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Autor Thema: Spitzstein über Nordwand am 22.09.2020  (Gelesen 292 mal)

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Online Steinbock78

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Spitzstein über Nordwand am 22.09.2020
« am: 25.09.2020, 16:19 »
Das nächste Abenteuer wartete  mit der Spitzsteinnordwand. Gestartet bin ich am Parkplatz in Innerwald. Es gibt hier übrigens noch einen kleinen Parkplatz, wenn man der Forststraße ein kurzes Stück folgt. Ausgeschildert ist nur der Steig über die Aueralm, der Steig Richtung Brandelberg ist offiziell gesperrt. Ein älteres Ehepaar, das auch über Nordwand auf den Spitzstein wollte, hat bei der Touristinfo die Auskunft bekommen, dass der Steig bei trockener Witterung begangen werden kann. Wir sind dann etwa im gleichen Tempo nach oben gestiegen. Am "Ende" des Steigs - sieht nur so aus - geht es durchs Bachbett - hier wurde die Brücke anscheinend von Lawinen weggerissen. Wenn man etwas aufpasst kommt man gut trockenen Fußes über die Steine durch. Ab jetzt geht es auf einem schönen, aber steilen Pfad durch den Bergwald hoch zur Brandelbergalm. Hier ist uns dann ein nicht so toller Verhauer passiert. Ab der Brandelbergalm ist wieder nur der Brandelberg auf einem alten Schild ausgeschildert. Dies wäre der richtige Steig gewesen - auf diesem kommt man hoch in den Sattel. Wir sind allerdings geradeaus hinter der Hütte einem Steig gefolgt, der dann irgendwo endete. Zum Glück hatten wir ein Gefühl für die richtige Richtung und sind in einer steilen scharte die Almwiese hochgestiegen und am Sattel wieder rausgekommen  #schwitz#. Von hier ging es dann auf dem markierten Steig zur Nordwand. Bis zu den Seilsicherungen ist der Steig recht einfach zu gehen, nur ein paar kleinere Felsen sind zu durchsteigen. An den Seilsicherungen angekommen, geht es dann steil nach oben - eine kurze, aber schöne Kletterei. Dieser Steig war recht gut frequentiert, der Gipfel war auch gut besucht. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast bin ich dann über die Aueralm wieder nach Innerwald abgestiegen. Der Steig zieht sich teils recht steil durch schönen Bergwald nach unten.

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« am: 25.09.2020, 16:19 »