Hochalm

Autor Thema: Volksbegehren Artenvielfalt vom 31.01.2019 bis 13.02.2019

    0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
    (Aufrufe: 2732,  Antworten: 47)

Offline Bergautist

  • Cirsium palustre
  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 298
    • Brombas Berge
Volksbegehren Artenvielfalt vom 31.01.2019 bis 13.02.2019
« Antwort #0 am: So, 30. Dez 2018, 18:41 »
Wer etwas für unsere Zukunft und die nachfolgender Generationen tun will, sollte unbedingt am Volksbegehren Artenvielfalt teilnehmen, Stichwort Bienensterben. Die Abstimmung findet vom 31.01.2019 bis zum 13.02.2019 in unseren Rathäusern statt. Diese Info habe ich von Rebecca Blana, die auf ihrer Homepage weitere Informationen und Links anbietet:

https://rebecca-abenteuerberge.blogspot.com/2018/12/volksbegehren-artenvielfalt-geschichte.html

roBerge.de

  • Werbung
    •  
Buchtipps:

Buchtipp   Buchtipp

Schmetterlinge bestimmen


Offline Reinhard

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *
  • 4431
    • Hüttenwandern
Heute haben wir einen weiteren Link erhalten, zum selben Volksbegehren:
https://www.sueddeutsche.de/bayern/bienen-volksbegehren-unterschriften-1.4271316

Vielleicht hat ja der ein oder andre von 31.01. bis 13.02. Zeit, sich einzutragen!

Offline geroldh

  • "Berg ist niemals Alltag"
  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 709
    • climbing Chulu Far East (6059m), Annapurna Himalaya, Nepal (Okt.2007)
Bei den derzeitigen Witterungsbedingungen #schnee# – das Alpenvorland „versinkt im Schnee“... – liegt es irgendwie fern, schon an #fruehling2# Blumen, Bienen und Insekten zu denken... #butterfly#
...doch lädt dieses „Kachelofenwetter“ auch ein, mal „neben den Wegesrand“ zu blicken – und hier auf die anstehende #jetztredi# demokratische Mitentscheidungsmöglichkeit:

Hierbei geht es wohl nicht vordergründig um die Honigbiene (Maja & Willi), sondern der Slogan „Rettet die Bienen“ soll die Menschen ansprechen und die emotionale Brücke bauen zu den Wildbienen und weiteren Insekten, die offenbar nach Studien einen vergleichbar großen und eher unbeachteten Einfluß haben auf unsere (zukünftigen) Lebensumstände. Darüber hinaus hilft ein verantwortungsvoller – scheinbar geregelterer – Umgang mit der Natur weiteren Lebewesen (Fauna & Flora) – und tut letztendlich auch uns selbst gut.

Beitrag aus der BR-Sendung Frankenschau aktuell vom 14.01.2019:
"Rettet die Bienen" - Volksbegehren zur Artenrettung (3 Min.)
Beitrag aus der BR-Sendung Abendschau vom 10.01.2019:
Rettet die Bienen - Volksbegehren für Artenvielfalt (3 Min.)
Beitrag aus der BR-Sendung Kontrovers vom 13.06.2018:
Bienensterben - Berechtigte Angst oder Hysterie? (5 Min.)

Exemplarisch ein Artikel zum Thema Artenvielfalt:
Wildbienen sind zur Erhaltung der Artenvielfalt unverzichtbar (Sept. 2016)
Exemplarisch ein Artikel zum Thema Bestäubung:
Bestäuberkrise - Wilde Insekten müssen Honigbienen unterstützen (01.03.2013)
Exemplarisch ein Artikel zum Thema Insektizide:
Blümchensex und Nervengift (15.10.2012)

Zitat von: Reinhard
Vielleicht hat ja der ein oder andere von 31.01. bis 13.02. Zeit, sich einzutragen!

#biene# Ich denke, die Zeit hierfür sollten wir uns nehmen... #genauso#

Offline schorsche

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 55
Ich denke auch, dass man sich die Zeit nehmen sollte. Wenn man die Natur liebt, finde ich ist es sehr wichtig sich bei dem Volksbegehren einzutragen.

