem Berg:
Eigentlich gibt es da ja 6 unterschiedlich bezeichnete Gipfel - ja, wenn man sich nicht einigen kann? #hihi# #hihi#
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Bergunterkünfte in dieser Gegend auf einem sehr komfortablem Niveau sind und durchaus gut vergleichbar mit......  #sleep# #sleep#  #sleep#(nein, das wäre zu einfach).
Und Sagen und Mythen zu unserem Berg gibt es eine Menge, eine "Hauptsage" und manch zusätzliches Geschichterl.
Ich werde natürlich auf beides in meiner Lösung eingehen.

Für unsere finale Lösung brauchen wir den letzten Buchstaben des Bergmassives. Bitte notieren!

So, jetzt bin ich gespannt, wer es als erstes hat, alles nochmal genau durchlesen, es sind einige Hinweise versteckt.

Viel Glück, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: RaF am 17.11.2020, 17:18
Ich schmeiß mal "Fanes" in die Runde...das ist def. im ladinischen Gebiet, hat viele tolle Sagen und um den See im Norden eher Luxusunterkünfte statt Hütten...

PS: ok, sorry...Bergmassiv hatte mich jetzt dazu verleitet...ist aber def ja mehr als nur ein Berg mit mehr Gipfeln...also falsch. Möge der nächste genauer lesen ;)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 17.11.2020, 17:31
Oiso, ich besuche mal den Zwerg Laurin im Rosengarten, italienisch Catinaccio, ladinisch Ciadenaz

Hawedere ( bayerisch )

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 17.11.2020, 17:57
Ich besuche die Schlernhexen (italienisch Sciliar, ladinisch Sciliër)
Grias Enk (tirolerisch)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 17.11.2020, 18:10
Servus

Also Sagen in den Dolomiten: Da kommt natürlich als erstes König Laurin mit seinem Rosengarten! Und auch wenn ich die drei Vajolettürme als einen Gipfel zähle komme ich nicht auf sechs. Aber ich kann mich noch erinnern, als wir das erste Mal unter dem Winklerturm standen, puhh, da soll ich jetzt hoch, ging aber dann doch ganz gut; nur, der Winkler ist, da glaube ich mich zu erinnern, auch abgekettert. Respekt!
Die Fanes, ja auf dem Dolomiten Höhenweg Nr. 1 kommt man da ja vorbei, und die Lavarella Hütte ist eher ein Hotel. Und soweit wollen wir es halt doch nicht treiben.

Also weiter, viel Glück! Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: elsie am 17.11.2020, 18:29
Mehrere Gipfel (aber vielleicht sogar mehr als 6) gibts an der Marmolata  (italienisch Marmolada, ladinisch Marmoleda) - und eine ätiologische Sage erzählt, wie der Gletscher entstanden ist: Wie so oft war die Lasterhaftigkeit der Almbauern dran Schuld...
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 17.11.2020, 18:58
Deine Lösung schaut gut aus, elsie   #victory#-

aber zur Sicherheit werfe ich noch die Latemar - Puppen in den Lat - mar Ring (ladinisch) . Ein sündteures Hotel am Karersee kennt man ja auch aus einem Filmschinken: Sisi Agatha Christie ...

Hawedere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 17.11.2020, 19:42
Servus

Also, da haben wir ja anscheinend einen Tiroler "Insider" unter unseren Mitstreitern: Griaß Enk! ist echt tirolerisch.
Ja Zeitlassen, Du hast wieder gewonnen; gesucht wurde der "Schlern"

Die 6 Gipfel sind:

Der Burgstall (2515 m) im Norden, seine höchste Erhebung ist der Petz (2563 m), der den Mull (2390 m) und den Jungschlern (2280 m) überragt. Vorgelagert befinden sich die beiden Türme der Santner- (2413 m) und der Euringerspitze (2394 m). Diese auch einfach Santner und Euringer genannten Gipfel waren früher auch als Schlernzacken, Paarlspitzen oder Badlspitzen bekannt. Der Santner führte zudem noch den Namen Tuiflspitz, ladinisch Piza dl Malang.
Und die Schlernhäuser werden als Übernachtungsmöglichkeiten gerne angenommen.

Aber nun zu den Sagen:

Die bekannteste ist die der Schlernhexen:

Die am weitesten verbreitete Legende beschreibt die Schlernhexen als Wetterhexen, die für schwere Unwetter rings um den Schlern verantwortlich sind und von den Einwohnern der anliegenden Orte gefürchtet werden. Einer Überlieferung zufolge versammelten sich einst die Wetterhexen auf dem Schlern. Ein Zwerg beobachtete von der unweit gelegenen Rosengartengruppe aus, dass dunkle Wolken über dem Berg aufzogen, in denen sich die Hexen verbargen. Er wollte der Sache auf den Grund gehen und ging auf den Schlern. Dort konnte er die Hexen belauschen und erfuhr, dass sie planten, ein gewaltiges Unwetter zu erschaffen und die komplette Gegend zu verwüsten. Der Zwerg konnte jedoch auch hören, wie die Hexen erzählten, dass das Unwetter durch ein bestimmtes Läuten einer Kirchenglocke, den sogenannten „Wetterstroach“, gestoppt werden könne. Daraufhin eilte der Zwerg ins nächstgelegene Dorf und trug dem dortigen Messner auf, das „Wetter zu läuten“. Das Unwetter wurde daraufhin abgeschwächt und die Gegend gerettet.

Es gibt aber auch noch die vom Schlernteufel:

Der Schlern, einst hochgehalten als Laurins Königssitz, Burg und Garten, verlor einen Teil seiner alten romantischen Poesie und gab ihn später ab an die unheimlichen Teufels- und Hexensagen. Er ist zum Blocksberg seiner Umgegend geworden. Früher, ehe noch das Kirchlein mit einer geweihten Wetterglocke auf dem Schiern stand, ritten die Hexen zahlreich auf Rossen oder Mulen hinauf in die Felsregion, dass die Steine Funken gaben. Dann ging es droben toll her. Sie versprengten Vieh und Leute auf den Weiden oder zogen junge Männer mit sich fort, wie Sturmwind. Vor allem war es aber der Teufel selbst, der in Gestalt eines wilden Gauls, struppig von Haaren, glühend von Augen, überall durchsprengte und niedersprengte, was nicht gesegnet war. Wird manchmal sogar noch gesehen dieses Ungetüm. Am wildesten gebärdete er sich, als das Kirchlein auf dem Schiern gebaut wurde. Der Maurer und zugleich Erbauer, der Zöggeler Martl, der den Kirchenbau übernommen hatte, war ein geschickter, fleißiger Mensch, aus Völs im Eisacktale gebürtig und wohlbekannt; er richtete sich in der Nähe eine Heuhütte ein, wo er wohnte und schlief, um immer nahe zu sein und den Bau leiten zu können. Er hatte sich auch zwei Geißen eingestellt, damit es ihm an Milch nicht fehle. Weil der Herbst sehr gut war, blieb er dort bis zur Schneezeit.
Gleich nach Michaeli war es, da kam in der Nacht ein fürchterlich wildes Ross zur Tür und fing zu kuttern (d. h. schnauben) an und kutterte bis zur Tür her, die sehr klein und inwendig mit 2 Stangen überkreuz verrammelt war, dass niemand herein konnte. Die Geißen machten einen Höllenlärm, und des Maurers Hündlein, das doch sonst so bissig und böse war, heulte und kroch unters Bett, und dies überzeugte den Zöggeier Marti sogleich, dass es das Teufelsross war. Daher schrie Marti hinaus: "Floich, du hast mit mir nichts zu tun, Satan!" Und wie Marti so gerufen hatte, da drückte es erst an die Tür, schlug daran, dass die Hütte zitterte, und galoppierte aber bald davon.
Und Martl hat nichts lieber als diese Heldentat erzählt und hat gewöhnlich beigesetzt: "So ein Teufel ist ein elender Wicht, und ein Mensch, der keine Todsünd' auf sich hat, kann ihm d'Horn und 'n Schweif ausreißen."
Dass der Teufelsgaul die Tür nicht eindrücken konnte, geschah darum, weil Marti hinter der Tür die Spreizer überkreuz gestellt hatte; das ist ein Hauptmittel gegen böse Mächte.

Also diese "Bleichen Berge" beherbergen doch jede Menge Sagen und Mythen; da sollten wir noch ein wenig bleiben, denn da gibt es noch manch Spannendes zu berichten. Mal sehen in welche Gegend es uns Morgen verschlägt.

Nochmals, wir brauchen den letzten Buchstaben für unsere Lösung!

Viele Grüße, Kalapatar





Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 17.11.2020, 19:58
Servus Zeitlassen, gratuliere herzlich!  #gutgemacht#

Aber meine fröhlichen Schlernhexen, die mir beim Aufstieg unterm Schlernhaus entgegen kamen , muss ich euch jetzt schon noch präsentieren. Die waren richtig gut drauf.

eli

  [ Es ist nicht erlaubt, Dateianhänge anzusehen. ]  



Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 18.11.2020, 17:33
Servus Beinand

Noch ein Wort zu gestern, Ihr habt es ja alle gesehen: "Der Eli läuft den Mädels nach!" Oder umgekehrt? Da hat er wohl zu spät erkannt, dass es sich um die "Schlernhexen" handelt #hihi# #hihi# (Nix für Ungut).

Aber ich habe ja gesagt, wir bleiben im Gebiet der "Bleichen Berge". Heute suchen wir einen "Logenplatz in den Alpen", eine Gegend, die "bei der Erschaffung der Welt besonders üppig bedacht wurde". Aber das war nicht immer so, denn vor ein paar hundert Jahren sorgten große Regenfälle mit Hagel dafür dass die Bauern im Tal kaum mehr etwas zu essen hatten. #wetter2# Was also machen? #gruebeln# #gruebeln#
Da hilft oft nur göttlicher Beistand!

Heute suchen wir den ersten Buchstaben diese Logenplatzes.

Jetzt bin ich gespannt ob das schon reicht? #gruebel# #gruebel#

Viel Spaß beim Grübeln, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 18.11.2020, 17:53
Na gut, Kalapatar,

damit ich den wilden Schlernhexen entkomme , schwinge ich mich auf den Sattel vom Sella -  joch.

Hottehü

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 18.11.2020, 18:40
Servus Beinand

Nach Rücksprache mit dem Reinhard hier die Gewinnmöglichkeiten des MR 395:

1. "Märchenbuch: Von Drachenfrau und Zauberbaum" (Tyrolia Verlag)

2. "Inntaler Sagen" (Rosenheimer Verlagshaus)

3. "AV Jahrbuch 2021" (Tyrolia Verlag)

Der Gewinner kann sich eines der drei obigen Bücher aussuchen. Zudem wird unter allen Teilnehmern ein
Kalender der Nepalhilfe Beilngries von 2021 verlost.

Es lohnt sich also dran zu bleiben.

Viele Erfolg und ein großer Dank an den Reinhard für die Unterstützung.

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 18.11.2020, 18:45
Ein kleiner Hinweis zu unserem gesuchten Logenplatz:

Man hat von dort einen ganz tollen Blick auf Langkofel und Rosengarten!

Viel Spaß, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 18.11.2020, 19:09
Wir treffen uns auf der Kassianspitze mit prachtvoller Sicht zu Langkofel und Rosengarten. Unter uns das Latzfonser Kreuz mit dem "Schwarzen Herrgott" das der Pfarrer von Latzfons nach einer 3 jährigen Missernte durch Hagel etc. auf den Berg  als Wallfahrt tragen ließ.

Schau mer mal

elii
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 18.11.2020, 19:55
Servus Beinand

Ich habe ja schon gesagt, dass es in den Dolomiten eine Menge Dolomiten Höhenwege gibt. Daneben aber auch eine Anzahl "kleinerer" Runden in den einzelnen Tälern, die durchaus ihren Reiz haben. Oft sind es "Hufeisentouren, sodass man "fast" wieder an den Ausgangspunkt zurück kommt.
So eine Tour ist auch der Sarntaler Höhenweg. Wenn man von Bozen über das Rittner Horn startet ist man am 2ten Tag an einem wunderschönen Aussichtspunkt:  der Schutzhütte Latzfonser Kreuz. Der schwarze Herrgott sollte eigentlich gar nicht so hoch hinaus aufgestellt werden, aber....

Der Sage nach ließ der Latzfonser Pfarrer um das Jahr 1700, nachdem drei Sommer nacheinander Hagel die Ernte zerstört hatte, nach einem Herrgottsbild suchen, das bislang vernachlässigt worden war. In der Totenkapelle fand man dann tatsächlich unter altem Gerümpel den Schwarzen Herrgott, eine mit einem Gemisch aus Ochsenblut und Pech bemalte Holzskulptur des Gekreuzigten. Dieses Kreuz wurde in einer großen Prozession zum sogenannten Kaserbild gebracht, um es zur Abwendung der Unwetter aufzustellen. Nach der Sage schüttelte der Herrgott zum Ausdruck des Missfallens über diesen Aufstellungsort den Kopf. Auch Kompatsch, der Ort, an dem sich heute die Klausner Hütte missfiel ihm. Erst weit oben, auf den Böden unterhalb des Ritzlar schien ihm der Platz genehm zu sein.
Der an diesem sehr dem Wetter ausgesetzten Ort stehende Schwarze Herrgott lockte bald immer mehr Pilger an. 1743 baute man zum Schutz des Kreuzes eine kleine Kapelle, und um 1800 errichtete die Gemeinde Latzfons daneben für die immer zahlreicheren Wallfahrer die erste Unterkunft. Der Schwarze Herrgott wurde nun alljährlich freitags nach Fronleichnam in einer feierlichen Bittprozession in diese Kirche hinaufgetragen und im Oktober wieder nach Latzfons zurückgebracht.

Ist das jetzt ein esoterischer Kraftort?
Weiß nicht, man kann die Aussicht auch einfach nur genießen, oder gleich zur Kassianspitze aufsteigen, da hat man dann das ganz tolle Dolomitenpanorama vor sich.

Wir brauchen für unser Rätsel am Schluss den ersten Buchstaben, also das "L"

Der Punkt heute geht an den Eli; ich denke Morgen bleiben wir noch ein wenig in der Gegend, dann machen wir uns mal zu "neuen Ufern" auf.

Viele Grüße, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 19.11.2020, 09:31
Servus beinand, liebe Montagsrätslerinnen und - rätsler,

jetzt stelle ich einfach nochmal ein Bild bei diesem schönen Rätsel vom Kalapatar  ein: Man sieht darauf die Kassianspitze und darunter die Latzfonser Wallfahrtskapelle. Wirklich ein prachtvolles Wander - und Rätselziel!

Hawedere

eli

  [ Es ist nicht erlaubt, Dateianhänge anzusehen. ]  
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 19.11.2020, 16:22
Servus

Jetzt muss ich nach Rücksprache mit dem Reinhard, unsere Gewinne für dieses MR korrigieren:

Der Gewinner, darf sich, wie schon erwähnt, ein Buch aussuchen! #victory# #victory#

Die beiden restlichen Bücher und der Kalender werden unter den Mitstreitern verlost => damit habt ihr also eine noch größere Chance einen Gewinn zu erzielen.

Also:

Mitmachen lohnt sich, jeder Beitrag kommt in die Endauslosung!
Und das Wetter ist heute ja geradezu ideal für ein wenig Nachdenken Zuhause! #vielglueck# #vielglueck#

Viele Grüße und  #bisbald#

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 19.11.2020, 17:20
Servus

So, heute suchen wir den 5ten Buchstaben.

Ich habe ja schon gesagt wir bleiben heute nochmal in der Gegend. Die Dolmiten, die "Bleichen Berge" sind ja von vielen Gipfeln und Tälern durchzogen. Und wenn man in einem anderen Dorf jemanden besuchen will, dann geht es oft über hohe Pässe und auf der anderen Seite wieder runter. So einen Pass suchen wir heute #gruebeln# #gruebeln#. Aber da gibt's doch so viele, werdet ihr sagen. Klar! Aber unser Pass hat deutlich und "unübersehbar" etwas mit unserem Thema: "Sagen in den Alpen" zu tun.

Soweit erst mal der erste Hinweis, #bisbald#

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 19.11.2020, 18:15
Na dann,

vielleicht der unübersee - bare Reschen(see) pass mit der Drachenlegende von versunkenen Schloss.

Hawedere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 19.11.2020, 18:32
Servus Eli

Da hast Du dieses Mal leider nicht Recht; ich gebe es ja zu, es ist schwer.

Deshalb hier ein Hinweis:

Wenn man auf dem "Sentiero della Pace" unterwegs ist, kommt man an unserem Pass vorbei. Da ging es im ersten Weltkrieg ziemlich wüst zu. Aber unsere Sage handelt ja auch von einer Schlacht. #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Viel Glück, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: RaF am 19.11.2020, 18:50
Hmm ich bin vielleicht in diesem Rätsel geographisch irgendwie beschränkt in meinen Einwürfen...aber wie steht es denn mit dem Passo Falzarego....an dem der verräterische/falsche König (falza rego) versteinert steht?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 19.11.2020, 19:33
Irgendwie ahne ich , dass du recht hast, RaF!  #victory#

Werfe aber trotzdem noch einen Pass in den Ring. Dataucht der Name eines Mannes auf, der schon so manche Schlacht (hier im Forum ) geschlagen hat , doch immer alle auf den Friedensweg brachte!

Ich meine den ROLLE - Pass , liegt auf dem Sentiero della Pace und verbindet das Fleimstal mit Primör im Trentino.

