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Schönbichl ab Gerlos

»Aussichtspromenade vor der Reichenspitzgruppe«


Der Schönbichl liegt am rand des Skigebietes von Gerlos. Trotzdem ist dieser (sein Name sagt es schon) schöne Gipfel bisher von Liften verschont geblieben. Deshalb ist er auch für Wintersportler eine Alternative, die einmal während ihres Skiurlaubs abseits vom Trubel eine einfache Schneeschuh- oder Skitour unternehmen will. Der obere Bereich besteht aus flachem, baumfreiem Gelände und ist völlig unschwierig. Lediglich der untere Anstieg erfordert in den durch Wald verlaufenen Strecken Orientierung, sofern nicht bereits Spuren vorhanden sind.

Die letzten Minuten zum Gipfel: An der Spur ist gut zu erkennen, dass man in einem weiten Linksbogen durch eine Senke zu dem hier kaum sichtbaren Gipfel gelangt. Standpunkt = Vorgipfel (siehe unten).

Die letzten Meter zum Vorgipfel.


Kurzinfo:

Region:Zillertaler Alpen
Tourenart:Schneeschuh (mittel)  
Erreichte Gipfel:Schönbichl 2050 m
Dauer:Aufstieg: 2 Std. 45 Min., Abstieg: 2 Std.
insgesamt ca. 4 Std. 45 Min.
Lawinengefahr:geringe Lawinengefahr, wenn man auf der beschriebenen Route bleibt und die üblichen Vorkehrungen beachtet.
Lawinengefahr  Aktuelle Lawinenlage: hier klicken
Beste Jahreszeit:Dezember bis April
Touristinfo:Gerlos

Anforderung:

Höhenunterschied:800 m
Streckenlänge:9,9 km
Schwierigkeit:leicht
Leicht bis mittel. Im oberen Bereich schöne, freie und relativ flache Flächen.
Orientierung: Es gibt wenig Markierungspunkte, die zudem manchmal nur am Boden angebracht sind. Bei Schnee braucht man hier entweder einen guten Orientierungssinn, sofern nicht bereits Spuren vorhanden sind, denen man folgen kann.

Startpunkt:

Schönachtal-Parkplatz bei Gerlos, 1297m


GPS-Wegpunkt:

N47 13.419 E12 03.477  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn bis nach Jenbach/Tirol, von hier weiter mit der Zillertalbahn (Bahn oder Bus) bis Zell am Ziller. Weiter mit dem Christophorus Linien Bus bis nach Gerlos.

Mit dem Pkw:

Inntal-Autobahn Ausfahrt Achensee-Zillertal, durch das Zillertal bis nach Zell am Ziller fahren. Bei Zell die Hauptstraße verlassen Richtung Gerlos / Gerlosstein / Gerlospaß. Über Hainzenberg nach Gerlos fahren, im Ortsende von Gerlos beim Hotel Birkenheim rechts über die Gerlos-Brücke und anschließend links halten. Ca. einen Kilometer nach dr Brücke erreicht man den kleinen Wanderparkplatz.


Ab Rosenheim: 115 Km / 1:25 Std
Ab München: 165 Km / 1:50 Std
Ab Bad Tölz: 105 Km / 1:35 Std
Ab Salzburg: 190 Km / 2:05 Std


Information:

Im Sommer gibt es hier einen Taxi-Dienst zur Jausenstation Lackenalm, Tel. 0043 (0) 664 140 4041.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Schönachtal-Parkplatz bei Gerlos, 1297m


Aufstieg zur Kreidlschlagalm (1520 m):

Es gibt zwei Möglichkeiten, um im ersten Abschnitt  bis zur Kreidlschlagalm aufzusteigen. Für die Variante b ist dieser Tourenbeschreibung eine GPS-Datei beigefügt.
 
a) einfach und flach (Winterweg): Beim Parkplatz passieren wir die Schranke und wandern nach Süden, wenig ansteigend auf dem Schönachtalweg bis zur Stinkmoosalm. Diese Variante ist im Winter auch als Loipe gespurt. Vor dem ersten Gebäude der Stinkmoosalm zweigt links eine weitere Forststraße ab, auf welcher wir über 230 Höhenmeter recht einfach bis zur Kreidlschlagalm gelangen.
 
b) Anspruchsvoller, aber schneller (Sommerweg): Wir gehen vom Parkplatz einige Meter zurück Richtung Gerlos und nehmen die nächste Brücke, welche rechts über die Schönach führt. Gleich nach der Brücke halten wir uns wieder nach rechts und steigen über einen Rücken nach oben. In einem Wald erreichen wir einen Fahrweg, in welchem wir rechts einbiegen, nach wenigen Metern aber wieder links steil über einen Steig ansteigen. Über einen weiteren Hang erreichen wir schließlich den Fahrweg, welcher von der Stinkmoosalm heraufführt. Auf diesem weiter bis zur Kreidlschlagalm.
 
 
Kreidlschlagalm – Klaushöhe:
 
Nördlich der Kreidlschlagalm wandern wir kurz auf dem Forstweg, den wir aber nach wenigen Metern wieder links auf einen steilen Steig verlassen (gelbes Schild „Schönbichl“). Nun steigen wir, meist steil, im dichten Wald durch Schneisen empor und halten uns dabei immer nordöstlich. Leider gibt es hier nur wenige Markierungen an den Bäumen. Kurz vor der Klaushöhe passieren wir eine Rechts- und danach wieder ein Linkskehre (Markierungen an den Bäumen beachten). Kurz darauf verlassen wir den Wald und stehen unterhalb der Klaushöhe.
 
 
Klaushöhe – Gipfel:
 
Sind wir erst einmal aus dem Wald heraus, überrascht das baumfreie Gelände und wir können erstmals weit nach Südosten (rechts) in Richtung Gipfel blicken, wenngleich der eigentliche Gipfel noch lange nicht sichtbar ist. Über das freie Gelände steigen wir über die Klaushöhe in Richtung des höchsten Punktes, und bald entdecken wir linker Hand auch das Skigelände der Gerlosplatte. Wir sehen vor uns bald ein Almkreuz und gelangen über dieses schließlich zu einem Vorgipfel auf 2039 m. Nun stehen wir vor einer kleinen Senke. Wir gehen in diese hinunter und bleiben dabei möglichst am rechten Rand, um in einem Linksbogen von südlicher auf östlicher Richtung zu wechseln. Der unscheinbare, flache Gipfel ist bald erreicht. Statt eines Gipfelkreuzes steht auf ihm ein einfacher Wegweiser.
 
 
Abstieg:
 
Wie Aufstieg.


Literatur:

Karte:Alpenvereinskarte 35/3
Zillertaler Alpen Ost
von Alpenverein

GPS-Daten:

Die GPS-Dateien enthalten die Aufstiegsvariante b (siehe Beschreibung)

Um die Kartenansicht (Karte, Satellit, Gelände, etc.) zu wechseln, bitte auf der Karte oben links den entsprechende Menüpunkt auswählen. Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden.

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