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Autor Thema: Taubenstein Südgrat und Ruchenköpfe Westgrat + Rotwandlkopf - 20.07.2013  (Gelesen 1443 mal)

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Offline StefanMuc

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Endlich Wochenende und tolles Wetter, doch der Familienterminkalender leider voll. Was kann man tun, um dennoch in den Genuss zu kommen ?
Früher Start und nahes Ziel. Schon immer war eine Besteigung der Ruchenköpfe über den Westgrat geplant. Dank Tourenbeschreibungen kann man das ganze sehr schön mit dem Anstieg auf den Taubenstein via Südgrat kombinieren.

Vom Parkplatz Kirche am Spitzingsee hinauf Richtung Rotwandhaus. Den Abzweig rechts liegen gelassen und weiter über Berggasthaus Igler (geschlossen, neue Pächter werden gesucht, Renovierung) zur Oberen Maxlraineralm. Hier hat man den Gratverlauf sehr schön vor Augen.



Nun über die Wiese hinauf an den Rand des Grates, man findet nach oben deutliche Steig-/Kuhspuren. An einem liegenden abgestorbenen Baum vorbei unter den Bäumen zum Gratansatz



Nun die erste Steilstufe gleich auf den Grat hinauf. Hier ist das Gestein schön griffig und man hat schöne Tief-/Ausblicke.




Kurzweilig geht es hinauf, dann ist man am Felssporn, der abgeklettert werden muss. Diese zwei Meter stellen kein Problem dar, gute Tritte und Griffe sind vorhanden, seitlich hängt auch eine Schlinge.



Nach einigen weiteren Metern steht man schon am Gipfelgrat und geht einfach zum Kreuz




Insgesamt leichte und kurze Kletterei im festen Fels. Vergleichbar mit der Naunspitze über die Südwestkante. Der schnelle Zustieg lässt die Tour auch prima bei wenig Zeit zu.

Nach diesem Einstieg bin ich über den Lempersberg hinüber zum Rotwandhaus marschiert. Über die Kümpflscharte (batzig) ging es zum Brotzeitfelsen an den Ruchenköpfen.
Beschrieben und bebildert ist das ganze im separaten Thread (Ruchenköpfe Westgrat).

Nachdem ich über die Schnittlauchmoosrinne abgestiegen bin, ging es wieder Retour zum Rotwandhaus. Eigentlich wollte ich noch einen Abstecher zur Rotwand machen, da ist mir der Nachbar - die Alte Rotwand - ins Auge gefallen. Von der Ferne sieht es recht abenteuerlich aus, beim Anstieg gestaltet sich die Sache doch sehr einfach. Einen kurzen Aufschwung klettert man hinauf, dann geht es über den Wiesengrat hinauf über ein paar Schrofen und Gras zum Gipfel mit Kreuz.

Mittig der Rotwandlkopf (die Rinne rechts vom Kopf in der Einschartung)


Im Aufstieg, Blick Richtung Rotwand


Kreuz mit Blick zur Rotwand


Vom Weg Lempersberg Richtung Taubenstein gesehen:


Der Abstieg verläuft auf der anderen Seite (westseitig) über Wiesen hinab zum Pfad Richtung Lempersberg. Hier kommt man am leichtesten auf den Gipfel bzw. auch wieder hinunter.
Der Rückweg erfolgte auf dem Anstiegsweg.

Für einen Vormittag tolle Tourenmöglichkeit!


Stefan

roBerge.de

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« am: 22.07.2013, 09:13 »