Na hawedere  #hund1#

eli

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 19.11.2020, 19:42
Servus Beinand

Ich seh' schon, es wird Zeit die Dolomiten zu verlassen. Da kennt Ihr Euch zu gut aus.
RaF hat Recht, wir suchen den Falzarego Pass, und brauchen den 6. Buchstaben, also das "R".

Es geht hier um die ladinische Sage schlechthin: die Fanes Sage!

In der Fanes Sage geht es um die Auseinandersetzung zwischen den aggressiven männlichen Angehörigen des Königshauses und den friedlichen weiblichen. Erstere sind im Bündnis mit dem Volk der Adler, letztere mit dem Volk der Murmeltiere. Die Könige der Fanes können mit ihrer Kriegspolitik und im Bündnis mit den Adlern das Reich der Fanes immer weiter ausdehnen. Doch dadurch entsteht ein Gegenbündnis von immer mehr Nachbarvölkern. Auf der Seite der Gegner kämpft auch der Zauberer Spina de Mul, das Maultiergerippe. Er heißt so, weil er üblicherweise die Gestalt eines halbverwesten Maultieres annimmt.

Die Fanesleute haben als Kriegshelden Dolasilla, die Königstochter, und Ey de Net (Nachtauge). Letzterer will Dolasilla heiraten und wird daraufhin vom König verstoßen. Dolasilla hat eine Anzahl unfehlbarer Pfeile und einen weißen Panzer. Ihr wurde geweissagt, dass sie nicht in die Schlacht ziehen dürfe, sollte sich der Panzer einmal schwarz verfärben, weil sie sonst sterben müsse.

Die Entscheidungsschlacht rückt immer näher. Durch eine List kann der Zauberer Spina de Mul Dolasilla ihre unfehlbaren Pfeile abnehmen, die er dann an Schützen des Gegenbündnisses verteilt. Am Morgen vor der Schlacht sieht Dolasilla, dass sich ihr Panzer schwarz verfärbt hat. Doch die verzweifelten Fanesleute bedrängen sie, in die Schlacht zu ziehen. Auf der Pralongia (= lange Wiese, östlich von Corvara) kommt es zur Auseinandersetzung. Zunächst können in der Schlacht die feindlichen Bogenschützen Dolasilla nicht finden, weil sie nach einem weißen Panzer suchen und nicht wissen, dass sich dieser schwarz verfärbt hat. Doch schließlich erkennen sie Dolasilla, schießen die unfehlbaren Pfeile auf sie ab und töten sie. Damit ist die Schlacht für die Fanesleute verloren. Mit knapper Not kann sich ihre Mutter, die Königin mit einer kleinen Schar mit Hilfe der Murmeltiere in die unterirdischen Gänge der Fanes zurückziehen. Der König aber, der verräterisch Sache mit den Feinden gemacht hat, wird zu Stein und ist seitdem als falscher König (ital. falza rego, lad. el fautso rego) am Falzaregopass am Lagazuoi zu sehen.
Seither leben die Murmeltiere nach streng demokratischen Prinzipien. Wer's nicht glaubt, einfach mal in den Bergen hinsetzten und die kleinen Nager beobachten. Ein Pfiff – eine Stimme?

Morgen geht's weiter, wir verlassen die Dolomiten, aber wer weiß, vielleicht kommen wir ja noch einmal zurück.

Viele Grüße, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: rB-Infothek am 19.11.2020, 22:39
Kalapatar hat uns bereits mitgeteilt, welche beiden weiteren Bücher es im aktuellen Montagsrätsel zu gewinnen gibt. Nachfolgend weitere Informationen und Links.

Die ersten beiden passen ideal zu dem Thema "Mythen und Sagen". Sie werden unter ALLEN Teilnehmer verlost, sodass jeder mit mindestens einem Beitrag im Lostopf landet.

 #vielglueck#

(https://www.roberge.de/bibliothek/archiv/0570/bblthk0570_foto_00_155x217.jpg)
Von Drachenfrau und Zauberbaum (https://www.roberge.de/buch.php?id=570)
Erschienen im Tyrolia-Verlag
Amazon (https://www.amazon.de/gp/product/3702238689/ref=as_li_tl?ie=UTF8&tag=robergede-21&camp=1638&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=3702238689&linkId=f0cd110f0535735c0a1f390489c9f6c8) - bücher.de (https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14191&awinaffid=639395&clickref=&ued=https%3A%2F%2Fwww.buecher.de%2Fshop%2Fsammlungen%2Fvon-drachenfrau-und-zauberbaum%2Fwittmann-helmut-vidyaykina-anna%2Fproducts_products%2Fdetail%2Fprod_id%2F59367035%2F)


(https://www.roberge.de/bibliothek/archiv/0434/bblthk0434_foto_00_136x217.jpg)
Inntaler Sagen (https://www.roberge.de/buch.php?id=434)
Erschienen im Rosenheimer Verlagshaus
Amazon (https://www.amazon.de/gp/product/3475545276/ref=as_li_tl?ie=UTF8&tag=robergede-21&camp=1638&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=3475545276&linkId=e0982a0a0d280692db219d85bc372a1b) - bücher.de (https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14191&awinaffid=639395&clickref=&ued=https%3A%2F%2Fwww.buecher.de%2Fshop%2Ferzaehlungen%2Finntaler-sagen%2Fgebundenes-buch%2Fproducts_products%2Fdetail%2Fprod_id%2F44115757%2F)


(https://www.roberge.de/bibliothek/archiv/0568/bblthk0568_foto_00_161X200.jpg)
AV-Jahrbuch Berg 2021 (https://www.roberge.de/buch.php?id=568)
Erschienen im Tyrolia-Verlag
Amazon (https://amzn.to/374B6cO) - bücher.de (https://tidd.ly/37cTq3o)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 20.11.2020, 17:13
So, Servus, es geht weiter: "Sagen der Alpen" ist unser Thema

Bislang waren wir in Österreich und in Italien unterwegs. Heute fahren wir mal nach Westen, etwas weiter, da kann man ja nicht mal mehr mit Euro zahlen! Und teuer ist es da geworden! Dafür sind die Berge auch höher und bei mancher Besteigung ist eine solide Eistechnik von Vorteil. #schnee#
Wir suchen heute den Namen eines "Platzes" ;) ;). An einem Platz trifft man aufeinander: in unserem Fall zu Dritt um dann zu sagen: Wir machen gemeinsam weiter, da sind wir stärker! Aber der Zahn der Zeit.... #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Viel Spaß beim Raten, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Samerbergradler am 20.11.2020, 17:41
Ah, endlich mal eine Frage, bei der auch bei mir mal der Groschen fällt, oder soll ich besser sagen, der Franken?😁
Wir sind in der Schweiz, ebenfalls an einem See.😉
Der gesuchte Ort ist die Rütliwiese, der legendäre Gründungsort der Schweiz.
Dort trafen sich vor sehr langer Zeit mal drei Eidgenossen, um ebendies zu tun.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 20.11.2020, 17:47
Servus Samerbergradler

Da hast Du recht: Wir haben es bis in die Schweiz geschafft.
Aber das mit der Ruetliwiese wäre jetzt doch zu augenscheinlich gewesen.

Aber Ihr kommt schon noch drauf,  #gruebel# #gruebel#

 #bisbald# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Samerbergradler am 20.11.2020, 18:07
Hm, ok. Also doch nicht.🤔

Befinden wir uns etwa im Berner Oberland?
Da wüsste ich nämlich drei große "Persönlichkeiten".
Aber leider keine Sage dazu und muss deshalb den Stab weiterreichen.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 20.11.2020, 18:23
Nach einer Stunde denke ich ist eine kleine Hilfe erlaubt:

Den gesuchten Begriff gibt es nicht nur in den Alpen, sondern auch in einem anderen großen Gebirge! Und auch hier ist "das Prinzip" das Gleiche #gruebeln# #gruebeln#

Viel Spaß weiterhin, Kalapatar ;) ;)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Chtransalp10 am 20.11.2020, 18:42
Meinst du das "Dreigestirn" - Mönch, Eiger, Jungfrau?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 20.11.2020, 18:52
Servus

Leider auch nicht!
Vielleicht solltet Ihr etwas Südlicher suchen, also ich war da schön öfters!
Und den Platz den wir suchen könnt Ihr gar nicht übersehen, so groß ist er #hihi# #hihi#

Bleibt's dran, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 20.11.2020, 19:28
Na gut,

dann greife ich doch auch an: Zermatt mit dem Riesen Gargantua und seinen großen Fußstapfen?

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 20.11.2020, 19:33
Servus

Also, wir befinden uns im Kanton Wallis: Ich glaube Ihr macht den Fehler, dass Ihr davon ausgeht, dass sich auf unserem "Platzerl"  (na das ..."erl" ist jetzt ziemlich daneben), drei Leute treffen. #schnee1# #schnee1# #schnee# #schnee1# #schnee1#

Viele Grüße, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 20.11.2020, 19:48
Vielleicht denkt Ihr nochmals über den gleichnamigen Begriff in einem anderen großen Gebirge nach.
Einem bekannter Kletterer aus dem BGL Land ist da schon manche Erstbegehung gelungen, habe ich sogar mal einen Vortrag auf der "Free" in München gehört.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 20.11.2020, 19:59
Ist das Platzerl vielleicht der Konkordiaplatz?
Dort treffen sich der Große Aletschfirn, der Jungfraufirn und das Ewigschneefeld.
Sie ziehen weiter als Großer Aletschgletscher, doch der Zahn der Zeit nagt...
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 20.11.2020, 20:21
Servus Beinand

Jetzt ist es raus, der Maiwanderer hat das 9km² große "Platzerl gefunden. Am Konkordiaplatz ist das Eis ca. 900m dick, und der Gletscher selbst ist etwa 23km lang. Und, wie schon richtig erkannt, es treffen dort 3 Gletscher zusammen, die sich dann zum Großen Aletschgletscher vereinen.
Einen "Konkordiaplatz" gibt es auch im Karakorum (Pakistan, dort hat der Alexander Huber 2018 die Route The Big Easy (2200 m, VII+/VIII-) am Choktoi Ri, zusammen mit Fabian Buhl eröffnet). Hier trifft sich, ganz in der Nähe des K2 der obere Baltorogletscher, der Godwin Austen Gletscher und der Gasherbrumgletscher und wird zum großen Baltorogletscher.

Doch zurück in die Schweiz:

Zum Aletschgletscher existiert folgende Sage:

Der Aletschgletscher war einst das Revier eines mächtigen Gesellen, des Rollibocks. Mit dem sollte man sich nicht anlegen.
Ein Jäger aus dem Fieschertal brach zum Eggishorn auf um Bergkristalle zu suchen. Er fand tatsächlich einige prächtige Stücke. Es waren aber zu viele um sie ins Tal mitzunehmen. Deshalb zerschlug er den Rest. Hätte er nicht tun sollen.
Am nächsten Tag schoss er auch noch eine Gämse und ein Zicklein. Da begegnete ihm am Märjelensee der Rollibock, erst als kleines Männlein, dann als riesiger Gamsbock mit mächtigen Hörnern. Der sprach: Was habe ich Dir getan, dass Du mein Reich zerstörst, meine Steine zerschlägst und meine Kinder tötest?
Der Jäger zitterte vor Angst und flehte um Gnade – vergebens. Der Gletscher öffnete sich und verschlang ihn. Bei stürmischem Wetter könne man am Märjelensee einen alten Mann in zerlumptem Gewand sehen, mit einem Gewehr in der Hand.
Heute braucht niemand mehr den See fürchten, der Rückgang des Gletschers hat ihm praktisch den Garaus gemacht. Der Aletschgletscher ist auf dem Rückzug, seit 1850 hat schon etwa 150m an Dicke eingebüßt.

Von unserem "Platzerl" brauchen wir den 8ten Buchstaben, also das "I".

Wir bleiben noch ein bißchen in der Schweiz, da gibt es auch manches zu erzählen

 #bisbald# #bisbald# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 21.11.2020, 17:29
Servus Beinand

Der nächste Buchstabe steht an. Wie schon gesagt, wir bleiben in der Schweiz.

Heute suchen wir, mal wieder einen Pass. Na, da gibt es ja auch nicht wenig, aber der ist echt bekannt. Die Römer nutzten ihn wahrscheinlich nicht. Wie kam dann Hannibal mit seinen Elefanten über die Alpen? #gruebeln# Also über den Pass wäre der wahrscheinlich gekommen, aber danach, da geht's durch enge Schluchten, und das war nicht nur beim Hannibal das Problem.
Deshalb bezieht sich unsere Sage auch nicht auf den Pass, sondern auf die Schlucht dahinter. >:D >:D Und da merkt man auch dass die Eidgenossen viele "Fränkli" zur Verfügung haben. #hihi# #hihi#
So, wir suchen den Namen des Passes.
Und heute gibt es einen Zusatzpunkt: Wie heißt die wilde Schlucht die nach dem Pass ebenso überwunden werden musste, und von der unsere Sage erzählt?

Viel Spaß beim Raten, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Chtransalp10 am 21.11.2020, 17:48
Also, als Schlucht fällt mir da die Viamala ein... und der gesuchte Pass könnte der San Bernadino sein... Aber in der Gegend gibt es viele bekannte Pässe, auch z.B: den Splügen und den Albula.... Aber dein Hinweis auf die Römer lässt mich eher auf den San Bernadino tippen...
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 21.11.2020, 18:12
Servus

Also die Via Mala eine gute Idee, aber passt leider nicht.  Der Pass: ist "natürlich " auch eine bekannte Wasserscheide!
Dort oben gab es auch ein Hospiz. Die Mönche,  die es führten bekamen,  wegen des extremen Wetters, die "Sondergenehmigung" dass sie Schuhe tragen durften!

Weiter dran bleiben,   #bisbald# #bisbald#

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 21.11.2020, 18:16
Da fällt mir der Gotthardpass ein  #gruebeln#
Dazu muss mann über die zerklüftete Schöllenenschlucht. Und über die geht die sogenannte Teufelsbrücke...
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 21.11.2020, 19:39
Servus Beinand

Da haben wir jetzt jemanden neu im Forum und der löst schon wieder einen Teil des Montagsrätsels. Also Herzlichen Glückwunsch an den Maiwanderer, es stimmt alles. (Vielleicht kannst Du mir mal per PN sagen, wie du das rausbekommen hast?).
Für den Gotthard Pass gibt es 1 Punkt, für unser Lösungswort brauchen wir den 8ten Buchstaben, also das "D". Der Zusatzpunkt geht ebenfalls an den Maiwanderer für die Teufelsbrücke über die Schöllenenschlucht. Denn diese Schlucht war das Problem, den Pass konnte man relativ leicht überwinden, aber dann ging nichts mehr weiter.

Jetzt zum Gschichterl:

Einer Sage zufolge wurde die erste Teufelsbrücke vom Teufel errichtet. Die Urner scheiterten immer wieder an der Errichtung einer Brücke. Schließlich rief ein Landmann ganz verzweifelt aus: „Do sell der Tyfel e Brigg bue!“ (Da soll der Teufel eine Brücke bauen!) Kaum ausgesprochen, stand dieser schon vor der Urner Bevölkerung und schlug ihnen einen Pakt vor. Er würde die Brücke bauen und als Gegenleistung bekomme er die Seele desjenigen, der als Erster die Brücke überquere. Nachdem der Teufel die Brücke gebaut hatte, schickten die schlauen Urner einen Geißbock über die Brücke. Der Teufel war über diesen Trick sehr erzürnt und holte einen haushohen Stein, mit dem er die Brücke zerschlagen wollte. Es begegnete ihm aber eine fromme Frau, die ein Kreuz auf den Stein ritzte. Den Teufel verwirrte das Zeichen Gottes so sehr, dass er beim Werfen des Steines die Brücke verfehlte. Der Stein fiel die gesamte Schöllenenschlucht bis unterhalb des Dorfes Göschenen hinab und wird seit daher „Teufelsstein“ genannt. Also den Stein gibt es wirklich!

1968 wäre es dann fast aus gewesen mit dem Teufelsstein.
Wegen einer Autobahn sollte er gesprengt werden. Aber die Schweizer riefen zum Widerstand auf. Deshalb wurde der 2.000 Tonnen schwere, und 13m hohe Koloss ca. 130m nach Norden verlegt und trägt heute ein kleines Schweizer Fähnlein. Ach ja, das kostete natürlich etwas: Deshalb wurde auf den Stein gepinselt: 300.000 Franken zum Teufel!

wir bleiben weiter in der Schweiz, morgen geht es um..... eine Schweizer Berg

Viele Grüße aus dem Mangfalltal, Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 21.11.2020, 19:49
Zwischenbilanz nach einer Woche:
(wir haben schon 8 Buchstaben unsere Lösung!)

Eli:                   2 Punkte (Heiligenblut und Latzfonser Kreuz)
Zeitlassen:       2 Punkte (Wörthersee und Schlern)
RaF:                1 Punkt (Falzarego Pass)
Maiwanderer:   3 Punkte (Konkordiaplatz, Gotthard und Zusatzpunkt Schöllenenschlucht) #victory# #victory#

Es ist noch alles drin!
Und, jeder der zu dem Rätsel einen Beitrag geschrieben hat kommt in die Endverlosung: 2 Bücher und 1 Himalaya Kalender; also:

Bleibt's dran und viel Spaß weiterhin

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Reinhard am 21.11.2020, 19:56
Ein tolles Rätsel mit vielen interessanten Informationen!