Offline geroldh

  • "Berg ist niemals Alltag"
  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 709
    • climbing Chulu Far East (6059m), Annapurna Himalaya, Nepal (Okt.2007)
#biene#  “To bee - or not to bee” …   #butterfly#

Volksbegehren "Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern" –
Kurzbezeichnung "Rettet die Bienen!"

Ende dieser Woche beginnt die Eintragungsfrist - und mit dem Wissen über die normalen „Öffnungszeiten“ von Behörden kam die Überlegung auf, ob auch die arbeitende bzw. auspendelnde Bevölkerung hierzu die Gelegenheit erhält.
Die erste Beruhigung gab’s mit diesem Text:
Zitat von: pressewoche / Ausg.Nr.: 419 vom 17. Januar 2019 (S. 11)
...
Zur Eintragung ist nur zugelassen, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Eintragungsschein besitzt und stimmberechtigt ist. Der Vorteil des Eintragungsscheins besteht darin, dass man nicht an einen festen Ort gebunden ist, sondern sich von einem beliebigen bayerischen Ort aus an dem Volksbegehren beteiligen kann. ... Anträge kann man auch auf dem Weg über das Bürger-Onlineportal stellen: https://serviceportal.komuna.net/iws_IWS/start.do?mb=9163000
...
Quelle: pressewoche / Ausg.Nr.: 419 vom 17. Januar 2019 (S. 11)

Doch sollte es auch ohne diesen Eintragungsschein gut machbar sein, denn ein Blick (in meinem Beispiel) auf die Homepage der Stadt Rosenheim verrät, dass es zwei Eintragungsräume außerhalb des Rathauses gibt – und sogar arbeitnehmerfreundliche Öffnungszeiten.
Aber nicht vergessen: Ausweis oder Pass.

#fruehling2#  Es ist also vorab der Blick auf den Webauftritt der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung sinnvoll...  #guteidee#

Offline Reinhard

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *
  • 4431
    • Hüttenwandern
Auf mehrfachen Wunsch geben wir hier nochmals bekannt. dass das Volksbegehren begonnen hat.
Pass bzw. Ausweis nicht  vergessen!

Online steff

  • Spare in der Schweiz, dann hast Du in der Not
  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *
  • 1125
Ich hab für mich entschieden dass ich dieses Volksbegehren nicht unterstütze

Hier ein paar Infos und Gedanken. Ich finde man sollte beide Seiten kennen

https://www.ovb-online.de/weltspiegel/politik/volksbegehren-rettet-bienen-in-bayern-pro-und-contra-argumente-11584101.html

https://www.br.de/nachrichten/bayern/rettet-die-bienen-pro-und-contra-zum-volksbegehren,RGf24G8

Bergonkel

Moin,

Ich hab für mich entschieden dass ich dieses Volksbegehren nicht unterstütze

Hier ein paar Infos und Gedanken. Ich finde man sollte beide Seiten kennen

https://www.ovb-online.de/weltspiegel/politik/volksbegehren-rettet-bienen-in-bayern-pro-und-contra-argumente-11584101.html

https://www.br.de/nachrichten/bayern/rettet-die-bienen-pro-und-contra-zum-volksbegehren,RGf24G8


Wer die letzte Sendung "quer" gesehen hat, wird feststellen, dass der Bauernverband nicht für alle Bauern spricht und besonders nicht mehr für die Kleinbauern.
Grüßle Bergonkel

Offline bobopapa

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 57
Ich hab für mich entschieden dass ich dieses Volksbegehren nicht unterstütze

Hier ein paar Infos und Gedanken. Ich finde man sollte beide Seiten kennen

https://www.ovb-online.de/weltspiegel/politik/volksbegehren-rettet-bienen-in-bayern-pro-und-contra-argumente-11584101.html

https://www.br.de/nachrichten/bayern/rettet-die-bienen-pro-und-contra-zum-volksbegehren,RGf24G8


Ist ja Sinn dieser basisdemokratischen Initiative, dass sich jeder darüber seine eigenen Gedanken macht.
Zur Unterstützung kann ich nur empfehlen sich auch den Gesetzesentwurf selber durchzulesen, um seine Entscheidung nicht aufgrund vorgefilterter Interpretationen einzelner Interessensverbände zu fällen.

