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Autor Thema: 01.01.17: Brandenberger Alpen: Neujahrstour auf den Jochkopf  (Gelesen 1120 mal)

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Offline geroldh

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    • climbing Chulu Far East (6059m), Annapurna Himalaya, Nepal (Okt.2007)
#vielglueck#  Allen roBerglern ein gesundes, erfolgreiches und schönes Bergjahr 2017.  #gutgemacht#

#sleep#  Die Neujahrsmüdigkeit #kaffee1# vertreibt man am besten mit Bewegung an der frischen Luft – und das erst Recht wenn ein weiterer Tag mit Prachtwetter angesagt ist. Dazu noch spontan einen „guten Vorsatz“ in die Tat umgesetzt und (wieder einmal) „à la MB“ mit dem ÖPNV und speziell dem Meridian-50/50-Ticket in die Berge gefahren.

Von Rosenheim ging es nach Kufstein und nach einigen Minuten Umsteigezeit noch eine Station weiter nach Schaftenau (488m) in Kufsteins Süden. Vom Bahnsteig aus ist der Weg nicht weit an den südl. Fuß des Pendlings (Bild 1), von wo ein bereits hier in roBerge diskutierter, aber anspruchsvoller „Kraxelsteig“ die steile Flanke hinauf führt. In den letzten Jahren bin ich ihn bereits zweimal gegangen (beim ersten Mal trafen wir auf halber Höhe auf Frank Steiner mit seinem Buam #brav#) und wir hatten die Runde stets über den Pendling-Gipfel und den Ost-Abstieg (Jägersteig) geschlossen. Doch diese Ecke möchte ich am heutigen Ausnüchterungsfeiertag meiden.
Mein Weg führt mich oben in südwestl. Richtung am Mittagskopf vorbei in das Gebiet (1425m) oberhalb der Alten Kalaalm. Dort entdecke ich im Gelände den alten Pendling-Wanderpfad, der südöstl. unterhalb der heutigen Pendling-Fahrstrasse entlangführt, später im Bereich des Mittagskopfs von dieser „gefressen“ wurde und dann noch offiziell über den Pendling-Gipfel zum „Schweinsbraten“ führt.
Auf einem kleinen Steiglein wandere ich über den Östlichen (1475m) und den Westlichen Heimbergkopf (1456m) zur Jochalm hinüber, um von dort einen alten Steig auf den Jochkopf (1409m) zu suchen. Da ich unterwegs einige umwegige Erkundungsrunden gedreht habe, erreiche ich das einsame Gipfelkreuz (Bild 4) erst mit der untergehenden Sonne, doch der Ausblick, insbesondere zum Alpenhauptkamm, ist noch wunderbar. Als die Sonne abgetaucht ist und es kühl wird, geht es durch Latschen steil in Richtung Höhlensteinhaus hinab.
Dort mit der Erkundung eines alten Pfads noch ein paar Minuten „vertrödelt“, dann trete ich an der „Rudersburg“ vorbei den flotten Abstieg nach Unterlangkampfen (501m) an und erreiche die Haltestelle Langkampfen wenige Minuten vor Einfahrt des Zuges.

roBerge.de

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« am: 04.01.2017, 23:32 »