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Autor Thema: Watzmannüberschreitung am 26.08.2010  (Gelesen 3037 mal)

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Offline steff

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Watzmannüberschreitung am 26.08.2010
« am: 27.08.2010, 22:55 »
Heut kimmt a moi a bissl a längerer Bericht von mir, aber die Tour war und ist zumindest von meiner Seite aus gesehen doch etwas besonderes: Die Watzmannüberschreitung  Tourenbeschreibung auf roberge

Schon seit langem habe ich diese Tour geplant, jetzt hat es sowohl zeitlich als auch vom Wetter her mal gepasst
Am Mittwoch Nachmittag sind Christian M. und ich  vom Parkplatz Wimbachbrücke (7 Euro Parkgebühr) in 3 Stunden aufs Watzmannhaus nauf. Schon beim Austieg sieht man die Gipfel von unten, die man dann am nächsten Tag von oben sieht, wie hier zum Beispiel den kleinen Watzmann (Watzmannfrau)



Ich hätt ned geglaubt, dass es unter der Woche so zugeht. Die Hütte war voll. Und immerhin gibt es dort 50 Betten und 162 Matratzenlager. Gut, dass wir reserviert haben, am End hätt wir in der Gaststube übernachten müssen.
Bei unserer Ankunft am Haus haben wir eine Hubschrauberlandung mitbekommen, von der ich erst heute den traurigen Hintergrund erfahren habe



Am Donnerstag morgen sind dann bereits die ersten Bergsteiger schon um 5 Uhr losgegangen. Aber ohne an gscheidn Frühstück geht man ned ausm Haus. Nach einem halbwegs anständigen Frühstück und an aufmunternen Kaffee sama um 7.00 Uhr aufgebrochen.

Beim Aufstieg aufs Hocheck hat man immer das Watzmannhaus im Rücken, das majestätisch über Berchtesgaden thront.


Gegenüber strahlt der Hochkalter im Morgenlicht. Es kündigt sich ein schöner Tag an


Kurz vor unserem ersten Etappenziel Hocheck: Man sieht, wir sind nicht allein unterwegs


Hinterm Hockeck wird’s endlich interessant. Vor uns liegt die Mittelspitze (2.714 m)


ab jetzt kommen auch die ersten luftigen Stellen. Und es sind auch deutlich weniger Leute unterwegs. Ein Klettersteigset haben wir nicht dabei gehabt. Ich für meinen Teil hätte auch keins gebraucht, wär eher störend gewesen.



Die Mittelspitze ist erreicht. Blick zur Südspitze (2.713 m)


Pünktlich zum Mittagessen haben wir die Südspitze erreicht. Die Glocke wird traditionell nur von der Bergsteigern geläutet, die durch die Ostwand auf die Südspitze steigen.


Ab jetzt geht es „nur“noch bergab…. möchte man sagen, aber die Zeitangaben zeigen deutlich auf, dass wir noch einige Zeit unterwegs sein werden


Unter uns liegt das Wimbrachgries. Die 2000 hm, die wir von der Wimbachbrücke hinaufgestiegen sind muß man logischerweise auch wieder hinunter


Nach einem endlos scheinenden Abstieg haben wir endlich das Gries erreicht


Bei der Wimbachgrieshütte gibt es wieder was zu Trinken.


Eigentlich reicht es für heute, aber wir müssen noch 2,5 Stunden zurück zum Auto. Aber im Grunde nach schlendert man gemütlich das Gries hinaus und kann nochmal den Tag in Gedanken durchgehen.


Hier nochmal die ganze Watzmanüberschreitung im Überblick: ganz links das Watzmannhaus, Hocheck, Mittelspitze und Südspitze. Eine fantastische Tour bei bestem Wetter- und Sichtverhältnissen in einer unglaublich schönen Umgebung, technisch eher weniger anspruchsvoll, dafür konditionell fordernd. Ich würde die Überschreitung trotzdem kein zweites Mal machen wollen, aber nur weil mir auf der Strecke bis zum Hocheck zuviel los war und auch das Watzmannhaus keine Hüttenidylle (mehr) ausstrahlt.




roBerge.de

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« am: 27.08.2010, 22:55 »