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Autor Thema: Schärtenspitze am 11.09.2012  (Gelesen 5038 mal)

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Offline eli

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Schärtenspitze am 11.09.2012
« am: 12.09.2012, 11:00 »
Servus beinand,

Draußen richtig grausliges Wetter, da bleibt nur eins: Mich bei meiner gestrigen Tour auf die Schärtenspitze, 2153m,  zu begleiten.  :D Habe mir mal alle Touren diese Jahres angeschaut, was fehlte, war eindeutig ein Gipfel in der Hochkaltergruppe! Und auf der Schärtenpitze war ich eine halbe Ewigkeit schon nicht mehr. Wollte auch mal sehen, wie das Befinden des "kranken Mannes " am Hochkalter, des Blaueisgletschers ist?
Natürlich gibt es hier im roBergearchiv eine gute Beschreibung dazu: " Schärtenspitze - zwischen Blaueisgletscher und Wimbachtal"

Start war früh am Morgen am kostenfreien!! P. Holzlagerplatz am  Hintersee. An der Bootsanlegestelle vorher ( Bild a )erkennt man im Dunst das Tagesziel, den Spitz in der Mitte der Kaltergruppe. Puuuh, der Bär(g )  ;D  knappe 1400 Höhenmeter liegen noch vor uns.
Nach eineinviertel Stunden huschten mein Bergkamerad und ich auf neu gekiester Straße, vorbei an grauslig neonfarbig  besprühten Felswänden, Bäumen etc  :o an der morgenstaaden Schärtenalm vorbei und standen dann nach ziemlich genau 2 Stunden und 900 Hm - hey, waren wir schnell  8) - auf der Terrasse der Blaueishütte ( 1680m ).  ( Bild d ) Im Hintergrund natürlich die Reiteralm mit von re. Eisberg, Edelweißlahner und Schottmalhorn.

Die Bergdohlen pfeifen es ja mittlerweile von den Dächern: Der Blaueisgletscher liegt im Koma!  >:(  :o   ( Bild c )

Hawedere bis zur FS 1,

eli

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« am: 12.09.2012, 11:00 »

Offline eli

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #1 am: 12.09.2012, 15:25 »
FS 1:

Nochmal der genauere Blick hoch zum Karschluss mit dem "Toteis - Gletscher"  >:( und der einsamen Blaueisspitze. Von Jahr zu Jahr wird es schwieriger, sie über das obere Blankeis zu erreichen. ( Bild e ) War an diesem Tag nicht viel los!  ::)
 Am oberen Ende des titanenhaften Blockgewirrs, dort wo die Mauerreste der alten Blaueishütte noch zu sehen sind,  teilen sich die Wege: Zur Rechten zieht der  Steig über gewaltige Geröllfelder grad nicht so schön rauf zur Scharte am "Schönen Fleck" und führt dann über Rotpalven und Kleinkalter zum Hochkalter ( 2607m). War an diesem Tag nicht viel los! ( Bild f ::) Warum?
Na, die Bergsteiger waren alle auf der Ostseite des Blaueistales angestellt  :D Die einen übten brav im Kletterkindergarten am Steinberg - der Boss natürlich vorbildlich ohne Helm  ??? - und die anderen krabbelten mühsam über das Einstiegsleiterl und die seilversicherte Anfangsrinne. ( Bild g1 ).

