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Lodron

»Genussvoller klassischer Skiberg«


Im Sommer ein völlig unbedeutender Grasrücken, der im Winter zu ungewohntem Leben erwacht.

Lange Zeit war diese Skitour verrufen. Aber nicht aufgrund der Schwierigkeit - denn sie ist nicht sehr anspruchsvoll, sondern weil sie meist stark überlaufen war. Die flache Abfahrt sowie die relative Lawinensicherheit haben den Lodron zu einem beliebten Skitourenziel gemacht.

In den letzten Jahren hat sich die Situation "verbessert" und die ganz großen Massen bleiben aus, wobei man, zumindest am Wochenende, nie ganz allein ist. Hier beschreiben wir die beliebteste Aufstiegsroute, welche im Tal von Kelchsau beginnt.

Aufstieg zum Lodron.
Zum bereits sichtbaren Gipfel geht man von hier aus noch über eine Stunde.


Kurzinfo:

Region:Kitzbüheler Alpen
Tourenart:Schneeschuh (mittel)  Skitour (mittel)  
Erreichte Gipfel:Lodron 1925 m
Dauer:Innerkelchsau - Sonnblick 1 Stunde
Sonnblick - Demmelshütte 30 Min.
Demmelshütte - Obere Lodronalm eine gute Stunde
Obere Lodronalm - Gipfel gut 30 Min.
Insgesamt ca. 3 Std. 15 Minuten
Lawinengefahr:Gering, wenn man auf der beschriebenen Route bleibt.
Am kritischsten ist noch der Hang oberhalb der Oberen Lodronalm
Hangrichtung: West und Nordwest
Beste Jahreszeit:Dezember bis Februar/März
Touristinfo:Kelchsau

Anforderung:

Höhenunterschied:Innerkelchsau 817 m
Sonnblick 1180 m
Obere Lodronalm 1695 m
Lodron 1925 m
Höhenunterschied gesamt ca. 1120 m
Steigung:Überwiegend recht flache Aufstiege.
Schwierigkeit:Weg: mittel
Meist leicht, für Anfänger eine gute Einstiegstour. Bis zur Jausenstation Sonnblick meist Forststraße (Vorsicht: Rodler). Danach meist freies Gelände, gut gespurt und recht flach.
Obwohl der Aufstieg flach ist, wird aufgrund der Länge etwas Kondition erforderlich sein.

Einkehrmöglichkeit:

Sonnblick:
seit Dezember 2004 (!) geschlossen
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Inner-Kelchsau, 817m


GPS-Wegpunkt:

N47 22.83 E12 7.90602  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Nach Hopfgarten mit der Bahn, von dort fährt ein Bus bis direkt zum Parkplatz in Inner-Kelchsau.

Mit dem Pkw:

Über Inntalautobahn Ausfahrt Wörgl oder Kitzbühel ins Brixental, dort über Hopfgarten nach Kelchsau. In Kelchsau nach dem Ortszentrum ca. 1 km weiter fahren bis nach Inner-Kelchsau. Parkgelegenheiten bestehen bei der Brücke über die Kelchsauer Ache (neben einer Bushaltestelle).


Ab Rosenheim: 70 Km / 0:55 Std
Ab München: 120 Km / 1:25 Std
Ab Bad Tölz: 105 Km / 1:25 Std
Ab Salzburg: 145 Km / 1:30 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Inner-Kelchsau, 817m


Aufstieg:
Über die genannte Brücke gehen. Meist beginnt direkt rechts hinter der Brücke die Skispur, in der Nähe einer Langlaufloipe. Die Skispur führt über eine Wiese hinauf zu einer Forststraße, welche ostwärts über den Hintersteinerhof bis zur Jausenstation Sonnblick (Urschla bzw. Uschla) auch als Rodelbahn dient. Dieser Forststraße folgen, wobei immer wieder kleinere Abkürzungen über Skispuren möglich sind. Vorbei am Gehöft Hinterstein bis nach Sonnblick.
Links vor der Jausenstation Sonnblick auf den steilen, freien Hang an einem Stadel vorbei. Weiter nach oben durch einen kleinen Waldstreifen. Wenn man diesen durchquert hat, wird es flacher und es öffnet sich der Blick auf das Gipfelgebiet, das allerdings immer noch mindestens 1,5 Stunden entfernt ist. Im weiteren Verlauf kommt man zuerst etwas links haltend an der Demmelhütte, an der Unteren Lodronalm (verfallen) und schließlich an der Oberen Lodronalm vorbei. Nach dieser wird das flachere Gelände verlassen und es geht wieder steiler auf den Gipfel zu. Der Aufstieg verläuft am besten den leicht bewaldenden Gipfelhang rechts querend und anschließend wieder links über das flache Gipfelplateau zum großen Gipfelkreuz. Der Südgipfel ist etwas höher, hat aber kein Kreuz.

Abfahrt:
wie Aufstieg. Im oberen Bereich kleinere Varianten möglich. Ab Jausenstation Sonnblick auf Rodler achen!


Literatur:

Skiführer:Snowcard
von Engler, Martin
Karte:Brixental
Skiführer:Rother Skiführer Kitzbüheler, Tuxer und Zillertaler Alpen
von Brandl, Sepp und Hirtlreiter, Gerhard

Galerie:

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Panorama:


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