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Autor Thema: Hochlerch am 08.07.2012 - Weg oder nicht Weg, das ist hier die Frage  (Gelesen 1300 mal)

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Offline da_hans

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Hallo zusammen,

am Sonntag war mal wieder der Hochlerch an der Reihe, diesmal über die mir noch unbekannte Nord-Variante vom Bankerl Richtung Schnappenkirche zum Hochgernhaus und von dort
zum Gipfel, dann runter Richtung Staudacher Alm (Tour von RossiS letztes Jahr verteilt). Ein Teil dieses Weges ist sogar in der Kompass-Karte eingezeichnet.

Der Weg rauf war ein ziemlicher Kampf mit der Vegetation (hohes Gras), dadurch teilweise schwer zu finden und wird scheinbar sehr selten begangen, auch wenn er sogar freigeschnitten ist. Liegt wahrscheinlich daran, dass der normale Bergsteiger da gar nicht rauf will  >:D
Für erfahrene und schmerzfreie Wegesucher eine Alternative. Evtl. aber eher im Frühjahr, wenn das Gras noch nicht so hoch ist.

Am Gipfel dann kurz die heranrollende Wolkenfront begutachtet und entschieden, schnell abzusteigen. (Bild 1)
10 Minuten später gings dann los mit etwas Wind und Regen, das Gewitter zog zum Glück an uns vorbei.

Runter gings über den Steig zur Staudacheralm, dann zur Forstraße Richtung Schnappenkirche und wieder nach Marquartstein. Der Weg über die steile Wiese runter von der Schnappenkirche musste wegen des zu erwartenden hohen Grases und der Nässe ausfallen.

Alles in allem eine schöne Tour und trotz vollem Parkplatz kein nennenswerter Menschenkontakt  :)

Noch eine Frage an die Gebietskenner: Es gibt ja auch einen in der Karte eingezeichneten Weg von der Forstraße zur Schnappenkirche runter zum Windeck (oberhalb der Kindelwand). Da es dort letztes Jahr zu einem tödlichen Unfall kam, war mir der Weg aber bei Nässe, da ich ihn nicht kenne, zu heikel. Kann jemand zur Beschaffenheit dieses Weges was sagen (sehr ausgesetzt, gefährlich ???)

Grüße, da Hans

roBerge.de

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« am: 10.07.2012, 09:52 »

Offline RossiS

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Servus Hans,

der Weg über die Kindlwand runter zum Windeck ist aus der Kategorie besserer "Abkürzer". Also kein angelegter Steig sondern durch rel. häufige Begehung entstanden und gut ausgetreten. Es geht einfach schnurgrad runter. So richtig ausgesetzt ist es eigentlich fast nie (einmal wird es etwas schmal glaub ich). Gut auf der einen Seite geht's schon runter aber der Weg hält sich meist etwas unterhalb der Abbruchkante. Ist m.E. für den trittsicheren Bergwanderer auch bei Nässe absolut vertretbar. Im Gegensatz zu deinem Aufstiegsweg oder dem Weg von der Schnappen runter über die steilen Wiesenhänge, die ich bei Nässe eher nicht empfehlen würde.

Schade wegen dem hohen Gras. Ist mir auch mal passiert. Im Frühjahr und Herbst ist es besser. Hoffe es hat dir trotzdem gefallen. Es freut mich immer wenn ich mal was hör von Leuten wie dir die meine Tourenvorschläge ausprobiert haben.

Grüße...