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Autor Thema: Verkürzte Staufenüberschreitung am 31.08.2017  (Gelesen 388 mal)

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Offline BFklaus

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Ich habe den Sommer einen Tag später als der eli verabschiedet ;)

Weil die Schlechtwetterfront von Westen kam, suchte ich eine Tour in den östlichen Chiemgauer Alpen aus: mit meiner Tochter überschritt ich den Staufen, wegen der Wetterlage allerdings in einer stark verkürzten Variante.

Wir starteten nach acht in Adlgaß und besuchten erst mal den noch halb im Schatten liegenden stillen Frillensee (Foto 01). Links oben im Bild ist schon der latschenbewachsene Große Murkopf in der dritten Reihe zu erkennen, unser nächstes Ziel.
 
01_Frillensee_mit_Dunklwand.JPG


Den etwas versteckten, steilen Steig hinauf ins Murkar fanden wir auch gleich. Am Sattel oberhalb des Großen Murkopfs mussten wir eine kurze Verschnaufpause einlegen und betrachteten das einsame obere Murkar unterhalb von Zennokopf und Zwiesel (Foto 02).
 
02_Murkar_mit_Zennokopf.JPG


Jetzt folgten wir dem sehr steilen, sparsam gekennzeichneten Pfad hinauf zur Roßkarscharte, wo man auf den ausgeschilderten, bestens markierten Verbindungssteig zwischen Zennokopf und Hochstaufen trifft. Nach etwas Aufstiegsmühe hat man einen tollen Rückblick auf Zennokopf und Zwiesel mit dem blauen Auge des Frillensees darunter (Foto 03). Im Westen ziehen bereits harmlose Wolken auf.
 
03_Zennokopf_mit_Frillensee.JPG


In abwechslungsreicher Gratkraxelei mit einigen Gegenanstiegen erreichten wir schließlich den Mittelstaufen (Foto 04), wo wir eine längere Pause einlegten. Kühle Windböen und zunehmende Wolkenbildung machten uns dann aber bewusst, dass nicht mehr sehr viel Zeit bleiben würde, um noch trocken runter zu kommen.
 
04_Mittelstaufen_mit_Hochstaufen.JPG


Zügig stiegen wir vom Mittelstaufen ab und zum Staufenhaus auf. Ein Haferl Kaffee und eine Johann-Schorle waren noch drin, bevor wir schnell zum Gipfel aufstiegen (Foto 05). Die buddhistischen Gebetsfahnen harmonieren eigentlich ganz gut mit dem christlichen Gipfelkreuz. Es könnte nur eng werden, wenn auch die anderen Weltreligionen da hinauf wollten.
 
05_Hochstaufen_mit_Religionssymbolen.JPG


Der Wind wurde jetzt kälter und heftiger, die Wolken dunkler und dichter. Wir beeilten uns beim nordseitigen Abstieg und erreichten Adlgaß gegen 15 Uhr. Unsere Regensachen waren trocken geblieben.

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« am: 01.09.2017, 11:21 »