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roBerge.de

Wank ab Höfle

Aussichtsloge vis-à-vis des Wettersteins

Der Wank ist Garmisch-Partenkirchens Aussichtsbalkon und hat sich die Bezeichnung Panoramaberg wirklich verdient. An die 400 Bergspitzen sollen von seinem breiten Rücken aus zu sehen sein. Vor allem das Wettersteingebirge mit seinen prominenten Gipfeln, der Alp- und der Zugspitze, zieht die Blicke auf sich. Bequeme Panoramawege, ein Alpenvereinshaus direkt am Gipfel, beliebter Flugberg bei Gleitschirmfliegern, dazu leicht mit der Kabinenbahn zu erreichen – bei so vielen Vorzügen ist es kein Wunder, dass am Wank meist reger Betrieb herrscht. Wer den Wank über Gschwandt besteigt, ist auf ruhigen Bergwegen unterwegs und erreicht den Gipfel quasi durch die Hintertür. Beim Abstieg liegt die gastfreundliche Esterbergalm am Weg. Sie ist ein Bergbauernhof, der das ganze Jahr über landwirtschaftlich genutzt wird. Schafe, Ziegen, Pferde und Murnau-Werdenfelser-Rinder, eine vom Aussterben bedrohte Rasse, sind dort beheimatet. Der Hof ist bereits Ende des 14. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Bei den Besuchern kommt vor allem der Kaiserschmarrn gut an.


Bequeme Panoramawege am Roßwank mit Karwendelblick, Foto (c) Franziska Baumann

Bequeme Panoramawege am Roßwank mit Karwendelblick, Foto (c) Franziska Baumann

Ausblick zum Staunen: das Wettersteingebirge mit der Zugspitze, Foto (c) Franziska Baumann

Ausblick zum Staunen: das Wettersteingebirge mit der Zugspitze, Foto (c) Franziska Baumann


Kurzinfo:

Region:
Bayerische Voralpen
Tourenart:
Bergtour
Erreichte Gipfel:
Wank 1750m. Roßwank 1660m
Dauer:
5 Std. 15 Min.
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Garmisch-Partenkirchen

Anforderung:

Höhenunterschied:
980 m
Streckenlänge:
13,1 km
Schwierigkeit:
leicht
Bergwege ohne besondere Schwierigkeiten, etwas steilerer Anstieg zum Roßwank

Start:


Wanderparkplatz 200 m westlich von Höfle 920 m

GPS-Wegpunkt:
N47 29.400 E11 09.321 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Busverbindung vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen Richtung Wallgau zur Haltestelle »Schlattan«, 10 Min. Fußweg zum Ausgangspunkt.

Mit dem Pkw:
Beschilderte Abzweigung an der B 2 Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald (3,5 km nach dem Ortsende von Partenkirchen), anschließend an zwei Straßengabelungen jeweils rechts und zum kleinen Parkplatz.

  • Ab Rosenheim: 110 Km / 1:30 Std
  • Ab München: 100 Km / 1:30 Std
  • Ab Bad Tölz: 60 Km / 1:00 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Vom Parkplatz bei Höfle wandern wir auf der Schotterstraße zum schön gelegenen Berggasthof Gschwandtnerbauer, 1020 m, hinauf, wo uns ein herrlicher Blick auf das Wettersteingebirge empfängt. Auf der linken Seite des Gasthauses führt ein Steig über den Wiesenhang aufwärts zum Waldrand und zu einer Verzweigung. Rechts ist der Weg zum Wank und zur Esterbergalm ausgeschildert. Er gewinnt in flach angelegten Kehren an Höhe, steigt schließlich neben einer kleinen felsigen Klamm weiter an und quert das oft ausgetrocknete Bachbett. Wenig später erreichen wir einen flachen, licht bewaldeten Sattel, 1390 m, mit einer Weggabelung. Wer eine gemütliche Wanderung bevorzugt, gelangt rechts in 25 Min. direkt zur Esterbergalm. Der Anstieg zum Wank setzt sich nach links fort und windet sich durch lichten Bergwald, später durch Latschen weiter aufwärts. Immer mehr öffnet sich der Blick auf das Karwendel und die Soierngruppe.
Nach insgesamt etwa zwei Stunden Anstieg wird das Gelände flacher. Wir kommen zur grasigen Erhebung des Roßwanks, 1660 m, der dem Wankgipfel im Südosten vorgelagert ist. Dort treffen wir auf den Panoramaweg, der den Roßwank umrundet. Um den großartigen Ausblick auszukosten, biegen wir links ein. Das gesamte Wettersteingebirge faltet sich vor uns auf. Wir folgen dem bequemen Wanderweg über den breiten Wiesenrücken zur Bergstation der Wankbahn, 1740 m, hinauf. Etwas oberhalb thront das Wankhaus in fantastischer Lage am höchsten Punkt des Wanks, 1780 m. Haben wir Einkehr und Panorama ausgiebig genossen, gehen wir am Gipfelkreuz neben dem Alpenvereinshaus vorbei und in einen kleinen Sattel mit einer Wegkreuzung hinab. Geradeaus führt ein weiterer Rundweg um die Anhöhe des Ameisbergs. Wir halten uns links und können gleich darauf einen kurzen Abstecher zum Kreuz des Eckenbergs machen, von dem aus sich ein eindrucksvoller Tiefblick ins Loisachtal bietet.
Der Abstiegsweg verläuft rechts am Nordrücken des Eckenbergs entlang und in vielen Kehren ins Hochtal mit der bereits sichtbaren Esterbergalm hinunter. An einer Weggabelung halten wir uns rechts, treffen auf einen Fahrweg und haben kurz darauf die einladende Esterbergalm, 1264 m, erreicht. Nach der Kapelle zweigt ein Wiesenweg ab, dem wir nach Süden in das Tal des Kaltwassergrabens folgen. Bei einer Abzweigung kurz nach der Alm gehen wir geradeaus und wandern nur mäßig ansteigend in das idyllische Bachtal. Aus dem Taleinschnitt steigen wir schließlich wieder zum Sattel an, an dem wir zum Wank abgebogen sind. Auf bekanntem Weg kehren wir zum Gschwandtnerbauer und zum Ausgangspunkt bei Höfle zurück.

GPS-Daten:

GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein.
Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar).
Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Garmisch-Partenkirchen - Panoramaberg Wank
© https://www.panomax.com

Literatur:

Wanderführer

Zugspitze
mit Ammergauer Alpen und Werdenfelser Land
von Franziska Baumann / Dieter Seibert
Infos: Wanderführer

Zugspitze

Galerie:


Weitere Bilder:

Beim Anstieg zum Roßwank, Foto (c) Franziska Baumann

Autor/en:

 Franziska Baumann und Dieter Seibert
 Mit freundlicher Genehmigung des Bergverlags Rother aus dem Rother Wanderführer "Zugspitze"  


  • Openstreetmap Darstellung von J.Dankoweit