Hier downloadbar: https://volksbegehren-artenvielfalt.de



Offline almrausch

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 351
"Das sagen die Kritiker: Wer für das Volksbegehren stimmt, will die Bienen retten, seine Verantwortung aber abgeben und die ganze Schuld auf die Landwirte schieben. Der Bauernverband will mehr Einschränkungen und Maßnahmen für Landwirte vermeiden. Nicht nur intensive Landwirtschaft bedroht die Arten, auch Flächenversiegelung durch Neubau- oder Gewerbegebiete, die zunehmende Lichtverschmutzung und steigende Freizeitaktivitäten in sensiblen Bereichen. Ebenfalls ein Problem: viele Hausgärten. Steinwüsten und Mähroboter schaffen weder ein Zuhause noch Nahrung für Tiere"

https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

Whataboutism (aus dem englischen What about ...? = „Was ist mit ...?“ und dem Suffix -ism = „-ismus“ zusammengesetzt) ist eine oft als unsachlich kritisierte Gesprächstechnik, die unter diesem Namen ursprünglich der Sowjetunion bei ihrem Umgang mit Kritik aus der westlichen Welt als Propagandatechnik vorgehalten wurde. Es bezeichnet heute allgemein die Ablenkung von unliebsamer Kritik durch Hinweise auf ähnliche oder andere wirkliche oder vermeintliche Missstände auf der Seite des Kritikers.

Es ist nun mal so das die heutige Form der Landwirtschaft die Artenvielfalt massiv bedroht und hier Maßnahmen getroffen werden müssen. Das richtet sich aber nicht gegen die Landwirte als Person und natürlich muss sich die Gesellschaft an den Kosten beteiligen und darf die Landwirte nicht alleine lassen.  Der Schutz unserer Lebensgrundlage und Landschaft sollte aber im Sinne der Bauern und Bäuerinnen sein und gerade die kleineren Bauern leiden doch unter den jetztigen Rahmenbedingungen.
Weiterhin muss ein Volksbegehren klare konkrete Ziele und Massnahmen beinhalten, sonst ist es rechtlich nicht gültig. Deshalb ist es nicht möglich alle Faktoren mit zu berücksichtigen. Ausserdem gab es bereits ein Volksbegehren gegen den Flächenverbrauch, dass aber an den Ausführbarkeit/klar umsetzbaren Maßnahmen gescheitert ist. Aus diesen Fehler hat man gelernt.
https://www.br.de/nachricht/verfassungsgerichtshof-volksbegehren-gegen-flaechenfrass-unzulaessig-100.html

Almrausch
 




Offline BFklaus

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 825
Ich stimme Almrausch absolut zu.

Wenn wir den Klimawandel in tragbaren Grenzen halten wollen und das dramatische Artensterben wenigstens verlangsamen wollen, müssen wir endlich konkrete, überprüfbare, rechtsverbindliche, sanktionierbare Maßnahmen treffen. Die viel beschworene Freiwilligkeit funktioniert leider nicht.

Das Volksbegehren Artenvielfalt wäre zumindest ein kleiner Anfang zum (hoffentlich großen) Umdenken. Unsere Landwirtschaft, mit ihrem hohen CO2- und Methanausstoß, ihrer Überdüngung und Vergiftung der Böden, ihrer Zerstörung kleiner Strukturen, ist derzeit unbestreitbarer Teil des Problems. Sie muss aber schnellstens Teil der Lösung werden, genau so wie beispielsweise die Energiewirtschaft und die Autoindustrie.

Hier noch zwei Anmerkungen zum Nachdenken, die Zahlen stammen aus dem sehr lesenswerten Buch „Selbstverbrennung“ des renommierten Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber:

1. Das menschenverursachte Artensterben übertrifft das natürliche Artensterben (durch Evolution, Naturkatastrophen etc) “... um den Faktor 100 bis 1000 ... , was einem planetarischen Gemetzel gleichkommt“.

2. Der vorindustrielle (natürliche) Methangehalt in der Atmosphäre betrug zwischen 350 ppbv (Kaltzeitminimum) und 700 ppbv (Warmzeitmaximum). Heute (Stand 2015) liegt der Methangehalt bei 1830 ppbv, eine Steigerung um ca. 150% gegenüber den natürlichen Höchstwerten!
Ein beträchtlicher Anteil dieses extrem wirkungsmächtigen Klimagases stammt aus der industriellen Landwirtschaft.
(Die Abkürzung ppbv steht für „parts per billion in volume“, also milliardstel Anteile am Atmosphärenvolumen).

Offline geroldh

  • "Berg ist niemals Alltag"
  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 709
    • climbing Chulu Far East (6059m), Annapurna Himalaya, Nepal (Okt.2007)
#fruehling2#  (Erst) Heute hat das Faltblatt (NeuDeutsch "Faltflyer" >:D) zum Volksbegehren per Austräger zu mir gefunden... #gutgemacht#

#jetztredi#  Über die ein oder andere Aussage, Formulierung oder Maßnahme darf man/frau/"divers" geteilter Meinung sein -
und wer nur lange genug sucht, wird auch ein (vermeintliches) "Totschlagargument" für seine Meinung finden -
aber ein 100% "richtig" wird es auf dieser Welt wohl nur selten geben... #angel#
Doch m.E. geht der (Handlungs)Ansatz in eine vernünftige Richtung, einige bayerische "Sonderregelungen beim Umweltschutz" müssen verändert werden und für strittige Diskussionspunkte z.B. mit Landwirten sollte auch noch Raum für Kompromisslösungen vorhanden sein.

Wie der bereits erwähnte quer-Beitrag (5 Min.) hat sich heute auch das BR-Umweltmagazin UNKRAUT (29 Min.) mit dem Thema "Artenvielfalt" befasst.

Und ganz sicher gibt es in Magazinen und Zeitungen auch noch einige lesenswerte Texte...

Wie immer wieder durch unterschiedliche Stichpunkte andiskutiert ist das Thema "Artensterben" vielschichtig - und nur gemeinsam zu verringern.

Am WE habe ich zum Stichwort "Flächenversiegelung" gelesen, dass sich selbst so manche bayerische Gemeinde davor drückt, für neuverbaute Grünflächen eine entsprechende Ausgleichsfläche zu schaffen und damit direkt zum Schwund von Naturflächen - und damit dem Lebensraum von Insekten und Wildtieren - beiträgt.  :-[

Ich jedenfalls freue mich, wenn nach dem #schnee1# die Krokusse im (Vor)Garten blühen #fruehling4+ und die #biene# dort summend unterwegs sind...  :)

Offline MANAL

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 918
Das wichtigste am Volksbegehren ist dass die Problematik öffentlich wird. Je mehr drüber diskutiert wird desto besser.

Aber wie bei jedem Umweltproblem ist jeder selbst ein Verursacher und sollte versuchen auch selber was zu ändern. Nur solange das billigste Fleisch auf dem superteuren Designergrill liegt oder immer PS-stärkere SUV-Monster gefahren werden um das Biofleisch im Biosupermarkt zu holen wird sich kaum was ändern.

Offline Wanderfreak

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 437
Servus Gerold,

... darf man/frau/"divers" geteilter Meinung sein

Ich bin ja der Meinung, dass das Wörtchen "man" (mit einem "m") sowohl Männlein als auch Weiblein und Diverse umfasst. Wenn Du allerdings der Meinung bist, dass dieses Wörtchen nicht geschlechtsneutral ist, warum schreibst Du es dann nicht mit zwei "m" (wobei man dann immer noch darüber diskutieren könnte, ob Hauptwörter eigentlich nicht mit großem Anfangsbuchstaben zu schreiben wären)?

