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Kleiner Traithen

»aus dem Ursprungtal«


Der kleine Traithen wird oftmals nur so nebenbei auf dem Weg zum großen Traithen mitgenommen, dennoch ist dieser Berg auch als eigenständige Bergwanderung ein lohnendes Ziel. Mit seinen 1722 Metern ist er auch schon etwas höher als manch anderer "Voralpenbuckel", und bietet eine schöne Aussicht ins Flachland sowie auch auf den Alpenhauptkamm.
Die hier vorgestellte Tour führt herauf aus dem Ursprungtal, womit auch einige Höhenmeter mehr überwindet werden müssen als von allen anderen Ausgansgpunkten für diesen Gipfel. Dadurch ist diese Wanderung auch etwas länger, und der Ausgangspunkt lockt auch weniger Leute an. Somit ist die Tour nicht überlaufen, interessant auch für alldiejenigen, die unterwegs nicht gern auf Mountainbiker und Autos treffen wollen; die Lage der Wege ist dafür nicht gemacht.
Wer diese Tour machen will, sollte jedoch ein paar trockene Tage abwarten, aufgrund der Lage der Wege und Beschaffenheit des Untergrunds entwickelt sich das Ganze dann recht schnell zu einer sehr batzigen Angelegenheit.

Bei gutem Wetter hat man von hier aus beinahe einen 360-Grad-Rundumblick; einzig der große Traithen versperrt die Sicht nach Süden.


Kurzinfo:

Region:Bayerische Voralpen
Tourenart:Bergtour (leicht)  
Erreichte Gipfel:Kleiner Traithen 1722 m
Dauer:ca. 2 - 2,5 Stunden Aufstieg
ca. 1,5 Stunden Abstieg
Beste Jahreszeit:ganzjährig, solange kein Schnee und Eis vorhanden ist

Anforderung:

Höhenunterschied:Ca. 900 m
Streckenlänge:gut 8 Kilometer
Schwierigkeit:mittel
Keine. Jedoch bei Nässe nicht zu empfehlen!
Kinder:Für Wanderfreudige Kinder problemlos machbar.
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:Für Hunde problemlos

Einkehrmöglichkeit:

Fellalm:
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Wanderparkplatz „Sillberghaus“ oder „Beim schweren Gatter“, 830m


GPS-Wegpunkt:

N47 38.676 E12 00.517  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Unmittelbar am Parkplatz befindet eine Haltestelle des RVO

Mit dem Pkw:

Ab München die A8 Richtung Salzburg, Autobahnausfahrt Weyarn, dann über Miesbach, Schliersee nach Bayrischzell. In Bayrischzell auf der Hauptstraße bleiben und an der Sportalm rechts Richtung Landl, Thiersee Kufstein abbiegen. Ca. 3 Kilometer nach der Abzweigung taucht rechts der Parkplatz "Sillberghaus" auf.


Ab Rosenheim: 45 Km / 0:55 Std
Ab München: 75 Km / 1:05 Std
Ab Bad Tölz: 50 Km / 0:55 Std
Ab Salzburg: 115 Km / 1:25 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wanderparkplatz „Sillberghaus“ oder „Beim schweren Gatter“, 830m


Aufstieg:
Vom Parkplatz zunächst auf breiter Forststraße bergwärts, nach einigen hundert Metern zweigt nach links ein Wegweiser Richtung Brünnsteinhaus, Fellalm und Traithen ab. Diesem schmalen Forstweg folgen wir immer in angenehmer Steigung durch schönen Mischwald. Nach ca. einer dreiviertel Stunde endet der Forstweg und führt als Steig weiter. Spätestens hier merkt man, dass festes Schuhwerk unabdingbar ist; viele größere, lockere Steine bilden den Steig. Wir befinden uns immer noch im Wald, ab und zu jedoch kann man schon auf die gegenüberliegenden Berge Blicke werfen. Nach einer weiteren Stunde wird der Wald nun lichter, und man übertritt einen Zaun und gelangt ins freie Almgelände. Zur Linken erscheint die Fellalm und bald schon ist der Fellalmsattel erreicht. Hier ginge es nach rechts zum großen Traithen, wir aber wählen den linken Weg und erreichen nach weiteren 15 Minuten den Gipfel des kleinen Traithen.

Abstieg:
Der Abstieg erfolgt auf gleichem Weg.

Erweiterung:
Eine Erweiterung der Tour wäre der Aufstieg zum großen Traithen und über den Grat bis zum Steilner Joch; von dort steil hinunter Richtung Norden ( 1- 2 heikle Stellen) bis man auf den Weg trifft, der von der Rosengasse herauf kommt. Nun wieder Richtung Fellalmsattel. Hierfür ca. 1,5 Stunden einplanen.


Die Fellalm:

Die (neue) Fellalm ist in mehrerlei Hinsicht etwas Besonderes: Nur noch selten gibt es in der heutigen Zeit Almen, die nur zu Fuß erreicht werden können. Dadurch ist das Essens- und Getränkeangebot auch begrenzt, dennoch aber sehr empfehlenswert. Hier erhält man wirklich noch selbergemachte Produkte!
Des Weiteren zählt die Fellalm zu den höchstgelegenen Almen Oberbayerns.
Gebaut wurde sie nach 1900, als Ersatz für die Alte, inzwischen verfallene Fellalm ( 3 Kaser) die bereits vor dem zweiten Weltkrieg aufgegeben wurde. Diese stand etwas weiter unten, auf der anderen Seite des Sattels. Man kann den ehemaligen Standort noch ausfindig machen, auch wenn die Gebäude bereits um 1970 schon komplett verfallen waren.
Beinahe wurde die neue Fellalm auch schon aufgegeben,ab 1963 nicht mehr verpachtet, aber durch einen neuen Pächter 1968 wieder aufwändig instandgesetzt. Seither ist die Alm wieder jeden Sommer bewirtschaftet, die teilweise sogar per Hubschrauber beliefert wird.


Flora und Fauna:

Gelber und blauer Eisenhut, verschiedene Orchideen.
Ortsübliche Fauna und Flora


Geologie:

Hier entstanden im Trias Kössener Schichten und Plattenkalk. Am Grat befinden sichBergsturzreste.
Am östlichen Talschuss Dolinen.


Karte:

Top 50


Ausschnitt aus "TOP50 (Bayern-Süd) / AMAP3D".



Profil:


Galerie:

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Diashow: