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Dandlbergalm

»ab Nussdorf«


Dies ist eine beliebte Tour auf den Dandlberg im Hochriesgebiet. Meist fährt man mit dem Rad, bei herrlicher Sicht ins Inntal, nur bis zur Dandlbergalm. Wer trotzdem noch einen Gipfel besteigen will, erreicht die höchste Erhebung des Dandlbergs in einer Viertelstunde nach der Alm. Allerdings ist die Sicht vom Gipfel wegen des Baumbewuchses nicht überragend. Der Gipfel trägt kein Kreuz. Viele fahren bereits ab Rosenheim mit dem Rad über den Inndamm (Dauer einfach ca. 1 Stunde).

Blick vom Inndamm über das Neubeurer Freibad zum Dandlberg


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Mountainbike (leicht)  
Dauer:Nußdorf - Dandlbergalm ca. eine knappe Stunde
Fahrbahnbeschaffenheit:Die Strecke von Rosenheim auf dem Inndamm ab Rosenheim wechselt zwischen Asphalt und unschwierigem Schotter. Die Strecke ab Nußdorf verläuft teilweise auf Asphaltstraße. Im Wald nach der Ortschaft Hintersteinberg ist der Weg recht holprig. Anfänger steigen hier einfach ab. Nach Anker dann wieder Asphalt. Das letzte Teilstück ab Schilding guter Schotterweg.
Touristinfo:Nußdorf

Anforderung:

Höhenunterschied:Nußdorf 486 m, Dandlbergalm 770 m, Dandlberg 909 m
Gesamter Höhenunterschied ohne Gipfelbesteigung ca. 350 hm
Steigung:Meist nur geringe Steigungen. Die stärkste Steigung ist vor der Dandlbergalm und beträgt ca. 15%. Ansonsten harmlos.
Schwierigkeit:leicht
Insgesamt recht leicht, eine Stelle steinig, ein bis zwei Stellen rund 15 % Steigung. Für Anfänger gut geeignet.

Einkehrmöglichkeit:

Dandlbergalm:
täglich ab 10 Uhr, Mo und Di Ruhetag.
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Gemeindeparkplatz Am Steinbach, 480m


GPS-Wegpunkt:

N47 44.623 E12 09.369  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Für umweltbewusste Bergwanderer ist Nußdorf insbesondere am Wochenende mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur bedingt erreichbar.
Mit der Bahn kann man über Rosenheim oder Kufstein bis nach Brannenburg fahren. Von hier aus gelangt man mit dem Bus weiter bis nach Nußdorf.
Nur an Werktagen fährt der RVO-Bus 9490 von Rosenheim-Bhf. nach Nußdorf a. Inn.

Mit dem Pkw:

Über die A8 München-Inntaldreieck/Salzburg und die A93 Inntaldreieck-Kufstein/Innsbruck bis zur Ausfahrt Brannenburg fahren und auf der St2359 weiter in östl. Richtung über den angestauten Inn bis nach Nußdorf. Hier zentral in der Ortschaft links nach Neubeuern/Rohrdorf abbiegen und unmittelbar darauf in den Wanderparkplatz „Am Steinbach“.
Alternativ die A8 Salzburg-München bei der Ausfahrt Rohrdorf verlassen und auf der St2359 in südl. Richtung durch Neubeuern (historischer Ortskern) fahren und etwas nach dem Nußdorfer Ortsschild in den Wanderparkplatz „Am Steinbach“.


Ab Rosenheim: 15 Km / 0:25 Std
Ab München: 80 Km / 0:45 Std
Ab Bad Tölz: 60 Km / 0:55 Std
Ab Salzburg: 85 Km / 1:28 Std


Mit dem Bike:

Sportliche Rosenheimer/innen können über Happing, dem Inndamm am Neubeurer See vorbei und entlang des Steinbachs an ihren Ausgangspunkt nach Nußdorf an Inn radeln (ca. 1 Std.).

