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Wer war wo? / Geierstein über Ramlsschnaken
« Letzter Beitrag von Schrofenkraxler am Heute um 16:26 »
Heute habe ich die von Daniel auf seiner Seite "Bergheimat" vorgestellte Tour zum Geierstein über die Felsen der sogenannten Ramlsschnaken gemacht. Um es kurz zu machen...die Tour eignet sich nur für absolut trittsichere Individualisten, die an steilstem und trittarmen Erd-Gras-Schrofen Mixgelände ihre Freude haben. Bei der Aufstiegsrinne handelt es sich vor allem oben raus um durchaus heikles T6 Gelände mit IIer Kletterei im abwärtsgeschichteten Fels. Das Gestein ist zudem nicht gerade zuverlässig. Der höchste Turm der Ramlsschnaken (Ost/Hauptgipfel) lässt sich vergleichsweise einfach im moderaten T5 Gelände ersteigen (I-II). Der Weiterweg hinauf zum Geierstein ist dann glücklicherweise nur noch steil und weglos, jedoch nicht mehr schwierig. Abstieg via Normalweg zurück nach Hohenburg.

Gruß Schrofenkraxler
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Klettersteige / Re.: Steinerne Jäger / Hochstaufen
« Letzter Beitrag von schneerose am Heute um 13:05 »
 #dankeschoen# für´n aktuellen Bericht BFKlaus  :)

Wie schaut´s denn am Normalweg von Norden über die Steineralm aus?
Ja gut, daß noch Schnee liegt, ist schon klar  #hihi#, aber waren da Spuren zu sehen? Sind da Leute hochgekommen?
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Klettersteige / Re.: Hochstaufen über Steinerne Jäger am 24.04.2019
« Letzter Beitrag von Bergautist am Heute um 05:25 »
..., hat sich die moderne Oberflächlichkeit offenbar durchgesetzt.
Eigentlich hat die Oberflächlichkeit bereits bei der Namensbildung eingesetzt. So gibt es reichlich Steige, die Kletterstellen beinhalten, ohne Sicherungen zur Verfügung zu stellen. Besser machten es die Italiener(?) mit ihren Via Ferratas, also Eisenwegen, was die Sache eher auf den Punkt bringt. Klingt im Deutschen natürlich nicht so geil! #hihi#
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Klettersteige / Hochstaufen über Steinerne Jäger am 24.04.2019
« Letzter Beitrag von BFklaus am Gestern um 23:40 »
Die Klettersteig-Geschichte hat mich nicht losgelassen. Woher kommt’s, dass die "Steinernen Jäger" mit dem Etikett "Klettersteig" versehen wurden? Vermutlich ist es darauf zurückzuführen, dass die Autoren des lange vergriffenen AV-Führers „Chiemgauer Alpen“ in der 1988er Ausgabe auf Seite 46 zum Hochstaufenaufstieg über den Ostgrat folgendes schrieben: Der sogenannte "Klettersteig" führt nun durch Schrofen in 1½ Std. gut bez. und für trittsichere Schrofengeher ohne Schwierigkeiten zum Reichenhaller Haus und zum Gipfel.
Obwohl Marianne und Helmut Zebhauser durch Wortwahl und Anführungszeichen verdeutlichen, dass es sich eben nicht um einen klassischen Klettersteig handelt, hat sich die moderne Oberflächlichkeit offenbar durchgesetzt.

Eine Besonderheit von Klettersteigen ist die Möglichkeit zur Selbstsicherung mittels Klettersteigset. Aber genau diese Eigenschaft geht den "Steinernen Jägern" vollständig ab, es gibt an keiner Stelle Fixseile oder Stahlbügel zur Selbstsicherung. Die kurze Leiter mit Gitterplattform am Anfang und ein paar Stahlstifte im oberen Teil des Steigs ist alles, was an Eisenwerkstoffen zu finden ist, dazu gelegentliche neuere Bohrhaken zur Fremdsicherung. Die Falschetikettierung "leichter Klettersteig" spricht besonders unerfahrene Klettersteiganfänger an, die ohne die Möglichkeit der Selbstsicherung im schwierigen, alpinen Gelände ziemlich verloren sind.

Ich besuche den Hochstaufen wenigstens einmal im Jahr. Meistens steige ich über die "Steinernen Jäger" auf oder ab, heute auf. Kurz hinter der Padingeralm zeigt der Wegweiser, dass ich einen "schwarzen" Bergweg benutzen werde, also einen der Kategorie W4 oder schwieriger. Auf einen Klettersteig weist der AV-Wegweiser - völlig zu Recht - nicht hin.
 
01_Padingeralm.jpg


Bis zur Jagdhütte unterhalb des Buchmahdsattels war der Steig schneefrei, danach mussten vermehrt Schneefelder gequert werden. Der bereits genannte Leiteraufstieg ist von einem umgestürzten Baum versperrt. Man kann das Stahlkonstrukt aber leicht rechts umgehen.
 
02_Leiter.jpg


Im weiteren Verlauf wechseln sich lange apere Abschnitte mit kurzen Schneefeldquerungen ab, einige davon sind recht steil.
 
03_Schneefeld.jpg


Der finale Aufstieg zum Reichenhaller Haus (Staufenhaus) findet überwiegend auf Schneehängen statt, eine gut sichtbare Spur zeigt aber, wo’s lang geht.
 