Wie Kalapatar schon schreibt:
Zitat
... jeder der zu dem Rätsel einen Beitrag geschrieben hat kommt in die Endverlosung: 2 Bücher und 1 Himalaya Kalender ...
Als kurzes Zwischenergebnis die Liste aller Teilnehmer, die auch in die Endverlosung kommen:
Maiwanderer, Chtransalp10, Eli, Samerbergradler, RaF, elsie, Zeitlassen, Martl, Bergautist

 #gutgemacht#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 21.11.2020, 20:51
Zwischenbilanz nach einer Woche:
(wir haben schon 8 Buchstaben unsere Lösung!)

Eli:                   2 Punkte (Heiligenblut und Latzfonser Kreuz)
Zeitlassen:       2 Punkte (Wörthersee und Schlern)
RaF:                1 Punkt (Falzarego Pass)
Maiwanderer:   3 Punkte (Konkordiaplatz, Gotthard und Zusatzpunkt Schöllenenschlucht) #victory# #victory#

Sehe ich das falsch? Du hast zwar 8 Punkte vergeben, aber wir haben erst 7 Buchstaben?  ::)

Tolles MR!

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 21.11.2020, 22:19
Hallo Eli et al.

Richtig!

Wir haben 7 Buchstaben gefunden,  aber es gab heute einen Zusatzpunkt ohne  Buchstaben,  also 8 Punkte insgesamt. Es wird noch mehr Zusatzpunkte ohne Buchstaben nächste Woche geben, sonst bräuchte man ja nur auf das Endwort (= 10 Punkte ) warten.
Ich bin schon manchmal sehr erstaunt,  was der/ die Teilnehmer/in da an Wissen ausgräbt.  Aber ich denke wir lernen alle dazu.
Lasst Euch überraschen! #gruebeln# #gruebeln#

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 22.11.2020, 17:30
Servus Beinand

Ich hoffe Ihr konntet das schöne Wetter heute für eine Tour nützen. Oder steckt Ihr noch im Stau?
Gestern war ich ja schon etwas vorlaut und habe bekannt gegeben, dass wir heute einen Schweizer Berg suchen. Ich hoffe Ihr habt jetzt nicht die ganze Nacht gegoogelt.
Also erst einmal: Es ist nicht: Das Berner Dreigestirn oder das Matterhorn; beides wäre zu augenscheinlich!

Wir gehen es wieder ganz langsam an:

In der Gegend wurden früher alle Steinböcke ausgerottet, erst in den 60er Jahren kam es zu einer Wiederansiedelung und 2012 zählte man schon 109 Exemplare. Na das hilft nicht wirklich, oder?
Zu dem Berg gibt es auch einen See und einer der Erhebungen hat den Namen eines Tieres (nein, nicht Steinbock).
Das reicht jetzt für's erste, vielleicht findet Ihr ja eine Erleuchtung in der Bibel! #gruebel# #gruebel#

Viel Spaß, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 22.11.2020, 17:41
Ich glaub mich erinnern zu können, dass in Bergauf Bergab mal was von den Steinböcken am Monte Rosa berichtet wurde  #gruebeln#
Und ein Nachbargipfel wär dann die Parrotspitze - quasi Papageienspitze...

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Samerbergradler am 22.11.2020, 18:12
Ich glaube, ich habe im letzten Satz von Kalapatar die Erleuchtung gefunden
.😀
Bei Bibel und Berg fällt mir spontan der Pilatus ein.
Der ist bekanntermaßen eine  biblische Gestalt, aber auch ein Berg in der Schweiz.
Und laut Google gibt es in diesem Bergstock einen Gipfel namens Esel.
Oder ist das jetzt alles Käse, quasi Emmentaler (der kommt da auch her)?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 22.11.2020, 18:27
Na Servus

Angeblich die steilste Zahnradbahn der Welt geht da hoch und der Gipfel ist manchmal beleuchtet => siehe Talort!!

Viel Spaß, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 22.11.2020, 18:56
Dann wird wohl der Samerbergradler mit seinem Pilatus recht haben.
Und ich hätt immer gmoant, de steilste Zahnradbahn geht aufn Schafberg nauf.

Edit: Grod nachgeschaut. Des is de steilste Zahnradbahn in Österreich
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 22.11.2020, 18:59


                  Ochs am Berg ?    ( 1595 m )

Na hawdere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 22.11.2020, 19:08
Servus Beinand

Da ich schon manche WhatsApp mit der richtigen Lösung bekomme, hier die Auflösung:

Vorher aber nochmals der Hinweis: jeder der hier etwas zu dem MR schreibt, ob falsch oder richtig, kommt in die Verlosung und kann ein Buch oder einen Kalender gewinnen - also traut's Euch.

Zurück zu unserem Rätsel:

Das war heute augenscheinlich etwas zu leicht: "Schweizer Berg, Biblischer Name, 109 Steinböcke => da kommt bei Google dann der "Pilatus" raus (ich werde an mir arbeiten). Der Talort ist Luzern (manchmal beleuchtet).
Und ein anderer Hinweis wäre gewesen: Damit war die Carmen Rohrbach auf dem Jakobsweg unterwegs: Esel (Name eines Gipfels)

Gewinner: Samerbergradler
Gesucht: 2ter Buchstabe, also "I"

So und nun zum G'schichterl:

Im Jahr Christi 41 hat der Landpfleger Pilatus, durch viele Bedrängungen vom Kaiser zerknirscht, sich selbst umgebracht, und als sein Körper in die Tiber geworfen wurde, da haben die bösen Geister, seinen Körper an sich reißend, bald in jenen Gewässern Überschwemmungen veranlasst, bald in der Luft durch zusammengetriebene Wolken mit Blitz und Gewitter, Hagel und Donnerschlägen die Menschen erschreckt.
Daher ist sein Körper aus dem Tiber genommen und bei Vienne (franz. Stadt) in den Rhodanus (Rhone) geworfen worden. Die Einwohner dieser Stadt aber, welche die Sturmluft und der bösen Geister Unwesen nicht aushalten konnten, haben den obenauf schwimmenden Körper  in den benachbarten Alpen in irgendeinen tiefen Brunnen gesenkt.

Angeblich soll Pilatus im Pilatussee am Pilatus bei Luzern in der Zentralschweiz versenkt worden sein. Im Mittelalter war es verboten, sich diesem See zu nähern. Falls es doch geschehen sollte, dass jemand ohne Erlaubnis des Luzerner Rates dort hinaufzusteigen wagte, war ihm die Strafe, einige Tage im Turm, gewiss. Angeblich soll der Geist des Pilatus wütend werden, wenn man ihn in seiner Ruhe stört, etwa indem man Steine in den See warf. Kurz nach dieser Tat soll immer ein Gewitter über Luzern hereinbrechen. Doch gegen Ende des Mittelalters wurde es immer mehr als Aberglaube interpretiert.  Die meisten Menschen, viele auch des Luzerner Rates, glaubten noch zu dieser Zeit an Geister. Der See aber wurde, nachdem der Rat sich vergewisserte dass nichts passiert, gesenkt. Heute steht nur noch ein Moor an dessen Stelle. Noch in der Zeit um 1842 kamen (wenn auch selten) Pilger von Rom nach Luzern um diesen See und den Berg zu sehen.
Bis ins 16. Jahrhundert hatte der Stadtrat von Luzern das Besteigen des Berges unter Androhung von Strafen verboten. Pilatus sollte im Bergsee nicht gestört – und keine Unwetter heraufbeschworen – werden.

So, Morgen verlassen wir die Schweiz, aber wer weiß ob es uns nicht noch einmal dorthin zurück verschlägt.

Bleibts dran und viel Spaß weiterhin, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 23.11.2020, 17:53
Servus

Es geht weiter:

Wir verlassen heute die Schweiz und begeben uns wieder zurück, fast ins RoBerge Gebiet. Aber da kann man entweder direkt über die Grenze nach Österreich, oder über. #gruebeln# #gruebeln#.. Eigentlich wollte ich ja hier noch auf eine Sage hinweisen, aber in dem "Ländle" kommt jeder sicher bald auf die Lösung. Deshalb heute als Zusatzpunkt: Berggipfel im kleinen "Ländle" mit Bezug zu einer Alpensage?
Aber wir fahren, wie gesagt weiter und suchen bei unseren Nachbarn einen Berg. Den kennt jeder von Euch, denn so klein ist er auch wieder nicht. Früher war die Gegend durch Bergbau gekennzeichnet, das zeigt sich auch noch im Wappen des berühmtesten Talorts. Aber heute? #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Na dann viel Spaß beim Raten, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Martl am 23.11.2020, 18:02
Servus,

ich nehme an, wir fahren über Liechtenstein nach Österreich...

Da kenn ich mich nicht aus, aber ich vll. fällt mir noch was ein...

Gruß
Martl
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Martl am 23.11.2020, 18:11
Tipp ins Blaue:

Talort Triesen, Gipfel Goldlochspitz

Sage:
"Goldloch  -  Auf der Balzner Alp Gapfahl wird eine Bergspitze Goldlochspitz genannt. Der Berghang westlich unterhalb dieser Bergspitze gegen Triesen hin heisst Goldloch. In diesem Berghang gibt es eine Quelle, aus welcher früher von Zeit zu Zeit Gold geflossen ist. Wenn Gold aus der Quelle rann, kam immer ein alter kleiner Mann und füllte einen Krug mit diesem Gold. Wenn sein Krug voll war, verschwand der Mann und das Gold hörte auf zu fliessen. Den Triesnern aber gelang es nie, auch nur einen Tropfen Gold aus dieser Quelle zu nehmen."
Quelle: www.sagen.li (http://www.sagen.li)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 23.11.2020, 18:31
Guade Antwort Martl #vielglueck#

I nimm de Drei Schwestern weil mir de Sage besser gfoid

Der vorarlbergischen Sage zufolge wurden drei Schwestern aus Frastanz, die sich am Sonntag, anstatt die heilige Messe zu besuchen, zum Beerensuchen in die Berge begaben, von einem Venediger zur Strafe in Stein verwandelt.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 23.11.2020, 18:40
I find beide Antworten super  :laugh: und konnt mich daher ned für eine entscheiden  :(
Hab wohl zu lang nach dem Bergbau im zugehörigen Wappen gesucht  #ohnemich#

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 23.11.2020, 18:41
Na ich verzichte auf Gold und schürfe das Silber aus den Stollen in Schwaz.

Hawedere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 23.11.2020, 18:55
Servus Beinand

Der Zusatzpunkt geht an:      den  Steff! #gutgemacht# #gutgemacht#

Ich habe natürlich die drei Schwestern gemeint. Jamei! Man sollte halt am Mariahimmelfahrtstag in die Kirche gehen und nicht zum Heidelbeer pflücken in die Berge. Da haben's dann ein Venedigermandl getroffen: "Was machts denn Ihr heut da?" "Ja nichts, nichts, gar nix" haben die Drei gemeint. Da meinte das Mandl: "Dann sollt's auch zu Nix, Nichts werden, also zu drei kahlen Felsen ohne Gras und Laub".

So sind angeblich die Drei Schwestern zwischen Vorarlberg und Lichtenstein entstanden! ;) ;)

Naja eigentlich ist das "Gschichterl" etwas ausführlicher und unterscheidet sich auch ob man die Österreische oder die Lichtensteiner Version hernimmt, aber im Prinzip hat es sich so ereignet - oder zweifelt etwa jemand dran? #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Aber das war ja nur der "Stopover" auf unserem Weg nach......

Bleibts dran, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 23.11.2020, 19:06
Na dann fahr ich halt kurz mal nach Hall in Tirol, schürfe a bisserl Salz ( Wappen ) und besteige anschließend den Großen Bettelwurf. Sage vom Bettelwurfgeist!

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 23.11.2020, 19:21
Schwaz... Hall in Tirol...
I bin heut zu langsam  #schade#

Wie würde der Eli sagen: "Hawederi", ich verabschiede mich.  #vielspass# noch und bis morgen.

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Samerbergradler am 23.11.2020, 19:32
Suchst du den Hochkönig?
Der Ort Mühlbach hat ja Werkzeug für den Bergbau im Wappen.
Aber als berühmt würde ich den Ort jetzt nicht gerade bezeichnen.🤔
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 23.11.2020, 19:35
Bleiben wir mal beim Berg:

In einer guten Woche kann man das ganze Massiv umrunden, eine Hüttentrekking Tour! #gruebel# #gruebel#

Und es gibt eine, mir sehr bekannte, S-Wand Kletterrunde. Da sind wir aber ganz schön ins schwitzen gekommen (ist aber schon ein paar Tage her), denn die 23 Seillängen haben wir total unterschätzt! #schwitz# #schwitz#
Nein, uns hat einfach die Nacht eingeholt! Und man muss ja auch noch auf der anderen Seite runterkommen (KST)

Na, weiter viel Spaß, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 23.11.2020, 19:37
@ Samerbergradler: den Hochkönig zähle ich jetzt noch zum RoBerge Gebiet, und da wollen wir ja dieses Mal etwas drüber hinaus!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 23.11.2020, 19:40
Bartholomäberg war das Zentrum des Bergbaus im Montafon, mit Wappen
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 23.11.2020, 19:47
Da liegst Du leider auch falsch.

Vielleicht noch ein Hinweis zum Talort:

Früher Bergbau, heute (in Österreich in den Bergen) =>  ?????
Da kann man im Sommer ???? und im Winter ?????

So, jetzt mal alle Hinweise zusammenfahren, wo sind die Kletterer bei den RoBerglern, wo die KSTler???

Viel Spaß, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 23.11.2020, 19:53
Früher Bergbau, heute (in Österreich in den Bergen) =>  ?????
Da kann man im Sommer ???? und im Winter ?????
Das gilt für gaaanz viele Orte in Österreich.
Ich versuche es mal mit Schladming, dem Bergbauort, und du warst auf dem Dachstein mit seinen Klettersteigen.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 23.11.2020, 20:18
Servus

Also im Sommer kann man Klettern, wandern etc. Im Winter haben sich natürlich viele Orte aufs Skifahren verlegt, mancher richtet sogar ein Weltcup Rennen aus. Und um das noch zu Toppen, macht doch tatsächlich einer eine berühmtes Nachtslalom Rennen auf der Planai, und das ist in Schladming. Ehemals ein Bergbaudorf (siehe Bild)  ist es inzwischen zu einem festen Bestandteil des Skizirkusses geworden.
Und da bleibt dann nur der Dachstein. Ja wir waren mal an der Südwand unterwegs, die Steinerführe hat es uns angetan (Naja, bei dem Namen ein MUSS), aber es war einfach zu lang und wir sind mit Müh und Not auf der anderen Seite über den KST abgestiegen und haben dann biwakiert (oder konnten einfach nicht mehr). Am nächsten Tag ging's dann ganz gut wieder weiter.

Und dazu gibt es natürlich auch ein Gschichterl: Der tote Schnee

Auf dem Dachstein gibt es mehrere "verwunschene" oder "verschniebene" Almen. Eine davon ist das Karls-Eisfeld, eine andere das Gosauer-Eisfeld, und eine dritte, ein muldenförmiges Gletschereis, heißt "der tote Schnee". Letztere war einst in der guten, alten Zeit eine der besten und ausgiebigsten Alpenweiden weit und breit umher. Es wuchs daselbst das Gras so üppig und fett, dass die Kühe außerordentlich viel und ausgezeichnete Milch gaben. Die Brenntlerin konnte bald die ganze Alpenwirtschaft allein
gar nicht mehr besorgen, so viel hatte sie zu tun, und nahm deshalb noch einige junge, arbeitsflinke Dirnen in den Dienst.

Dessen ungeachtet gab es immerhin noch alle Hände vollauf zu tun. Es wurden Butter und Schmalz, Käse und Schotten in solcher Menge erzeugt, dass die Brenntlerin, welche zugleich Eigentümerin der Alm war, gar nicht wusste wohin damit.
Und weil es ihr gar so gut ging, so verfiel die Brenntlerin in den Erbfehler der Menschen, sie wurde übermütig.

Einst ging ein starkes Gewitter über den Dachstein nieder, und die angeschwollenen Wildbäche rissen die Stege und Brücken hinweg. Die Mägde fragten die Brenntlerin, ob sie hinüber in den Holzschlag gehen sollten, um die Holzfäller herbeizurufen, auf dass sie die Brücken wieder herstellten. Darauf sagte die Brenntlerin: "Ach was, wir brauchen keinen Holzknecht, wir nehmen kein Holz mehr! Wir bauen uns unsere Brücken selbst, und zwar aus purem Käse und Schotten."

Wie gesagt, so getan! Die Brücken wurden wirklich nur aus bestem Käse und aus vortrefflichen Schotten hergestellt und dazu noch extra feine Butter verwendet, auf dass ja die einzelnen Teile gut und fest aneinander hielten. Aber als der letzte Steg fertig gebracht worden war, ereilte die Strafe des Himmels die Frevlerinnen, welche die herrlichen Gottesgaben so sündhaft vergeudeten.

Die ganze Alpe versank. Ewiger Schnee bedeckt seither den so ergiebig gewesenen Grasboden; auch die Hütte verwandelte sich in einen festgefrorenen Schneehaufen, und die Brenntlerin mitsamt ihren Dirnen und ihrem Vieh wurden gleichfalls zu Eis.

So die Sage von der untergegangenen Alpe auf dem Dachstein, im Volksmunde genannt "der tote Schnee".

Für unsere Lösung brauchen wir den 3. und 4. Buchstaben, als "CH"

Der Punkt geht damit an Zeitlassen (Zwischenstand: jetzt haben wir 2 Führende), weiter so und bis Morgen

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 24.11.2020, 18:03
Servus

Heute suchen wir eine "trostlose Felswüste". #gruebeln# #gruebeln#
Da kann man sich leicht vorstellen, wie saures Regenwasser sich durch Klüfte und Gänge seinen Weg nach unten sucht. #blitz1# Was zur Folge hat dass es hier auch eine Menge großer und kleinerer verästelter Höhlen gibt.
Der Berg, der aus dieser Felswüste aufragt steht übrigens genau auf der deutsch/österreichischen Grenze, die Gegend gehört jedoch zu unseren Nachbarn.

