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Benediktenwand von Benediktbeuern

Der einfachste Aufstieg auf den höchsten im Isarwinkel

  

Die Benediktenwand gilt als weithin sichtbarer Berg mit einem markanten Rücken, als Kletterberg ist sie aus der Mode gekommen, da sie die Kletterer als zu wenig schwierig halten. Dafür wird der Berg jetzt von einer Population von rund 70 Steinböcken bewohnt, wie es auch auf dem Brünnstein im Mangfallgebirge der Fall ist.

Eigentlich gehören Steinböcke ja in die Zentralalpen. Aber in den sechziger Jahren wurde einem einzelnen verirrten Bock an der Benewand (wie sie von den Einheimischen liebevoll genannt wird) einige Geißen eingeflogen. Nachdem die Steinböcke keine Feinde mehr haben (wie der Bär Bruno) konnten Sie sich vermehren und auf der Benediktenwand ausbreiten. 2008 wurde aber festgesetzt, dass die Herde zu groß sei und es wurden einige Exemplare zum Abschuss verkauft. Aber inzwischen sind die Tiere wieder zutraulich geworden, und man kann sie mit etwas Glück bei frühem Aufbruch gut beobachten.


Der Gipfel

Der Gipfel

Der Sonnenplatz auf der Benewand

Der Sonnenplatz auf der Benewand


Kurzinfo:

Region:
Bayerische Voralpen
Tourenart:
Bergtour (mittel)
Erreichte Gipfel:
Benediktenwand 1800 m
Dauer:
Schwimmbad - Tutzinger Hütte 2,5 - 3 Std., Tutzinger Hütte - Benediktenwand 1,5 Std., Abstieg vom Gipfel zum Parkplatz 3,5 Std.
Beste Jahreszeit:
vom Frühjahr bis zum Herbst, bei Schnee ist der Ostaufstieg abzuraten
Wegzustand:
gut begehbare Wege und Bergsteige, lange Forststraße.'
Einkehrmöglichkeiten:
  • Tutzinger Hütte  Winteröffnungszeiten: immer von Weihnachten–Dreikönig: 26.12. – 06.01.
    Hauptsaison: 30.04. – 01.11.
Touristinfo:
Benediktbeuern

Anforderung:

Höhenunterschied:
mit Gegenanstiegen ca. 1280 m
Streckenlänge:
18 km
Schwierigkeit:
mittel
Eine nicht zu schwierige Gipfeltour, ist aber durch lange Wege gekennzeichnet. Am Ostaufstieg gibt es einige gesicherte Felspassagen.
Ausreichend Getränke mitnehmen.
Kinder:
Der Westaufstieg ist für trittsichere Kinder geeignet

Start:


Alpenwarmbad in Gschwendt 651 m

GPS-Wegpunkt:
N47 41.844 E11 25.033 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Bahn fährt von München über Tutzing, wo wir umsteigen und weiter bis zum Bahnhof Benediktbeuern fahren. Von hier gehen wir auf der Bahnhofstraße weiter geradeaus in die Dorfstraße und von dieser in die Schwimmbadstraße. An dessen Ende befindet sich das Schwimmbad. Gehzeit vom Bahnhof ca. 30 Min. Falls wir mit dem Mountainbike anreisen, brauchen wir für den Weg natürlich nur wenige Minuten.

Mit dem Pkw:
Von München über A95 bis Ausfahrt Sindelsdorf und dann über die B472 nach Benediktbeuern. Am südlichen Ortsende folgen wir der Beschilderung zum Alpenwarmbad im Ortsteil Gschwendt.

  • Ab Rosenheim: 70 Km / 1:15 Std
  • Ab München: 60 Km / 0:40 Std
  • Ab Bad Tölz: 15 Km / 0:20 Std
  • Ab Salzburg: 140 Km / 1:45 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Alpenwarmbad in Gschwendt

Aufstiegsvariante Rieder Vorberg (Standardweg):
Über die Unterstandshütte (Auf der Rast) verläuft der Weg zur Kohlstattalm (die Alm wird inzwischen von der ZUK Kloster Benediktbeuern für gestrauchelte Jugendliche zur Reha genutzt). Es sind mehrere Abkürzer möglich. 150 m nach der Alm geht man links über die Schmiedlaine, danach über den Eibelsbach zur Eibelsfleck Hütte und weiter über ein Almgebiet zur Talstation der Materialseilbahn.

