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Autor Thema: Hochgern im Regen am 10.10.2019  (Gelesen 310 mal)

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Offline BFklaus

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Hochgern im Regen am 10.10.2019
« am: 13.10.2019, 10:39 »
Das Bergwetter im Chiemgau war zwar wechselhaft vorhergesagt worden, aber mit immerhin zwei Sonnenscheinstunden noch okay. Leider lagen die Wetterfrösche völlig daneben :-\. Die Sonne zeigte sich nämlich nur für wenige Sekunden, dafür erlebten wir Nebel, Nieselregen, Starkregen und sogar Hagelschauer :(.

Vom kostenlosen Wanderparkplatz Kohlstadt ging’s auf der Schotterstraße bis zur geschlossenen Vorderalm und dann auf dem Wanderweg weiter Richtung Brachtalm. Vor der Alm bogen wir links auf den unmarkierten Steig zum Silleck ab. Beim Aufstieg mit leichten Kraxeleinlagen schauten wir immer wieder zum Hochfelln hinüber.
 
01_Hochfelln.jpg


Die Pause am bekreuzten Silleck hielten wir kurz, weil überm Hochgern bereits dunkle Regenwolken aufzogen.
 
02_Silleck.jpg


Als wir schließlich das Gipfel-Plateau des Hochgern erreicht hatten, setzte prompt ein unangenehmer Nieselregen ein.
 
03_Hochgern.jpg


Auf dem Weg zum gipfelnahen Gastronomie-Trio, Hochgernhaus, Enzianhütte und Moaralm, verstärkten sich Regen- und Wind-Intensität erheblich, dichter Nebel zog auf. Wir entschieden uns mutig für den knapp überdachten Freisitz der Enzianhütte, wo wir das letzte Haferl Kaffee in zwei halben Portionen serviert bekamen :). Eine frische Kanne Kaffee wollte der Wirt mangels Besucher-Nachfrage nicht aufsetzen und zehn weitere Haferl mochten wir nicht trinken. Das fassungslose Gesicht meiner Großstadttochter auf die durchaus freundlich vorgetragene Service-Auskunft werde ich nie vergessen #hihi#.
 
04_Enzianhütte.jpg


Bei inzwischen strömendem Regen und böigem Wind zogen wir weiter zum Hochlerch. Der Steig dorthin ist frisch saniert worden und die schwierige Felsstufe mittels altem Kletterseil entschärft. Wegen des einsetzenden Hagelschauers und der extrem eingeschränkten Aussicht ließ ich meine Kamera lieber im trockenen Rucksack stecken :-\.
Über den rutschigen Kaibileitensteig stiegen wir vorsichtig zur Staudacheralm ab, wo der Regen schlagartig aufhörte.
Unsere Hoffnung, auf der Brachtalm noch ein Haferl Kaffee zu ergattern, erfüllte sich leider nicht. Die Brauerei-Fahne hing dort auf halbmast, die Wirtsleute waren ausgeflogen :(.
Eine Pause auf der Terrasse mit Silleck-Blick gönnten wir uns noch, bevor wir zurück zum Parkplatz marschierten.
 
05_Brachtalm.jpg


Den Kaffee bekamen wir dann schließlich doch noch in feinster Qualität beim Italiener in Bergen. Ende gut, alles gut :).

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« am: 13.10.2019, 10:39 »