Dabei belassen wir es jetzt erst mal. Wo sind wir heute unterwegs? Wie heißt der Berg? #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Viel Spaß, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Chtransalp10 am 24.11.2020, 18:23
Ich versuch es jetzt mal als erste, weil gestern die Sache schon gelaufen war, bis ich erst mal am Rechner gesessen bin:
Meinst du das Steinerne Meer - und vielleicht als Gipfel den Großen Hundstod?

Aber wahrscheinlich ist es wieder mal viel komplizierter.... und eine Sage kenn ich da auch nicht ( das besagt aber nichts, ich kenn mich da sowieso nicht so gut aus wie du....)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 24.11.2020, 18:23
Bei trostloser Felswüste fallen mir spontan die eeeelendig langen Hatscher im Steinernen Meer ein  #schwitz#
Und ein toller Gipfel dazu wär der Große Hundstod

Und dazu gäbs sogar eine Sage: die Watzmannsage  #gruebeln#

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Chtransalp10 am 24.11.2020, 18:24
Google sei Dank: es gibt auch eine Sage vom Großen Hundstod....   :)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 24.11.2020, 18:35
Da setze ich mal als Alternative das Tote Gebirge dagegen. Da ist die Steinwüste noch größer.
In der Höhle der Trisselwand lebten einst Wildfrauen... Heute hängen die eher in der Westwand rum.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 24.11.2020, 18:44
Also Zetlassen mit seinen Wilden Frauen => diese Westwand muss ich mir mal anschauen. Und er hat zumindest eine Voraussetzung berücksichtig: Bei dem ganzen Rätsel sind wir nicht im direkten RoBerge Gebiet. Also das Steinerne Meer gehört für mich da dazu und ist deshalb nicht richtig. Das Tote Gebirge aber leider auch nicht.
Wir sind aber in einer der größten Tourismusgegend (Sommer und Winter) von Österreich! #geheim#

Ihr kommt sicher noch drauf, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: RaF am 24.11.2020, 18:50
Nachdem die Beschreibung bei mir eher das Tennengebirge noch evoziert wenn es nicht das steinerne Meer ist...wie schaut es denn mit dem Hagengebirge oder sogar etwas prominenter dem Sagenberg per se...dem Untersberg aus?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Chtransalp10 am 24.11.2020, 18:57
Hallo RaF, an den Untersberg habe ich auch schon gedacht - aber wenn schon das Steinerne Meer zum roberge-Gebiet gehört, dann sollte es doch auch für den Untersberg zutreffen... Der ist ja - zumindest für mich - näher dran...
Ich denke jetzt eher an eine westliche Richtung, zum Beispiel Zugspitze.... aber da kenn ich mich mit Höhlen nicht so gut aus... und noch weiter westlich, Richtung Allgäu bin ich überhaupt "nicht zuhause"...

Es bleibt spannend! Und macht Spaß!!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 24.11.2020, 19:00
Also der Untersberg ist zwar "der Sagenberg schlechthin, aber halt viel zu nah!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: RaF am 24.11.2020, 19:05
Hi Chtransalp10,

da magst Du wohl recht haben, aber so mit Höhlen durchsetzt und genau auf der Grenze klang andererseits halt auch nicht so abwegig in einem Sagenkontext. Deshalb dacht ich mir, einfach mal probieren - wenn falsch, dann ist es halt so, aber wir können wohl dann "richtigerweise" den Osten ad acta legen.
Bzgl. dem Westen geht es mir dann wie Dir...ich weiß noch dass es Wettersteingebirge und solche Sachen gibt...war aber halt selber noch nie dorten und deshalb keine Ahnung, wie "wüstenhaft" die ausschauen ;)

Grüße
Flo
Hallo RaF, an den Untersberg habe ich auch schon gedacht - aber wenn schon das Steinerne Meer zum roberge-Gebiet gehört, dann sollte es doch auch für den Untersberg zutreffen... Der ist ja - zumindest für mich - näher dran...
Ich denke jetzt eher an eine westliche Richtung, zum Beispiel Zugspitze.... aber da kenn ich mich mit Höhlen nicht so gut aus... und noch weiter westlich, Richtung Allgäu bin ich überhaupt "nicht zuhause"...

Es bleibt spannend! Und macht Spaß!!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 24.11.2020, 19:06
Das Karwendel gehört aber jetzt nicht mehr zum Roberge-Gebiet  #gruebeln# zumindest für mich ned...
Und da gibts zwar nicht soooo viele Höhlen aber um die Pleisenspitze rum wären einige - ich glaube da wurde sogar mal Überreste eines paar tausend Jahre altes Tieres gefunden
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 24.11.2020, 19:24
Mal was zum Tal indem wir uns befinden, denn da gibt es ein Kuriosum:

Wenn man sich als Deutscher dort etwas zu Schulden kommen lässt, dann darf man mit dem Hubschrauber zum Gericht fliegen!!!! #hihi# #hihi#

Schon ganz schön kurios, oder? #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Jetzt habt Ihr es aber sicher bald raus!

Weiterhin viel Spass
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 24.11.2020, 19:35
Das Kleinwalsertal, Österreich, aber nur über Deutschland zu erreichen?
Das sind die Gottesackerwände unter dem Hohen Ifen = Grenze, Ödnis, Karst!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 24.11.2020, 19:50
Ui  :laugh:
Zeitlassen, das hört sich gut an, jetz hab ichs auch gefunden:

Noch heute darf die Polizei in Österreich festgenommene deutsche Staatsangehörige nicht über Deutschland nach Vorarlberg zum Gericht bringen. Sie werden mit dem Polizeihubschrauber Libelle des Innenministeriums (BMI) ausgeflogen. Andere Nationalitäten können allerdings auf herkömmliche Weise mit dem Streifenwagen auf dem Landweg über Deutschland befördert werden.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 24.11.2020, 19:55
Servus

Als vor unendlicher Zeit eine deutschsprachige Volksgruppe aus dem Oberwallis, die Walser, sich dort niederließen, dachte niemand, dass einmal ein sog Zollausschussgebiet wird, Östereichisch aber nur von Oberstdorf also von Deutschland aus zu erreichen.

Der Punkt geht an Zeitlassen!

Deshalb auch das Kuriosum: Man darf nicht über D und dann nach A zurück, wenn man jemand vor Gericht bringen will.
Der Gottesacker an sich ist ein Karstgebiet, der Hohe Ifen der überragende Berg. Die bekannteste Höhle ist das sog Hölloch, von dem sind etwa 13 - 14km vermessen. Der Zugang ist ein Loch im Karst, das 77m in die Tiefe geht. Und das Kleinwalsertal ist angeblich das 3. größte österreichische Tourismusziel (lt. Internet).

Die Sage handelt von der Entstehung dieses "Gottesacker", eine verwunschene Alpe:

Es ist ein alter Glauben, dass es Glück und Segen in die Alpen bringe, wenn die Senner schöne Almosen geben an Käse und Schmalz. Wenn man aber zu habgierig ist folgt der Fluch.
Wo der helle gewaltige Felsstock des Ifen als öde Steinwüste zu den Gottesackerwänden langt, war früher eine fruchtbare Alpe. Auf weitem grünen Weideland wuchsen da die würzigsten und besten Kräuter, etwa das vom Vieh so geschätzte Madaun.
Darum gab die Herde sehr viel Milch und Molke wie sonst nirgends ringsum und viele blinkende Taler wanderten in die Säckel der Alpgenossen. Der harte Taler macht aber das Herz nicht weich, und die Bauern stellten Senner an, die für armen Bettler nichts übrig hatte.
Einmal kam wieder ein armes Männle auf die Alpe. Hungrig bat es um Käse in sein Näpfchen. Die Senner aber jagten es mit Spott und Hohn von einer Hütte zur andern und warfen ihm Kuhfladen nach, als es mit Betteln nicht abließ. Ganz besudelt und ermattet kam es endlich weit abseits zum Hütbuben. Der gab ihm mitleidig, was er hatte, aus seiner Tasche. Da hob der Bettler die Hand auf und sagte: „Flieh’! Denn diese Alpe will ich verfluchen. Weil mir kein Erbarmen widerfahren, hab ich auch keins. Und es wird arg sein!" Als er so gesprochen, verschwand er. Es war unser Herrgott selbst. — Der Hütbub aber lief, soviel er konnte. Und hinter ihm bebte und toste es und die Felsen barsten. Als er sich umsah, war kein Weidefleck mehr. Felsgeröll deckte die Alpe, mit Steinen war sie verschüttet. Seitdem grünt kein Kräutlein mehr dort und wurzelt kein Gras; ein wildes und wüstes Hochkar ist der Gottesacker auf ewig.
Die Alm gab es tatsächlich, sie war die höchstgelegene im Kleinen Walsertal. Sie wurde Opfer der im 15.Jhdt einsetzenden Klimaverschlechterung, der Kleinen Eiszeit. Im 19.Jhdt war's dann ganz aus, weil es kein Wasser mehr gab. Im amtlichen Bayernatlas findet man den lapidaren Hinweis. Verfallen (verf.)

Vom Lösungswort Gottesacker brauchen wir den dritten und sechsten Buchstaben, also "T" und "S".

Morgen geht's weiter, mal sehen, wo es uns da hinführt,

Viele Grüße, Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 25.11.2020, 18:16
Servus

Nach der Arzmoos Runde heute etwas verspätet.

Wir bleiben in Österreich und nähern uns wieder dem RoBerge Gebiet. Gesucht ist heute ein sehr bekanntes Tal, bzw. eine Gemeinde in diesem Tal. Was an diesem Tal ganz besonders ist: Je nachdem, wo die Kirchtürme stehen, sind sie unterschiedlich gefärbt! #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Heute ist es sicher nicht so schwer, viel Spaß, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 25.11.2020, 18:25
Heimspiel.
Das kann nur das Zillertal sein.
Der Ziller ist Grenzfluß der beiden Diözesen Innsbruck und Salzburg. Daher haben die östlichen Kirchen grüne Dachziegel und die westlichen rote Dachziegel
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 25.11.2020, 18:27
Servus beinand,

auch wenns gestern mit fast dem ersten Eintrag nicht gepasst hat, probier ichs heute nochmal:
Im Zillertal gibts verschieden farbige Kirchtürme. Dort ist die Ziller die Diozösangrenze zwischen Salzburg und Brixen.

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 25.11.2020, 18:31
Steff du Sauhund  #hihi#  #gutgemacht#
Jetz muss i doch irgendwann no das 10-Finger-System lernen, sonst werd i immer beim Tippen überholt

Aba hauptsach, am Berg schneller  #lacher#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 25.11.2020, 18:40
So Griaß Enk

Ja das hilft nix, der Steff war 2 Minuten schneller: ein extra Punkt an den Steff, die Erklärung ist natürlich richtig; aber wir suchen ja die Gemeinde. Und da solltet Ihr jetzt nochmals alle unsere bisherigen Lösungen durchgehen #buch# #buch#. Ich werde zwar von einer anderen Sage später berichten, aber hier im Zillertal in einer bestimmten Gemeinde, gibt es eine fast identische Sage, die wir schon einmal behandelt haben.
Ich selbst war da auch erstaunt, aber die Mythen und Sagen sind sich halt in vergleichbaren Gegenden doch ähnlich, weil immer wieder die gleichen Themen/Probleme auf den Tisch kommen.
So, jetzt heißts Nachdenken. #gruebel# #gruebel#

Viel Glück, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 25.11.2020, 18:51
Es gibt eine Sage, dass im Tuxertal (Gemeinde Tux) eine Alm zu gefrorenem Eis wurde - Die gefrorene Wand

Diese Sage ist sehr ähnlich mit der des Dachstein
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 25.11.2020, 18:59
Nein sorry, das ist es nicht!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 25.11.2020, 19:06
jetz habs ichs gefunden - für fast die Gleiche hab i schon mal einen Punkt bekommen  #asche#
Darf i no einen Tip abgeben?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 25.11.2020, 19:11
Aba hauptsach, am Berg schneller  #lacher#

Ironie des Schicksals, wenn i moi irgendwo vor Dir bin  #hihi#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 25.11.2020, 19:13
Maiwanderer los, aber bei der Bemerkung denke ich hast Du's

Also: Welche Gemeinde suchen wir?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 25.11.2020, 19:14
Aba hauptsach, am Berg schneller  #lacher#

Ironie des Schicksals, wenn i moi irgendwo vor Dir bin  #hihi#
Du warst scho so oft irgendwo vor mir - woher hätt i sonsd immer de guadn Tipps  #danke1#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 25.11.2020, 19:14
 DieSage zum Bau der Teufelsbrücke in der Gemeinde Finkenberg ähnelt der Sage zum Bau der Teufelsbrücke über die Schöllenen in der Schweiz
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 25.11.2020, 19:29
Also "Ähneln ist gut" #hihi# #hihi#

Wir suchen eine Gemeinde am Eingang des Tuxertals zwischen den Ausläufern des Grünbergs und dem Penken. Zu ihr gehören so "bekannte Zillertaler" wie der Schwarzenstein, der Große Möseler, der Hochfeiler oder der Olperer. Der Schlegeisgrund wurde der Gemeinde erst durch den Friedensvertrag von St. Germain zugewiesen; dieser regelte nach dem 1. Weltkrieg die Auflösung der österreichischen Reichshälfte von Österreich/Ungarn.

Es ist natürlich Finkenberg, der Punkt geht an den Maiwanderer!

Für unsere Lösung brauchen wir den 2ten Buchstaben, also das "I".

Doch nun zu den angekündigten 2 Sagen:

Die erste ist wirklich mit der vom Schöllenen identisch:

Zwischen Finkenberg und dem malerischen gelegenen Dornauhofe zieht sich eine schauerliche Schlucht hin, in deren Tiefe der schäumende Duxbach tost. Beide Ufer desselben verbindet der sogenannte Teufelssteg, über dessen Erbauung man sich folgende Sage erzählt:
Vor alter Zeit rieten die Bauern von Finkenberg lange hin und her, wie sie etwa über diese schreckliche Schlucht einen Steg bauen könnten. Nach vielem vergeblichen Kopfzerbrechen beschlossen sie endlich, durch den Teufel die Brücke herstellen zu lassen. Dieser aber machte die Bedingung, dass die erste Seele, welche sie betrete, ihm gehören müsse. Darauf gingen die Bauern ein und der Teufel baute den Steg. Als er damit fertig war, wartete er mitten auf der Brücke auf seine Beute. Da jagten die schlauen Finkenberger eine Geiß hinüber. Wütend packte sie der Teufel und fuhr mit ihr, ausgelacht von allen, die es sahen, zur Hölle*).

Und bei der zweiten geht's um das Eingestehen einer Vaterschaft:

Gegenüber der Gemeinde Finkenberg springt über den tiefen Abgrund des Duxer Baches ein Steg, der im Gegensatz zum "Hohen Steg" oder "Hochsteg", am Eingang des Zemmgrundes, der "Höchste Steg" heißt, aber zugleich auch der Teufelssteg benannt wird. Ein Bursche aus Finkenberg hatte einer Dirne Hoffnungen gemacht, die zu erfüllen er keine Neigung hatte, und wollte das zum Vorschein gekommene arme Würmlein nicht als sein Kind anerkennen, obgleich viele seinen vertrauten Umgang mit der Dirne kannten. Er legte sich auf das hartnäckigste Leugnen, und da er gerade nahe dem Höchsten Steg war und von mehreren seiner alten Bekannten umgeben war, die ihm zuredeten, sich des Kindes und der durch ihn gefallenen Dirne anzunehmen, so vermaß er sich hoch und teuer, indem er auf eine Steinplatte am Wege trat: "So wahr dieser Stein, auf dem ich stehe, so hart ist, dass meine Schuhnägel ihn nicht eindrücken, so wahr bin ich nicht Vater von dem Kinde." Kaum war dieser Meineid gesprochen, so war der Teufel da, zerrte den falschen Schwörer über den Steg und warf ihn dann in den hundert Klafter tiefen Abgrund und in den brausenden Bergbach. Seitdem heißt dieser Steg der Teufelssteg, und in der Platte erblickt man tief eingedrückt noch alle Nägelspuren von des Meineidigen Alpenschuhen.

Ich hoffe, ich langweile Euch nicht mit diesen Gschichterln, Morgen geht`s weiter: Wo werden wir denn da landen? #bisbald# #bisbald#

Viele Grüße aus dem Mangfalltal, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 25.11.2020, 19:34
Von wegen langweilen   #gutgemacht#
Hab quasi ein neues Hobby entdeckt - und was man hier alles lernt  #danke1#

Freu mich schon auf morgen  #hihi#

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 25.11.2020, 19:35
Ich hoffe, ich langweile Euch nicht mit diesen Gschichterln,

überhaupt ned. Mir gfoid de Sage mit der Goas fast no besser als de Vaterschaftsgschichtn. Heutzutage datns di zwengs Tierquälerei ozoang
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 26.11.2020, 17:43
Servus

Also wir bleiben bei unseren Bedingungen: Mythen und Sagen der Alpen (abseits des RoBerge Gebiets)!

Wir haben ja schon Berge, Pässe, Seen oder Gletscher entdeckt und auch einen Wallfahrtsplatz, ihr erinnert Euch sicher: ich denke an das Lafontzer Kreuz im Sahrntal.

