Über den Niederndorfer Berg
Eine einfache, aber feine Radltour im Kaiserwinkl, welche in die südlichen Bereich des Geigelstein-Blocks führt. Meist fährt man auf Nebenstraßen. Als Besonderheit wartet ein kleiner idyllischer See auf die Badefans unter den Bikern.
Die Sage vom Steffl-Äpfel-Loch
Es herrschte wieder einmal Kriegsgefahr. Man wollte den Niederndorfer Kirchenschatz retten und brachte ihn in eine Art Erdkeller, in dem der Stefflbauer von Hölzlsau (Hötzelsau) seine Äpfel und andere Vorräte einlagerte. Als die Kriegsgefahr vorüber war, vergaß man den Ort der Aufbewahrung – oder man fand ihn einfach nicht mehr. Angeblich soll der Kirchenschatz dort noch immer verborgen sein. Man sagt, dass auch die Äpfel genau so frisch wie bei der Ernte seien.
GPS-Wegpunkt:
N47 39.115 E12 13.030 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Busse verkehren sowohl von Kufstein als auch Walchsee, Durchholzen nach Niederndorf in Tirol. Vom Bahnhof Oberaudorf (Bayern) sind es ca. 2 km, keine Busverbindung, jedoch Taxi.
Mit dem Pkw:
Inntalautobahn Ausfahrt Oberaudorf, von dort über die Grenze nach Niederndorf. Den Parkpatz erreicht man, indem man von der Ortsmitte bei der scharfen Kurve der Hauptstraße in die nördliche Seitenstraße einbiegt. Von hier ist man in wenigen 100 Metern beim Sportplatz. Der große Parkplatz befindet sich direkt gegenüber der Landhauptschule.
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Information:
Niederndorf wird überragt von der sehenswerten "Wallfahrtskapelle Maria Heimsuchung". Die Kapelle am Hechenberg wurde 1778 erbaut und erinnert an die erfolgreiche Abwehr feindlicher Angriffe.
Sehenswert und geschichtlich wertvoll sind das barocke Schmiedeisengitter, die Löfflerglocke aus dem Jahr 1557, der spätklassizistische Altar, geschaffen 1848 von Josef Stumpf, mit einer Kopie des Innsbrucker Mariahilfbildes, die Wachsfiguren Notburga und Isidor aus dem 19. Jahrhundert sowie eine Reihe kostbarer Votivbilder aus den 18. und 19. Jahrhundert.
Die Kapelle ist in 30 Minuten Gehzeit über einen Waldweg, der von handgemalten Kreuzwegtafeln begleitet wird, erreichbar.
Zur Jausenstation Behamried
Zu Beginn fährt man vom Parkplatz aus die Hauptstraße ein Stück zurück, direkt vor der Kirche rechts abbiegen und nach wenigen Metern rechts halten, rechts an der Tankstelle vorbei, bis man auf das Schild mit der offiziellen Mountainbike-Route trifft. Der Beschilderung "Jausenstation Beham-Ried" folgen, später nicht auf dem Wanderweg "Grenzenlos" bleiben (dieser führt weiter nach Erl). Kaum ist man aus dem Ort heraus, geht's auch gleich durch einen Wald steil hinauf, bis man nach einer langen Rechtskehre Beham-Ried erreicht.
Weiterfahrt zum Wildpark Wildbichl
Auf dem Hauptweg bleiben, durch lichten Wald und später wieder auf eine offene Almfläche. Bei einer Gabelung rechts halten (links kommt man nach Kaps, dort ist die Straße zuende). Wieder bergab bis nach Pittlham. Dort der Autostraße links hinauf folgen. In Mayerhof links abbiegen (analog der beschilderten Mountainbike-Strecke). Nun geht es weiter schweißtreibend den Niederndorfer Berg hinauf, bis man auf dem Sattel auf eine kleine Kreuzung trifft, womit man den höchsten Punkt dieser Tour erreicht hat. Nun immer der Hauptstraße in Richtung Wildbichl folgen. Nach der rasanten Abfahrt lockt der Gasthof Wildbichl mit einem guten Essen.
Rückfahrt über Rettenschöß
Bei Wildbichl der Straße in nördlicher Richtung folgen. Kurz nach der Grenze in den kleinen Seitenweg einbiegen (siehe Bild Nr. 5). Unten kann man an dem gemütlichen See ein kleines Bad nehmen - Strandbad und Kiosk vorhanden. Anschließend der Hauptstraße folgen, wieder etwas hinauf, durch eine kleine Siedlung hindurch, bis die Straße endet (siehe Bild Nr. 6). Dort folgt man dem Wanderweg in Richtung Rettenschöß, beschildert ist der Weg mit "Grenzenlos-Wanderweg" bzw. "Öko-Kulturweg"). Nach kurzer Zeit passiert man den Gschößer Hof und erreicht bald wieder eine Fahrstraße, welche durch den Ritzgraben direkt hinunter nach Rettenschöß führt. Hier im Zentrum rechts halten, und immer der Straße folgen hinunter bis man auf die Hauptstraße im Tal einmündet, ca. 1 Kilometer vor Sebi. Rechts einbiegen und der Hauptstraße entlang fahren über Sebi zurück nach Niederndorf.
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Im Wildpark Wildbichl lassen sich viele Wildtiere beobachten: Rothirsche, Luchse, Steinböcke, Gämsen, Wildschweine, Mufflons, Eulen, Heidschnucken, Dam- und Rotwild und viele andere Tierarten. Für Kinder gibt es zusätzlich den Erlebnis-Wildpark (Streichelzoo) sowie einen großen Kinderspielplatz.
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