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Autor Thema: Nurracher Höhenweg  (Gelesen 4814 mal)

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Offline daniel

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Nurracher Höhenweg
« am: 04.08.2008, 13:10 »
Hallo,

gestern starteten wir zu einer Gratüberschreitung in den Loferer Stoaberg

- Start in St.Ulrich a. Pillersee, erstmal eben hinüber zum Ortsteil Weißleiten, von hier hinauf durchs Laastal und über die Schneegrubn aufs Mitterhorn ( leichter Klettersteig - grün markiert ) - bis hierher Nebel ! Nun riß es teileise etwas auf.
- Wieder ein Stück über den Steig hinab bis ein Schild  ' Nurracher Höhenweg ' uns über die SW Flanke in die Ulrichernieder leitete. Nun stets den Markierungen entlang über das Östl. zum Gr. Rothorn. Wieder hinab zur nächsten Scharte vorm Rothörndl und einen kurzen Abstecher hinauf. Nun führt der Steig südlich unterm Rothörndl entlang auf's Schaflegg. Weiter über den Grat, an der Truhe ( Felsquader ) vorbei, zum Gipfel des Seehorns. Von hier ist es nicht mehr weit zum letzten Gipfel des Tages, dem Ulrichshorn ( schöner Tiefblick zum Pillersee ). Nun ging es  an den Abstieg ( Nun mit voller Sonnenbestrahlung ! ) über die Wirtsalm, direkt zum Ausgangspunkt.

!!!  erfrischendes  Bad im Wildbach !

-- schöne kurzweilige Wanderung

Gruß Daniel
unterwegs mit Leo und Manfred

Bild 1   Laastal - Schneegrub'n
Bild 2   Rothörnd'l
Bild 3   Blick zurück

roBerge.de

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« am: 04.08.2008, 13:10 »

Offline WildeKaiserin

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Re: Nurracher Höhenweg
« Antwort #1 am: 04.08.2008, 21:07 »
Hallo Daniel,

diese Tour reizt mich auch schon lange ... was mich noch interessieren würde ... wie lange habt ihr gebraucht ?
Braucht man Helm & Co für den Steig ... ?

WK

Offline daniel

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Re: Nurracher Höhenweg
« Antwort #2 am: 04.08.2008, 22:48 »
Hallo WK,

also wir sind ca. o,5 Std. flach von St. Ulrich nach Weißleiten gegangen, zum Mitterhorn hinauf 3 Std. - gesamter Übergang ( + Rothörndl - kann man auch auslassen ) bis zum Ulrichshorn ( Heimkehrerkreuz ) 4 Std. und Abstieg 1,5 Std. 
insgesamt 9 Std / kurze Pausen schon dabei.
- Klettersteigzeug haben wir nicht gebraucht ( Leitern ohne durchgehendes Drahtseil und ab und an ein paar Eisenklammern ) Helm hatten wir auch nicht dabei ( an den steilen Passagen gingen wir in kurzen Abständen - sonst war niemand unterweg's - das Wetter war in der Früh doch noch recht unsicher ) aber das muß jeder selber wissen. ( Bitte keine Beschimpfungen oder Belehrungen, danke )

Hoffe es hilft dir weiter
Gruß Daniel

Offline MANAL

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Re: Nurracher Höhenweg
« Antwort #3 am: 04.08.2008, 23:45 »
Bin auch mal diesen wunderschönen Höhenweg gegangen, allerdings in der Gegenrichtung und als 2-Tagestour. Wir haben von St. Ulrich über Ulrichshorn-Schaflegg-Rothörn-Mitterhorn-Hinterhorn und runter zur Schmidt-Zabierow-Hütte ca. 8 Stunden gebraucht, haben uns nicht zuviel Zeit gelassen, aber auch nicht gehetzt. War meine bisher schönste Tour die ich gegangen bin. Wichtig ist nur sicheres Wetter und ausreichend zum Trinken, gibt unterwegs keine Chance nachzufüllen (evtl. noch irgendein dahinschmelzender Schneefleck).
Klettersteigset und Helm aus meiner Sicht unnötig. Der größte Teil des Wegs ist Gehgelände mit Ausnahme von ein paar durch Drahtseile und Klammern gesicherte Passagen die aber auch nicht ausgesetzt sind. Wo ungeübte evtl. das Klettersteigset nehmen könnten wäre der Klettersteig-Aufstieg auf das Mitterhorn/Hinterhorn (grüne Markierungen). Da sind einige senkrechte Leiterpassagen vorhanden. Diese Stellen können aber auch über den rotmarkierten Weg problemlos umgangen werden.

Am zweiten Tag sind wir dann in ca. 8-9 Stunden von der Schmidt-Zabierow-Hütte zum Wehrgrubenjoch und dann über den "Nackerten Hund"-Klettersteig auf das Hinterhorn rauf und von dort über das Lastal nach St. Ulrich abgestiegen. Für diesen Klettersteig sind Helm und Klettersteigset sehr ratsam. Der Klettersteig selber war nicht der einfachste (bis Schwierigkeitsgrad C), aber ging nicht so übel in die Arme, da die senkrechten Stellen nur sehr kurz waren und dazwischen immer wieder gemütliches Gehgelände. Ich würde ihn nicht als Sportklettersteig bezeichnen. Der Abstieg durchs Lastal ist wegen einigen Geröllpassagen anstrengend und zieht sich ziemlich hin (ca. 1600 Höhenmeter Abstieg!).

Auf jedem Fall eine lohnenswerte Route die ich bestimmt wiederholen werde!