Auf dem Kalkstein

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Veitsbergkamm

Kammüberschreitung für Gipfelsammler

Parallel zum Hinteren Sonnwendjoch erstreckt sich über fast 10 km Länge der Veitsbergkamm. Sein höchster Gipfel ist nicht der namensgebende Veitsberg, sondern das um einen Meter höhere Frechjoch (1788 m). Der Kamm kann fast in seiner vollen Länge unschwierig bewandert werden. Von den Gipfeln wurde in dieser Tourenbeschreibung auf den Fuchslochkopf verzichtet, denn dieser Gipfel ist bewachsen, hat also eine beschränkte Aussicht. Zudem ist er nahezu weglos. Wenn man ihn erreichen will, dann von Süden vom Weg zum Schmalegger Joch. Aber auch von hier ist es ein heftiger Kampf durch das Latschendickicht.


Das Gipfelkreuz des Veitsbergs mit dem Kaisergebirge im Hintergrund ...

Das Gipfelkreuz des Veitsbergs mit dem Kaisergebirge im Hintergrund ...

... und hier mit dem Guffert im Hintergrund

... und hier mit dem Guffert im Hintergrund


Kurzinfo:

Region:
Bayerische Voralpen
Erreichte Gipfel:
Veitsberg 1787 m, Schmalegger Joch 1633 m, Thalerjoch 1775 m, Frechjoch 1788 m
Dauer:
5 Stunden (1,5 Std. bergauf, 2,5 Std. Kammwanderung, 1 Std. bergab)
Touristinfo:
Bayrischzell

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca. 840 Höhenmeter incl. aller Zwischenanstiege
Streckenlänge:
11,4 km
Schwierigkeit:
leicht
einfache Bergwege, auch für größere Kinder geeignet
Kinder:
für größere Kinder gut geeignet
Hunde:
für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Ackernalm:
geöffnet Mai bis November   Hütten Info, hier klicken

Start:


Ackernalm 1350 m

GPS-Wegpunkt:
N47 35.287 E11 57.368 zu Google Maps

Mit dem Pkw:
Von Österreich: Über die Inntalautobahn, Ausfahrt Kufstein-Nord, Thiersee nach Landl
Von Rosenheim: über Bad Feilnbach, Hundham, Bayrischzell nach Landl
Oder über die Sudelfeldstraße, Bayrischzell nach Landl.
Einige Hundert Meter nach Landl fährt man die mautpflichtige, 5,5 Kilometer lange Alpenstraße Ackern-Grabenberg hinauf bis zu den Parkplätzen bei der Ackernalm.

  • Ab Rosenheim: 60 Km / 1:05 Std
  • Ab München: 90 Km / 1:25 Std
  • Ab Bad Tölz: 65 Km / 1:15 Std
  • Ab Salzburg: 135 Km / 1:45 Std

Mit dem Bike:
Vom Postwirt aus fährt man auf der Autostraße in Richtung Bayrischzell. Nach ziemlich genau 500 Meter links über eine Brücke abbiegen, nach dieser weiter in Richtung Riedenberg. Bei einem Wegedreieck nach ca. 4 Kilometern rechts abbiegen, nach weiteren zwei Kilometern bei einer Kreuzung links abbiegen, bei der nächsten Kreuzung wieder rechts fahren bis zum Ende der Forststraße. Hier eine kleine, leichte Schiebestrecke von knapp 200 Metern. Nach der Überquerung eines Bachbettes und einer Wiese erreicht man eine Asphaltstraße. Hier befindet man sich bereits im Gebiet der Grabenbergalm. Links halten und bis zur Kapelle fahren. Einige Minuten weiter fahren in westlicher Richtung, bis rechts eine Abzweigung zur Ackernalm vereist. Auf diesem Weg hinunter zur Ackernalm, die man ca. 10,5 Kilometern erreicht.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Ackernalm

Vom Berggasthof Ackernalm, der auf 1350 m auf einem Sattel zwischen dem Kamm des Hinteren Sonnwendjochs im Norden und dem Veitsbergkamm im Süden liegt, starten zu unserer aussichtsreichen Kammwanderung. Wir halten uns südwärts, folgen dem Almfahrweg etwa 850 Meter weit bis zum Abzweig Grabenbergalm und gehen hier rechts Richtung Fuchslochalm. Am Bach zweigt unser Pfad vom Fahrweg links ab in Richtung Bergkamm. Steil geht es nun hinauf in ein Joch, manchmal Fuchslochsattel genannt, wo sich auf knapp 1700 m der Blick nach Süden weitet: Wir schauen auf die "Rückseite" der Brandenberger Kette, auf das Rofangebirge und bis zum Alpenhauptkamm.
Haben wir Zeit und Lust auf eine ruhige, aussichtsreiche Kammwanderung, so gehen wir nach rechts und erreichen in einer halben Stunde nach 1,8 km das einsame Schmalegger Joch (1633 m). Dies ist die letzte Erhebung, bevor der Kamm ins tief eingeschnittene Tal der Brandenberger Ache mit Erzherzog-Johann-Klause und Kaiserklamm abfällt. Jenseits grüßt uns der Guffert. Auf gleichem Weg wandern wir zurück zum Sattel, wobei wir den Fuchslochkopf (1753 m) vor dem Sattel links oben auslassen, denn er ist nur mit Latschenkampf erreichbar, bringt aber keinen Aussichtsgewinn.
Wer spät dran ist oder sich lieber Zeit lassen will, spart sich das Schmalegger Joch und biegt am Fuchslochsattel gleich nach links ab. Wir steigen vom Sattel nach Osten hinauf auf das Thalerjoch (1775 m), jenseits steil in die Thalerscharte (1670 m) mit der Wegkreuzung hinunter und dahinter gleich wieder empor auf das Frechjoch, mit 1788 m der höchste Gipfelpunkt des Veitsbergkamms. Der Blick nach Norden ist auf der gesamten Veitsbergkammwanderung durch das mächtigere Massiv des Hinteren Sonnwendjochs begrenzt. Im Süden breiten sich unter uns einige Almen aus. Jenseits wandern wir mit geringer Gegensteigung auf den Gipfel des Veitsbergs (1787 m). Dieser östliche Eckpfeiler des Kamms bietet uns einen schönen Tiefblick auf das Thierseer Tal und jenseits davon zum Kaisergebirge. Die roBerge-Tour Veitsberg - die Ost-West-Überschreitung führt von Südosten herauf.
Uns aber führt der Rückweg zunächst wieder westwärts hinüber zum Frechjoch und hinab zur Thalerscharte. Hier folgen wir den Wegweisern nach Norden und gehen auf einem steilen Steig hinab durch den Wald zur Grabenbergalm (1414 m) mit der oft fotografierten Kapelle. Auf dem Almfahrweg kehren wir zurück zu unserem Ausgangspunkt Ackernalm.

GPS-Daten:


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Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Wendelstein "Gacher Blick"
(©Foto-Webcam.eu)

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Literatur:

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Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Gipfelpanorama bei PeakFinder:

Panoramablick vom Gipfel des Veitsberg    zu Peakfinder auf roBerge.de


Autor:

 Autor: Zeitlassen   Profil im roBerge-Forum