Eine der beliebtesten der vielen Touren im Schmirntal
Gemessen an den umliegenden Berggiganten ist der Rauhe Kopf eigentlich eher ein kleiner Gipfel, dank strategisch günstiger Lage reicht das Gipfelpanorama aber höchst spektakulär quer über die jenseits des Wipptals aufgereihten Stubaier Alpen mit dem markanten Habicht in der Mitte. Geradezu dramatisch zeigt sich das Olperer/Fußstein-Massiv und die Hohe Warte im O und S. Der Aufstieg erfolgt größtenteils über Waldschneisen, was die Lawinengefahr gering hält. Der untere Waldabschnitt ist recht steil, aber ungefährlich; auf den letzten Metern zum Gipfelaufbau ist ebenfalls sichere Beherrschung der Schneeschuhe von Vorteil. Über weite Strecken bewegt man sich aber in komplett gutmütigem Schneeschuh-Gelände aus Waldgürteln und großen Lichtungen. Die Tour ist bei Einheimischen recht beliebt, meist wird man also deutliche Spuren vorfinden.
GPS-Wegpunkt:
N47 04.793 E11 33.923 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Busverbindung bis zum Kirchplatz in Schmirn, von dort einige Minuten zu Fuß
Mit dem Pkw:
Über die Inntalautobahn Richtung Brenner bis zur Ausfahrt Stafflach, von dort über St. Jodok bis nach Schmirn. Beim Abzweig rechts zur Siedlung Holzeben. Parkmöglichkeiten gegenüber der Mehrzweckhalle
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Direkt am Abzweig zur Holzeben-Siedlung in Schmirn weist ein Zaundurchschlupf und ein LVS-Checkpoint den Startpunkt der Tour aus. Wir stapfen – ganz leicht links haltend – eine weitläufige Wiese hinauf und treffen auf den von Holzeben heraufziehenden Forstweg. Er wird nur überquert, den weiteren Aufstieg gibt eine markante Waldschneise vor (SO). Zunehmend steil, aber dank Kuppen und Wellen noch gut machbar, leitet der Hang hinauf zu einem zweiten querenden Forstweg. Auch er wird lediglich gekreuzt. Für einige Meter kann man jetzt noch einer deutlichen Trasse links des Bachs folgen (=Aufstiegsspur zum Hohen Napf); sobald sich linker Hand aber eine breite Waldschneise öffnet, schwenkt man dorthinein ein (O). Sie gibt mittelsteil und mit viel Platz für die persönliche Lieblingsspur für ein längeres Stück die Route vor. Schließlich öffnet sich die Schneise zu einer weitläufigen Wiese, rot-weiße Markierungspflöcke helfen beim Beibehalten der Richtung (O). Wo die Wiese an einem Waldgürtel endet, leitet ein rot-weiß markierter Zaundurchschlupf in lichten Lärchenwald, der in einigen gut markierten Kehren zügig überwunden wird. Nun öffnet sich das Gelände endgültig, direkt voraus ist bereits der Gipfelaufbau zu sehen. Zunächst steigt man im Wiesengelände noch – leicht rechts haltend - nach SO auf, quert dann aber – jeweils das bequemste Gelände nutzend – unter dem Gipfelaufbau hindurch nach rechts (S). Direkt unterhalb der Gipfelfelsen umrundet man ein steiles Eck und gelangt so in die Westflanke des Rauhen Kopfs. Steil, aber meist gut gangbar arbeitet man sich über ganz enge Serpentinen zu einem kleinen Sattel empor. Von dort führt eine steile, aber nur kurze Steigspur zum aussichtsreichen Gipfel.
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