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Autor Thema: Hoher Fricken und Bischof  (Gelesen 710 mal)

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Offline SvL78

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Hoher Fricken und Bischof
« am: 23.05.2016, 10:19 »
Servus beinand,

bei dem Traumwetter gestern mal eine schöne Runde gedreht.
Von Fachant aus über die Kuhflucht an den Wasserfällen entlang in Richtung hoher Fricken aufgestiegen. Hier gibt es immer wieder schöne Aussichtspunkte, sowohl in Richtung Wasserfälle, als auch über Garmisch ins Wettersteingebirge sowie nach Westen in die Ammergauer. Spontan kam mir dann der Einfall, nach dem Eingang zur Frickenhöhle zu suchen, da ich recht zeitig dran war und ganz grob wusste, wo die liegen sollte. Ich meinte auch, diese vom Wanderweg aus erkennen zu können und meine Handyapp mit openandromaps als Karte zeigte diese ebenfalls an. Hatte mich letztes Jahr mal bissl im Internet danach umgesehen, leider hatte ich die sehr spärlichen Beschreibungen nicht mehr im Kopf. Ich stieg also nach rechts in das Schrofengelände ein und querte das Fesband, was allerdings heikler war, als es aussah, weil die Felsen dort brtual brüchig sind. Bei jedem Tritt und Griff die Festigkeit geprüft, ein großer Teil war ziemlich locker... Nunja, immer schön vorsichtig, dann gehts's schon. anschließend verbrachte ich eine dreiviertel Stunde damit, den Eingang zu suchen. Gemäß GPS stand ich zeitweise davor, aber dem war nicht so. Zwischenzeitlich fand ich Pfadspuren, welche sich jedoch wieder verlierten. In etwa auf der richtigen Höhe war ich auch, mittlerweile glaube ich, ich habe zuviel in der Mitte des Hanges gesucht und zu wenig an den Rändern, aber sicher bin ich mir immer noch nicht, gibt leider nicht viele Infos darüber im Internet. Irgendwann gab ich dann auf und stieg das steile Grasband nach oben aus, wo ich wieder auf den Steig und eine etwas verdutzte Wanderin traf. Anschließend weiter den Steig recht steil und verwurzelt nach oben. Zum Schluss noch durch Latschen und über ein paar Schneefelder zum Gipfel des Hohen Fricken.
Nach kurzer Pause auf dem Grat in Richtung Sattel ab- und durch Latschen zum Bischof wieder aufgestiegen. Oben dann eine schöne Rast gemacht bei ungetrübtem Sonnenschein und Föhnsturm.
Anschließend zurück zum Sattel und über den Oberauer Steig ins Tal zurück und von dort zurück nach Fachant.
War eine schöne Rundtour, mit etwa 1600 hm bei schönstem Wetter, war zum Schluss ziemlich aber schon heiß im Abstieg  #sonne6# Oben nordseitig stellenweise noch Schnnee, stellt aber kein Problem dar.

LG S.

P.S. Falls mr jemand bezüglich des Höhleneingangs Infos zukommen lassen kann, würde ich mich freuen  :)

roBerge.de

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« am: 23.05.2016, 10:19 »