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Autor Thema: Hochstaufen im Nebel am 01.09.2016  (Gelesen 644 mal)

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Offline BFklaus

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Hochstaufen im Nebel am 01.09.2016
« am: 02.09.2016, 12:04 »
Der Wetterbericht hatte für den Nachmittag Auflockerung versprochen. Darauf baute ich, als ich mich gegen elf von der Padingeralm aus auf den Weg zum Hochstaufen machte. Der ehemalige Geheimtipp Goldtropfsteig ist mittlerweile gut mit roten Punkten und Pfeilen markiert, versteigen kann man sich auch im dicksten Nebel kaum noch.

Kurz oberhalb der Goldtropfterrasse (Foto 01) durchstieg ich eine Nebelbank mit kaum mehr als fünf Metern Sichtweite.
 
01_Goldtropfterrasse.JPG


Erst in Gipfelnähe begann sich der Nebel zu lichten. Erstmals fand ich den direkten Aufstieg zum Gipfelkreuz über die enge Eingangsschlucht und eine leichte, aber teils luftige Kletterei, die unmittelbar am Kreuz (Foto 02) endet.
 
02_Hochstaufen.JPG

Die Wolkendecke riss jetzt minutenweise auf. Ich konnte sogar einen Blick auf den Frillensee erhaschen und Salzburg von oben bewundern. Leider machte der Himmel allzu schnell wieder dicht.

Ich verzehrte mein Mitgebrachtes und stieg über die Steinernen Jager ab. Foto 03 zeigt den Rückblick zum Reichenhaller Haus mit dem Gipfel dahinter.
 
03_Steinerne_Jager.JPG


Weiter unten öffnete sich das Wolkenmeer gelegentlich und gab den Blick auf Bad Reichenhall und die Schlafende Hexe frei (Foto 04).
 
04_Reichenhall.JPG


Sowohl im Aufstieg als auch im Abstieg blühten unterhalb der Waldgrenze Unmengen von Alpenveilchen. Für indian_summer habe ich ein besonders schönes Bukett auf einem bemoosten Felsklotz geknipst (Foto 05).
 
05_Alpenveilchen.JPG

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« am: 02.09.2016, 12:04 »