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Autor Thema: Rotwandreibn am 18.01.2017  (Gelesen 1141 mal)

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Offline Bernhard G.

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Rotwandreibn am 18.01.2017
« am: 22.01.2017, 15:29 »
Hallo liebe roBergler,

ich wollte mal wieder was von mir hören lassen. Der letzte Winter war ein Trauerspiel und im Sommer bin ich mehr unter meinem Oldtimer gelegen als in den Bergen gewesen. Aber jetzt hoffe ich auf einen gescheiten Winter. Nach langem Warten hat es jetzt ja einigermaßen Schnee.

Da habe ich vergangenen Mittwoch die Gunst der Stunde genutzt (erster Schönwettertag und akzeptable Lawinenlage). Die Tour muß ich ja nicht groß beschreiben. Nur soviel: von der Stimmung hab ich es noch nie so traumhaft erwischt. Perfektes Wetter und alles nahezu unverspurt. Vom Schnee her war es gut, aber da hab ich es schon besser erlebt. Der Wind hat halt an vielen Stellen einen Traumpulver verhindert. Vorallem der Gipfelhang der Rotwand war recht windgepreßt. Es hätte zwar  eingewehte Hangbereiche mit besserem Schnee gegeben, aber da hab ich mich nicht reinfahren getraut - schließlich sollte man bei einem 3er nicht grad in Problemzonen abfahren. Super war natürlich der Nordhang von der Auerspitz. Leiden mußten meine neuen Schi dann runter nach Kleintiefental: Steine und ein Stacheldraht haben ihre Spuren hinterlassen. Ok, damit sind sie endlich eingeweiht!

Ein paar Bilder als Inspiration:

Bild rr_01: Freundlicherweise hatte jemand am Beginn der Tour ein Hinweisschild auf gute Schneeverhältnisse aufgestellt. Diesen Service weiß ich zu schätzen!

Bild rr_02: Bei solchen Verhältnissen ist selbst der Ziehweg zum Rotwandhaus ein Genuß.

Bild rr_03: Nahezu unberührtes Gelände! Nur drei Leute waren vor mir da gewesen und haben mir das Spuren erspart.

Bild rr_04: Gipfelblick Rotwand Richtung Südwesten. Schöner gehts kaum!

Bild rr_05: Schifahrerisch eigentlich immer der beste Teil: die Abfahrt vom Kamm der Auerspitz nach Großtiefental

roBerge.de

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« am: 22.01.2017, 15:29 »

Offline Bernhard G.

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Re: Rotwandreibn am 18.01.2017
« Antwort #1 am: 22.01.2017, 15:43 »
Als ich gerade von Großtiefental Richtung Miesingsattel aufgestiegen bin, ist oben einer in die Nebelrinne eingefahren. Bei einem (oberen) 3er in eine eingewehte Steilrinne zu fahren  #musik2# ... Wie war doch gleich die Nummer von der Bergwacht? Zum Glück hat er es sich nach 30 Höhenmetern anders überlegt und ist wieder raufgeklettert.

Den Miesing wollte ich meinen neuen Schi nicht zumuten - in dem Westhang gibt es fast immer heftige Feindberührungen. Aber anstatt vom Taubenstein direkt die Ex-Piste runter zu fahren, hab ich noch zum Raukopf gequeht (Bild 06). Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Traumpulver bis runter zur Schönfeldalm.

Der Rest war dann nix mehr. Pistenmäßig von den ganzen Feierabendtourengehrn eingefahren. Und da mußte ich feststellen, daß meinen neuen Schi zwar im Tiefschnee super sind, aber gerade bei so zerfahrenem Zeugs nicht um die Ecke wollen.

Offline Ameranger

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Re: Rotwandreibn am 18.01.2017
« Antwort #2 am: 22.01.2017, 19:59 »
Hallo Bernhard,

Heute habe ich auf einer Skitour an dich und deine überaus schönen Skitourenberichte denken müssen und schon liest man wieder etwas von dir - freut mich riesig Bernhard !

Ich hoffe wieder auf schöne Berichte von dir 😉

Beste Grüße
Der übende Ameranger 😉😅


Offline Bernhard G.

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Re: Rotwandreibn am 18.01.2017
« Antwort #3 am: 22.01.2017, 21:08 »
Vielen Dank für die Blumen! Schaun wir mal, wie der Winter wird!