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Autor Thema: Stille Hochfellnrunde am 30.07.2019  (Gelesen 449 mal)

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Offline BFklaus

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Stille Hochfellnrunde am 30.07.2019
« am: 30.07.2019, 21:31 »
Der Blick zum Hochfelln während des Frühstücks war wenig ermutigend: überall grau in grau :-\. Erst weit nach zehn glaubte ich einen Sonnenstrahl gesehen zu haben und zog mit dem Stromradl los. Hinter Kohlstatt, am Fuß des Rötlwandkopfs, deponierte ich das Bike und stieg auf der direkten Variante des Wasserwandlsteigs bergauf. Der Steig lässt sich sehr gut laufen, kleinere Hangrutsche und einzelne umgefallen Bäume stören kaum. Von Norden sieht der Rötlwandkopf ziemlich abweisend aus. Über die Westseite führt aber ein recht bequemer Steig zum Gipfelkreuz.
 
01_Rötlwandkopf_Nordseite.jpg

Am Gipfel war ich diesmal nicht allein. Zwei nette Trostbergerinnen hatten von diesem „Geheimtipp“ im Trostberger Tagblatt gelesen und waren - völlig zu Recht - ganz begeistert von der Tour. Weitergehen zum Hochfelln wollten sie aber nicht. Das knappe Stündchen rauf zur Taborkapelle musste ich also ohne Begleitung durchstehen, zum Trost blühte Almrausch am Berg #hihi#
 
02_Taborkapelle.jpg


Im Gipfelbereich lief das Kontrastprogramm zu Bergeinsamkeit :(. Und Seilbahnwanderer haben sich immer besonders viel und lautstark was zu erzählen. Der Hochgern konnte dem wuseligen Treiben auf dem Kopf seines Zwillingsbruders Hochfelln gar nicht zusehen und verzog sich unter einer Wolkendecke ::).
 
03_Hochgern_in_Wolken.jpg


Nach einer kurzen Pause floh ich Richtung Süden. Vom westlichen Ende des Kammrückens der Thorauschneid schaut man dann auf die schroffe Nordseite des Weißgrabenkopfs mit dem latschenbewachsenen Thoraukopf davor.
 
04_Weißgrabenkopf_Thoraukopf.jpg


Der Wanderweg nach Eschelmoos führt an der Westflanke des Thoraukopfs entlang. Einen gangbaren Weg zum Gipfel konnte ich nicht sehen und Lust auf Latschenkampf verspürte ich gerade nicht ;). Durch schattigen Wald mit prächtigen alten Bäumen und tosenden Wildbächen ging’s runter in den Weißgraben, wo der Steig auf einen breiten Schotterweg trifft. Von da ist jetzt die Südseite des Rötlwandkopfs sehr schön zu sehen. Der Kreuzgipfel steht rechts.
 
05_Rötlwandkopf_Südseite.jpg


Die Hinteralm ließ ich links liegen, schnappte mir an der Weißen Achen mein Stromradl und rollte zügig nach Bergen, wo ich noch vor fünf meinen Kaffee mit Kuchen bekam #hihi#.

Tourdaten:

mit Stromradl 33 km / 540 Hm (lt. GoogleMaps)
zu Fuß 8 km / 1000 Hm (lt. dianacht)

roBerge.de

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« am: 30.07.2019, 21:31 »