Krokuswiese

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Filzenscharte

Grenzüberschreitende Rundtour

Das Windautal bei Westendorf ist Naturschutzgebiet und beherbergt zahlreiche Almen. Außerdem bietet es die Möglichkeit, nach Salzburg hinüber zu wandern - im Bereich der Filzenscharte verläuft die Grenze zum Pinzgau. Von dort öffnet sich auch ein toller Blick zu den Eisriesen der Hohen Tauern. Und damit schließlich der kulinarische Genuss bei der hier vorgeschlagenen Runde nicht zu kurz kommt, kann man in der Rotwandalm einkehren.


Am höchsten Punkt der Wanderung.

Am höchsten Punkt der Wanderung.


Kurzinfo:

Region:
Kitzbüheler Alpen
Tourenart:
Bergtour (leicht)
Dauer:
3,5 - 4 Std.: rund 2 Stunden Ausgangspunkt - Filzenscharte; rund 30 Min. Filzenscharte - Rotwandalm; rund 1 1/4 Std. Rotwandalm - Parkplatz
Touristinfo:
Westendorf
Sehenswertes:

Hochmoor, Tauernblick

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca. 500 m
Streckenlänge:
9 km
Schwierigkeit:
leicht
Steig, Fahrweg bzw. Mautstraße

Einkehrmöglichkeit:

Rotwandalm:
Juni bis Mitte Oktober   Hütten Info, hier klicken

Start:


Parkplatz Foisching im Windautal 1177 m

GPS-Wegpunkt:
N47 19.784 E12 12.959 zu Google Maps

Mit dem Pkw:
Inntalautobahn, von der Ausfahrt Wörgl nach Westendorf. Wir biegen von der Brixentaler Bundesstraße nach Westendorf ab. Ab Westendorf orientiert man sich stets an den Schildern "Windau" (später nicht nach Oberwindau abzweigen) und gelangt in der Folge zum Beginn der Mautstraße beim „Jägerhäusl“. Nach dem Bezahlen der Maut fahren wir, stets im Talboden bleibend, ein ordentliches Stück entlang der Ache bis zum Parkplatz „Foisching“ linker Hand der Straße. Nun geht es zu Fuß weiter.

  • Ab Rosenheim: 80 Km / 1:10 Std
  • Ab München: 130 Km / 1:40 Std
  • Ab Bad Tölz: 115 Km / 1:40 Std
  • Ab Salzburg: 110 Km / 1:40 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Parkplatz Foisching im Windautal

Vom Parkplatz wandern wir an der östlichen Talseite auf dem kurzen Fahrweg (Nr. 717, Foischingalm, Filzenscharte) ein paar Meter nach oben zur Unterfoischingalm mit ihrem lieblichen Häuschen. Sie ist - wie fast alle Almen in diesem Tal der Windau - nicht bewirtschaftet. Also ohne Verzögerung hinter dem kleinen Gebäude weiter und am Steig („Filzenscharte“) den Hang empor. Nach einer Passage durch den Wald folgt eine Lichtung. Hier nicht Richtung Hochstand, sondern links weiter. Die Markierung ist an der Stelle nicht ganz einfach zu finden.
Relativ steil pfeift die Route in dem Bereich hinauf - teilweise im (lichten) Wald, teilweise im freien Gelände. Es handelt sich aber um den einzigen Abschnitt der Rundtour, wo es ein wenig zur Sache geht.
Über Wiesen gelangen wir bald zur neuen Oberfoischigneralm. Bis dahin sind wir stets am markierten Steig geblieben. Ab nun steht bis knapp vor der Filzenscharte eine (allzu) breite Forststraße zur Verfügung. Die zieht vom Almhaus erst ein paar Meter talauswärts, dreht dann in einer Rechtskehre quasi um und geht in Folge in südwestlicher Richtung leicht ansteigend dahin. Äußerst sanft verläuft dieser Teil der Runde, die Grasberge der Kitzbüheler Alpen prägen das idyllische Bild. Bei einem Brunnen zweigt dann linker Hand der beschilderte Steig zur Filzenscharte ab. Jetzt geht es Richtung Pinzgau und - zum Tauernblick. Es folgt rasch das sogenannte Aussichtbankerl, das die Westendorfer noch für sich reklamieren. Ein paar Meter weiter befindet man sich bereits auf Pinzgauer Grund und Boden - genauer gesagt in der Nationalparkgemeinde Wald. Und nun ist es vorbei mit den grünen Kitzbüheler Bergen - vis-a-vis dominieren die Eisriesen der Hohen Tauern. Die Moorlandschaft hier heroben hat ebenfalls ihren Reiz - einen anderen, sicher nicht minder großen. Die Scharte selbst wird durch eine Tafel gekennzeichnet.
Ungefähr zwei Stunden sind wir bereits unterwegs. Da scheint es trotz des landschaftlichen Genusses langsam Zeit für eine zünftige Jause. Deshalb: Zurück Zurück zum Forstweg und in ungefähr 30 Minuten taleinwärts bzw. hinunter zur Rotwandalm. Dort kann man - im Gegensatz zu anderen Almen in dem Gebiet - einkehren!
Stress darf man allerdings nicht mitbringen: Manchmal dauert es sein Zeit, bis das Bier oder die Jause serviert wird. Stress haben wir aber - hoffentlich - ohnehin zu Hause gelassen. Freuen wir uns lieber auf selbst erzeugte Almspezialitäten.
Beim angebauten Stadl beginnt der Steig hinab ins Tal. Der verläuft am Anfang im freien Gelände, später im Wald - insgesamt ziemlich direkt. Die erste Überquerung des Baches stellt die idyllischste Passage dar. Im unteren Abschnitt gabelt sich die Route - wir orientieren uns linker Hand am Schild „Parkplatz“. Es folgt der Holubsteg, dann ist der hinterste Parkplatz der Mautstraße in die Windau erreicht. Von hier führt übrigens auch der Forstweg nach oben zur Oberfoischingeralm. Uns bleibt hingegen noch, an der orthographisch linken Bachseite gemütlich zum Ausgangspunkt zurück bzw. hinaus zu wandern.
 

GPS-Daten:


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Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Bergstation Wanglspitz
(foto-webcam.eu)

Literatur:

Wanderführer

Genusswandern in Tirol
Einkehren, entspannen und Natur erleben
von Freiberger, Peter
Infos: Wanderführer

Genusswandern in Tirol

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Im Aufstieg noch vor der neuen Foischingalm immer wieder alte BergahornbäumeDer in der Beschreibung erwähnte Brunnen, bei einheimischen "Schreier Bründl" genanntBald werden die Spitzen der Tauern sichtbar.Hier erkennt man Teile des Auf- und Abstiegsweges. Rechts der Aufstieg, links der Abstiegsweg zurück zum ParkplatzUnd immer wieder - wie auf der ganzen Tour - kleine Bäche