So einen Wallfahrtsplatz suchen wir heute noch einmal. Wir bleiben in Österreich (oder?)! Aber weit weg ist es schon, von RO etwas mehr als 300km (Google Maps).
Was ist das Besondere dran:
Also Begonnen hat alles schon recht früh im 14.Jhdt (Sage): Und etliche Jahre später sollen dort angeblich etwa 100.000 Pilger gezählt worden sein, also ein richtiger "Rummelplatz" ist entstanden. Das hat manchem nicht gepasst (aber jetzt kommen wir schon wieder zum "Gschichterl").
Vielleicht gleich noch ein Hinweis: Um dort hoch zu kommen, kann man auch die Gondel benützen (wenn sie nicht wegen Corona gesperrt ist!)
Also jetzt viel Spaß, ich glaube es ist schwer, aber, wie sagt der Reinhard: "Einer der RoBergler #victory# weiß es immer!" #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 26.11.2020, 17:59
Servus beinand,

dann greife ich heute auch mal wieder ein bei diesem tollen MR:

Mein Vorschlag: Südtirol - Trafoi am Fuße des Ortlers mit der 3 - Brunnen Sage

Hawedere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 26.11.2020, 18:13
Wir bleiben in Österreich (oder?)! Aber weit weg ist es schon, von RO etwas mehr als 300km (Google Maps).
     Alpen, Österreich, 300km von RO?
Da sind wir aber schon weit im Südosten. Sogar jenseits von Elis Lungau! (Vielleicht hat er deshalb Trafoi in Italien genommen?) Es schwanken nur noch Karawanken  #mountain# , oder Wienerwald  #essen1# ?
Keiner Ahnung. :-[
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 26.11.2020, 18:15
Mehr als 300 km. Dann wirds wohl nimmer Österreich sein.
Ich bring mal die Wahlfahrtskirche in Riffian bei Meran in Spiel.

Der Sage zufolge soll ein Bauer des Dorfes in der Nacht mehrmals ein Leuchten im Fluss Passer gesehen haben. Als er mit anderen Bauern dem Leuchten auf den Grund gehen wollte, fand er im Flussbett das Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes in Form einer Pietà. Daraufhin beschlossen die Dorfbewohner, der Figur eine Kapelle zu bauen. Jedoch misslang der Bau am vorgesehenen Ort. Mehrere Arbeiter verunglückten und das Gebäude stürzte immer wieder zusammen. Irgendwann sollen Schwalben die Späne der zerborstenen Balken auf eine nahe Anhöhe gebracht haben, was man als den Willen Mariens deutete, die Kapelle an diesem Ort zu errichten. Die Geschichte kommt mir sehr bekannt vor. Genauso wars auch aum Petersberg. Die Kirche sollte ürsprünglich auch auf dem Großen Madron gebaut werden
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 26.11.2020, 18:21
Heiligenblut am Großglockner hatten wir schon mal...
Dort steht die Pfarrkirche des heiligen St. Vinzenz - und die wär (wenn kein Corona ist) sogar mit der Gondel erreichbar.

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 26.11.2020, 18:27
Servus

@ Eli:
Trafoi und Sulden, macht da nicht immer unsere Kanzlerin Urlaub? Da kann man Langlaufen und sich weh tun, habe ich mal gelesen. Nun, der Ortler, eine Herausforderung: Die Tour über den Hintergrat kann ich nur empfehlen - aber für unser heutiges Rätsel: Leider nein.
@Steff: 300km kommt schon hin, aber ich möchte nicht auf dem letzten km bestehen: Riffian, leider nein
@Zeitlassen: so ganz aus der Welt ist die Richtung nicht #victory# #victory#

Weiter, Ihr kommt noch drauf, da bin ich sicher #bisbald# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 26.11.2020, 18:35
Dann bleib ich einfach in der Gegend, weils da soviele schöne Wahlfahrtkircherl gibt.
Die Kirche St. Vigil am Joch liegt auf 1.743 m aufm Vigiljoch und man kann auch mit einer Seilbahn nauf fahren.

Sagen und Gschichtn vom Joch gibts grod gnua, z.B. von den beiden Riesen
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 26.11.2020, 18:49
@ Steff:
Wir sind definitiv nicht in Südtirol; und wen ich mir St. Vigil ansehe, sind das auch viel zu wenig km; aber mit der Höhe kommst Du fast genau hin, erstaunlich!
Und wenn ich mir die Wallfahrtskirche so auf einem Bild ansehe, dann ist das kein einzelnes Gebäude, sondern eher ein Konglomerat verschiedener Häuser, was wieder heißt => da geht's wohl manchmal ganz schön zu! #gruebeln# #gruebeln#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 26.11.2020, 18:56
Monte Santo di Lussari
Im Dreiländereck Österreich, Slowenien und Italien

Und sorry für die kurze Antwort, aber nicht dass i wieder beim Tippen überholt werde  #sorry#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Chtransalp10 am 26.11.2020, 18:58
Ich habe zwar im Augenblick keine zündende Idee, aber können wir das Gebiet mal genauer eingrenzen?
 Mein Vorschlag wäre OSTTIROL... Da gibt es viele Wallfahrtskirchen, nicht zur Heiligblut....
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 26.11.2020, 19:34
Maiwanderer  #hund7#  a Hund bist scho!

Na hawedere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 26.11.2020, 19:38
Maiwanderer  #hund7#  a Hund bist scho!
Und schnell, schneller als ich.  #hund1#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 26.11.2020, 19:39
Servus eli,

 #danke1# ich nehm das mal als Kompliment. Denn wie hat der Steff gestern nachdem i mi bei ihm entschuldigt hab zu mir gsagt: Sauhund is in Bayern eine Ehrerweisung - dann wird der "Hund" ned so weit weg sein  #hihi#

Aber lieber erstmal abwarten, obs überhaupt passt  #gruebeln#

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 26.11.2020, 19:58
Servus

Also es gibt eine Sendung im Fernsehen: "Wer weiß denn sowas?"

Na die RoBergler sind halt nahezu (über)all wissend #hihi# #hihi#:

Wir suchen heute einen Wallfahrtsort zu dem auch der DAV Summit Club in einer 10 tägigen Tour von den Tauern bis zur Adria am 7. Tag kommt (also auf dem Alpe-Adria-Trial). Und da geht es in dieses Grenzgebiet Österreich, Slowenien, Italien; gemeint ist der   "Monte Santo de Lussari" oder auf deutsch der "Luschariberg":

Maiwanderer hat, mal wieder gewonnen. #gutgemacht#

Auf 1766m steht hier die berühmteste Wallfahrtskirche Kärntens (lt. Kärnten Reiseführer von 1906), lt. meinen Unterlagen gehört sie gerade noch zu Kärnten, aber ich denke das ist in den Beschreibungen falsch. Also einfach im Länderdreieck! Darauf weißt auch die Bezeichnung "Königin der europäischen Völker" hin, also ein Zeichen für Völkerverständigung! Auch eine andere Bezeichnung klingt europäisch modern: Santuario dei Tre Popoli, Kirche der drei Völker. Denn erst nach dem 1. Weltkrieg wurde der Wallfahrtsort Italien zugeschlagen.

Doch nun zu den Sagen und G'schichterln:

Eine Legende besagt, dass im Jahr 1360 ein Hirte seine verlaufenen Schafe kniend um einen Bergkieferstrauch auffand. In der Mitte des Busches entdeckte der Schäfer eine hölzerne Marienstatue mit Jesuskind, die er sofort zum Pfarrer in Camporosso brachte. Aber am nächsten Tag wurde die Statue wieder in Monte Lussari gefunden, wieder inmitten einer knienden Schafherde. Nachdem sich das ganze ein drittes Mal wiederholt hatte, meldete der Pfarrer den Vorfall an den Patriarch von Aquileila, der daraufhin den Bau einer Kapelle an diesem wundersamen Ort anordnete.

Aber diese Wallfahrt wurde dann doch immer schlimmer: 1860 über 100.000 Pilger, viele übernachteten im Freien, sogar in der Kirche, Kinder bettelten immer energischer auf dem Weg nach oben.
Und ein Pilger schrieb einmal: "Welches Gemisch an Physiognomien, Sprachen, Trachten und Regenschirmen, so etwas kann es nur am Luschariberg geben!"

Die Jäger beklagten, dass die vielen Besucher die Gämsen in der Gegend vertrieben hätten. Irgendwann fanden sie kein einziges Tier mehr. Jetzt reichts! Einige Männer gaben voller Zorn ein paar Schüsse auf die Kirche ab. Das war wohl nicht so gut. Ein Fluch ließ sie zu Stein werden, und noch heute stehen oben auf dem Grat die "Steinernen Jäger" (die gibt's also auch hier!).

Vom deutschen Namen brauchen wir für unsere Lösung den 2. und 8. Buchstaben, also "U" und mal wieder "I".

Also dann #bisbald# und dranbleiben, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 26.11.2020, 20:32
Und ein Pilger schrieb einmal: "Welches Gemisch an Physiognomien, Sprachen, Trachten und Regenschirmen, so etwas kann es nur am Luschariberg geben!"

Oder auf da Wiesn  #lacher#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 26.11.2020, 20:40
Herrlich, vor mir auf dem Schreibtisch liegt seit Tagen das Buch:

Näher am Himmel - Die schönsten Bergwallfahrten in Bayern, Österreich und Südtirol
von Knut Jakubetz, erschienen im Tyrolia Vlg  -  und gewonnen vom eli hier im Forum:
 
Tour 27 Monte Lussari, Tarvisio mit  ausführlicher Schilderung. Toll!

Nur reinschauen sollte man halt auch einmal!  #hihi#

Na hawedere

eli  #wetter1#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 27.11.2020, 18:32
So Servus Beinand

Also der "Luschariberg" war schon etwas abseits gelegen, oder? Aber vielleicht  rentiert es sich ja da mal vorbei zu schauen, wenn man "zufällig" in der Gegend ist. Und dass der Maiwanderer da so schnell draufgekommen ist: Respekt! #gutgemacht#

Aber heute ist es einfacher! Wir bleiben, und das ist dieses Mal sicher, in Italien. Ziel ist ein Berg. Also ein Berg, da wird oft das ganze Massiv - fälschlicherweise - so bezeichnet. Aber wo ist der?
Nun ich habe mal den Talort gegoogelt (einfach um sicher zu gehen, dass das der Talort ist, weil ich war da schon sehr oft), aber das bringt als Hinweis nix, denn es gibt ja mehrere Talorte.
Also mal zu den Hütten: => Ja, das könnte weiter helfen,
Da gibt es zwei markante:
Bleiben wir mal bei der ersten: Die ist nach einem Bergführer benannt, der leider vom Blitz getroffen wurde.
Und die zweite: Da findet man doch tatsächlich israelische Könige etwa "Jeroboam" oder "Rehoboam"? Jetzt wird's schwierig! #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Aber auch dieses Rätsel werden die RoBergler wieder souverän lösen.

 #bisbald# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 27.11.2020, 18:40
Dann schlag ich ma die Langkofelkarspitze vor.
Die Hütte wäre demnach die Toni-Demetz Hütte
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 27.11.2020, 18:43
Berg könnt der Langkofel sein. Da heißt der Gipfel wie die ganze Gruppe...
Aufstieg über die vom Steff bereits genannte Toni-Demetz-Hütte
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 27.11.2020, 18:59
Und die zweite Hütte tip ich mal Rifugio Emilio Comici.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 27.11.2020, 19:21
Und die zweite Hütte...
Ich denke mal, diese israelischen Könige beziehen sich auf den Inhalt von Wein- bzw. Champagnerflaschen.
Und das Rifugio Emilio Comici ist bekannt für seine Speisekarte.

Der Champagner Brut Réserve Jéroboam 3 l kostet 370€ #lacher#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 27.11.2020, 19:25
Und die zweite Hütte tip ich mal Rifugio Emilio Comici.

Oje, der Steff war schon wieder schneller
Ich hätt mal meine Seite aktualisiern solln  :-\
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 27.11.2020, 19:41
Na Servus

Maiwanderer, jetzt hat Dich der Steff aber dran gekriegt:

Also Langkofel ("Sassolungo") ist okay. Erstbestiegen schon 1889 durch Paul Grohmann. Häufig wird das ganze Massiv als Langkofel bezeichnet, aber es ist Langkofel, Plattkofel und die Fünffingerspitze. Der markante einzelne in der Mitte ist der Daumen. Die Toni Demez (umgekommen 1952 durch Blitzschlag) Hütte liegt in der Langkofelscharte. Die Seilbahn hoch ist ja inzwischen stillgelegt, weil es wegen der Steilheit der Scharte unmöglich ist diese zu präparieren und es schon mehrere tödliche Unfälle gab. Es ragen dort an mehreren Stellen große Felsen raus, also ausrutschen sollte man da nicht. Ich bin sie früher mal gefahren und es ist schon komisch, wenn wegen der Steilheit die Skispitzen ins Freie schauen.
Die zweite Hütte ist nach Emilio Comici benannt, Erstbegeher der N-Wand der Großen Zinne. Ich stand unter dieser Wand schon einige Male, aber bin immer wieder demütig umgekehrt und habe mich dann mit der Dibona Kante zufrieden gegeben. Aber wenn der E. Comici heute, v.a. im Winter, diese Hütte sieht, er wäre, glaube ich, verzweifelt: "Schicki Micki" vorne und hinten, man glaubt es kaum. Und so kommen wir zum anderen Hinweis:
Beides sind Namen von der Größe von Champagner Flaschen: Jeroboam = 4l, Rehoboam = 6l; und beide bekommt man ganz offiziell (auch auf der Karte) auf der Emilio Comici Hütte (s. Bild). Naja, die Russischen Oligarchen, das damalige Klientel, haben heute auch nicht mehr soviel Geld.

Aber nun zur Sage:

Als um die Mitte des 19. Jahrhunderts die Eisenbahn von Verona nach Bozen und von dort über den Brenner weiter nach Innsbruck gebaut wurde, erfasste die Fuhrleute, die sich in ihrer Existenz bedroht sahen, ein namenloser Zorn über diese neumoderne Bahn, und sie wünschten ihr Unglück und den baldigen Bankrott.
Ein Grödner "Tschanderer" (Fuhrmann) hatte der neueröffneten Eisenbahn, die ihn brotlos machte, ebenso Rache geschworen und ließ sich sogar dazu hinreißen, einen Zug zur Entgleisung zu bringen. Bald darauf starb er und musste dann an der Stelle seines Verbrechens als Geist umgehen. Dies aber wurde den Leuten dort zu dumm, und sie ließen ihn durch einen Pater bannen, steckten ihn in einen leeren Panzen (Holzfass) und verfrachteten ihn sodann in seine Grödner Heimatgemeinde. Da man ihn aber auch hier nicht dulden wollte, wurde er - zusammen mit einem anderen Grödner Geist - auf die Spitze des Langkofels gebannt, wo die beiden nun bis zu ihrer dereinstigen Erlösung büßen müssen.

Der arme Geist, aber er hat wenigstens ein tolles Panorama vor Augen.

Der Steff bekommt den Punkt und den Zusatzpunkt - Glückwunsch (und ich arbeite an mir, dass es Morgen etwas schwerer wird)

Vom Langkofel brauchen wir heute den 6. Buchstaben, also das "O".

Bis Morgen, noch ein wenig durchhalten, Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 27.11.2020, 19:43
Noch die Bilder
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 27.11.2020, 20:07
Wenns um Saufen geht kemma uns aus, geh Maiwanderer

Ich gebe einen Punkt an Maiwanderer ab. Er hat zuerst den Langkofel genannt. Ich hab auf der Karte nachgeschaut und hob gmoant die Langkofelkarspitze ist der Hauptgipfel und namensgebend für die Langkofelgruppe. Ich kenn das Gebiet auch nur vom Skifahren. Und der Hüttenpunkt is mir eh liaba  :)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 27.11.2020, 20:15
Mia? Du kennsd di da aus - warst ja erheblich schneller als i  #hihi#

Merci, liab von Dir  #danke1#

Gott sei Dank hab i dir vor paar Tagen erzählt, dass i hier mitmach und Du bisd gleich auf den Zug aufgesprungen - sonst wär i heut scheinbar allein gewesn  #gutgemacht#

Die sind wohl alle schon unterwegs ins Wochenende  #sonne2#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 27.11.2020, 20:26
sonst wär i heut scheinbar allein gewesn

Nix allein, aber wenn man nix weiß, und dann noch zu langsam ist, schweigt man lieber.  #gutgemacht#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 27.11.2020, 20:53
Servus

Also, da hab ich auch nicht aufgepasst  - In nicht Coronazeiten tät ich jetzt in Maxlrain ein Bier ausgeben: Aber da können wir ja  - hoffentlich - nächstes Jahr mal nachholen. #bier2# #bier2#
Danke Steff, damit geht vom heutigen Rätsel ein Punkt an den Maiwanderer und der "Comici-Punkt" an Dich. Ich muss hoffentlich keine übergroße Champagnerflasche spendieren. #prost# #prost#

Schönen Abend, Kalapatar

Ihr Zwoa seit's echt super!!!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 28.11.2020, 12:33
Servus

Also, da hab ich auch nicht aufgepasst  - In nicht Coronazeiten tät ich jetzt in Maxlrain ein Bier ausgeben: Aber da können wir ja  - hoffentlich - nächstes Jahr mal nachholen. #bier2# #bier2#

Das wär aber nicht nötig  #danke1#
Aber wenn das tatsächlich mal wieder möglich ist können wir das natürlich gerne nachholen  #bier2#
Und dann nehmen wir den Steff auch gleich mit, denn mit unserer gemeinsamen Hochries-Tour wirds scheinbar leider auch nix mehr  #schade#

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 28.11.2020, 17:17
Servus Beinand

Ich hoffe Ihr seid von Euren Samstagstouren wieder zurück. Vielleicht hat der eine oder andere ja nochmals eine Tour bei unseren Nachbarn in Österreich gemacht, bevor das nicht mehr geht. Das Wetter hat ja, zumindest oben, gepasst.

