Neueste Beiträge

#1
Servus, heute ist das AV Jahrbuch 2026 angekommen! #danke1# #danke1# Ein herzliches Dankeschön an Reinhard für die Organisation der Preise und auch an Kalapatar für die Mühen, die er sich bei bei seinen spannenden Rätseln immer macht!
#2
Vom Parkplatz "Am See" (6€ pro Tag, Zahlung nur noch mit Handy oder Karte möglich) unterhalb der Taubensteinbahn-Talstation gings zuerst zum Lochgrabensattel bei der Bergstation. Dann Abfahrt über den oberen Lochgraben und Wiederaufstieg zum Sattel zwischen Tanzeck und Raukopf. Von dort die Abfahrt zum Parkplatz.
Route.jpg

Wir hatten heute in unserem Gebiet LWS 3 (mit Triebschneeproblem ab 1500m und Exposition S,SO,O,NO,N). Der Neuschnee der letzten Tage ist etwas ungleichmäßig verteilt. Der untere Lochgraben hat ordentlich Schnee.
Ende unterer Lochgraben.jpg
Im oberen Lochgraben merkt man, dass der Wind bereits gearbeitet hatte und nach oben hin weniger liegt.
Blick zum oberen Lochgraben.jpg
Die letzten Meter am Lochgrabensattel sind etwas abgeblasen, konnten aber gut rechtsseitig umgangen werden. Auch die obersten Meter am Sattel zwischen Tanzeck und Raukopf waren abgeblasen.
Blick zum Raukopf.jpg
Die Abfahrten waren aber sehr schön und die Abfahrt vom Sattel zwischen Tanzeck und Raukopf zur unteren Schönfeldalm fand ich am besten.
Untere Schönfeldalm.jpg
#3
Die roBerge-Suchfunktion zeigt mir, dass die Handhabung von "Wander-Apps" immer wieder "ärgert" oder Fragen aufwirft:
- Schon wieder / Ärgernis alpenvereinaktiv aus dem Jahr 2020
und sozusagen bereits fast "roBerge-historisch"
- Genauigkeit von online-Kartendiensten? aus dem Jahr 2016

Ich nutze natürlich auch die heute online zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Tourenplanung, aber soweit bisher erkennbar, kann ich mit dem mir bekannten "Service" solcher "Wander-Apps" wenig anfangen. Die Basis für mich ist allerdings, im Karten- und Gelände-Lesen geübt zu sein und auch bergsteigerisch das Können zu haben, in einem unerwartet anspruchsvollerem Gelände gut zurecht zu kommen.
Doch für viele Einsteiger zum (Berg-)Wandern können diese Apps eine einfache und praktische Möglichkeit darstellen, zügig zu einer Tour zu kommen, ohne Routenbeschreibungen zu lesen... Idealerweise bleiben die App-Nutzer in ihrer Bequemlichkeit nicht bei einem solchen Kenntnisstand stehen, sondern reflektieren nach ihrer Tour die Route mit der Planung, um daraus persönliche Erfahrung zu generieren.

Diese Tage bin ich auf einen YT-Kanal "Rucksack-Taxi" aufmerksam geworden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seit wenigen Jahren "bekannte" Wander-Gipfel bzw. -Touren (bis T3) im Chiemgau (und Umgebung) als Video zu dokumentieren. Bei einer Tour in den Chiemgauer Bergen ist von ihm ein "Planungsfehler" der App aus meiner Sicht gut aufbereitet dargestellt - und nebenbei läßt sich hier auch recht gut der südbayerische Dialekt lernen... ;)

Dem Autor nach sollte diese Tour etwas ruhiges werden, eine "normale Wanderung", die aber (automatisch) geplant (bzw. geroutet) mit AV-/OutdoorAktiv, dann eher eine Abenteuer-Tour wurde und damit gezeigt hat, daß man sich nicht auf (s)ein "Wander-Navi" verlassen kann.
Allerdings kann diese (theoretische / virtuelle) Anwendung natürlich nichts dafür, wenn in der Realität durch den frühen und heftigen Schneefall Mitte Sept. 2024 viele Steige und Wege durch abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume kreuz und quer "blockiert" sind...

Ausgangsbasis dieser "Lerneinheit" ist seine Tour
Von "Oberwössen" zur "Rachelspitz" Eine verrückte Tour (19 Min. / 13.11.2024),
gefolgt von der Reflexion
zweifelhafte Planung zur Rachespitz, so ist sie entstanden (11 Min. / 24.11.2024).
Norbert, alias "Rucksack-Taxi", schreibt dazu:
ZitatVor zwei Wochen ging ich auf die Rachespitz.
Ich nutze Outdoor Aktiv für die Planung.
Nachdem ein Stück Weg enthalten war, das nicht mehr auffindbar war, habe ich angekündigt mich darum zu kümmern.
Ich erzähle Dir wie die Planung entstand, und was ich mit Outdoor Aktiv bis jetzt erreicht habe. ...