Information:

Direkt gegenüber des zentralen Parkplatzes beginnt in östlicher Richtung ein im weiteren Verlauf für den öffentlichen Verkehr gesperrtes Sträßchen, das durch das romantische Mühltal führt. Im Mühltal befinden sich Abgrabungen und Höhlen, in denen früher „Gips-Gestein“ gewonnen wurde, das nach dem Brennen in den vom Steinbach betriebenen Gipsmühlen zerrieben wurde. Für Barock- und Rokokobauten war der Nußdorfer Gips bis nach Ungarn ein gefragtes Baumaterial. Etwa in der Mitte des Mühltalwegs liegt der Weiler Mühlthal mit der 550-jährigen Getreidemühle Müller, dessen Wasserrad heute wieder in steter Bewegung ist. Diese ist auch Teil des Geschichtspfads „Der Mühlenweg“, der in 18 Stationen einen Einblick in die Heimat- und Technikgeschichte von Nußdorf gibt und für den im Sommerhalbjahr regelmäßige Führungen angeboten werden (Info s. Verkehrsamt Nußdorf am Inn). Die zum Vermahlen von Getreide und Gestein benötigten Mühlsteine kamen aus den heute historischen Steinbrüchen bei Neubeuern (Hinterhör) und Brannenburg (Biber).
Weiterführende Links: Mühlenweg / Führungen

Mariä Heimsuchung und Einsiedelei Kirchwald
Als bedeutendstes kirchliches Bauwerk im Gemeindebereich von Nußdorf darf die barocke Wallfahrtskirche im Ensemble mit der heute noch bewohnten Einsiedelei Kirchwald bezeichnet werden. Im Jahr 1644 schuf sich ein mit einem Gnadenbild aus Rom zurückkehrender Pilger eine Klause in einer Felsenhöhle unterhalb der heutigen Kirche. Eine neben der "Quarantan" austretende Wasserquelle hatte heilende Wirkung und schon bald entwickelte sich eine häufig besuchte Wallfahrtsstätte. Die weitere Entwicklung ist einem Nußdorfer Wirtssohn zu verdanken: Pater Casimir Weiß ließ 1720 die Kirche und die Klause erbauen. Den einheitlich gestalteten Spätbarockbau errichtete Wolfgang Dientzenhofer, die heutige Innenausstattung entstand 1756 mit drei Altären und einer Kanzel im Rokokostil. In der Mitte des Hochaltars ist das Gnadenbild - eine byzantinische Ikone - in einen prachtvollen Strahlenkranz eingearbeitet.
Bedeutung hatte die Einsiedelei in früheren Jahrhunderten als Schule für Nußdorf. Die Kinder mussten über viele Jahre den steilen Weg in die Klause zum Unterricht antreten.
Link zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Gemeindeparkplatz Am Steinbach, 480m


Auffahrt:
Am Ortsanfang von Nußdorf (von Neubeuern kommend), zweigt in nördlicher Richtung ein Asphaltweg ab, der bereits von der Hauptstraße sichtbar nach oben durch einen Wald verläuft. Auf diesem leicht ansteigend durch einen kleinen, romantischen Weiler, bis man nach 10 Minuten auf die Hauptstraße trifft, welche von Neubeuern heraufführt. In die Straße rechts einbiegen und nach ca. 20 Meter links Richtung "Anker - Hintersteinberg - Vordersteinberg" fahren. Ab hier immer dem Wegweiser "Dandlbergalm" folgen.
Im Weiler "Anker" auf der Asphaltstraße, zuerst leicht bergab und anschließend wieder einige hundert Meter aufwärts, bis nach Schilding fahren. Einige Meter nach dem Ortsschild "Schilding" zweigt links scharf ein Forstweg ab. Diesem folgen, bis man den Wald erreicht. Nach weiteren fünf Minuten erreicht man die Dandlbergalm.
Wer noch Lust hat, kann in einer Viertelstunde ab der Alm den Gipfel des Dandlbergs ersteigen (leicht, aber Gipfel zugewachsen, keine Aussicht).

Achtung:
Der Bergpfad über den Dandlberg-Gipfel ist verfallen und nicht befahrbar!

Abfahrt:
dto. Die Abfahrt auf dem Steig, der direkt unterhalb der Dandlbergalm in westlicher Richtung beginnt, ist nur sehr geübten Bikern zu empfehlen, da er teilweise recht steil wird und durch unwegsames Gelände verläuft. Für Fußgänger aber gut geeignet. Der Steig endet bei Anker und stößt dort auf den Aufstiegsweg.


Literatur:

Bildband:Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth
Mountainbike-Führer:Moser Bike Guide Band 4 - Chiemgauer Alpen, Berchtesgaden
von Moser, Elmar
Karte:Rund um Heuberg - Dandlberg - Samerberg und Kranzhorn
von Stuffer, Dr. Georg
Karte:Chiemsee, Traunstein, Ruhpolding, Chiemgauer Alpen und Seen
von Freytag & Berndt

GPS-Daten:

Um die Kartenansicht (Karte, Satellit, Gelände, etc.) zu wechseln, bitte auf der Karte oben rechts den entsprechende Menüpunkt auswählen. Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden.


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