Wir machen aber weiter und suchen heute einen italienischen See. Wir bewegen uns zwischen zwei nicht so bekannten Gebirgsketten. Ach ja, besonders im Winter ist man dort gerne unterwegs!

 #bisbald# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 28.11.2020, 17:30
suchen heute einen italienischen See.
Einfach, da gibt es ja nicht viele.
Ich mach mal den Anfang mit dem Pragser Wildsee.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 28.11.2020, 17:43
Servus beinand,

da liefere ich heute mal den Coldaisee unter der Monte Civetta.

Hawedere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Chtransalp10 am 28.11.2020, 17:55
..und ich versuch´s mal mit dem Lago di Tesero....
ist bekannt als Langlaufgebiet!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Martl am 28.11.2020, 18:00
Servus,

ich nehme mal den Lago Nuovo zw. Adamello und Presanella
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 28.11.2020, 18:26
Servus

In der Südtiroler Sagenwelt spielt der Pragser Wildsee natürlich eine Rolle. Von ihm aus konnten mit dem Boot die unterirdischen Teile des Reiches der Fanes erreicht werden. Das inzwischen verschüttete Tor zur Unterwelt soll am Südende des Sees Richtung Seekofel gelegen haben, weshalb dieser auf ladinisch Sass dla Porta (Torberg) heißt. Aber leider suchen wir den nicht.

Das Val di Fiemme im Trentino, leider auch nicht; da geht's 2026 sicher hoch her, wenn die Olympischen Winterspiele hier ihre Langlaufwettbewerbe abhalten.

Zwischen Adamello und Presanella? Das wären zwei schöne Gebirgsketten, aber auch das stimmt nicht

Und die Civetta? Mit 3.220m Höhe und der ca. 1.000m hohen N/W Wand ist sie etwa 200m niedriger als der höchste Gipfel eines der beiden Gebirgszüge.

Der andere der beiden Gebirgszüge hat keinen Gipfel über 3.000m! Und im Tal muss es, zumindest früher, sehr waldreich gewesen sein. #gruebeln# #gruebeln#

Viel Spaß beim Grübeln, Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Chtransalp10 am 28.11.2020, 18:39
Das komme ich auf den Fedaja-Stausee, zwischen Marmolada ( über 3000m) und den Dolomiten....
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 28.11.2020, 18:47
Der Fedaja Stausee ist ja Ausgangspunkt für die Skibesteigung der Marmolada. Da ich normalerweise (also in Nicht Corona Zeiten) immer in Canazei beim Skifahren bin, kenne ich die Gegend recht gut.
Aber ehrlich: Ist die Marmolada "....nicht so bekannt....? Ich glaube das kann man beim Super Ski Dolomiti Skizirkus nicht behaupten!

Dran bleiben! Und  #vielspass#, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: RADI am 28.11.2020, 18:59
 #hallo#

wie wär´s mit dem Antholzner See  #gruebel#
Hochgall 3436 m

RADI
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 28.11.2020, 19:06
Zum Glück no ned allzu viel verpasst  #hihi#
Musst mir heut unbedingt den Christbaum auf der Hochries live anschaun
https://www.roberge.de/index.php/topic,10264.msg67928/topicseen.html#new (https://www.roberge.de/index.php/topic,10264.msg67928/topicseen.html#new)
Bin gerannt was ging, damit ich ja nicht zu spät zum Rätsel komm  :laugh:

Ich tipp mal auf den Lago di Lévico
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 28.11.2020, 19:24
Servus

Bleiben wir mal bei den beiden Gebirgsgruppen, die beide noch nicht so überlaufen sind und sich für eine mehrtägige Hüttentour deshalb fast aufdrängen.
Da ist zum einen die Riesenferner Gruppe, mit dem Hochgall oder Collalto, die westlich unseres Sees liegt, und auf der anderen Seite die Villgrater  Berge mit Großem und Kleinem Rotstein; beide gehören sie zu den Hohen Tauern. Und dazwischen liegt an der Grenze zu Österreich der Staller Sattel und in Italien das Antholzer Tal mit dem gleichnamigen See. Den haben wir heute gesucht.
Na Antholz kennt jeder der sich für Biathlon interessiert, das ital. Pendant zu Ruhpolding.
Der Name Antholz ist verschieden gedeutet worden. Die Vorsilbe an oder en wird häufig statt in benützt, so dass Antholz nichts anderes bedeutet als im Gehölze, ein Name, welcher den ehemaligen Waldreichtum des Tales bezeichnet.

Und natürlich gibt es dazu eine Sage:

Wo jetzt der See bei Antholz im Pustertal seine grünblauen Wellen ausbreitet, standen einst in friedlicher Nachbarschaft drei prächtige Bauernhöfe, umgeben von gesegneten Gütern.
Als einst der Kirchtag gefeiert wurde, an welchem jeder Mensch sich besonderer Labe erfreut, ging ein alter Bettler in diese drei Höfe und bat um Almosen, oder wenigstens um etwas Tischabfälle. Die Bauern waren jedoch einer wie der andere selbstsüchtige und geizige Menschen und setzten den Armen alsbald vor die Türe. Da sprach der Bettler erzürnt zu einem jeden: "Gib acht, binnen drei Tagen wird hinter deinem Haus ein Brünnlein aufgehen, dann werden dir die Augen auch aufgehen - schau dann zu, was es anstellen wird!"
Indessen kümmerten sich die Bauern wenig um die Rede des Bettlers und lachten nur dazu. Am dritten Tage aber ging hinter jedem Hause ein Brünnlein auf, und alle drei wuchsen so an, dass ein See daraus wurde, der bald die Häuser mit Mann und Maus hinunterschlang. Das ist der Antholzer See, den jetzt rings dunkler Tannenwald umschattet.

Damit geht der Punkt heute an den RADI #gutgemacht#

Wir brauchen den 8ten Buchstaben, also das "E".

Morgen geht's weiter, dran bleiben, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 28.11.2020, 20:55
Servus

Ganz toll, dass Ihr so dabei seid. Ich denke es ist an der Zeit mal wieder einen Punkte Zwischenstand anzugeben:

Eli:                          2 Punkte (Heiligenblut und Latzfonser Kreuz)
Zeitlassen:             4 Punkte (Wörthersee, Schlern, Dachstein und Gottesacker)
RaF:                       1 Punkt (Falzarego Pass)
Maiwanderer:          6 Punkte (Konkordiaplatz, Gotthard, Zusatzpunkt, Finkenberg, Luschariberg und Langkofel)
Samerbergradler:    1 Punkt (Pilatus)
Steff:                        3 Punkte (der räumt die Zusatzpunkte ab!)
RADI:                       1 Punkt (Antholzer See)

Ich hoffe, ich habe keinen Fehler gemacht, wenn etwas nicht stimmt, bitte Feedback. Wir haben bislang, wenn ich mich nicht verzählt habe, 17 Buchstaben!

Aber jeder, der mitmacht, auch wenn die Antwort nicht stimmt kann etwas gewinnen, also, es rentiert sich weiter dran zu bleiben.

Und: Noch ist nichts entschieden: Denn für die Gesamtlösung gibt's ja 10 Punkte => da ist also noch Alles drin!

 #vielglueck# und weiter  #gruebelgruebel# #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#  und  #vielspass# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 29.11.2020, 17:05
Servus Beinand

Draußen ist es nebelig, zumindest im Mangfalltal. Da hilft auch das erste Kerzerl am Adventskranz nicht viel. #kerze3# Aber dafür können wir uns mal wieder mit Mythen und Sagen in den Alpen beschäftigen.
Ich hoffe es wird nicht zu schwer!

Heute suchen wir einen kleinen Ort in Italien, aber ich muss anders anfangen:

Sagen und Mythen haben ja oft einen mehr oder weniger konkreten Hintergrund. Oder man versucht sich etwas zu erklären, was man gar nicht begreifen kann. Hat da ein Berggott seine Hand im Spiel? Das war bei unserem heutigen Vorfall auch so, obwohl inzwischen wohl klar ist, dass es eine logische Erklärung für das alles gibt.
Wir sind an einem Fluss, der von seinem Ursprung bis in die Adria (an einem bekannten Badeort) fließt. Und unser Ort liegt da, wo ein kleiner Nebenfluss dazu kommt.
Im Ersten Weltkrieg bildete der Unterlauf des Flusses ab November 1917 die neue Frontlinie nach der für die österreichisch-ungarische Armee erfolgreichen Zwölften Isonzoschlacht. Und ein bekannter Schriftsteller  #buch# #buch# wurde damals in der Nähe verwundet.

So jetzt schau ma mal wieweit Ihr damit kommt  #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Viel Glück, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 29.11.2020, 17:13
Der Fluss ist der Piave, deutsch Ploden, dort wurde auch mein Opa verwundet.
Aber dort gibt es nur wenige hundert Dörfer.
Als Tip fällt mir Longarone mit der Staudamm-Katastrophe ein.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 29.11.2020, 18:21
Servus Beinand

Ich weiß nicht was ich jetzt machen soll? Da hätte sich "Zeitlassen" ruhig etwas Zeit lassen können. Wie der Reinhard sagt: "Irgendeiner weiß es immer!" Aber so schnell?

Also es stimmt natürlich: Das heutige Lösungswort ist das kleine Dorf "Longarone" an der Piave, dort wo der kleine Fluss Vajont in die Piave fließt. Der Punkt geht an Zeitlassen, wir brauchen den letzten Buchstaben, also das "E".

Doch jetzt zum Gschichterl:

Am Piave lebten damals viele tausend Menschen, man baute Straßen und es sollte sogar ein riesiger See entstehen. Die Bauern sollten umgesiedelt werden, doch die wollten nicht. Ein Streit begann, Blut floss. Dann zitterte die Erde, die Einheimischen bekreuzigten sich: wenn der Berggott Tocco zornig wird, ist ihr Leben in Gefahr. Niemand nahm sie Ernst, die Mauer am Taleingang, und die wurde immer höher. Da brach ein riesiger Felsbrocken ab und erschlug ein halbes Dutzend Menschen: Tocco! Trotzdem gingen die Arbeiten weiter. Da rächte sich Tocco:
Mitten in der Nacht stürzten riesige Felsmassen in den See, das Wasser schwappte über die Mauer und schoss durch die Schlucht ins Piavetal. Kein Stein blieb im Ort auf dem anderen. Der Berggott hatte sich gerächt!

Aber was war wirklich geschehen?

1963 in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober genau um 22:29h kam es zur Katastrophe, die sich allerdings abgezeichnet hatte. Machbarkeitswahn der Techniker und Größenwahn der Politiker gepaart mit Ignoranz. Die kleineren beben vorher wurden einfach nicht Ernst genommen.
Es kam zum katastrophalen Bergsturz, wobei auf 2 Kilometer Länge 270 Millionen Kubikmeter Gestein (knapp das Doppelte des Stauvolumens) vom Monte Toc in Richtung See rutschten und dessen Becken großteils füllten. Die plötzliche Verdrängung des angestauten Wassers verursachte eine riesige Flutwelle, die die auf dem gegenüberliegenden Hang liegenden Dörfer Erto und Casso um wenige Meter verfehlte, bevor sie talaufwärts floss und dort einige kleine Ortschaften zerstörte. Etwa 25 Millionen Kubikmeter Wasser (etwa ein Sechstel des Stauvolumens) überströmten die Mauer und erreichten das am Ende des engen Tals abwärts gelegene Städtchen Longarone: Dieses und einige umliegende Ortschaften wurden vollständig zerstört. Etwa 2.000 Menschen starben unmittelbar. das Unglück ging als "Disastro de Vajont" in die Geschichte ein.

Noch eine Erklärung: der Schriftsteller war Ernest Hemmingway, der sich gegen Ende des 1. Weltkrieges an der Piave aufhielt, als er einem Verwundeten helfen wollte wurde er angeschossen. Seine Erlebnisse an der Front hat er in dem 1929 erschienenen Roman "In einem andern Land" aufgearbeitet.

Jetzt schau'n wir mal wie es Morgen weitergeht, noch einen schönen 1. Advent wünscht Euch, Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 29.11.2020, 18:25
WOW!!! Respekt an Zeitlassen  #gutgemacht#
Von wegen "...und immer schön zeitlassen..."  #hihi#

Und bitte nächstes Mal eine korrekte Lösung schneller bestätigen: ich googel mir hier die Seele ausm Leib   #lacher#  ;)

Schena Gruaß
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 30.11.2020, 16:24
Servus Beinand

Vielleicht kennt jemand die Susanne Rohrer in Bayern 1? Die moderiert häufig am Nachmittag und hat u.a. folgende Neuerung eingeführt: "Die Meldung, die es nicht in die Sendung geschafft hat!" Das erklärt sie dann etwas und meist kommt etwas Komisches oder Skurriles raus, warum gerade diese Meldung so bezeichnet wurde.

Des mach ma jetzt a:

Das ist die Sage, die es nicht ins Finale geschafft hat, die ich Euch aber nicht vorenthalten möchte: Der Grund, ich fand kein gute "Hinführung", keine g'scheiten Hinweise die Euch darauf bringen könnten, denn sie ist nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Österreichischen zuhause. Und dann hat sie auch ein etwas grauseliges Ende:

Das Sennentuntschi

Die Sennenpuppe – eine Frauenpuppe aus Stroh – ist ein in weiten Teilen des Alpenraums bekanntes Sagen-Motiv, ihre Verbreitung reicht in unterschiedlichen Variationen von den Berner Alpen bis nach Tirol und Kärnten. In der Schweiz treibt sie als „Sennentuntschi“ ihr Unwesen – und sorgte auch schon außerhalb der Berge für handfeste Skandale.
Die Sennen vom Wissenboden hatten nicht allzu viel zu tun, so verbrachten sie viel Zeit mit Träumereien. Ein großes Thema waren natürlich die Mädchen im Dorf. Sie wünschten sich sehr, bei ihren Liebsten zu sein, doch die Alpwirtschaft – seit jeher Männersache – war mit diesem Begehr nicht vereinbar.
Eines Tages tauchte der Meistersenn plötzlich mit einer Puppe auf. Er hatte das Tuntschi heimlich gebastelt. Den Kopf machte er aus einem Stück Holz, das er auf eine Mistgabel gesetzt hatte, verziert mit Augen, Nase und einem roten Mund. Die blonden Haare ersetzten gelbe Bänder und sogar große Brüste aus Strohballen hatte das Tuntschi.
Die Sennen waren hoch erfreut, führten das Tuntschi zum Tanz aus und reichten es von Mann zu Mann. Am nächsten Tag saß es mit ihnen bereits am Tisch. Es bekam wie alle anderen auch einen Teller und die Sennen fütterten es mit ihren Löffeln. Selbst die Nacht musste das Tuntschi nicht alleine verbringen – ein Senn nach dem anderen nahm es mit in sein Bett und wärmte es.
Doch den Sennen war ihr Tuntschi noch nicht menschlich genug. Eine Entschluss wurde gefasst: Es musste getauft werden. Statt des Weihwassers nahmen sie einen Eimer Jauche zur Segnung. Als sie den Täufling damit begossen, öffnete das Tuntschi zu ihrem Entsetzen die Augen und lief davon.
Als die Sennen in ihre Hütte eintraten, saß das Tuntschi dort breitbeinig am Tisch und löffelte ihnen den Rahm weg. Danach verschlang es den Käse und alles Brot, sodass den geschockten Sennen nichts mehr zum Nachtmahl übrig blieb.
Nach einiger Zeit wurden die Sennen immer wütender. Schließlich packten sie das Tuntschi und rissen es in Stücke. Die Sache sollte nie wieder erwähnt werden, sie wollten sich ab jetzt ganz und gar ihrer Arbeit widmen. Doch als sie abends heimkamen, saß das Tuntschi wieder in der Hütte und aß. Da packten es die Sennen, zerrten es hinaus und stießen es in eine Schlucht. Am nächsten Abend aber begrüßte das Tuntschi ihre Gastgeber erneut mit Gelächter und streckte ihnen den nackten Hintern entgegen
Den Männern blieb nichts anderes über, als sich an den Dauergast zu gewöhnen. Das Tuntschi verschlang Unmengen an Essen und kommandierte die Sennen nach Belieben herum, doch es wollte auch nicht alleine in einem Bett schlafen, was ihnen wiederum gefiel. So wechselte es wie früher von Bett zu Bett.
Der Sommer verging und die Alpabfahrt stand bevor. Die Sennen zermarterten sich immer mehr den Kopf. Würde sie das Tuntschi einfach gehen lassen? Oder würde es am Ende gar mit ihnen ins Dorf mitgehen wollen?
Sie beschlossen ihre Sachen zusammenzupacken und sich so leise wie möglich davonzuschleichen. Doch als die Sennen gerade auf Zehenspitzen Richtung Tal verschwinden wollten, knarrte die Tür und das Tuntschi kam heraus. „Nicht so schnell, meine Herren“, herrschte es sie an. „Ihr habt euren Spaß mit mir gehabt, jetzt will ich auch etwas Spaß mit euch haben! Leider kann ich nicht mit euch ins Tal gehen, einer von euch muss daher bei mir bleiben“, sagte das Tuntschi und zeigte dabei auf den Meistersenn.
Ratlos sahen die anderen Sennen den Meistersenn an. Der spielte den Starken und trug ihnen auf, schon mal ohne ihn vorauszugehen. Er würde die Angelegenheit klären und gleich nachkommen.
Die Sennen rannten erleichtert davon. Erst als sie die Baumgrenze erreicht haben, wandten sie sich um. Das Mark gefror ihnen in den Knochen. Vor der Hütte lagen die blutigen Überreste des Meistersenns. Das Sennentuntschi hatte ihm die Haut abgezogen und nagelte sie gerade zum Trocknen auf das Dach der Alphütte.