Offline Bergautist

  • Cirsium palustre
  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 298
    • Brombas Berge
Ich bin ja der Meinung, dass das Wörtchen "man" (mit einem "m") sowohl Männlein als auch Weiblein und Diverse umfasst. Wenn Du allerdings der Meinung bist, dass dieses Wörtchen nicht geschlechtsneutral ist, warum schreibst Du es dann nicht mit zwei "m" (wobei man dann immer noch darüber diskutieren könnte, ob Hauptwörter eigentlich nicht mit großem Anfangsbuchstaben zu schreiben wären)?
Ich bitte um Erleuchtung!

Offline BFklaus

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 825
Aber wie bei jedem Umweltproblem ist jeder selbst ein Verursacher und sollte versuchen auch selber was zu ändern. Nur solange das billigste Fleisch auf dem superteuren Designergrill liegt oder immer PS-stärkere SUV-Monster gefahren werden um das Biofleisch im Biosupermarkt zu holen wird sich kaum was ändern.
Das klingt erst mal einleuchtend, schiebt aber den Schwarzen Peter wieder mal weit weg zum Verbraucher.
Zuallererst ist die Politik gefordert Regeln zu schaffen, die umweltschädliches Verhalten zumindest erschweren und umweltfreundliches Verhalten fördern. Das billige Fleisch kann nur deshalb verkauft werden, weil die grausame Massentierhaltung völlig legal ist und sogar hoch subventioniert wird. Die ständig steigenden Zulassungszahlen für PS-starke SUV-Monster könnten leicht durch deutlich progressivere Besteuerungsmodelle reduziert werden.
Mit "Freiwiligkeit" erreicht man halt immer nur ein paar wenige Idealisten. Ein Umdenken braucht klare Regeln - notfalls auch Sanktionen.

Offline Bergautist

  • Cirsium palustre
  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 298
    • Brombas Berge
Zuallererst ist die Politik gefordert Regeln zu schaffen, die umweltschädliches Verhalten zumindest erschweren und umweltfreundliches Verhalten fördern. Das billige Fleisch kann nur deshalb verkauft werden, weil die grausame Massentierhaltung völlig legal ist und sogar hoch subventioniert wird. Die ständig steigenden Zulassungszahlen für PS-starke SUV-Monster könnten leicht durch deutlich progressivere Besteuerungsmodelle reduziert werden.
Mit "Freiwiligkeit" erreicht man halt immer nur ein paar wenige Idealisten. Ein Umdenken braucht klare Regeln - notfalls auch Sanktionen.
Genau so ist es!

Bergonkel

Das klingt erst mal einleuchtend, schiebt aber den Schwarzen Peter wieder mal weit weg zum Verbraucher.
Zuallererst ist die Politik gefordert Regeln zu schaffen, die umweltschädliches Verhalten zumindest erschweren und umweltfreundliches Verhalten fördern. Das billige Fleisch kann nur deshalb verkauft werden, weil die grausame Massentierhaltung völlig legal ist und sogar hoch subventioniert wird. Die ständig steigenden Zulassungszahlen für PS-starke SUV-Monster könnten leicht durch deutlich progressivere Besteuerungsmodelle reduziert werden.
Mit "Freiwiligkeit" erreicht man halt immer nur ein paar wenige Idealisten. Ein Umdenken braucht klare Regeln - notfalls auch Sanktionen.

Genau! Diese Menschen verdummenden "freiwilligen Selbstverpflichtungserklärungen" sind nix wert. Das einzige, was die (Lebensmittel-)Industrie versteht, sind schmerzhafte Geldstrafen und klare Vorgaben des Gesetzgebers. Aber solange Politik, Berater und Industrie unter einer Decke stecken, wird nix passieren - siehe Lebensmittelampel, Dieselskandal, Stuttgart21 und so weiter.