Hinweis: In seinem Kommentar erwähnt er eine frühere Tour, die "für's normale Wandern" von dieser Wander-App (auch) falsch, eben weil zu anspruchsvoll geplant bzw. geroutet wurde. Dabei handelt es sich - aus der Anfangszeit seiner Dokumentationstätigkeit - um den Pendling über den Jägersteig (3:30 Min. / 06.07.2022) mit der Ergänzung: Ich revidiere meine Aussage, zum Pendling und der App Alpenverein Aktiv (2 Min. / 26.11.2022).

Hinsichtlich der Auswahl einer (angebotenen) Route steht natürlich ein Automatismus bzw. ein programmiertes "Regelwerk" im Hintergrund, dass ab einer bestimmten Steigschwierigkeit (nach SAC-Skala) diese anspruchsvolleren Möglichkeiten nicht mehr berücksichtigt. Dies gilt sinnvollerweise für das "Routing" selbst, aber offenbar auch für die Anzeige auf der App-eigenen Wanderkarte, möglicherweise um die Anwender nicht zu irritieren.
Allerdings ist dann im Gegenzug draußen bei der Wanderung die Verwunderung gegeben, dass eben in der Natur sichtbare Steige in der Karten-Darstellung der App nicht auftauchen (aber in der OSM hinterlegt sind). Auch bei einer späteren Tour von ihm von Grattenbach zur Rossalm, dachte ich, dann kam alles anders (22 Min. / 07.05.2025) wurde dieses "Phänomen" sichtbar.

Nun, überlicherweise führt ein solch wenig anspruchsvoller Routenvorschlag dann zu einem Umweg, z.B. auf einer Forststrasse, doch wie einleitend an der Rachelspitz geschehen, werden in der "Wander-App" AV-/Outdoor-Aktiv auch Steige angeboten bzw. geroutet, die es draußen nicht (mehr) gibt.

Ich wollte es daher genauer wissen und habe das im Video dargestellte Gebiet "analysiert":

Als erstes erfolgte die Überprüfung in der
"Standard"-Darstellung der OSM-Datenbank
bzw. äquivalent in einer
"komfortableren" Darstellung "Tracestrack Topo" der OSM.
Ergebnis: Die OSM zeigt diese (verfallene) Verbindungsmöglichkeit nicht (mehr?) an - und hat es bzgl. der Wege-Historie wohl auch nie getan.

:-\ Doch woher nimmt die "Wander-App" dann ihr "Wissen"!?

Tja, dieser "Schmarrn" ist heute (noch) auf BayernAtlas - und wahrscheinlich ebenso auf der DAV-Karte - als (anspruchsvollere, da kurze Striche) Verbindung eingezeichnet:
BA-Topo-Karte (aktuelle Darstellung, Stand Jan. 2026)

An dieser Stelle wird ersichtlich, warum ich solche "Wander-Apps" für meine Touren nicht brauche, denn die Nachforschung in der BA-Zeitreise Funktion zeigt mir, dass diese Verbindung zu Zeiten der Papierkarte (bis ca. 2004) wohl mal für die "Lackenbergwand-Umrundung" häufiger begangen wurde und damals vielleicht "wichtig" war:
BA-Topo-Zeitreise (z.B. Darstellung / "Stand" 1972)

Ein solches vorab in meiner Tourenplanung mit mehr Zeitaufwand erworbenes Wissen nehme ich ins Gelände mit, und wundere mich dann weniger, wenn es "anders kommt" und ich mich mal wieder weglos durchs Gelände arbeiten darf.
Doch wer dagegen mit der (kostenpflichtigen) "Inteligenz" einer App plant, hat womöglich eine andere Erwartungshaltung, nach dem Motto: "Auf die Technik muß Verlaß sein"...

