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Autor Thema: Steinbergstein (2215m) und Schneegrubenspitze (2237m) Kurzer Grund am 01.04.2013  (Gelesen 996 mal)

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Offline Bernhard G.

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Ich war heute bei Traumverhältnissen in den Kitzbühelern unterwegs. Es ging vom Gasthaus Wegscheid auf den Steinbergstein und anschließend auf die Schneegrubenspitze. Der Steinbergstein wartet von der dieser Seite mit genialen Skihängen auf und bei der Menge an Neuschnee durfte man auf eine traumhafte Abfahrt zu hoffen.  

Nach all meinem Wetterpech heuer, ging es diesmal bei Prachtwetter auf gut angelegter Aufstiegsspur Richtung Trattenbachalm. Die Szenerie auf der Almlichtung war genial - perfekte Hochwinterstimmung, alles traumhaft tief verschneit und überall unberührte Hänge. Und sowas im April!

Etwas oberhalb der Trattenbachalm habe ich dann die Erbauer der Spur eingeholt und sie bis zum Gipfel des Steinbergsteins beim Spuren tatkräftig unterstützt.

Der Steinbergsteingipfel ist eine herrliche Aussichtsloge, wie man auf den den Bildern 01 bis 03 sieht. Auf Bild 01 findet sich im Vordergrund etwas links der Bildmitte mein zweites Tagesziel: die Schneegrubenspitze. Sie hat eine sehr steile Nordostseite, die man nur bei absolut sicheren Verhältnissen befahren darf. Das wollte ich heute keinesfalls wagen, es hatte jede Menge Neuschnee und LWS 3.  

Auf Bild 02 ist unschwer der Großvenediger zu erkennen.

Und immer wieder eine eindrucksvolle Berggestalt: der Große Rettenstein (Bild 03).

Bild 04 zeigt den Hochnebel im Flachland (ihr armen Daheimgebliebenen). Einziger Schönheitsfehler: es war recht windig, daher suchen sich die beiden Tourengeher auf dem Bild gerade einen windgeschützten Fleck.

Die Abfahrt war ein Traum: perfekter Pulver, müheloses Schweben, wie auf Wolke 7. Leider war der Trattenbach ziemlich bald erreicht und damit das Ende meiner schönsten Abfahrt dieser Saison.

Nun hieß die Devise Auffellen und den zweiten Berg in Angriff nehmen. Beim Aufstieg zur Schneegrubenspitze konnte ich einige Mutige beobachten, die die steile Nordabfahrt wagten. Und auch als ich oben am Gipfel ankam, sind gerade welche da runter. Nun gut, inzwischen waren so viele Spuren drin, daß der Hang als sicher gelten konnte. Also habe ich umdisponiert und  mir den skifahrerisch wenig attraktiven Rückweg über den Aufstiegsgrat  erspart. Der Nordhang ging wirklich gut zu fahren - aber als erster wäre ich da nicht reingefahren (Bild 05).

Also, heute war mal wieder einer der Tourentage, von denen ich noch die nächsten Monate träumen werde!

roBerge.de

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« am: 01.04.2013, 21:35 »