Es gibt darüber zwar eine Oper und auch Herbert Pixner hat sich mit dem Stoff beschäftigt, aber dabei belassen wir es jetzt auch:

"Das war die Sage, die es nicht in unsere Lösung geschafft hat!"

Später geht's dann wieder um echte Punkte, bis gleich, Kalapatar




Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 30.11.2020, 17:37
Starke Gschicht, aber hoid ohne Happy End  #schade#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 30.11.2020, 18:03
Servus

Na da soll nochmal einer sagen: Auf der Alm, da gibt's koa Sünd'. #lacher# #lacher#

Jetzt gilt's aber:

Auf unserer Tour durch die Sagen und Mythenwelt der Alpen haben wir ja einiges kennengelernt: Verwunschene Seen, hohe Gipfel, vergletscherte Gegenden, manchen Pass, und  mehr oder weniger bekannte Wallfahrtsorte. Na heute mal etwas anderes:
Es geht in die "Unterwelt", wir suchen heute eine Höhle.
Also wir sind im Österreichischen und in einem Gebiet, das, glaube ich, jedem von Euch bekannt ist. Eigentlich ist es eine siedlungsfeindliche, unwirtliche Berggegend, aber einen Ort gibt es da und der ist durchaus "weltbekannt". Und der Hauptberg ist eigentlich wie ein löchriger Käse. Kalk lässt sich im Wasser, das lernt man schon im Chemieunterricht, relativ leicht auflösen, was in unserem Fall zu der Höhlenbildung führt. #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

So, das muss reichen, und ich hoffe, dass es heute ein bisserl länger dauert, aber wenn nicht macht's auch nix. Die RoBergler kennen sich einfach auch in der Unterwelt hervorragend aus. #vielglueck#

Viel Spaß beim Grübeln, Kalapatar #gruebel#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 30.11.2020, 18:30
Ich mach mal den Anfang:
Dachstein Rieseneishöhle mit Talort Schladming
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 30.11.2020, 18:38
Diese Rieseneishöhle enthält ca. 13.000 m³ Eis! #zitter #zitter

Da wäre es unseren beiden Protagonisten der Sage sicher zu kalt gewesen.

Weiter so, Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 30.11.2020, 18:56
Wendelsteinhöhle mit den beiden Protagonisten Fleder und Maus?
Rechts oder links des Inn?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 30.11.2020, 19:06
Servus Beinand

Wendelsteinhöhle wäre ja im RoBerge Gebiet. Also das passt für dieses Rätsel nicht, das haben wir ja extra ausgeschlossen. Aber so weit weg ist unsere Lösung auch nicht. Mit dem Auto braucht man vom Mangfalltal ca. 2h (lt. Google Maps).
Im übrigen hat man in dieser Höhle ein einzigartiges Insekt entdeckt, das es nirgendwo anders gibt.

Viele Erfolg, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 30.11.2020, 19:07
Wenn ich den Lungau fahre, komme ich immer bei der Eisriesenwelt Werfen vorbei. Einen Versuch wert!

hawedere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 30.11.2020, 19:18
Servus Eli

Ja die Eisriesenwelt in Werfen ist sicher auch einen Besuch wert. Aber im Tennengebirge sind wir dieses Mal nicht.

Weiter so, wird schon, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 30.11.2020, 19:23
Eh klar, wir sind auf dem Untersberg und besuchen die Schellenberger Eishöhle! Schon wieder. :laugh:

hawedere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 30.11.2020, 19:32
Servus

Jetzt glaub ich braucht Ihr ein wenig Unterstützung (Eli, wir sind in Österreich!!!!). Und da schicke ich jetzt mal ein Bild. Ich habe ja schon mal ein MR über Kirchen Innenansichten gemacht. Vielleicht kommt Ihr ja bei dem Bild auf die vorher angedeutete Gemeinde.

Auf geht's, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 30.11.2020, 19:33
Im Salzkammergut da kamma gut lustig sein.
Ich bleibe bei Maiwanderers Dachstein und tippe auf die Koppenbrüllerhöhle unweit vom weltbekannten Hallstatt
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 30.11.2020, 19:35
Der wunderschöne gotische Altar passt.
2 Stunden Anfahrt auch.
Aber die Höhle? Gilt auch das Salzbergwerk mit dem Mann im Eis? Ich bleibe bei meinem Tip Koppi.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 30.11.2020, 19:42
Kalapatar,

die unterirdischen Höhlengänge reichen bis auf österreichisches Gebiet! Jawoll!  8)

Aber aller gute Dinge sind 3 und so lasse ich mal das Urinsekt Gletscherfloh am Hintertuxer Gletscher im Natureispalast rumhüpfen. Früher bin ich da Ski gefahren, oben!  #hihi#

Hawedere

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 30.11.2020, 19:43
Hirlatzhöhle
Angeblich die längste sorry: drittlängste und zweittiefste Höhle Österreichs.
Eine Sage gäbs auch - aber ein Insekt...?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 30.11.2020, 19:54
Servus

Also Longarone fand ich persönlich gestern ungleich schwieriger. Also der Maiwanderer war ja schon knapp dran, ja heute suchen wir die Koppenbrüllerhöhle. Und bei der Sage handelt es sich nicht um Franz und Sissi, sondern um Franz und Seffi! #hihi# #hihi#

Der Besuch der Koppenbrüllerhöhle, der jüngsten der drei Dachstein-Höhlen, vermittelt  beeindruckende Einblicke in die unterirdischen Wasserwegen des Dachstein-Inneren.
Zur Zeit der Schneeschmelze und nach ausgiebigen Regenfällen bietet die Koppenbrüllerhöhle ein einzigartiges Naturschauspiel. Brüllend bahnt sich das Wasser seinen Weg durch den Berg, so ist es nicht verwunderlich, dass sich Mythen rund um diese Höhle ranken.

Und in dieser Höhle hat man den Blinden Höhlenkäfers (Arctaphaenops angulipennis Meixner) gefunden!

Und hier die Sage:

1776 wurde der Franz Engl aus Hallstatt zum Militärdienst eingezogen. De Abschied von seiner Braut, der Seffi, und den geliebten Dachsteinbergen brach ihm fast das Herz. Lange hielt er es nicht aus, dann floh er nach Hause zurück. Er musste sich verstecken – Fahnenflucht, ein Deserteur, ihm drohte der Tod. Da kam die Koppenbrüllerhöhle gerade recht. Dort fühlte er sich wohl und wurde von seiner Seffi liebevoll versorgt. Diese wurde dabei aber krank und brach eines Tages in dem Versteck zusammen. Noch in der Nacht lief der Franz zum Pfarrer, der sofort zur Höhle mit kam. Aber der Seffi war nicht mehr zu helfen. Der Pfarrer sorgte für ein würdiges Begräbnis in Hallstatt. Aber das Schicksal der beiden ging ihm doch sehr nahe. Deshalb reiste er kurz entschlossen nach Wien und bat die Kaiserin Maria Theresia um Gnade für den Fahnenflüchtigen. Sie wurde ihm auch gewährt, und so rettete Seffis Tod wenigstens ihrem Franz das Leben.

Was es alles für G'schichterl gibt!

Wir sind ja im Dachsteinmassiv, also östlich vom Tennengebirge. Die Steiermark wollte ja immer einen 3.000er, das klappte aber nicht; deshalb nehmen die Steirer heute das obere Ende des Gipfelkreuzes und haben damit auch einen 3.000er.  #hihi# #hihi#

Der Punkt geht an  Zeitlassen. Und wir brauchen heute den 7ten Buchstaben der Höhle für unsere Lösung: "B". jetzt haben wir schon 19 Buchstaben. Bin gespannt, ob Ihr da drauf kommt.

Bald haben wir's,  #bisbald# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 30.11.2020, 19:58
Zeitlassen, den Punkt gönn ich Dir!!!

Hauptsach ich brauch heut nix mehr googeln und tippen: habe durscht, hunger und sitzen kann ich auch nicht mehr - voller Konzentration aufn Bildschirm und im Bann des Rätsels.
Endlich Feierabend   #essen1# #bier2##sleep#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Zeitlassen am 30.11.2020, 20:33
Dankeschön!
Und Prost!
Und weiterhin allen viel Spaß bei diesem interessanten Rätsel. Danke Kalapatar!
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 30.11.2020, 22:55
Danke an Zeitlassen und an den Maiwanderer:

Da bahnt sich ja ein spannendes Rennen zwischen Euch beiden an. Aber bitte bedenkt:

Der Gewinner der Endlösung bekommt 10 Punkte => da ist für Jeden noch alles drin!

Und alle Teilnehmer, ob richtig oder falsch kommen in die Auslosung  von 3 Preisen am Ende, darunter ein Himalaya Kalender der Nepalhilfe Beilngries. Also einfach einen Beitrag schreiben, vielleicht seid Ihr ja eine/r der Glücklichen (hätte ich jetzt eine/r/d schreiben müssen, es wird immer komischer!)

Trotzdem, super dass Ihr alle mitmacht, ich zähl auf Euch!

 #bisbald# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 01.12.2020, 18:15
Servus Beinand

Heute hat es auch im Mangfalltal geschneit - aber davon sieht man fast nichts mehr. Weiter oben wird es jetzt schon deutlich weiß. Weiß, bleich => wir sind wieder in den "Bleichen Bergen" oder den "Creps slauris", wie die Ladiner sagen. #mountain# Hier kann überall die "Salvans" spüren, das sind liebevolle Wesen, die sich um die Natur kümmern und manchem Senner zur Hand gehen. Wenn Ihr mal ladinische Musik hören wollt: die Musikgruppe "Ganes" kann ich da nur empfehlen.

Aber zurück zu unserem MR: Heute suchen wir mal wieder einen See. Na groß ist der nicht gerade groß. Aber (Zitat) "wenn dann die ersten Sonnenstrahlen die schlanken Türme des Gebirges umzüngeln, fühlt man sich fast als Zeitreisender zurück im 19. Jhdt."
Na da ist es kein Wunder dass sich hier manche Berühmtheit eingestellt hat.
Ach ja, das Gebirge ist auch nicht gerade groß und eigentlich noch ein "Geheimtipp" wenn die anderen Berge überlaufen sind.

So, ich denke heute geht's um "Speed", denn schwer ist es m.E. überhaupt nicht. ;) ;)

Gutes Gelingen wünscht Kalapatar

Also los, welchen See suchen wir?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 01.12.2020, 18:48
Ich mach schon wieder den Anfang: Karersee
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 01.12.2020, 19:01
Servus Beinand

Ich habe ja gesagt heute wird es leichter.

Als 1897 Die Sissi hier ihren Sommer verbrachte stieg sie gerne auch zum See hinab. Ja, es ist der Karersee gemeint und das "kleine Gebirge" ist das Latemar: Ladinisch: Lec-te-mara = Bergkamm über dem See im Kar. Da gibt es nur eine Hütte und 2 Biwakschachteln, also da ist man noch relativ allein.
Rund um den See erstreckt sich der "Latemarforst", hochstämmige Fichten, die beim als Resonanzholz Geigenbau begehrt sind. Also schwingt vielleicht in manchem Konzertsaal die Melodie vom Karersee mit....

Nun zur Sage:

6 km von Welschnofen im Eggental entfernt liegt ein smaragdgrüner Bergsee, der wegen seiner beeindruckenden Farbe im Ladinischen auch "Lec de Ergobando" (Regenbogensee) genannt wird. Dies ist aber nicht der einzige Grund für seinen Namen...
Einer Sage zufolge lebte im Karer See einst eine wunderschöne Wasserjungfrau, in die sich der Hexenmeister von Masaré verliebte. Um ihre Gunst zu gewinnen, empfahl ihm die Hexe Lanwerda, sich als Juwelenhändler zu verkleiden und einen Regenbogen vom Rosengarten bis zum Latemar zu schlagen. Diesen Rat befolgte er, vergaß jedoch sich zu verkleiden. So wurde er von der Wasserjungfrau entdeckt, die für immer im See verschwand. Der Hexenmeister war so wütend, dass er die Regenbogenstücke und Juwelen in den See warf. Deshalb schimmert der See heute immer noch in prächtigen Regenbogenfarben.

Vom Lösungswort "Karersee" brauchen wir heute den ersten Buchstaben, also das "K". Der Punkt geht an den Maiwanderer.

Morgen wirds wieder schwerer, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 02.12.2020, 10:16
Servus Beinand

So, jetzt haben unsere beiden Führenden jeweils mit einer "Sofortlösung" gepunktet.  #gutgemacht#

Aber heute wird es wohl etwas schwieriger, obwohl? #gruebeln# #gruebeln# Ich hoffe Euch hat das Spiel um "Sagen und Mythen der Alpen" Spaß gemacht, der eine oder andere hat vielleicht etwas Neues entdeckt, vor allem ich habe wieder viel gelernt.

Heute also nochmals alle mitmachen, wir suchen den letzten Buchstaben für unser endgültige Lösung, und jeder der mitmacht kommt in den Lostopf, ganz egal ob richtig oder falsch. Also auf geht's! #guteidee#2

Sollte jemand, aufgrund dieser Ansage, jetzt schon glauben die endgültige Lösung zu kennen, bitte nicht hier veröffentlichen, sondern als PN an mich. Wir wollen ja die Spannung noch etwas hochhalten. Morgen könnt Ihr dann wieder öffentlich posten.

 #vielglueck# und  #bisbald# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 02.12.2020, 18:08
So, jetzt geh'n wir's an: Der letzte Buchstabe wird gesucht.

Wider sind wir in Alpen unterwegs und müssen dieses Mal etwas weiter fahren. Aber das macht nichts, denn heute sind wir auf einer Wallfahrt. Wir suchen im Österreichischen eine Wallfahrtskirche. Und dieser Kirche kann man sich als Wanderer, als Pilger, als Archäologe, oder mit dem MTB nähern. Auf der Wiese vor der Kirche steht eine mehr als 1.000 jährige Linde. Was die wohl schon alles erlebt hat? #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

So, das reicht für's erste, Viel Glück, Kalapatar
(ach ja: Fragen dürfen natürlich gestellt werden)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: RaF am 02.12.2020, 18:33
hmmm ich bin bzgl Kirchen jetzt eventuell nicht so sattelfest...aber kenn zumindest in Kärnten 1000-jährige Linden ;).
Millstatt wird es eher nicht sein, da die dort ja im Innenhof steht ( und glaub auch keine Wallfahrt existiert, wobei die Sage mit dem See und den Statuen... ). Kann es sein, daß die Kirche auf einer Halbinsel steht und man vom Ort "hochlaufen" kann?
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 02.12.2020, 18:47
Hm!

Also Halbinsel? Da sag ich mal Nein,  es ist ei richtig kleines Bergerl auf dem unsere Wallfahrtskirche steht.

Bleibt dran, heute geht's um die Wurst

LG Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 02.12.2020, 18:57
Wallfahrtskirche der heiligen Hemma

Der Hemmaberg liegt vor den Karawanken und ist 842m hoch. Dort gibts eine Wallfahrtskirche, eine alte Linde und es fanden Ausgrabungen statt.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Martl am 02.12.2020, 19:23
Wallfahrtskirche Magdalensberg in Kärnten auf 1058 m ü. NN
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 02.12.2020, 19:28
Ich liefere die 1000 - jährigen Hemmalinden von Gräbern im Lavanttal.  2 von den 3 haben schon das Zeitliche gesegnet. Mittlerweile archäologisch auf dem Hemmaberg schon erschlossen.
Besser kenne ich aber die Wallfahrtskirche der Hl. Hemma von Gurk.

eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 02.12.2020, 19:38
Servus Beinand

Insgesamt fünf Kirchen und die zugehörigen Hospiz- und Wohnräumen aus dem 5. und 6. Jahrhundert wurden bei Ausgrabungen freigelegt. Experten vermuten jedoch, dass eine Besiedlung des geheimnisvollen Berges bereits in der Jungsteinzeit stattgefunden hat. Die Kelten errichteten später eine Dauersiedlung, die Juenna genannt wurde, nach dem vorrömischen Gott Jovenat. Der Hemmaberg ist einer der ältesten Wallfahrtsorte Europas und eine Station des 650 Kilometer langen Hemma-Pilgerweges (Kärnten-Slowenien-Friaul).
An der Nordwand des Hemmabergs, unterhalb des Gipfels, befindet sich die Rosaliengrotte mit Kapelle und Quelle, der ähnliche Heilkräfte nachgesagt werden wie der Quelle im französischen Wallfahrtsort Lourdes. In der mystischen Rosaliengrotte wird seit dem Barock die Pestheilige Rosalia verehrt. Sie ist ein Ort der inneren Einkehr und Ruhe, um den sich zahlreiche Sagen und Legenden ranken. In der Rosaliengrotte unterhalb der antiken Siedlung entspringt eine Quelle, die der spätantiken Siedlung zur Wasserversorgung diente. Die Quelle ist frei zugänglich, soll wundersame Heilkräfte besitzen, besonders für die Augen. In der Grotte befindet sich auch die Rosalienkapelle. 1669 wurde in der Grotte die Statue der heiligen Rosalia aufgestellt.

