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Autor Thema: Eiskapelle/Watzmann  (Gelesen 7557 mal)

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Offline Christian M.

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Eiskapelle/Watzmann
« am: 26.09.2003, 22:30 »
Hallo Bergler!
Habe gehört, daß man heuer das abgestürzte Flugzeug am kl. Watzmanngletscher gut sehen kann. Weiss da einer was genaueres?
Merci.
Christian

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« am: 26.09.2003, 22:30 »

Offline michi

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Re:Eiskapelle/Watzmann
« Antwort #1 am: 27.09.2003, 19:14 »
hab nur in einem kleinem zeitungsbericht gelesen ,daß sie froh darüber sind es ( ju 52 ) endlich komplett beseitigen konnten.
gruß michi

Offline Reinhard

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Re:Eiskapelle/Watzmann
« Antwort #2 am: 27.09.2003, 20:57 »
Habs auch gelesen.
Kann mir gar nicht vorstellen, dass man das Flugzeug nicht eher gefunden hat. Es handelt sich hier doch wirklich nicht um einen Gletscher. Der Blaueisgletscher in der "Nachbarschaft" ist ja auch nicht recht gross ....
Also ich war noch nicht dort, deshalb vielleicht diese dumme Feststellung. Ist dies etwa díe sog. Eiskapelle?

Offline Christian M.

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Re: Eiskapelle/Watzmann
« Antwort #3 am: 08.03.2005, 10:56 »
Servus!
Wollte die Frage nochmal ins Spiel bringen. Jetzt gibt es ja viel mehr Mitglieder und vielleicht weiss ja jemand noch was dazu.
Gruss.
Christian

Offline Markus

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Re: Eiskapelle/Watzmann
« Antwort #4 am: 03.04.2005, 18:14 »
Hallo Christian, Reini und Michi

seid Ihr wirklich sicher Watzmanngletscher gelesen zu haben, und wenn ja wo stand das?
In den letzten Jahren wurde meines Wissens nach in Europa nur eine Ju 52 vom ewigen Eis freigegeben. Das war im Sommer 2002 am bzw. auf dem Umbalkees/Venedigergruppe.
War selber schon öfters an der Eiskapelle, und kann es mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass man ein Flugzeug dieser Größe, welches damals abgestürzt sein sollte, erst heute bergen konnte. Und das zumal in den 60igern das Eis der Kapelle deutlich weniger gewesen sein sollte....

Gruß

Markus

Offline faxe318

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Re: Eiskapelle/Watzmann
« Antwort #5 am: 04.04.2005, 08:31 »
Doch, da war schon was am Watzmann. Hier mal was aus einer Meldung von damals (ist natürlich machnes falsch, zum Beispiel der zweithöchste deutsche Berg...):

Schönau am Königssee/München - Nach fast 63 Jahren hat
der ungewöhnliche Hitze-Sommer dieses Jahres ein Flugzeugwrack am
Watzmann aus den Schneemassen befreit. Ende Oktober 1940 sei die JU
52 am Watzmann-Massiv zerschellt, berichteten die Münchner «tz» und
der «Münchner Merkur» am Dienstag. Dank des Rekordsommers seien die
lange im Schnee versunkenen Wrackteile - darunter ein Propeller und
ein Flugzeugmotor - nun an dem zweithöchsten deutschen Berg (2713
Meter) freigelegt worden.

   Bei dem Unglück vor 63 Jahren waren den Berichten zufolge sechs
Soldaten ums Leben gekommen. Ihre Leichen wurden geborgen und auf
einem Soldatenfriedhof beigesetzt. Das zerfetzte Wrack verschwand
nach und nach unter einer Schneedecke. Erst der lange Hitze-Sommer
ließ die Altschneedecke schmelzen und legte schließlich die
Wrackteile frei. Ju 52-Maschinen - «Tante Ju» genannt - gelten als
fliegende Legenden.

Offline Reinhard

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Re: Eiskapelle/Watzmann
« Antwort #6 am: 09.04.2005, 09:12 »
Ich habe auch noch etwas, ein Bericht vom Sommer 2003 bei:
http://www.schaepp.de/hannibal/in.html

Alpen-Gletscher in 100 Jahren vielleicht verschwunden

Beflügelt wird die neue Art der Geschichtsforschung durch die rasante globale Erwärmung. Das ewige Eis, "Kryosphäre" genannt, schrumpft. Fünf Prozent der Schweiz bestehen aus Permafrostboden - aber nicht mehr lange. 75 Kubikkilometer Gletscher lasten auf den Alpen. Szenarien gehen davon aus, dass sie bis zum Jahr 2100 nahezu völlig abgetaut sind.
So schwitzt der Berg verblüffende Artefakte aus. Bei Schwarzsee, im Kanton Wallis, entdeckten Paläontologen einen Lagerplatz von Neandertalern, übersät mit Knochendolchen. Am Theodulgletscher bei Zermatt kamen römische Münzen ans Licht. Anfang letzter Woche taute erneut ein Weltkrieg-II-Flugzeug aus dem Eis, diesmal auf deutscher Seite, am Watzmann.
Die Rekordhitze habe eine "dramatische und ungewöhnliche Situation" erzeugt, meint der Schweizer Glaziologe Wilfried Haeberli. Zuweilen sei die Frostgrenze auf fast 5000 Meter gestiegen.