04_Hochstaufen.jpg


Auf der Hüttenterrasse war ein Frauen-Duo kurz vor mir eingetroffen. Die beiden waren über den Goldtropfsteig aufgestiegen. Später kam noch eine Dreiergruppe dazu, die den Bartlmahd-Aufstieg gewählt hatte. Das Gipfelkreuz nahm ich natürlich noch mit und freute mich über die großartige Aussicht auf die Berchtesgadener und die Steinberge.
 
05_Gipfelkreuz.jpg


Zurück ging's über Bartlmahd, bis runter auf etwa 1200 m fast durchgehend auf Schnee. Die Schnee-/Windbruchschäden dort sind grob beseitigt, zumindest ist der Wanderweg gut begehbar, soweit er nicht unter der Schneedecke liegt.
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Klettersteige / Re.: Steinerne Jäger / Hochstaufen
« Letzter Beitrag von almrausch am Gestern um 21:28 »
Also ich finde es macht physiologisch schon einen Unterschied ob man alleine oder zu zweit bzw in einer Gruppe  unterwegs ist. Gerade im Hochgebirge oder im Winter bzw in einsame Gelände usw. kann man sich helfen oder Hilfe organisieren.  Bei dieser Tour zu einer einigermaßen frequentierten Tageszeit wäre wahrscheinlich im Notfall schnell jemand da und somit ist das vollkommen problemlos auch alleine.
Almrausch








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Klettersteige / Re.: Steinerne Jäger / Hochstaufen
« Letzter Beitrag von Schrofenkraxler am Gestern um 20:55 »
Die Frage an sich ist womöglich gerechtfertigt. Aber bei deisem Steig handelt es sich keineswegs um einen Klettersteig, sondern eher um einen relativ normalen Bergsteig, bei dem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ausreicht. Ich habe ja ne Aversion was Klettersteige anbelangt. Also das ist definitiv keiner. Andere Frage: "ob ich das alleine gehen kann"...Kann man nicht trotzdem runterfallen, auch wenn man einnen Tourenpartner dabei hat? Also ausgenommen man geht wirklich (klettertechnisch) anspruchsvolle Touren mit Seilsicherung. Ich gehe meist alleine und kann mich gut selbst einschätzen. Wenn du das kannst, kannst alles alleine gehen. Egal wie anspruchsvoll. Gruß
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Bergtouren / Re.: Vogelspitz
« Letzter Beitrag von Schrofenkraxler am Gestern um 20:33 »
War heute oben auf der/dem Vogelspitz. War erstaunt über die doch recht ausgeprägten Trittspuren. Vielleicht von Tieren? Alles in allem eine schöne und lohnende Tour. Trittsicherheit und eine Affinität für steile Gras-und Schrofen Waldgupfe sehr angenehm. Die Besucherzahl schwankt ziemlich, Mal nur 3 Leute in einem Jahr, mal 14. Ich war dieses Jahr (schon) der Dritte. Das tolle Osterwochenende lässt grüßen. Viele Grüße
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Sonstiges / Re.: aktuelle Wegsperrungen
« Letzter Beitrag von mh am Gestern um 12:48 »
@MANAL
Den selben Spruch zitiere ich auch gern, wenn ich wo drüber muss und mich wieder mal fürchte. Dann muss man selber lachen und es geht dann meistens gleich leichter...
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Klettersteige / Re.: Steinerne Jäger / Hochstaufen
« Letzter Beitrag von mh am Gestern um 12:46 »
Zitat
dass sich "Klettersteige" als gut zu gehende Bergsteige erwiesen haben, die wohl durch diese Sonderbezeichnung


So kann man es natürlich auch sehen. Allerdings impliziert das Wort "Klettersteig" ja auch, dass man sich sichern kann, falls notwendig. Das kann man am Steinernen Jäger nicht.
Technisch ist der Steinerne Jäger für geübte Bergsteiger sicher nicht schwierig, auch die leichten Kraxelstellen gehen nie über den I. Grad hinaus. Allerdings ist der "Steig" (sofern das Wort zutrifft) oft nur fußbreit, stolpern oder ausrutschen darf man hier sicher nicht. Auch muss man für eine ganze Weile durchwegs die Konzentration hoch halten. Fotos von typischen Wegstellen findest Du in Reinhards Tourenbericht  #guckstdu# oder bei mir z.B. unter http://www.steinundkraut.de/showFoto_Hochstaufen_4_l.html.

Ich bin die Tour vor 3 Jahren auch allein gegangen. Ich fand es insgesamt nicht schwierig, nur das dauernde Sich-Konzentrieren-Müssen macht die Sache anstrengend (mehr für den Kopf als für die Füße). Finde ich halt. Es gibt natürlich auch Leute, die da wie die Elfen drüberhüpfen. Mir ist aber leider nichts Elfenhaftes gegeben, bin bekanntlich  #feigling#...
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Wer war wo? / Re.: Königsseeostuferrunde am 13.08.2018
« Letzter Beitrag von MANAL am Gestern um 12:21 »
...mich würde ja interessieren, wie das ganze begonnen hat und wann! Da gibts eine Gumpe und plötzlich muss jeder hin!
Aber das ist wohl der Lauf der Dinge! Es gibt nix mehr, wo keiner ist bzw. was keiner kennt!

Diese Instagram- und Twitter-Trottel sind halt wie eine echte Influenza eine Krankheit die sich unaufhaltsam ausbreitet.  :(
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