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Autor Thema: Abstieg Schleiblingssteinkar  (Gelesen 2386 mal)

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Offline raschibe

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Abstieg Schleiblingssteinkar
« am: 24.09.2016, 06:08 »
Bin gestern von der Aschlinger Alm, den Steig zum Grinnkopf gegangen. Aus Zeitgründen konnte ich den Gipfel nicht mehr machen und bin dann Eggersgrinn abgestiegen. Das Schleiblingssteinkar wäre aber viel näher für den Abstieg gewesen. Kann mir vielleicht jemand sagen ob man da hinunter gehen kann  #danke1#
 
Gruß raschibe

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« am: 24.09.2016, 06:08 »

Offline AbseitsAufwärts

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Re: Abstieg Schleiblingssteinkar
« Antwort #1 am: 26.09.2016, 17:53 »
Das problematische ist die Felsbarriere, die es am oberen Karende zu überwinden gilt.

Daniel war mal im Winter da oben: http://www.roberge.de/index.php/topic,3514.msg28366.html#msg28366

Mein AV Führer von 1978 sagt das  jemand mal 1910 einen Direktaufstieg gemacht hat, aber "nähere Angaben fehlen".

Beschrieben ist dagegen ein Aufstieg aus dem Kar auf die Jovenspitze (überwiegend II UIAA)

Offline BW

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Re: Abstieg Schleiblingssteinkar
« Antwort #2 am: 26.09.2016, 20:48 »
Das Scheiblingsteinkar ist doch wesentlich östlicher, wie bist den raufgekommen über den Hohen Laner, warum bist dann nicht den gleichen "Weg" zurück, dann hättest nicht bis fast zum Vogelbad rauf müssen, damit Du ins Eggers Grinn kommst.

Offline AbseitsAufwärts

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Re: Abstieg Schleiblingssteinkar
« Antwort #3 am: 26.09.2016, 21:18 »
Alpinwiki hat auch den Jahresbericht von 1911:

aus dem Scheiblingsteinkar

Aufstieg aus dem Scheiblingkar, (Nieberl Franz am 8. Oktober.)
Ausgangspunkt die Aschingeralm. Das Scheiblingsteinkar oder, wie die Sennen sagen, das Jovengrinn liegt zwischen den Westabstürzen der Jovenspitzen und den Ostwänden des Karkopfs. über eine hohe, sehr steile, bewachsene Stufe hinauf ins Kar und oben leicht durch Latschen, zuletzt über Geröll, in die hinterste Mulde desselben, Hier 3 Aufstiegsmöglichkeiten. Entweder direkt über die Nordwestwand der Pyramide. Einstieg etwas rechts der Falllinie des Kreuzes. Empor gegen einen gewundenen dunklen Einriß, der auf leichtes Terrain und schnurgerade uni Gipfel der Pyramide führt. Im unteren Teil sehr schwierig, Am leichtesten, aber weitesten ist der Weg über den Karkopfgrat, der sich von hier aus ohne jede Schwierigkeit &steigen läßt. Am zweckmäßigsten ist folgender Aufstieg. Schon von weitem. fallt in der Nord-Ostwand der Pyramide ein im hintersten linken Karwinkel von rechts nach links aufwarte ziehendes mächtiges Plattenband auf. Auf demselben in mittelschwerer Kletterei zur tiefen Scharte zwischen Jovenspitzen und Pyramide und nach rechts über den Grat direkt zum Gipfelkreuz. Ca. 3 Stunden von der Alm. Hochinteressante Anstiege, prächtige Felsszenerien, gar nicht von der Art, wie man sie im Zahmen Kaiser zu finden gewohnt ist, Schwierig.

Quelle: XV. Jahresbericht der DÖAV Sektion Bayerland 1911, Seite 105


http://www.alpinwiki.at/route/aus-dem-scheiblingsteinkar

Offline raschibe

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Re: Abstieg Schleiblingssteinkar
« Antwort #4 am: 26.09.2016, 21:32 »
Das Scheiblingsteinkar ist doch wesentlich östlicher, wie bist den raufgekommen über den Hohen Laner, warum bist dann nicht den gleichen "Weg" zurück, dann hättest nicht bis fast zum Vogelbad rauf müssen, damit Du ins Eggers Grinn kommst.

bin über den Hohen Laner aufgestiegen, wollte aber da nicht mehr runtergehen, denn es war sehr feucht und rutschig. Da war das Eggers Grinn  die bessere Wahl.

Offline raschibe

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Re: Abstieg Schleiblingssteinkar
« Antwort #5 am: 27.09.2016, 15:10 »
Alpinwiki hat auch den Jahresbericht von 1911:

aus dem Scheiblingsteinkar

Aufstieg aus dem Scheiblingkar, (Nieberl Franz am 8. Oktober.)
Ausgangspunkt die Aschingeralm. Das Scheiblingsteinkar oder, wie die Sennen sagen, das Jovengrinn liegt zwischen den Westabstürzen der Jovenspitzen und den Ostwänden des Karkopfs. über eine hohe, sehr steile, bewachsene Stufe hinauf ins Kar und oben leicht durch Latschen, zuletzt über Geröll, in die hinterste Mulde desselben, Hier 3 Aufstiegsmöglichkeiten. Entweder direkt über die Nordwestwand der Pyramide. Einstieg etwas rechts der Falllinie des Kreuzes. Empor gegen einen gewundenen dunklen Einriß, der auf leichtes Terrain und schnurgerade uni Gipfel der Pyramide führt. Im unteren Teil sehr schwierig, Am leichtesten, aber weitesten ist der Weg über den Karkopfgrat, der sich von hier aus ohne jede Schwierigkeit &steigen läßt. Am zweckmäßigsten ist folgender Aufstieg. Schon von weitem. fallt in der Nord-Ostwand der Pyramide ein im hintersten linken Karwinkel von rechts nach links aufwarte ziehendes mächtiges Plattenband auf. Auf demselben in mittelschwerer Kletterei zur tiefen Scharte zwischen Jovenspitzen und Pyramide und nach rechts über den Grat direkt zum Gipfelkreuz. Ca. 3 Stunden von der Alm. Hochinteressante Anstiege, prächtige Felsszenerien, gar nicht von der Art, wie man sie im Zahmen Kaiser zu finden gewohnt ist, Schwierig.

Quelle: XV. Jahresbericht der DÖAV Sektion Bayerland 1911, Seite 105


http://www.alpinwiki.at/route/aus-dem-scheiblingsteinkar


werde mir bei Gelegenheit das Ganze noch mal in Ruhe betrachten und schaun wie es geht

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Re: Abstieg Schleiblingssteinkar
« Antwort #6 am: 01.10.2016, 11:20 »
ca. 15 Meter nördlich der höchsten Erhebung des Karlkopf Kammes (der Karlkopf selber ist ein tiefer liegendes Köpfl)  gibt es zunächst deutliche Steigspuren nach unten im ziemlich steilen Gras/Felsgelände. Dann nach rechts in den hintersten Karwinkel. Eher was für rauf. Das ist im Prinzip der Wegverlauf von Daniel im Sommer.