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Siebenschneiden-Steig

Aschaffenburger Höhenweg

Bei dieser Runde handelt es sich um das erste (bzw. das letzte) Teilstück des Berliner Höhenweges. Aufgrund seiner Länge und einiger anspruchsvoller Bereiche wird dieser Teil des bekanntesten Zillertaler Höhenweges jedoch seltener begangen als beispielweise die Teilstücke rund um den Schlegeisspeicher. Die Übernachtung auf der Kasseler Hütte ist sinnvoll, da die Runde für einen Tag zu lange dauert.
Zwischen der Karl-von-Edel-Hütte und der Kasseler Hütte müssen auf 14 km Länge "Sieben Schneiden" überwunden werden.
Falls wir vorher auf der Edelhütte übernachten, können wir als Ergänzung den Gipfel der Ahornspitze besteigen - von der Hütte aus benötigen wir hierzu ca. 2,5 Stunden (Tourenbeschreibung).
Auf dem gesamten Weg gibt es keine Wasserstellen, deshalb ausreichend Getränke mitnehmen.


Die Krummschnabelschneide hat es in sich, ist aber für trainierte Bergsteiger kein Problem - Schwindelfreiheit vorausgesetzt.

Die Krummschnabelschneide hat es in sich, ist aber für trainierte Bergsteiger kein Problem - Schwindelfreiheit vorausgesetzt.

Erst auf der letzten Schneide, der Sonntagskarkanzel, sehen wir unser Ziel, die Kasseler Hütte, noch weit vor uns liegen (Bildmitte).

Erst auf der letzten Schneide, der Sonntagskarkanzel, sehen wir unser Ziel, die Kasseler Hütte, noch weit vor uns liegen (Bildmitte).


Kurzinfo:

Region:
Zillertaler Alpen
Tourenart:
Bergtour
Erreichte Gipfel:
Toreggenkopf (auch Toreckenkopf) 2470 m
Dauer:
Auffahrt mit der Bergbahn und weiter zu Fuß zur Edelhütte: 1 Std.45 Min.
Siebenschneidensteig: 8 - 9 Std.
Rückweg durch den Stillupgrund nach Mayrhofen ca. 7 Std. (ca. 17 km, privater Taxidienst ab Grüne Wand-Hütte)
Dauer (Tage):
2
Beste Jahreszeit:
Juli bis September, nur bei trockener Witterung.
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Mayrhofen
Zillertal

Anforderung:

Höhenunterschied:
Aufstieg ab Edelhütte ca. 750 hm, Abstiege ca.800 hm
Abstieg von der Greizer Hütte nach Mayrhofen ca. 1500 hm
Streckenlänge:
16 km
Schwierigkeit:
(schwer)
Anspruchsvolle lange Wanderung, die Kraft und Ausdauer fordert. Mehrmals wird wegloses Felsblockgelände überquert, hier ist eine gute Orientierung erforderlich.
Teilweise steile Grashänge
Mehrmals drahtseilgesichert; Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich.
Achtung: Ein Notabstieg während dieser Tour ist nicht möglich.
Hunde:
für Hunde nicht geeignet

Start:


Talstation der Ahornbahn 640 m

GPS-Wegpunkt:
N47 09.523 E11 51.781 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn über Kufstein bis zur Schnellzugstation Jenbach, weiter nach Mayrhofen mit der Zillertalbahn oder mit dem Bus.

Mit dem Pkw:
Von München über den Achenpass nach Jenbach. Von Rosenheim über die Inntalautobahn A12 zur Ausfahrt Zillertal. Von dort sind es 30 km auf der Bundestrasse B169 bis nach Mayrhofen.

  • Ab Rosenheim: 105 Km / 1:20 Std
  • Ab München: 160 Km / 1:40 Std
  • Ab Bad Tölz: 95 Km / 1:30 Std
  • Ab Salzburg: 175 Km / 1:50 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Zur Webseite der Ahornbahn


Tourenbeschreibung:

Start: Talstation der Ahornbahn

Von der Edelhütte aus führt uns der Weg im Föllenbergkar steil und zum Schluss hin seilversichert auf das Popbergnieder (2448 m). Hier ist als kleiner Abstecher der einzige Gipfel dieser Wanderung , der Toreggenkopf (auch Toreckenkopf, 2470 m) in wenigen Minuten erreichbar. Damit ist bereits die erste der sieben Schneiden, die Popbergschneide, erreicht. Hier der erste Blick auf den Talschluss mit dem Großen Löffler, der uns während dieser Tour immer wieder begleiten wird. Danach bleiben wir auf den sichtbaren Pfadspuren und erreichen über die Sonnwand das hintere Popbergkar. Dieses durchqueren wir über Blockwerk und steigen zur Krummschnabelschneide sehr steil hinauf. Zum Schluss hin seilversichert, überqueren wir die Schneide westlich des auffälligen Krummschnabelturms (2478 m). Nun geht es über eine Wiesenhang steil nach unten in das Hasenkar.
Wieder durchqueren wir ein Feld mit grobem Blockwerk und gelangen zur ausgeprägten Nofertensschneide, welche ebenfalls in leichter Kletterei überwunden wird, und gelangen, wiederum drahtseilversichert, in das Nofertenskar. Nach dessen Durchquerung übersteigen wir die hüfthohe Nofertensmauer (auch: Viehmauer, 2277 m) am Hennsteigenkamp und haben somit die vierte Schneide gemeistert.
Wir befinden uns jetzt nach einem leichten Abstieg im Maderegglkar unterhalb des Grundschartners (3064 m), dessen Gipfel allerdings von hier aus gesehen nicht so richtig zur Geltung kommt. Die nächste Schneide ist das Weisskarjöchl (2119 m, in der Nähe ein Notbiwak auf 2150 m). Sie ist so flach, dass sie kaum als solche erkennbar ist. Durch das Weisskar erreichen wir bei geringem Höhenunterschied  das auffällige Samerkarjöchl auf 2200 m.
Nach diesem erreichen wir, wieder ohne wesentlichen Höhenunterschied die letzte der sieben Schneiden, die Sonntagskarkanzel (2202 m). Von hier aus erblicken wir erstmals unser Ziel, die Kasseler Hütte. Entlang der roten Markierung treffen wir auf eine Wegegabelung und steigen nach dieser eine halbe Stunde hinauf bis zur Hütte.

Abstieg nach Mayrhofen:
Der Rückweg von der Hütte bis nach Mayrhofen dauert 6 Stunden. Nach einer Gehzeit von ca. 1 Std. 45 Min. erreichen wir die Grüne-Wand-Hütte (1438 m) und können hier in einen Kleinbus/Taxibus umsteigen (Tel.nr.) beim Wirt der Kasseler Hütte, vorherige Anmeldung wird empfohlen).

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Bergstation Wanglspitz
(foto-webcam.eu)

Literatur:

Karte

Alpenvereinskarte 35/2
Zillertaler Alpen Mitte
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte 35/2

Bildband

Zillertaler Alpen
von Ritschel, Bernd (Editor) und Heller, Horst (Illustrator)
Infos: Bildband

Zillertaler Alpen

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Blick zurück zur EdelhütteImmer wieder müssen steile Grashänge begangen werden, teilweise durch Seile gesichert.Die Krummschnabelschneide liegt hinter uns.Auch ausgedehnte Blockfelder müssen durchquert werden.Die Nofertensmauer am Hennsteigenkamp.

Video:

An ascent of the Ahornspitze - von MrWebgas
zum Video auf YouTube

Panorama:

  zur Panorama Ansicht ins Bild klicken



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