Dummy

Autor Thema: Rofan "von hinten"  (Gelesen 332 mal)

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Offline mh

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Rofan "von hinten"
« am: 18.03.2017, 17:25 »
Servus,
im Rofan war ich wirklich schon oft, allerdings immer von der Achensee-Seite aus. Höchste Zeit, mal von der anderen Seite auf diesen imposanten Bergstock zu schauen. Ich bin deshalb vom Straßenende oberhalb von Aschau im Brandenberger Tal auf den Rosskogel gestiegen (via Labegg-Alm und Kreuzein-Hochleger).
Zwei Bedenken hatte ich: dass Osthänge derzeit nicht das Allergünstigste sind und dass seit den letzten Schneefällen vielleicht keiner mehr dort war. Beide Bedenken trafen zu :-). Die dicken Schneeschuhspuren endeten bereits an der Eil-Alm, die Skispuren im Latschendickicht oberhalb der Labegg-Alm. Der Rest war dann allein meins - schön und anstrengend zugleich. Die Orientierung im Groben ist zwar unschwierig, dennoch muss man ohne Spur den richtigen Durchschlupf durch die Latschen nach dem "Try&Error"-Verfahren finden und manchmal merkt man erst vor einer blöden Rinne, dass man die Querung höher oder tiefer hätte ansetzen sollen. Fazit: man kann auch für moderate 900Hm fast vier Stunden brauchen und durchaus müde werden!
Ansonsten verbrachte ich einen herrlichen Tag in Gesellschaft von Gämsen und Schneehühnern. Und: das Rofan schaut von hinten echt imposant aus!
Ciao derweil,
Margit

roBerge.de

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« am: 18.03.2017, 17:25 »