Mehr dazu gleich in FS 2

Hawedere

eli

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #2 am: 12.09.2012, 17:49 »
FS 2:

Hier am Leiterl liegen noch knappe 300 Aufstiegshöhenmeter über einem  :D ( Bild f2 ) und etwa 1 Stunde leichter Kletterspaß vor einem.
Wem es hier schon nicht mehr so gefällt wie einem jungen, netten Pärchen aus Ostdeutschland, der hat vielleicht die entsprechende Kompass - Wanderführerseite "BGL", von Walter Theil  falsch interpretiert. Da steht nichts von etwas Schwindelfreiheit drin. Es heißt lapidar: Zitat " Trittsicherheit von Vorteil"   ??? Unsere roBerge - Seite wird da wesentlich präziser und stuft den Aufstieg sogar als leichten Klettersteig an. . " Ich hab Schiss" sagte das sportlich trainierte Madl ganz einfach und ehrlich. Wir haben dann über die kommenden seilgesicherten Passagen gesprochen. Ergebnis: Die beiden hatten gemeinsam den Mut, umzukehren.  :) Ich traf sie dann später fröhlich auf der Blaueishütte bei einem riesigen Zwetschgenstreuselkuchen wieder.
Kleiner Link : Viel zu häufig wird aus meiner Sicht die rein technische Dimension von echten Profis objektiv zwar richtig dargestellt, aber es wird die mentale Situation von Bergwanderern, die nicht so häufig unterwegs sind, in der Relation zu den Schwierigkeiten unterschätzt. ( Kommt mir jetzt auch irgendwie wie Fachchinesisch vor  ::) )
Bild h: Hier stimmt was nicht auf dem Bild, ich komm`einfach nicht drauf!  ::)
Und immer wieder wandert der Blick rüber zum Gletscher: " Ja wo is er denn?  ::)  ( Bild i )

Hawedere

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #3 am: 12.09.2012, 20:38 »
FS 3:

Steil und serpentinenreich führt uns der aussichtsreiche Steig über schrofige Wiesen, durch Rinnen, Spalten und über gut gesicherte Quergänge in knapp 2 Stunden hinauf. Stimmt schon, ganz schon lahm  >:D, aber schließlich muss man ja auch mal schauen, fotografieren, über all`die vielen bekannten Gipfel und Aufstiegswege im Umfeld rätseln, ratschen,  schnaufen.. :D
Immer wieder fällt bei diesen warmen Temperaturen der Blick hinobi zum verlockend kühlen Bad im Hintersee und zur verlockend kühlen Blonden in der Blaueishütte. ( Weißbier natürlich!  ;D )  ( Bild j )
Bild k zeigt einen der beiden gut gesicherten Quergänge; mich wundert, dass die Haken da noch nicht ausgerissen sind.

Faszinierend auch immer wieder die tiefen Blicke auf Schuttströme und Möränenreste. ( Bild m )

In der nächsten Abteilung erreichen wir aber dann definitiv die Schärtenspitze mit ihrer Spitzenaussicht.

Hawedere

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #4 am: 13.09.2012, 10:08 »
Servus beinand

kurz vor dem Gipfel der Schärtenspitze auf 2153m Höhe.   :) Dort oben scheint schon einiges los zu sein, hoffentlich ist da noch ein Fleckerl für eine gemütliche Brotzeit frei, reserviert haben wir nicht.  ::) ( Bild n ).
Direkt vor dem Gipfel heißt es nochmal kurz Hand anlegen und konzentriert die kleine Scharte zu meistern, die den nicht ganz Schwindelfreien ein Stamperl Adrenalin offeriert.  >:D ( Bild o - ho ).
 Der Blick nach unten zu den Wiesen der Hochalm, die etwa 600 Höhenmeter tiefer liegt, zeigt uns erst einmal den Stanglahnerkopf, der von hier oben trotz seiner 1791m eigentlich ganz putzig ausschaut, aber in Wirklichkeit ein ganz selten aufgesuchter Gipfel ist. Er fristet direkt ein Schattendasein.  ??? Das kleine Gipfelbüchlein liegt dort seit sage und schreibe 32 Jahren auf und nur wenige Dutzend Bergsteiger haben sich hier drin verewigt. Gründe: Der Zustieg ist nur sehr schwer zu finden, der Steig verliert sich immer wieder und der Aufstieg erfordert alpines Gespür und absolute Trittsicherheit. ( Vielleicht mal in einem weiteren Leben  ;) )
Deutlich erkennt man auch die Hochalmscharte, zu der ein anspruchsvoller Steig aus dem Wimbachgries hochzieht.

