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Autor Thema: Watzmannüberschreitung am 09.10.2010 (Bildergeschichte)  (Gelesen 4431 mal)

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Offline Tom

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Servus roBergler,

nachdem ja einige von euch die Chance hatten, einen der guten Tage im SOMMER 2010 für diese Tour zu nutzen und unter der Woche von der Arbeit flüchten konnten (Wochenende wäre reiner Wahnsinn), hatten wir das ganze eigentlich für den September geplant, jedoch war uns da der Wettergott nicht sonderlich wohlgesinnt.

Aufgrund des erneut frühen "Wintereinbruchs" im September sah es so aus, als ob heuer mal wieder überhaupt nichts mehr ginge, aber da muss man einfach etwas optimistisch bleiben ... auch Winterbegehungen haben ihren Reiz  ::) (aber ganz so krass sollte es nicht kommen). Zumindest hatte ich wohl als einziger die Hoffnung nicht aufgegeben, dass dieses Jahr doch noch was daraus wird.

Nachdem das mit dem letzten Schneefall doch wieder eine Zeit lang her war und der Wetterbericht für's Wochenende traumhafte Bedingungen vorhersagte, war für Ines und mich klar, dass wir es packen. Mit etwas Druck und Überzeugungsarbeit konnte ich dann sogar noch die Radlbiene und den sachranger zum Mitkommen überreden ;) und auch der Rup kam noch ganz spontan mit.

Trotz morgendlicher Bewölkung und Hochnebel zeigte uns der "schwarz-rot-gold" brennende Horizont nicht nur, dass "unsere Jungs" am Vorabend die Türkei mit 3:0 weggefegt haben, sondern auch, dass uns ein perfekter Tag erwartet:



Das Watzmannhaus ... fast wie ein Märchenschloss:



Die Sonne sorgt für mehr Wärme ...



... und bringt endlich Licht ins Dunkle:



Nichts los am Hocheck ... sind heute wohl alle am Grünstein und stehen Schlange im Isidor-Klettersteig  >:D



Wir waren zwar nicht die einzigen, die die Überschreitung gemacht haben, aber die wenigen Leute haben sich gut über den Grat verteilt und wir mussten auch nirgends anstehen:



Vereinzelt gab es noch kleinere Schneefelder zu queren:



An der Mittelspitze:



Weiterweg mit grandioser Fernsicht:



Auch hier immer wieder Restschnee vom September:



Auf dem Weg zur Südspitze bläst der Wind die letzten Wolken vom Himmel:



Ein Hauch von Freiheit auf der Südspitze:



Über den mühsamen Abstieg ins Wimbachgries möchte ich hier kein Wort verlieren, deshalb steuern wir gleich auf die verdiente Einkehr zu:



Reges Treiben an der Wimbachgrieshütte:



Im Oktober sind die Tage für diese Tour schon ganz schön kurz, aber auch im Dunkeln lässt es sich gut aus dem Tal "rauslaufen":




Wir haben wohl die letzte Möglichkeit dieses Jahr für diese Tour genutzt ... und schee war's. Ich hoffe unseren Begleitern hat es so gut gefallen wie Ines und mir.


Fundstellen:

Tourenbeschreibung: www.roberge.de/tour.php?id=776

Watzmannhaus: www.watzmannhaus.de

Wimbachgrieshütte: www.wimbachgrieshuette.de

der Watzmann auf wiki: de.wikipedia.org/wiki/Watzmann



Gruß. Tom.

roBerge.de

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« am: 11.10.2010, 18:46 »

Offline Pacchi

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Re: Watzmannüberschreitung am 09.10.2010 (Bildergeschichte)
« Antwort #1 am: 11.10.2010, 19:39 »
Servus.

Wow, super Bilder. Da hat sich das Warten ja doch wirklich gelohnt.
Und steigert die Lust, die Überschreitung endlich auch mal zu realisieren, und nicht jedes Jahr nur davon zu reden. Aber für heuer wird´s wohl nix mehr.

Wieder mal ein super Bericht vom Tom, Danke.

Servus

Pacchi

Offline Radlbiene

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Re: Watzmannüberschreitung am 09.10.2010 (Bildergeschichte)
« Antwort #2 am: 11.10.2010, 20:03 »
Gscheid sche wars Tom!!! 1000-Dank fürs "Überreden"!!!   #cheesy#

Aber a gscheids Souvenier hob i a midbrocht vom Watze und zwar an Mördermuskelkater in de Oberschenkel von dem Abstieg! Ja auaaaaa!!  :P

Hobs aber gestern glei wieder mit na Bergtour bekämpft (Hochkranz)!! Heid gähds scho wieder ganz guad, des Aufsteh vom Bürostui und vom Canape!!  >:D

LG von da Watzmannbiene  ;)

Offline sachranger

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Re: Watzmannüberschreitung am 09.10.2010 (Bildergeschichte)
« Antwort #3 am: 12.10.2010, 20:23 »
Gscheid sche wars Tom!!! 1000-Dank fürs "Überreden"!!!   #cheesy#

servus robergler/innen,

da schließe ich mich gerne an - das man zu so etwas überredet werden muss  :D. eine unglaubliche tour. tausendfach beschrieben und trotzdem atemberaubend wenn du sie gehst.

kleiner tipp an die, die sie noch das erste mal vor sich haben: ich würde das watzmannhaus auslassen. die gehrichtung nord-süd ist meiner meinung nach schon die bessere, aber ich würde jedem der einigermaßen fit ist, raten, die tour in einem "rutsch" zu gehen. es sind eigentlich nur zwei stunden mehr in den schuhen. das ist alles. dafür spart man einiges an (übernachtungs)gewicht im rucksack und eine menge unannehmlichkeiten auf der hütte.

meine persönlichen eindrücke vom watzmannhaus: der wirt ist schon ziemlich unfreundlich. eigentlich egal, ich will ihn ja nicht als freund  >:D und strategisch wichtigen hütten eilt häufiger nicht unbedingt der ruf der "kundenorientierung" vorraus.
dass er aber vorab am telefon keine zimmer mehr vermietet, weil er in der zweiten oktoberhälfte die hütte schließen will, finde ich grass. wie lange säubert der denn ein zweibett-zimmer oder wo ist das problem?
und dann werden nur wenige lager geöffnet und die bis obenhin vollgestopf. da hab ich keine lust drauf. viele andere auch nicht. bei 16 mann in dem raum machst du kaum ein auge zu. fenster auf. fenster zu. lampe an und aus und an und tür auf. zu. schnarchen. bieseln. blähen  :o

das frühstück ist karg. egal, man kippt sich halt einen kaffee rein und läuft nüchtern über den grad. wenn man die qualität der mahlzeit kennt, kann man sich drauf einstellen. deswegen auch die zeilen hier.  macht was draus.

sachranger
der jetzt jedes jahr mal über den watze rennt  ;D

anbei noch zwei bilder:

1. rup hat gerade den almabtrieb in berchtesgaden entdeckt. außerdem hat er gut lachen, da er erst morgens "rup zuck" zur hütte hoch kam
2. die schwierigste stelle. beachtet die person in der bildmitte als maßstab.