Rechtliche Hinweise

Oft bewegt man sich beim Mountainbiken außerhalb der Gesetze, ohne sich dessen bewusst zu sein. Im schlimmsten Fall, z.B. bei einem Unfall, kann dies zu erheblichen Schwierigkeiten rechtlicher und finanzieller Art kommen.

Österreich: In Österreich ist das Mountainbiken im Gebirge grundsätzlich verboten, außer die Wege sind extra als Radwege gekennzeichnet.

Deutschland: Das Biken ist grundsätzlich erlaubt, aber das Fahren abseits der Wege ist verboten. Details sind auf Länderebene festgelegt, deshalb gibt es keine einheitlichen Regelungen.

Da wir von roBerge.de nicht wissen, welche der von uns vorgestellten MTB-Routen in der Gegenwart oder Zukunft offiziell verboten oder freigegeben werden, beschreiben wir hier die Touren so, wie sie aufgrund der Kenntnis des Autors technisch als befahrbar gelten. Dies heißt nicht unbedingt, dass die beschriebenen Touren auch erlaubt sind. Sofern uns Einschränkungen bekannt sind, geben wir in der betreffenden Tourenbeschreibung einen Hinweis.
Deshalb ist es für jede Tourenplanung selbstverständlich, dass man sich an geeigneten Stellen (Gemeinde, Grundstückseigentümer, Tourismusbüros, Polizei, Gendarmerie) Auskunft über die Befahrbarkeit der Strecken einholt. Die von uns angegebenen Links zu den Tourismusbüros sind hierzu eine Hilfe. Wir weisen extra darauf hin, dass wir insbesondere für die rechtliche Befahrbarkeit der beschriebenen Touren sowie für Fehler in den Beschreibungen keinerlei Haftung übernehmen können!




Bike-Schmankerl für jeden Geschmack!
Die Bayerischen Alpen bieten Mountainbikern gemütliche Feierabendrunden, konditionell fordernde Touren oder Runden mit flowigen und anspruchsvollen Trail-Abschnitten. Urige Almen verlocken zur Einkehr, und die Extraportion Aussicht gibt es beim Gipfel-Hike.

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E-MTB Runde um die Kampenwand 12.7.2020

Begonnen von Chtransalp10, 15.07.2020, 22:21

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Chtransalp10

Jetzt wollte ich doch mal die "alte" Moser-Tour 37 ausprobieren - aber mit Unterstützung....
Start am Parkplatz in Hohenaschau, den Reitweg mit einigen "Schnapperern" und immer wieder GPS-Kontrolle Richtung Maisalm. ( Sooo gut kenn ich mich in diesem Gebiet noch nicht aus....) Die Maisalm links liegen lassen und weiter Richtung Weißenalm. Die Sennerin ist am Montag nicht da - wie ein nettes Schild an der Abzweigung am Zaun informierte... Also weiter, den kurzen Wiesentrail hinunter und wieder auf die Forststraße. Dort den Wegweisern Richtung Staffn und Hochplattenbahn nach. Auf und ab, einfach zu fahren. Allerdings ignorierte ich dann, weil der Weg so schön war, die Abzweigung zur Bergstation der Hochplattenbahn ( so stehts im Moser...), und bog bergab zur Moiernalm, und dann weiter zur Hefteralm, ab. Dort erst mal die Alm mit allem, was dort zu lesen war (!) auf mich wirken lassen.... Und dann weiter, den Wanderweg Richtung Staffn. Ich dachte mir, na ja, ich kann ja auch schieben.... die 15 Minuten.... also rein - und schon am ersten Kuhgatter fast gescheitert - wenn mir nicht eine nette junge Wanderin geholfen hätte, mein Radl da drüber zu heben! Und es folgten noch weitere sechs (!!) Gatter, mit heben, Gatter öffnen, Stacheldraht umlegen... usw. Also - dieses Teilstück ist in der Almzeit, zumindest mit dem E-Bike nicht zu empfehlen!! Aber irgendwann war ich auch durch, wie gesagt, die Kühe waren da das geringste Problem.... und an der sehr gemütlichen Rachelalm war ich dann wieder auf der Route und auf der Forststraße! Abfahrt zur Talstation der Hochplattenbahn, dann scharf rechts Richtung Kaiserblick. Wunderbar schattig und gut zu fahren. Nur - kurz nach dem Kaiserblick war die Forststraße schlagartig zu Ende - und eine relativ neue Treppenanlage leitete in einen kleinen Trail... Das war dann zumindest sehr vorsichtig auch alleine zu bewältigen - schiebend natürlich!!! Die ca. 300 m Trailstrecke habe ich fast ganz geschoben - und dann war schon die nächste Forststraße da! Auf weitere Trails ( so wie sie im Moser beschrieben sind) hatte ich keine Lust, bin die Straße nach Emperbichl hinunter und dort auf kleinen Teerstraßen am Zellersee vorbei in den Schlechinger Ortsteil Mühlau. Wunderschöne Häuser, gute Straße, Entspannung pur.... und schon gings wieder hinauf , bestens zu fahren, immer am Dalsenbach entlang. Die Vordere Dalsenalm ist bewirtschaftet - aber nur am Wochenende und an Feiertagen!!! Also wieder nichts mit Erholung....
Die Hintere Dalsenalm ist nur privat. Ich entschließe mich, noch zur Hofbaueralm aufzufahren. Die ersten 2 km sind super zu fahren, es gibt sogar einen guten Abzweig ins Hainbachtal - man braucht also nicht mehr unbedingt zum Klausgraben über den Rücken zu schieben!! Ich fahre aber die Almstraße weiter Richtung Hofbauernalm, dann endet die gute Straße und geht in einen deutlich steileren, gröberen Belag über. Da bin ich an meine technischen, gerade noch fahrbaren Grenzen gestoßen - meiner größten Unterstützungsstufe sei Dank....
Oben angekommen lange Pause auf dem Hüttenbankerl mit Speck-und Käsebrot. Diese Alm ist wirklich immer einen Besuch wert! ( Ich war vor 2 Wochen zu Fuß oben und habe das da auch schon sehr genossen)
Abfahrt war herausfordernd, ich bin sehr vorsichtig, der Klausgraben ist nicht weniger steil, aber vom Untergrund her besser, seit der Sanierung 2010..
Die Gumpen und Pflanzen im Klausgraben kann man allerdings als Fußgänger besser genießen....
Als ich wieder im Priental angekommen bin, teste ich auch noch die Variante über Schwarzenstein. Ein lockeres, einsames Auf und Ab mit tollen Blicken zum Schloss Hohenaschau! Ich unterquere die Seilbahn, biege links ab und bin über den Ortsteil Fuchslug direkt wieder am Parkplatz von Schloss Hohenaschau!
Eine erlebnisreiche herausfordernde Tour, die mit kleinen Änderungen  E-Bike-tauglich wird und dann schon einen Platz in der roberge-Datenbank verdient hätte!
( Reinhard, ich fahre sie gerne noch mal mit dir, damit du die GPS-Daten aufnehmen kannst... :)    )



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