Immerhin hat dieses Erlebnis von "Rucksack-Taxi" dazu geführt, wenig später auch ein Video zu Vor- und Nachteile von Papierkarten oder Onlinekarten sowie Wander-Navis zu machen:
Papierkarte oder Digitalkarten, was ist besser. Am Beispiel, in Outdoor Aktiv, erklärt (25 Min. / 18.12.2024)


Nachfolgend können Interessierte erkennen, zu welchen Mittel ich greife, wenn eine Passage unklar ist und mir vorab eine möglichst genaue Einschätzung wichtig ist:

Zum direkten Vergleich "früher-vs.-heute" (mit "Schieberegler") ist diese heutige Online-Funktionalität super:
Zeitreise (z.B. 1972) vs. Topo-heute

"Gelände-Spezialisten" nehmen "zum Forschen" auch noch das Geländerelief (Schummerungsbild) mit dazu - und können damit (was im Luftbild verborgen bleibt) zum Beispiel eine Steig-Breite abschätzen - und erkennen, was das heutige Kartenbild "unterschlägt":
Gelände-Struktur vs. Topo-heute

Je nach Darstellung, z.B. auch Gelände-Struktur vs. Luftbild-heute (Anm.: Wenn noch Bäume wachsen können, ist oft auch ein T4-Steigen oder T5-Kraxeln möglich), lassen sich ergänzend die Höhenlinien als Überlagerung hinzu schalten (etwas versteckt) und ein geübtes Auge mit Erfahrung im Gelände braucht dann nicht unbedingt eine (kostenpflichtig aufbereitete) farbige Hangneigungskarte einer App.
#4
Datum: 10.01.2026
Ziel: Hochriesgipfel
Ausgangspunkt: Spatenau
Route: PP-Seitenalmen-Hochrieshütte u. zurück
Wegbeschaffenheit: bis Seitenalm glatt unterhalb Doaglalm sehr glatt, ab Seitenalmen angenehm da im Schnee gespurt, Spuren oft verweht
Gefahrenpotential: Rutschgefahr, besonders in den unteren Bereichen!
Wetter: neblig, Schneefall, windig
Flora/Fauna: 
Hütteninfo: Hochrieshütte geöffnet, zu ca. 1/3 belegt
Sonstiges: zwei große Eisplatten im unteren Bereich, dort Grödeln erforderlich

Viertelstunde vor der Huette.jpg
Eine Viertelstunde vor dem Gipfel


Gipfelgrat.jpg
Auf dem Gipfelgrat


hochrieshuette.jpg
Hochrieshütte
#5
Auf der Langlaufloipen Kiefersfelden - Tourismus Kiefersfelden steht seit gestern
"Loipen Mühlau/Dörfl  – frisch gespurt seit 09. Januar 2026
Loipen Laiming  –  leider nicht möglich"
Daher bin ich heute kurz in die Mühlau.

Gespurt waren die ca. 2.5km der Hauptloipe (Die obere Loipe und die Erweiterungen Mühlbach und Eder waren heute noch nicht gespurt).

Loipe.jpg
Heute Mittag schneite es durchgehend, so dass ein paar Zentimeter Neuschnee auf der Loipe lagen. An ein paar Stellen schimmert in der klassischen Spur noch der Untergrund durch, aber der Großteil war recht gut.
Karr.jpg
#6
Langlauf / Loipenstatus
Infothek - 10.01.2026, 09:44
Aufgrund des letzten Schneefalls sind viele Loipen in der Region derzeit in Betrieb. Detaillierte und aktuelle Informationen bietet die Website XCTrails.org:

https://www.xctrails.org/map/xc_table.html?status=fair

Nach dem Aufruf der Seite bitte einige Sekunden warten, bis eine umfangreiche Liste einzelner Loipen angezeigt wird. Dort finden sich Angaben zur Schneehöhe, zum Datum der letzten Aktualisierung (meist vom selben Tag), zum letzten Schneefall sowie zum aktuellen Zustand der Loipe. Durch Eingabe des eigenen Standorts (Ortssuche) werden zudem die nächstgelegenen Loipen angezeigt.

#7
Zitat von: geroldh am 09.01.2026, 20:39
ZitatÖffnungszeiten:
MO/DI: Ruhetag *)
MI-SA: 9 – 21 Uhr, Küche von 11 – 20 Uhr
SO: 9 – 18 Uhr, Küche von 11 bis 17:30 Uhr
DO: Radlfahrer-Stammtisch
*) Ausser an Feiertagen, dann geöffnet wie SO
und nächster Werktag dafür Ruhetag
Nun waren am MO (Fenstertag) noch Schulferien, und der DI bekanntlich ein "heiliger" Feiertag. Entsprechend war auf fb und insta eine Öffnung inkl. dieser Tage beworben - und dann ist entsprechend ihrer "Öffnungszeiten-Regel" natürlich das "*/Sternchen" in Kraft getreten... Also Arbeitszeit-Ausgleich (und Erholung) an den beiden folgenden Werktagen, dem MI und (eurem) DO. 
Warum zwei Ruhetage, wenn die Homepage nur von einem schreibt? Und was hat das mit Fenstertagen und Schulferien zu tun? Ich bitte um Erleuchtung! #gruebeln#
#8
#hallo# Ich grabe mal aus den Forums-Tiefen ein Thema aus, weil mich diese Tage ein TV-Beitrag auf eine Jubiläums-Veranstaltung aufmerksam gemacht hat:
Garmisch-Partenkirchen: Vorbereitungen für historisches Bobrennen (3 Min. / 07.01.2026 ∙ BR Abendschau)
ZitatDie Olympischen Winterspiele von 1936 in Garmisch-Partenkirchen jähren sich zum 90. Mal: Mit viel Engagement des SC Riessersee wurde die Bobbahn vor kurzem restauriert und soll nun Schauplatz eines historischen Bobrennen zum Jahrestag sein...


