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Über die „grüne Grenze“ nach Kiefersfelden

Von Kufstein über Wachtl

Die grenzüberschreitende Tour startet in Kufstein und führt vorerst hinauf nach Vorderthiersee. Von dort geht’s auf einem „Schleichweg“ über Wachtl nach Kiefersfelden und dem Inn entlang zurück. Besonders erwähnenswert sind die nicht alltäglichen Einkehrmöglichkeiten beim Gasthof Neuhaus und beim Gasthof Wachtl. Am Thiersee besteht im Sommer eine Bademöglichkeit.


Fahrt von Vorderthiersee in Richtung Wachtl

Fahrt von Vorderthiersee in Richtung Wachtl


Kurzinfo:

Region:
Bayerische Voralpen
Tourenart:
Radtour
Dauer:
ca. 1,5 Std.
Touristinfo:
Kiefersfelden
Kufstein

Anforderung:

Höhenunterschied:
300 m
Streckenlänge:
20 km
Schwierigkeit:
leicht
Als Radtour leicht bis mittel, als Mountainbike-Tour leicht.

Start:


Parkplatz der Kufstein-Arena 480 m

GPS-Wegpunkt:
N47 35.371 E12 10.128 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis zum Bahnhof Kufstein. Vom Südtiroler Platz zu Fuß über die Innbrücke und nach dieser links auf den Unteren Stadtplatz. In nördlicher Richtung über Inngasse und Fischergries in die Feldgasse. Nach ca. 400 m mündet von links die Feldgasse ein.

Mit dem Pkw:
Über die Inntalautobahn zur Ausfahrt Kufstein-Nord. Danach im ersten Kreisel rechts abbiegen in die B175. Auf dieser beim nächsten Kreisel links in die Rosenheimer Straße einbiegen.Nach ca. 400 m rechts in die Feldgasse einbiegen und hier zum Parkplatz auf der rechten Straßenseite.

  • Ab Rosenheim: 35 Km / 0:30 Std
  • Ab München: 90 Km / 1:00 Std
  • Ab Bad Tölz: 75 Km / 1:00 Std
  • Ab Salzburg: 115 Km / 1:10 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Parkplatz der Kufstein-Arena

Ausgangspunkt: In Kufstein bei der Kufstein-Arena (Alpenstadion)

Wegverlauf:
Wir starten in Kufstein beim Alpenstadion und radeln von dort zum Radsteg über den Inn. Danach kurz rechts, aber gleich wieder links unter der Bahn durch zur Bundesstraße Kufstein-Kiefersfelden hinauf, wo wir nach links einbiegen. Schon nach etwa 70 m, noch vor dem Kreisverkehr, rechts auf das schmale Sträßchen über das Bärental hinauf zum Thierberg. So sparen wir ein gutes Stück auf der zum Teil rechts verkehrsreichen Hauptstraße nach Thiersee. Das schmale Sträßchen bringt uns gut beschildert, allerdings nicht gerade flach zum romantisch gelegenen Gasthaus Neuhaus. Den gemütlichen Gastgarten mit den lauschigen Tischen unter dem weit ausladenden Balkon und die schmackhafte Hausmannskost sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, zudem hinter dem Gasthaus eine nicht allzu lange, aber ziemlich steile Passage durch den Wald auf uns wartet! Danach geht’s dann auf einem Schotterweg entlang einer Wiese und wieder durch den Wald etwas flacher in Richtung Marblinger Höhe.

Ungefähr 1 ½ km davor biegen wir in die Straße zum Thiersee nach rechts ein und überwinden noch ein paar Höhenmeter, bis bei der Marblinger Höhe der höchste Punkt erreicht ist. Von hier dann genüsslich in weiten Schleifen und mit schönen Ausblicken auf en See hinunter ins Ortszentrum von Vorderthiersee.

Für eine gemütliche Einkehr bietet sich dort die Terrasse des Gasthauses Weißes Rössl mit Blick auf den See an. Eine Umrundung des Sees ist für Radler leider nicht erlaubt. Und so müssen wir von der Kreuzung Hinterthiersee-Landl-Kufstein ein kurzes Stück zurück in Richtung Kufstein radeln, aber schon nach ca. 100 m (beim Hotel Seerose) nach links von der Hauptstraße abbiegen (Schild Wachtl-Runde 331). Durch die Siedlung erst noch ansteigend, bald aber in einer weiten Schleife über ein schmales Asphaltsträßchen zwischen den Wiesen abwärts. Links sieht man die mächtigen Abbrüche eines Steinbruches, dahinter öffnet sich der weiter Blick hinaus ins Alpenvorland. An einem Bauernhaus rechts vorbei, danach kurz steiler ansteigend auf einem Schotterweg in den Wald hinein. Bald aber wieder abwärts weiter, zum lauschigen Gasthaus Wachtl hin. Von dort über einen schmalen, steilen Fahrweg hinunter zum Kieferbach. Über eine urige Holzbrücke auf die andere Seite und rechts hinüber zur Bahnstation Wachtl am Rande einer gewaltigen Kiesgrube und auch an der Grenze zu Bayern. Hier herrscht eine ganz eigentümliche Atmosphäre, die irgendwie an eine Geisterstadt im Wilden Westen erinnert (fehlt nur noch, dass der Sheriff oder die Indianer auftauchen).

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

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Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Sachrang
(Terra-HD)

Wendelstein "Gacher Blick"
(©Foto-Webcam.eu)

Die Wachtl-Bahn:

Mit dem Wachtl-Express Kiefersfelden, einer Schmalspurbahn, wurde bis 2003 täglich Kalkstein zum Heidelberger Zementwerk nach Kiefersfelden transportiert. Heute gibt es einen Verein, der sich um die Erhaltung und Betreuung der Bahn kümmert. Das gesamte Fahrpersonal der Wachtl-Bahn - vom Betriebsleiter, Lokführer, bis hin zum Schaffner und Rangierbegleiter - stellt der Verein. Seit 1190 organisiert der Verein an 7 Wochenende im Jahr auf der 5 km langen Strecke Personenfahrten. Dank seines Endbahnhofes in Tirol gehört der Wachtl-Express zu den «internationalen» Zugverbindungen.
Seine drei historisch wertvollen Personenwagen wurden 1912 gebaut, die Elektrolokomotiven (wegen ihrer Form auch Krokodíl genannt) sind Baujahr 1927. Die Wachtl-Bahn bietet auf ihren Holzbänken ein Fahrerlebnis wie zu Beginn des Eisenbahnzeitalters. Auch Fahrräder werden kostenlos befördert. Besonderes Durstige lädt der Barwagen während der Fahrt zu Getränken ein.
Mehr Info unter Wachtl-Bahn.de oder Kiefersfelden.de.

Literatur:

Radführer

Tiroler Radlbuch
80 Touren für die ganze Familie
von Fitsch, Brigitte und Pellet, Fritz
Infos: Radführer

Tiroler Radlbuch

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow


Autor:

 Autor: mit freundlicher Genehmigung des Loewenzahn-Verlags aus dem «Tiroler Radlbuch»   mehr Info zum Buch