Aufstiegsvariante Lainbachtal:
Diese Alternative ist bis zur Materialseilbahn auch gut für das Mountainbike geeignet. Bereits ab dem Parkplatz ist der Weg zum Lainbachtal gut markiert. Alternativ geht man vom Warmbad aus geradeaus am Lainbach entlang ca. 400 m und biegt dann rechts in den Wurzweg ein.
In mehrfachem Auf und Ab gelangt man zur Sölner Alm und weiter steil ansteigend bis zur Einmündung in eine Forststraße. Hier links halten und weiter bis zur Talstation der Materialseilbahn.

Ab der Materialseilbahn über einen Serpentinenweg (im Winter sehr lawinengefährdet) im Endspurt zur Tutzinger Hütte. Sobald man den Wald mit den hohen Laubbäumen verlässt, tut sich auch schon die übermächtige 450 m hohe Nordwand auf, und auch die Hütte ist kurz darauf in Sicht. Die von einer Lawine im Winter 2009 zerstörte Hausstatt-Alm wurde inzwischen durch einen Betonbau ersetzt.

Aufstieg zum Gipfel:
Die klassische Route zum Gipfel führt nach der links zum Ostaufstieg, zuerst mäßig dann etwas steiler werdend auf einen Sattel, dann wieder abwärts, bis nach einem kurzen Anstieg die Seilsicherungen beginnen. Nun steil nach oben und zwischen Latschen an den Sonnenterrassen der Steinböcke vorbei zum aussichtsreichen Gipfel. An föhnigen Herbsttagen hat man eine Sicht über die Landeshauptstadt München hinaus.

Abstieg:
Zum Abstieg geht man zwischen Latschen auf der Südseite im nach Westen bis zur Abzweigung, wo sich der Weg teilt, links geht es zum Rabenkopf, rechts zur Tutzinger Hütte, wir folgen dem Weg zur Hütte die auch bald zusehen ist, noch einige Serpentinen und die verdiente Rast auf der Hütte kann beginnen bevor es die Serpentinen runter zur Talstation der Material Seilbahn geht.
Nun tut sich der Mountainbiker leicht, denn die Forststraße läßt sich in 30 Minuten bis zum Schwimmbad Benediktbeuern überwinden. Als Fußgänger ist man mindestens eine Stunde länger unterwegs.

GPS-Daten:


Der GPX-Track enthält die beschriebene Route mit dem Mountainbike (Forststraße).


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

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Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Herzogstand / Fahrenbergkopf
(©Foto-Webcam.eu)

Herzogstand / Fahrenbergkopf
(©foto-webcam.eu)

Tegernseer Hütte beim Roß- Buchstein
(©foto-webcam.org)

Flora und Fauna:

Steinböcke

Literatur:

Bildband

Faszination Alpenpanorama
Gipfelbestimmung von Münchner Hausbergen und markanten Aussichtspunkten im Alpenvorland
von Reimer, Michael
Infos: Bildband

Faszination Alpenpanorama

Karte

Alpenvereinskarte BY11
Isarwinkel-Benediktenwand
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY11

Hüttenführer

Hüttenwandern zwischen Garmisch und Berchtesgaden
(hier portofrei bestellen)
von Rolle, Reinhard
Infos: Hüttenführer

Hüttenwandern zwischen Garmisch und Berchtesgaden

Führer

Münchner Wanderberge
Zwischen Füssen und Chiemgau
von Garnweidner, Siegfried
Infos: Führer

Münchner Wanderberge

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Der erste Blick auf die Hütte, mit dem Betonersatzbau der Hausstatt AlmBcik hinunter (vom Ostaufstieg)Die gesicherte Stelle vom OstaufstiegDer Gipfel in SichtBlick ins Karwendel und auf die Walchenseeberge mit dem SeeLoisachtalTutzinger Hütte, mit der zerstörten Hausstatt AlmAbstieg über WestaufstiegDer Blick steil nach untenBlick auf den OstaufstiegNochmal ein Blick auf die Tutzinger HütteDer Chef ...