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Autor Thema: Hinteres Sonnwendjoch am 19.10.13  (Gelesen 1237 mal)

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Offline MANAL

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Hinteres Sonnwendjoch am 19.10.13
« am: 22.10.2013, 00:17 »
Am Samstag ging's zu einer Langschläfertour auf's Hintere Sonnwendjoch. Dadurch dass wir erst mittags in München los sind konnte man dem ganzen Stau der Tagesausflügler und dem Trubel am Berg entgehen.

Los ging es gegen 14:30 Uhr an der Ackernalm auf 1369m. Die ersten Meter geht es auf der Asphaltstraße nach Westen. Dort wo die Straße in ein Rinne mit Bach einbiegt zweigt kurz zuvor ein unmarkierter Pfad rechts den Hang Richtung Rinne ab. Über diesen kann man die erste felsige Steilstufe bequem erklimmen. Man quert dann etwas höher den Forstweg zur Frommalm. Wir entschieden uns die nächste felsige Steilstufe ebenfalls direkt zu bezwingen. Der Weg ergibt sich eigentlich von selbst und einige Meter über dem Fahrweg sind auch wieder Pfadspuren. Man folgt diesen bis zu einem Wegweiser ab dem man dann den Südhang bis zum Gipfel direkt hochsteigt. Mit Schnee kommt man nur ganz am Rande in Kontakt. Wir waren nach ca. 1,5 Stunden im gemütlichen Tempo am Gipfel angekommen. Um diese Uhrzeit waren die meisten abgestiegen und man hatte wunderbar Ruhe.

Abstieg erfolgte über den Burgstein wo wir nochmal an einem schönen Rastplatz Pause machten. Von dort wir die Fahrstraße etwas gefolgt und dann über den Pfad die untere Steilstelle abgestiegen und wieder auf der Asphaltstraße zurück. Abstiegszeit 1:15h.

Das Timing war perfekt. Im Abstieg ging es in den wunderschönen Sonnenuntergang. Als es Dunkel waren wir wieder zurück bei der Ackernalm wo grad der Vollmond aufgegangen ist.

Die Fernsicht war unglaublich. Von Zugspitze über Karwendel, Zillertaler und Hohe Tauern bis in die Berchtesgadner. Nach Fotostudium zuhause mit den Panoramaprogrammen konnte ich sogar noch einen 160km entfernten Berg im Toten Gebirge im Dunst erkennen!  :o

Fotos:
1: Hohe Tauern in voller Schönheit
2: Der Große Rettenstein stellt den Großglockner eindeutig in den Schatten
3: Der einzige der traurig war ob des schönen warmen Wetters
4: Sonnenuntergang knapp links von der Zugspitze
5: Farbenprächtige Dämmerung

roBerge.de

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« am: 22.10.2013, 00:17 »

Offline wim43

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Re: Hinteres Sonnwendjoch am 19.10.13
« Antwort #1 am: 22.10.2013, 09:19 »
Hallo Manal,

eine schöne Tour, die ich schon länger nicht mehr gegangen bin. Ganz toll, Deine Bilder, sie haben mich wieder auf den Geschmack gebracht. Weißt Du, wie lange die Ackernalm, und vermutlich damit auch die Mautstraße, noch geöffnet hat?

Viele Grüße,

Offline Brixentaler

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Re: Hinteres Sonnwendjoch am 19.10.13
« Antwort #2 am: 22.10.2013, 09:28 »
Schöne Aufnahmen, MANAL! Und ich war immer schon der Meinung, dass der Rettenstein den Glockner in den Schatten stellt ;)

Hast Du zufällig auch eine Nikon D800, so wie Jörg (HajottV), oder eine andere Kamera mit Active D-Lighting bzw. Highlight Tone Priority (Canon)?

Offline MANAL

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Re: Hinteres Sonnwendjoch am 19.10.13
« Antwort #3 am: 23.10.2013, 01:06 »
Hallo Manal,

eine schöne Tour, die ich schon länger nicht mehr gegangen bin. Ganz toll, Deine Bilder, sie haben mich wieder auf den Geschmack gebracht. Weißt Du, wie lange die Ackernalm, und vermutlich damit auch die Mautstraße, noch geöffnet hat?

Viele Grüße,


Auf denen ihrer Homepage steht "bis Anfang/Mitte November je nach Witterung":
http://www.ackernalm.at/

Offline MANAL

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Re: Hinteres Sonnwendjoch am 19.10.13
« Antwort #4 am: 23.10.2013, 01:19 »
Schöne Aufnahmen, MANAL! Und ich war immer schon der Meinung, dass der Rettenstein den Glockner in den Schatten stellt ;)

Hast Du zufällig auch eine Nikon D800, so wie Jörg (HajottV), oder eine andere Kamera mit Active D-Lighting bzw. Highlight Tone Priority (Canon)?


Hallo Brixentaler,

die Kamera ist eine 8 Jahre alte Canon EOS350D. Eigentlich hab ich eine EOS600D, aber die ist wegen eines Defekts in der Werkstatt, deshalb hab ich meine alte Kamera wieder reaktiviert.
Als Objektiv habe ich in der Regel ein 17-70mm von Sigma drauf, für die Zoom-Aufnahmen zusätzlich ein altes 75-300mm aus dem "Analogzeitalter" (müsste demnach nochmal mit einem Faktor multipliziert werden). Dieses Objektiv nehme ich aber nur dann mit wenn Platz im Rucksack ist und die Fernsicht dazu passt.

Fairerweise muss ich aber zugeben dass ich bei den Fotos mit dem http://www.jpg-illuminator.de/ leicht nachbearbeite. Ich korrigiere dabei die Belichtung wenn das Foto unterbelichtet ist und helle dunkle Stellen etwas auf, so dass sie dem entsprechen wie man es in der Realität auch wahrnimmt und das Foto auch realistisch aussieht. Von unnatürlichen HDR-Aufnahmen die man so auch erzeugen könnte halte ich nichts.
Falls Du eines der Bilder im Original sehen willst kann ich das auch gerne reinstellen.

Und wenn ich schon einen weiteren Beitrag schreibe, dann gibt's nochmal fünf Fotos extra dazu  ;)

1: Das ist die Stelle wo der unmarkierte Pfad rechts den Hang in den Graben hochzieht.
2: Der Olperer zeigt sicht in voller Schönheit
3: Ohne dem Rettenstein erstrahlt der Glockner in voller Schönheit ;)
4: Einfach eine tolle Stimmung
5: Der GPS-Track der Tour, insgesamt ca. 6 Kilometer Wegstrecke.