Offline Wanderfreak

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 437
Ich bin ja der Meinung, dass das Wörtchen "man" (mit einem "m") sowohl Männlein als auch Weiblein und Diverse umfasst. Wenn Du allerdings der Meinung bist, dass dieses Wörtchen nicht geschlechtsneutral ist, warum schreibst Du es dann nicht mit zwei "m" (wobei man dann immer noch darüber diskutieren könnte, ob Hauptwörter eigentlich nicht mit großem Anfangsbuchstaben zu schreiben wären)?
Ich bitte um Erleuchtung!

Warum nicht "Mann/Frau/divers" ?

Offline MANAL

  • Ultra-roBergler (ab 50 Beiträge)
  • *****
  • 918
Das klingt erst mal einleuchtend, schiebt aber den Schwarzen Peter wieder mal weit weg zum Verbraucher.
Zuallererst ist die Politik gefordert Regeln zu schaffen, die umweltschädliches Verhalten zumindest erschweren und umweltfreundliches Verhalten fördern. Das billige Fleisch kann nur deshalb verkauft werden, weil die grausame Massentierhaltung völlig legal ist und sogar hoch subventioniert wird. Die ständig steigenden Zulassungszahlen für PS-starke SUV-Monster könnten leicht durch deutlich progressivere Besteuerungsmodelle reduziert werden.
Mit "Freiwiligkeit" erreicht man halt immer nur ein paar wenige Idealisten. Ein Umdenken braucht klare Regeln - notfalls auch Sanktionen.

Genau! Diese Menschen verdummenden "freiwilligen Selbstverpflichtungserklärungen" sind nix wert. Das einzige, was die (Lebensmittel-)Industrie versteht, sind schmerzhafte Geldstrafen und klare Vorgaben des Gesetzgebers. Aber solange Politik, Berater und Industrie unter einer Decke stecken, wird nix passieren - siehe Lebensmittelampel, Dieselskandal, Stuttgart21 und so weiter.

Ich gebe euch völlig recht, der Staat sollte sich um einen sauberen Rahmen kümmern. Nur ist Deutschland inzwischen zu einer "Lobbykratie" verkommen in der die Großindustrie vorgibt was passiert. Das Kasperltheater vom Automobilindustrieminister Scheuer zeigt doch was los ist. Statt mal die Autohersteller klare Linien aufzuzeigen weicht man lieber Grenzewerte auf und statt ein Tempolimit zu forcieren spricht er von seinem kranken "Menschenverstand".
Die Lebensmittelindustrie ist hier genauso aktiv und tut alles dass man ja nicht irgendwelche Regelungen bekommt wie eine sinnvolle Lebensmittelampel. Selbst die Tabaklobby sorgt nach wie vor dafür, dass sie in einem der wenigen Länder in Europa noch überall ihre Werbung hinhängen darf. Von der Politik erwarte ich mitterweile keine Impulse, die tanzt sowieso nur nach der Lobby.

Auch das ist ein Grund warum ich für das Volksbegehren bin (und mich auch gestern eingetragen habe), es fördert die politische Tätigkeit der Bevölkerung indem man über politische Themen redet und sich damit auseinandersetzt.

Was helfen würde wäre Bundes- und Landtag nur noch mit Direktkandidaten zu besetzen und jede Abstimmung im Gremium anonym zu machen, dann gäbe es so einen Unfug wie "Fraktionsdisziplin" nicht. Über Listenplätze kommen viel zu viele rein die nicht vom Volk gewählt wurden. Wenn es nicht genügend Direktkandidaten gibt sollen auch noch die knappsten Verlierer rein um die Prozente zu halten (wie im Sport manche "Lucky Loser" Regelungen). Einer Unterlegener mit 49,9% wäre damit auch zu recht gewählt, repräsentiert er doch einen großen Teil der Bevölkerung). Damit wäre jeder Gewählte auch ein Vertreter des Volkes der sich vor seinen Wählern am Ende hinstellen müsste. Aber in der Lobbykratie wird man natürlich alles tun damit das Volk keine zu starke Stimme bekommt.

Sorry für das Offtopic...