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Radln Dahoam: Vom Mangfalltal zum Tegernsee

Begonnen von Kalapatar, 11.08.2022, 18:53

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Kalapatar

Servus Beinand  #sonne3# #sonne3#

Heute wollte ich endlich den letzten Teil des mehr oder weniger existierenden Mangfall Radwegs abradeln. Ich habe ja schon einmal berichtet, dass es, speziell im Bereich des Mangfallknies (wenn man am Fluss bleiben will und nicht über die Dörfer ausweicht) ein etwas anstrengendes Unternehmen ist, da ist schieben und tragen angesagt, also nix für ein ,,Stromradl".
Deshalb war heute Start in Weyarn unter der Autobahnbrücke; von dort ging es am Fluss entlang Richtung Gotzing (Gotzinger Trommel, Wirtschaft, bitte nicht mit ,,Sie" jemanden begrüßen, das wäre jetzt sehr schlecht). Ich bin aber unten an der Mangfall geblieben und habe, mal wieder, in Thalham das 125 Jahre alte, steinerne Wasserrohr bewundert. Wer mag, kann jetzt noch auf den Taubenberg hochradeln, diese 200Hm sollten auch kein Problem sein (aber da war ich schon mehrmals).
Weiter dann, ein kleiner Abstecher zum Wasserschloss von Reisach. Hier kann man, wie so oft auf dieser Radrunde, Skulpturen verschiedener Künstler aus Stein bestaunen: Also in diese Weißwurst sollte man jetzt nicht beißen, auch nicht wenn man einen Zahnarzt als Partner hat.
Wenn man die Runde nicht in Weyarn, sondern mehr Mangfall abwärts startet, sollte man unbedingt in Hohendilching den Weg kurz in Richtung Anderlmühle verlassen. Vor der Kirche geht's links bergab Richtung Kleinhöhenkirchen. Man erreicht die ,,Skulptur-Lichtung", ein Kunst-Park zum Anfassen und zum Rasten direkt an der langsam vorbei fließenden Mangfall. Der international tätige und mehrfach preisgekrönte Stein-Bildhauer Tobel hat den Park angelegt. Mehr als 20 Skulpturen von ihm und Bildhauern aus Brasilien, China, Taiwan, England, Lettland, Italien, Ägypten, Iran und Deutschland sind dort zu sehen.
Aber ich bleibe an der Mangfall, muss in Wall einen knappen km neben der Bundesstraße herfahren, doch in Thalmühl geht's wieder ab und durch ein sehr schönes Tal radelt man Richtung Gmund am Tegernsee. Kurz vorher, in Louisenthal, liegt die Gmunder Papierfabrik.
Ich wollte da schon lange mal rein, man muss aber einen Besuchstermin vereinbaren. Aber auch der kleine Verkaufsshop zeigt, dass man hier weit entfernt von Standardware ist. Das 1829 gegründete Familien-Unternehmen hat sich auf die Produktion hochfeiner und edler Papiere spezialisiert und exportiert in die ganze Welt – rund 100.000 verschiedene Sorten. Zu den Spezialanfertigungen gehören seit 2012 die goldenen Umschläge der Oscar-Verleihung in Hollywood, in denen die Karten mit den Namen der Gewinner stecken. Die älteste, gewerblich genutzte Papiermaschine Europas von 1883 ist hier zu sehen.
Jetzt aber schnell runter zum See: auch der hat zur Zeit recht wenig Wasser. Man kommt direkt beim Thomas Mann Denkmal raus. Die Manns hatten hier ja ein Sommerdomizil am gegenüberliegenden Südwestufer.
So, jetzt fehlte nur noch eine hopfige Erfrischung, die war auch bald gefunden, zu Preisen sag ich jetzt nix, aber es gab genügend zum Schauen.
Zurück ging es auf dem gleichen Weg, jetzt flussabwärts und so war ich sehr schnell wieder am Auto in Weyarn.

Statistik: Bringt heute nichts, weil jeder wo anders in diesen Radweg einsteigen kann. Aber es ist sehr interessant. Ich kann es nur empfehlen. Von Weyarn sind es hin und zurück knapp 50km.

Viele Grüße und schöne Radltouren wünscht Euch, Kalapatar #biken2# #biken2#



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