Mein schwierigster Part aber wartet noch auf mich: Das Gipfelkreuz ins rechte Licht zu rücken respektive die anderen ca. 8 - 10 Bergfsteiger nicht vor der Linse zu haben.  :P
( Bild p ) Drum schaut`s  a  a wengerl Sch(w)epp(e)s aus.  ;D

Hawedere bis zu den Panoramabildern

eli

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #5 am: 13.09.2012, 14:57 »
FS 5 ( für Traudl ):

Es ist schön, hier oben zu sitzen und die vertrauten Bergriesen rundum zu bestaunen. Beim Blick nach Norden, Ri. Berchtesgadener Becken,  dominiert natürlich die markante, lehmfarbene  Bugspitze des Untersberges , vielbesuchte Kletterwand  des Hochthrons . Direkt vor uns liegt die langgestreckte Gratschneide des Steinbergs, dessen Gipfel ( 2065m )  von der Blaueishütte in gut 1 Stunde zu erreichen ist;  nicht ungefährlich, wegen des gerölligen Plattenweges und der Steinschlaggefahr. ( Bild r1 ) Im Spätherbst, vor vielen Jahren, hat mich einmal die Sennerin der Schärtenalm vor dem auch dort möglichen Aufstieg eindringlich gewarnt: "Ois vereist do drobn, des macht`s ned!" Ein Dankeschön noch nachträglich!  :)

Im Osten dann das Göllmassiv, direkt vor uns Watzmann, weiters gen Süden dann Schönfeldspitze und Hundstod. ( Bild q ) Aber wem sag ich das?  >:D

Bild s schließlich zeigt den Steig oben am Grat Ri. Eisbodenscharte mit der Abstiegsmöglichkeit über die Hochalm. Wir haben noch kurz überlegt, aber uns dann für den Normalabstieg entschieden. Weniger wegen der gewittrigen Schlechtwetterfront, die ja an diesem Nachmittag im Anzug war und von Hochkalter und Reiteralm noch schamhaft verdeckt wurde als wegen der Steinschlaggefahr. Es war einfach relativ viel "Verkehr" auf dieser Route und wir hatten keine Helme dabei.  >:(
Die imposante Blaueisspitze und der alles beherrschende Kalter nickten gnädig zu unserer Entscheidung.  :D

Hawedere bis zum Finale

eli

Offline eli

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #6 am: 13.09.2012, 19:57 »
Servus beinand,

 wird Zeit für den Abstieg, der insgesamt knappe 3 Stunden dauerte, mit Einkehr in der Blaueishütte bei einer kühlen Blonden.  #angel#

Bild r. lässt ahnen, warum der Abschied hier oben nicht leicht fällt.

Bild t1 ist  etwa eineinhalb Stunden später als Bild j aufgenommen, der Blick nach unten ist immer aber  noch gleich beeindruckend!  #angel#

Bleibt noch der Rückblick ( Bild v ) zur Schärtenspitze (links ), die aus diesem Blickwinkel wirklich imponierend  ausschaut.  8) Waren wir da wirklich oben?  :D

Hawedere beinand und euch allen ein schönes Bergwochenende!

eli

Offline maisalm

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #7 am: 13.09.2012, 20:40 »
Hallo eli,
danke für den schönen Bericht.   :) Ich möchte schon seit ein paar Jahren auf die Schärtenspitze, komme
aber irgendwie nie dazu. Am Sonntag pack ma´s und ich freu mich schon riesig.
Ich werde wohl dann für den Abstieg über die Eisbodenschrte den Helm mitnehmen!
Schöne Grüße maisalm

Offline eli

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #8 am: 13.09.2012, 21:22 »
Servus Maisalm und danke,  :)

der Sonntag soll ja wettermassig ein perfekter Bergtag werden. Ich wünsche dir jedenfalls genau so viel Spaß bei der Tour auf die Schärtenspitze wie wir sie gehabt haben!
Hab`da noch ein genaueres Bild von dem gut gesicherten Grat zur Eisbodenscharte; man erkennt darauf den heraufziehenden Normalsteig und oben die Trittspuren zur Scharte.