Wenn auch wenig beachtet - oder eben weggeschmolzen - war ein Veranstaltungs-Revival dort [@BA-Zeitreise] [@OSM] wohl regelmäßig angedacht...
Bildergalerie "Historische Bobrennen" bei Bobabteilung des SC Riessersee e.V.

Im BR läßt sich eine etwa 10 Jahre alte freizeit-Sendung auch noch finden:
Bobrennen historisch: Einmal Held sein auf der historischen Bobbahn bzw.
freizeit: Einmal Held sein beim historischen Bobrennen (29 Min. / Wiederholung 07.02.2021 ∙ freizeit ∙ BR)

ZitatIm Jahre 2026 ist der 90. Jahrestag der IV. Olympischen Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen. Zu diesem Jubiläum soll auch ein ganzjähriges Rahmenprogramm konzipiert werden.
...
Ein Termin steht bereits: Ein historisches Bobrennen auf der ehemaligen Olympiastrecke. Dieses startet am Samstag, 7. Februar. ...

#9
Gestern hat es bei mir zeitlich leider nicht für die roBerge-Tour gereicht. Ich habe aber stattdessen die freien Stunden am Vormittag für eine Wanderung auf die Hochries genutzt.

Datum: 9.1.2026
Ziel: Hochrieshütte
Ausgangspunkt: PP Spatenau
Route: PP - Seitenalmen - Hochriesgipfel
Wegbeschaffenheit: nur gleich nach dem PP größere Eisplatte, ansonsten hin und wieder Schneeglätte
Gefahrenpotential: Rutschgefahr
Wetter: neblig und leichter Schneefall
Flora/Fauna: nur ein bunt geschmückter Christbaum am Gipfelgrat
Hütteninfo: Hochrieshütte geöffnet, freundliches Personal
Sonstiges: Schnee 15 cm am Gipfel. Die Grödeln konnten im Rucksack bleiben

Tourenbeschreibung auf roBerge.de


Auf dem Gipfelgrat.jpg
Auf dem Gipfelgrat


Hochrieshütte.jpg
Hochrieshütte


von rechts Spitzstein - Brandlberg- Zinennberg.jpg
von rechts: Spitzstein - Brandelberg - Zinnenberg

#10
Zitat von: Chtransalp10... Wir freuten uns alle auf eine Stärkung und Pause in der Tregleralm - doch welche Enttäuschung: die hatte heute überraschend auch zu!!! (angeblich war am Parkplatz ein Schild, aber da sind wir ja gar nicht vorbeigekommen..) ...

Tja, manchmal passiert es einfach, dass der Mensch auf das #bier2# verzichten muss, auf das er sich schon während (fast) der ganzen Tour gefreut hat... - ist mir kürzlich auch "passiert"... #kopfhoch#

Hinterher ist bekanntlich (meistens) schlauer... - habe also versucht, euer Malheur nachzuvollziehen:

Die Homepage zeigt (ganz unten) folgenden Eintrag zu den
ZitatÖffnungszeiten:
MO/DI: Ruhetag *)
MI-SA: 9 – 21 Uhr, Küche von 11 – 20 Uhr
SO: 9 – 18 Uhr, Küche von 11 bis 17:30 Uhr
DO: Radlfahrer-Stammtisch
*) Ausser an Feiertagen, dann geöffnet wie SO
und nächster Werktag dafür Ruhetag

Nun waren am MO (Fenstertag) noch Schulferien, und der DI bekanntlich ein "heiliger" Feiertag. Entsprechend war auf fb und insta eine Öffnung inkl. dieser Tage beworben - und dann ist entsprechend ihrer "Öffnungszeiten-Regel" natürlich das "*/Sternchen" in Kraft getreten... Also Arbeitszeit-Ausgleich (und Erholung) an den beiden folgenden Werktagen, dem MI und (eurem) DO.

In der Tat waren die beiden SocialMedia-Kanäle aussagekräftiger - aber wie wurde dies vor dem Internet "gelöst"? Eigentlich (auch) nur ein Schild am "Hütten-Parkplatz" - oder doch zusätzlich mittels einer Zeitungs-Annonce irgendwo auf Seite...?  ;)