Also Hemmaberg, Kärntens ältester Wallfahrtsort stimmt, der Punkt geht an den Maiwanderer.  #prost# #prost# Wir brauchen als letzten Buchstaben für unsere endgültige Lösung den 6. Buchstaben, das "B".

Jetzt noch zum Gschichterl:

Ein schönes Mädel – die Unschuld vom Lande – wurde von einem jungen Kerl belästigt, einmal auch oben am Hemmaberg. Sie floh, kam aber schließlich nicht weiter. Ihr einziger Ausweg: ein tiefes Loch im Boden. Voller Panik sprang sie hinab um dem Wüstling zu entkommen – da fing Rosalia sie auf, setzte sie sanft auf dem Boden der Rosaliagrotte ab. Jeder von uns wünscht sich so einen Schutzengel.... Die Öffnung im Felsen, durch den das Mädel sprang ist heute noch zu sehen.

Danke an alle RoBergler für`s Mitmachen #danke1# #danke1# (Zusammenfassung kommt extra)

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 02.12.2020, 19:54
Hier jetzt der endgültige Punktestand:

Eli:                         2 Punkte (Heiligenblut und Latzfonser Kreuz)
Zeitlassen:             6 Punkte (Wörthersee, Schlern, Dachstein, Gottesacker, Longarone und Koppenbrüllerhöhle)
RaF:                       1 Punkt (Falzarego Pass)
Maiwanderer:         8 Punkte (Konkordiaplatz, Gotthard, Zusatzpunkt, Finkenberg, Luschariberg, Langkofel, Karersee und
                                               Hemmaberg)
Samerbergradler:    1 Punkt (Pilatus)
Steff:                        3 Punkte (der räumt die Zusatzpunkte ab!)
RADI:                       1 Punkt (Antholzer See)

Da die Zusatzpunkte für unsere Endlösung nicht zählen (minus 4), wir aber 3x zwei Buchstaben als Lösung haben (also plus 3), ergeben sich :

21 Buchstaben für die endgültige Lösung.

So, und jetzt heißt es "Mischen", vielleicht kommt Ihr ja so schon drauf, dann bitte PN an mich. Ansonsten gebe ich Morgen Abend um 18:00h einen ersten Hinweis.  #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 03.12.2020, 18:02
Servus Beinand

Jetzt schaun wir mal was dieser Buchstabensalat zu bedeuten hat. Na, dass das kein einziges Wort ist habt Ihr sicher schon erkannt. Ich habe mich vom letzten MR (von Chtransalp) inspirieren lassen:

"Wir suchen den bekannten Ausspruch eines berühmten, deutschen Bergsteigers" #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Eigentlich einer seiner "Erkenntnisse"! #victory# #victory#

Ich glaube Ihr schafft das, viel Glück Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Reinhard am 03.12.2020, 18:05
es wird spannend .....
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 03.12.2020, 18:21
Mythen und Sagen der Alpen:

Ach ja: Ihr dürft ruhig Fragen stellen.

Wenn niemand draufkommt: Alle Stunde kommt ein Hinweis dazu!

Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 03.12.2020, 18:56
Mythen und sagen der Alpen:

Es sind 21 Buchstaben, das wisst ihr ja, und

Hinweis: 5 Wörter #gruebeln# #gruebeln#

Der nächste Hinweis in 30 Minuten, Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 03.12.2020, 19:28
Mythen und Sagen in den Alpen:

Hinweis: Leider ist unser deutscher Bergsteiger viel zu früh gestorben; Ihr kennt Ihn alle! #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Nächster Hinweis: in 30 Minuten

Kalapatar

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 03.12.2020, 19:50
I werd hi  #gruebeln#
Gibts auch mal einen hilfreichen Hinweis?   #danke1#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 03.12.2020, 19:59
Sagen und Mythen der Alpen:

Hinweis:

Unser Bergsteiger, der den gesuchten Ausspruch getan hat, war, bevor er sich höheren Bergen zugewandt hat, ein exzellenter Kletterer für seine Zeit und hat da schon für Furore gesorgt. #gruebel# #gruebel#
Und:
Er hat einen Klassiker der Alpinliteratur geschrieben, den es heute nur noch gebraucht zu teurem Preis gibt. #buch# #buch#

Nächster Hinweis in 30 Minuten

 #vielglueck# Kalapatar
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 03.12.2020, 20:14
Reinhard Karl:
Wirklich oben bist du nie
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Kalapatar am 03.12.2020, 20:29
Servus Beinand

Reinhard Karl: „Ich habe nicht nach rechts und nach links noch zurück geschaut. Das war die Jagd nach den schwierigsten Kletterrouten und nach den höchsten Bergen. Danach gab ich’s auf. Das was ich suchte, war so unantastbar wie der Regenbogen.“

So jetzt haben wir einen Sieger unseres MR 395: Maiwanderer ist drangeblieben #glueckwunsch#

Leider wurde der Reinhard Karl im Zelt von einer Lawine am Cho Oyu 1982 getötet. Wolgang Nairz, der neben ihm lag kam mit dem Leben davon.
Im Kaiser hat er die Pumprisse, damals mit VII bewertet als erster durchklettert: Der VII Grad war geboren und:

Er stand 3 Tage nach Reinhold Messmer und Peter Habeler als erster Deutscher auf dem Mount Everest.

Jetzt können wir also unsere Sagen und Mythen der Alpen schließen, aber:
Nicht ohne noch eine Sage über den höchsten Berg der Erde anzufügen:

Wettlauf zum Gipfel des Mount Everest:

Wie im Grunde alle markanten Gipfel der Khumbu-Region ist auch der Mount Everest für die Sherpas ein heiliger Berg. Der Buddhismus ist bei diesem Volk mit ursprünglicheren Religionen, insbesondere Animismus und Bön, gepaart. Nach der Auffassung der Sherpas bewohnen Geister und Dämonen Quellen, Bäume und eben auch die Gipfel. Der Mount Everest ist nach Ansicht der Buddhisten der Sitz von Jomo Miyo Lang Sangma, einer der fünf „Schwestern des langen Lebens“, die auf den fünf höchsten Gipfeln des Himalaya wohnen. Jomo Miyo Lang Sangma gibt den Menschen Nahrungsmittel.
Der große Heilige Padmasambhava, der den Buddhismus von Indien nach Tibet brachte, veranstaltete der Sage nach einen Wettlauf zum Gipfel des Mount Everest. Nachdem Padmasambhava einige Zeit auf dem Gipfel meditiert und mit den Dämonen gekämpft hatte, wurde er von einem Lama der Bön-Religion herausgefordert. Es ging um die Frage, wer von beiden mächtiger sei. Der Lama der Bön-Religion machte sich noch in der Nacht auf den Weg, getragen von seiner magischen Trommel, Padmasambhava erst bei Tagesanbruch. Er gewann trotzdem den Wettlauf, weil er, auf einem Stuhl sitzend, von einem Lichtstrahl direkt zum Gipfel gebracht wurde. Nachdem Padmasambhava einige Zeit oben gewartet hatte, ließ er seinen Stuhl zurück und begann mit dem Abstieg. Der Bön-Lama gab sich geschlagen und ließ seine Trommel zurück. Bis heute sagt man, dass die Geister die Trommel schlagen, wenn eine Lawine zu Tal donnert.

Viele Grüße, nochmals Herzlichen Glückwunsch und eine schöne Adventszeit trotz der Corona Beschränkungen wünscht Euch:

Kalapatar


Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 03.12.2020, 22:01
Reinhard Karl:
Wirklich oben bist du nie

Heute Abend ,         #glueckwunsch#      Maiwanderer       #glueckwunsch#,

bei diesem phantastischen Montagsrätsel von Kalapatar schon! Wir Moderatoren gratulieren ganz herzlich!
Morgen dann mehr dazu.

Christian M. und eli
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Reinhard am 04.12.2020, 10:39
Auch von mir herzlichen Glückwunsch an unseren Newcomer Maiwanderer. Danke auch an Kalapatar für das tolle Bergrätsel!

 #danke1#

Maiwanderer, bitte suche Dir einen der vier genannten Gewinne aus, Liste siehe unten.
Teile uns dann per Email an info@roberge.de oder per PN (links in der Seitenleiste  "Post", dann "eine Nachricht senden") mit, wohin Dein Gewinn versandt werden soll.

Wie besprochen, werden anschließend die drei verbleibenden Gewinne unter allen verlost, die mindestens einen Beitrag in das Montagsrätsel geschrieben hatten. Da die Losfee frühestens heute nachmittag erreichbar ist, wird es wohl spätnachmittag oder abends werden, bis wir Euch das Ergebnis mitteilen können.


Hier die Gewinne:

1. Kalender der Nepalhilfe Beilngries von 2021
gestiftet von Kalapatar
https://www.nepalhilfe-beilngries.de/kalenderverkauf/ (https://www.nepalhilfe-beilngries.de/kalenderverkauf/)


2.
(https://www.roberge.de/bibliothek/archiv/0570/bblthk0570_foto_00_155x217.jpg)
Von Drachenfrau und Zauberbaum (https://www.roberge.de/buch.php?id=570)
Erschienen im Tyrolia-Verlag
Amazon (https://www.amazon.de/gp/product/3702238689/ref=as_li_tl?ie=UTF8&tag=robergede-21&camp=1638&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=3702238689&linkId=f0cd110f0535735c0a1f390489c9f6c8) - bücher.de (https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14191&awinaffid=639395&clickref=&ued=https%3A%2F%2Fwww.buecher.de%2Fshop%2Fsammlungen%2Fvon-drachenfrau-und-zauberbaum%2Fwittmann-helmut-vidyaykina-anna%2Fproducts_products%2Fdetail%2Fprod_id%2F59367035%2F)


3.
(https://www.roberge.de/bibliothek/archiv/0434/bblthk0434_foto_00_136x217.jpg)
Inntaler Sagen (https://www.roberge.de/buch.php?id=434)
Erschienen im Rosenheimer Verlagshaus
Amazon (https://www.amazon.de/gp/product/3475545276/ref=as_li_tl?ie=UTF8&tag=robergede-21&camp=1638&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=3475545276&linkId=e0982a0a0d280692db219d85bc372a1b) - bücher.de (https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14191&awinaffid=639395&clickref=&ued=https%3A%2F%2Fwww.buecher.de%2Fshop%2Ferzaehlungen%2Finntaler-sagen%2Fgebundenes-buch%2Fproducts_products%2Fdetail%2Fprod_id%2F44115757%2F)

4.
(https://www.roberge.de/bibliothek/archiv/0568/bblthk0568_foto_00_161X200.jpg)
AV-Jahrbuch Berg 2021 (https://www.roberge.de/buch.php?id=568)
Erschienen im Tyrolia-Verlag
Amazon (https://amzn.to/374B6cO) - bücher.de (https://tidd.ly/37cTq3o)
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: eli am 04.12.2020, 11:29
Nochmals Hut ab , Maiwanderer, 

du hast letztlich im fairen Zweikampf mit Zeitlassen die Nase vorn gehabt. Alle Achtung!  #prost#
Damit hast du nicht nur einen der tollen Buchpreise gewonnen, die Reinhard soeben vorgestellt hat, sondern auch das Recht, uns ein eigenes Montagsrätsel zu präsentieren.  #victory#  Wir alle hoffen sehr darauf.
Ich möchte gar nicht hochrechnen, wieviel (Über - ) Stunden Kalapatar in dieses umfangreiche und höchst interessante MR 395 gesteckt hat. Die Aufrufzahlen sprechen Bände!  #danke1# Natürlich auch allen, die sich hier aktiv beteiligt haben.  #danke1#
Am heutigen Tag der Hl. Barbara werde ich nachher noch einen Kirschzweig in die Vase stellen und hoffen, dass  er am Hl. Abend voll  erblüht ist - und wir alle wieder etwas froher in die Zukunft blicken können. Bleibt gesund!

eli und Christian M.

Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 04.12.2020, 20:55
Servus beinand,

herzlichen Dank für die Glückwünsche und vielen Dank für die herzliche und tolle Aufnahme in eurem Forum  #danke1#

Und ein ganz besonderer Dank an Kalapatar für dieses tolle, informative und absolut fesselnde MR  #gutgemacht# #danke3# Das hat mich viel Zeit und aufgrund der starken "Konkurrenz" auch viele Nerven gekostet - aber was man hier alles lernt  #gruebeln# 8)
Bis vor wenigen Tagen hatte ich keinerlei Interesse an Sagen, doch das hat sich schlagartig geändert!

Ich jedenfalls freu mich schon ganz sakkrisch auf das nächste Rätsel - auch wenns mir bisschen Kopfzerbrechen bereitet, weil ichs ja selber präsentieren muss darf  #gruebel#

 #bisbald# und an schena Gruaß
Maiwanderer
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Reinhard am 05.12.2020, 09:59
Nun wurden auch die restlichen drei Gewinner gezogen. Wir gratulieren recht herzlich:

RaF -  Steff - Samerbergradler

Jeder von Euch bekommt einen dieser drei Preise:
a. Kalender der Nepalhilfe Beilngries von 2021
b. Von Drachenfrau und Zauberbaum
c. AV-Jahrbuch

Es kann sein, das jemand schon eines dieser Bücher besitzt oder ein anderes ganz besonders gerne hätte. Wir wollen Euch deshalb bei der Auswahl möglichst entgegenkommen. Bitte teilt uns hier als Antwort zu diesem Beitrag mit, in welcher Reihenfolge Ihr Euren Preis gerne hätte, also z.B . "c-b-a"
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: RaF am 05.12.2020, 10:12
Oh cool, das macht diesen grauen Tag doch gleich bunter :D!

Ich schmeiß mal c-b-a in die Runde, da ich eigtl. schon lang keine non-digitalen Kalender mehr wirklich nutze und schon zu viel Zeug für Wände existiert und der Kalender damit nicht entsprechend gewürdigt wär wenn er nur irgendwo zum Durchblättern liegt.

Danke und schönen Samstag :)
Flo

Nun wurden auch die restlichen drei Gewinner gezogen. Wir gratulieren recht herzlich:

RaF -  Steff - Samerbergradler

Jeder von Euch bekommt einen dieser drei Preise:
a. Kalender der Nepalhilfe Beilngries von 2021
b. Von Drachenfrau und Zauberbaum
c. AV-Jahrbuch

Es kann sein, das jemand schon eines dieser Bücher besitzt oder ein anderes ganz besonders gerne hätte. Wir wollen Euch deshalb bei der Auswahl möglichst entgegenkommen. Bitte teilt uns hier als Antwort zu diesem Beitrag mit, in welcher Reihenfolge Ihr Euren Preis gerne hätte, also z.B . "c-b-a"
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Samerbergradler am 05.12.2020, 10:39
Ui, das freut mich jetzt!😀
Da war mein mehr oder weniger erfolgreiches Herumirren im Reich der Sagen doch nicht umsonst.

Für mich gilt die Reihenfolge b-c-a.

Und vielen Dank für dieses tolle Rätsel! Man glaubt ja gar nicht, wie viele Geschichten hinter den verschiedenen Orten der Alpen hängen.
Faszinierend finde ich übrigens die Parallelen zu mir bereits bekannten Sagen aus der näheren und weiteren Umgebung.
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: steff am 06.12.2020, 11:27
Erstmal Glückwunsch an den Gewinner:  #gutgemacht#

Vom Ehrgeiz getrieben, vom Fleiße gepackt
hod da Maiwanderer des Rätsel geknackt


und Danke an Kalapatar für das wirklich bärige Rätsel. Sagen und Gschichterl in de Berg ham mi schoo immer interessiert. Und  i gfrei mi dass ich auch was gewonnen habe. Bei mir wäre die Reihenfolge c-b-a
An scheenan 2. Advent
Steff
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Reinhard am 06.12.2020, 13:02
Danke für Eure Rückmeldungen!
Heute musste ich nochmals unsere Losfee telefonisch beschäftigen. Leider hat es nicht mit allen Wünschen 100%ig geklappt.
Hier das Ergebnis:

Steff gewinnt den Kalender der Nepalhilfe Beilngries von 2021 (https://www.nepalhilfe-beilngries.de/kalenderverkauf/)
Samerbergradler gewinnt Von Drachenfrau und Zauberbaum (https://www.roberge.de/buch.php?id=570)
RaF gewinnt das AV-Jahrbuch Berg 2021 (https://www.roberge.de/buch.php?id=568)

Die Preise werden im Lauf der nächsten Woche versandt.
Nochmals herzlichen Dank an alle und auch den Verlagen fürs Mitmachen!

 #danke1#

Hinweis für alle, die diesmal leer ausgegangen sind:
Noch diese Woche starten wir unsere diesjährige Adventsaktion!   #advent4#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: RaF am 07.12.2020, 14:23
Juhu - da hatte ich ja dann gleich doppelt Glück :).

Danke an Reinhard und das Forum, die Buchspender und natürlich auch an Kalapatar für das tolle Rätsel ( und ich hoffe, vielleicht gibt es ja noch mehr Sagen & Mythen für zukunftige Rätsel ;) ).
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: Maiwanderer am 12.12.2020, 20:13
Das Buch "Inntaler Sagen" ist heute angekommen  #danke1#
Hab auch schon ganz kurz reingeblättert: darin stehen fast 100!!! Sagen  #ueberraschung#

Die perfekte Lektüre für dieses Wetter  #wetter1#
Titel: Re: Montagsrätsel 395
Beitrag von: schorsche am 12.12.2020, 21:06
Ich habe das Buch auch schon mal gelesen, es ist sehr interessant. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Aber Bücher über Sagen und Geschichten lese von Haus aus sehr gerne.

schorsche