Hawedere

eli

Offline mh

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #9 am: 14.09.2012, 08:51 »
Servus "Maisalm":

Ist nur als kleiner Tipp gemeint:
ich persönlich würde die Route über die Eisbodenscharte für den Aufstieg nehmen und den Normalweg als Abstieg. Das geht sich m.E. vom Gelände her angenehmer; in der Früh sind erfahrungsgemäß kaum Leute in der Eisbodenscharte unterwegs, die mit Steinen schmeissen könnten und - Hauptargument  :) - die Riesenwahnsinnskuchenstückl der Blaueishütte braucht man ja auch eher im Abstieg als im Aufstieg....

Ich weiß nicht, ob der Abzweig kurz vor der Schärtenalm inzwischen beschildert/markiert ist, als wir dort waren, war er es nicht. Es ist aber nicht zu verfehlen. Wenige Meter vor der Schärtenalm steht links ein Holzhäusl, dort geht auch gut erkennbar ein Steig hinein. Mit wenig Höhengewinn dann durch den Wald zu einer Diensthütte; dort, wo der Steig aus dem Wimbachgries dazustösst (kurz vor der Hochalm), gibt's dann auch wieder durchgängig Markierungen und Schilder. Rückweg dann via Blaueishütte wie von Eli beschrieben....

Eine super Rundtour - wünsche viel Spaß!
Gruß,
Margit

Offline eli

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #10 am: 14.09.2012, 14:36 »
Servus Margit,

bei der beschriebenen Holzhütte direkt vor der Schärtenalm ( Bild w )steht inzwischen ein deutlicher Wegweiser.

Im übrigen hast du natürlich gute Argumente, die Tour im Uhrzgersinn zu gehen. Das "Riesenwahnsinnskuchenstück" am Ende hat mich dann letztlich überzeugt.  :D

Hawedere

eli

Offline mh

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #11 am: 14.09.2012, 16:29 »
Servus Eli,

ja, so ein "Riesenwahnsinnskuchenstück" wirkt als Belohnung am Ende der Tour recht motivierend, im Aufstieg liegt's eher im Magen. Die wirklich wichtigen Faktoren einer Tour wollen also gut geplant sein!  :D

Gruß,
Margit

PS: auch auf die Gefahr hin, jetzt verfressen zu wirken: ich empfehle den Käsekuchen!

Offline Bergfuzzi

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #12 am: 15.09.2012, 10:44 »
Am Sonntag pack ma´s und ich freu mich schon riesig.
Ich werde wohl dann für den Abstieg über die Eisbodenschrte den Helm mitnehmen!


Servus

.......und ned vagesn, es hod nei schnä gem in de beachsgona.......... #vorsicht#

Webcam vom Jenner


Gruß fuzzi

Offline maisalm

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #13 am: 15.09.2012, 11:50 »
Vielen Dank für die zahlreichenTipps.  #brav#
Auf der Blaueishütte schaut´s nicht so schlimm aus wie am Jenner.
Ich habe angerufen und es hat oben wohl Schnee.
Wir werden´s trotzdem mal probieren, umkehren kann man ja immer. Und bis
zum Kuchen  #lecker# kommen wir hoffentlich allemal.
viele Grüße
maisalm

Offline Summer

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #14 am: 15.09.2012, 18:59 »
Schöne Erzählung und sooo schöne Fotos, ich hoffe mein nächster Urlaub plus Wanderung sind bald da!

