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Autor Thema: Spronser Rötelspitze (Cima Rossa) - 05.07.2013  (Gelesen 1526 mal)

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Offline StefanMuc

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Servus,

nach der Zielspitz ging es am Freitag auf ein leichteres Ziel in der Texelgruppe. Die Spronser Rötelspitze thront im Norden über den Spronser Seen und im Süden über dem Hochganghaus. Zudem bietet sie ebenfalls eine schöne Rundsicht.
Mit dem PKW ging es von Algund aus hinauf nach Vellau (bis hier auch mit der Seilbahn von Plars aus). Hier ließ ich den Wagen an der Korbbahn stehen, die einen um weitere 600Hm zur Leiteralm hinauf bringt.
Dem Steig 25 folgend ging es über Straße, dann wieder über Waldsteig hinauf zur Leiteralm. Nun durchschritt ich das große Schild und begab mich auf den beliebten Meraner Höhenweg. Hier traf ich auch die ersten Gruppen Wanderer, zum Teil mit Mehrtagesrucksäcken und ordentlich Marschgepäck. Unterwegs überholte mich dann noch ein Einheimischer mit Hund, 59 Jahre alt und sehr fit.
Der Weg zieht wunderschön ansteigend durch Wald und über Bäche. Eine 60 Meter Brücke ist seit 2011 dazugekommen, weil der Weg wohl durch Wassermassen weggerissen wurde. So gelange ich zum recht neuen Hochganghaus auf 1839m. Hier hat man schöne Ausblicke in die Dolomiten. Es gibt extra eine Panoramaterasse mit Liegestühlen  ;)
Vom Haus geht es dann aufwärts Richtung Berg zur Hochgangscharte. Dieser Steig zieht gleich kräftig an. Dann läuft man ein Stück westlich um ein Steilstück zu umgehen. Dann geht es wieder östlich und man hat bereits einen Einblick in die Rinne zur Scharte. Bald beginnen die Sicherung und Hilfsmittel (kleine Leiter). Der Steig geht nun in Serpentinen und man gewinnt schnell an Höhe. Nirgends besonders schwierig oder extrem ausgesetzt erreiche ich bald durch eine weiße Fahne markierte Hochgangscharte. Von hier gibt es nun Ausblicke auf die noch recht winterlichen Spronser Seen, wovon aber nur der Langsee (der größte der Spronser Seen) sichtbar ist. Dieser recht große See ist noch mit viel Eis bedeckt und das im Juli  :o
Der restliche Weiterweg zur Rötelspitze ist einfach. Es geht über blockiges Gestein, Restschneefelder umgehend aufwärts. Der letzte steile Aufstieg zum Kreuz ist auch gleich erledigt, so dass ich hier oben die Ruhe und Aussicht genießen kann. Der im Westen liegende Tschigat ist im Kamin noch komplett schneebedeckt.
Nach einer langen Rast geht es wieder hinab, Abstieg wie Aufstieg zum Hochganghaus.
Hier laufe ich meinen Eltern noch auf dem Meraner Höhenweg entgegen, sie kommen von Westen.
Erwähnenswert ist noch die Leiteralm. Ich habe selten so ein gutes Schnitzel gegessen. Leider waren wir recht spät dran, so dass der Kaiserschmarrn für einen nächsten Besuch warten muss  :-\
Abwärts dann mit der nostalgischen Korbbahn nach Vellau.

Fakten
Aufstieg: 1725hm
Gehzeiten: 3 1/4 Stunden Aufstieg, 2 Stunden Abstieg


Von Vellau Richtung Leiteralm:


Der Tschigat:


An der Leiteralm:


Auf dem Meraner Höhenweg:




Auf dem Weg zur Hochgangscharte:






An der Hochgangscharte, Rückblick:


Tagesziel im Blick:


Rechts im unteren Drittel das langgezogene "Schneefeld" ist der Langsee:


Am Gipfel:




Stefan

roBerge.de

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« am: 12.07.2013, 09:32 »