Gruß

Offline maisalm

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #15 am: 16.09.2012, 20:32 »
So, nun schreibe ich den Beitrag zum 3-Mal !!!, weil irgendwas nicht hinhaut!  #peinlich#

Also, wir sind wieder da von der Schärtenspitze und es war echt schön da oben.
Schnee war gerade so viel, das man mit genug Vorsicht  #vorsicht# schon hochgehen konnte.
Im übrigen  machten wir Auf- und Abstieg über die Blaueishütte, weil wir
a) nicht wussten, ob wir wegen Schnee umkehren müssen und wir son sonst ja nicht an die Blaueishütte gekommen wären
b) den so gelobten Kuchen (Käsekuchen!) probieren mussten  #lecker#

Beim Losgehen war es saukalt, aber ab der Hütte wurde es immer wärmer  #schwitz#.
Ein reges Treiben herrschte bei dem schönen Wetter auf den Hütten und auch am Gipfel.
So und jetzt versuch ein 3. Mal ein Bild vom Käse- und Zwetschgenkuchen einzufügen ...
servus miteinander
maisalm

Offline eli

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #16 am: 16.09.2012, 21:06 »
Servus maisalm,

freut mich sehr, dass dir Tour und die Riesenwahnsinnskuchenstücke samt Weißbier geschmeckt haben.  8)

Interessant für mich, dass du auch heute noch oben auf Schnee gestoßen bist. Ich wollte übermorgen eigentlich noch um ca 2oo Hm weiter rauf. Aber vielleicht weiß jemand von den roBerglern, ob es im Spertental / Kitzbüheler Alpen großmachtig geschneit hat?  ::) Die Schneefälle der letzten Tage sind ja von Gebiet zu Gebiet sehr unterschiedlich ausgefallen.

Hawedere und auf weitere schöne Herbsttouren,

eli

Offline maisalm

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #17 am: 16.09.2012, 21:23 »
Hallo eli
Schneelage sehr unterschiedlich.
Schärtenspitze nur stellenweise Schnee auf dem Weg, aber er taute ab Mittag und wurde weicher.
Angeblich auch auf dem Weg über die Eisbodenscharte.
Auf den Fotos
21 Göll/Brett
22 Schneibstein
23 Watzmann
Gruß maisalm

Offline TdF

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #18 am: 17.09.2012, 20:33 »
Zitat
Interessant für mich, dass du auch heute noch oben auf Schnee gestoßen bist. Ich wollte übermorgen eigentlich noch um ca 2oo Hm weiter rauf. Aber vielleicht weiß jemand von den roBerglern, ob es im Spertental / Kitzbüheler Alpen großmachtig geschneit hat?  Roll Eyes Die Schneefälle der letzten Tage sind ja von Gebiet zu Gebiet sehr unterschiedlich ausgefallen.
Hallo Eli,

War heute am Östl. Salzachgeier (2466 m) oberhalb der Bamberger Hütte! Es lag zwar etwas Neuschnee aber der Großteil des südseitigen Anstiegs war schneefrei!

Nachfolgend noch ein Bild wies am Salzachjoch heute aussah!

Gruß Franz

Offline eli

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Re: Schärtenspitze am 11.09.2012
« Antwort #19 am: 18.09.2012, 22:42 »
Servus Franz

und vielen Dank! Habe erst heute in aller Herrgottsfrühe deine Infos gelesen und mich daraufhin  doch entschlossen. die geplante große Tour durchzuziehen. Wie schreibt Reinhard: " Die Berge , in diesem Fall der Alternativberg Pölven, laufen nicht davon" Der muss halt noch a wengerl warten.
Deine Hinweise zur Schneelage haben für mich genau gepasst.!  :) Und so bin ich heute einen Berg gegangen, den ich schon seit Jahren gehen wollte. Danke!
Morgen stelle ich dann meinen Tourenbericht dazu ein, war wirklich wieder traumhaft schön!   #angel#  Und lang!  :P

Hawedere

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