Rechtliche Hinweise

Oft bewegt man sich beim Mountainbiken außerhalb der Gesetze, ohne sich dessen bewusst zu sein. Im schlimmsten Fall, z.B. bei einem Unfall, kann dies zu erheblichen Schwierigkeiten rechtlicher und finanzieller Art kommen.

Österreich: In Österreich ist das Mountainbiken im Gebirge grundsätzlich verboten, außer die Wege sind extra als Radwege gekennzeichnet.

Deutschland: Das Biken ist grundsätzlich erlaubt, aber das Fahren abseits der Wege ist verboten. Details sind auf Länderebene festgelegt, deshalb gibt es keine einheitlichen Regelungen.

Da wir von roBerge.de nicht wissen, welche der von uns vorgestellten MTB-Routen in der Gegenwart oder Zukunft offiziell verboten oder freigegeben werden, beschreiben wir hier die Touren so, wie sie aufgrund der Kenntnis des Autors technisch als befahrbar gelten. Dies heißt nicht unbedingt, dass die beschriebenen Touren auch erlaubt sind. Sofern uns Einschränkungen bekannt sind, geben wir in der betreffenden Tourenbeschreibung einen Hinweis.
Deshalb ist es für jede Tourenplanung selbstverständlich, dass man sich an geeigneten Stellen (Gemeinde, Grundstückseigentümer, Tourismusbüros, Polizei, Gendarmerie) Auskunft über die Befahrbarkeit der Strecken einholt. Die von uns angegebenen Links zu den Tourismusbüros sind hierzu eine Hilfe. Wir weisen extra darauf hin, dass wir insbesondere für die rechtliche Befahrbarkeit der beschriebenen Touren sowie für Fehler in den Beschreibungen keinerlei Haftung übernehmen können!




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Für auf die Uhr-Schauer!

Begonnen von thomas_kufstein, 09.07.2008, 18:08

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thomas_kufstein

Natürlich steht für viele das Landschaftserlebnis, das Quatschen mit Freunden/Bekannten/neuen Freunden/Unbekannten/etc an erster Stelle für die meisten an erster Stelle. Für mich auch. Trotzdem schau ich bei meiner Hausstrecke schon auch ab und zu mal auf die Uhr und freu mich, wenn ich besser werde (Was nur äußerst selten vorkommt).
Also Butter bei die Fische wie der Friese sagt:

Kufstein (Beginn Forstweg) - Aschenbrenner Haus (Zeitnahme Rodelhütte)
Meine Bestzeit: 38:21 min  Meine Normalzeit 43-45 min.

Bin gespannt ob noch jemand auf die Uhr schaut (und sich outet!). Andere Strecken würden mich auch interessieren.

Servus,
Thomas

Christian M.

..aus einem alten "Thread", als ich noch Gast-Schreiber war:
Zitat von: Christian M. am 07.08.2003, 15:09
Hallo Rennschnecke!
Auch wenn ich mich hier blamiere, hier meine Zeiten.
Nussdorf-Pölchersattel (unterhalb Feichteck): 1.30 Std.
Nussdorf (Schranke)-Daffneralm: 40 min
Sachrang-Priener Hütte: Bestzeit 1.00 Std. /Normalzeit 1.10 Std.
Brannenburg(Kirche)-Schuhbräualm: ca. 55 min.
Frasdorf(Feuerwehrhäusl)-Riesenhütte: ca. 1.10 Std.
Was gibts noch???
mfg
Christian

ehemaliges Mitglied

Zitat von: Traudl am 10.07.2008, 23:07

... und wenn man dann die Leute beobachtet, was sie zuerst tun, wenn sie oben sind... ;D


Beim Bergwandern ist das zumindest anders als beim MTBiken, da gibt's als erstes ein Gipfelbussi!  ;D

sachranger

ich hab nur einmal auf die uhr geschaut ... jedenfalls um die zeit zu messen:

Sachrang-Prienerhütte                  0:49 h
Kiefersfelden-Wachtl – Pendling     1: 51 h (im windschatten von t. s. aus s. die mit Aspirin wg. Katze Kater gedopt  war)

mountain jam

Hallo ihr "Zeit"-Geister. Ich hab früher auch öfter auf am Berg die Uhr geschaut, auch mal eine Úhr mit Höhenmesser besessen. Ich schau allerdings am Berg seit 10 Jahren (40+) nicht mehr auf die Aufstiegszeit. Die Uhr mit Höhenmesser hab ich verschrottet - und das hab ich noch nie bereut. Denn so geh/fahr ich immer das für mich "richtige" Tempo, so dass ich oben nicht völlig ausgepowert ankomme. Mir reicht der Termindruck in der Arbeit. Auf den Heuberg radl ich auch nicht über die eintönige Straße, sondern durchs schöne Mühltal. Das ist aber meine ganz persönliche Philosophie, wer Spaß am Zeitfahren hat, soll`s ruhig machen.
Allerdings sind die Zeitvergleiche mit anderen mit Vorsicht zu genießen: Schließlich sind die Radl nicht gleich schwer, dasselbe gilt für den Rucksack. Außerdem benutze ich z.B. keine Clickpedale - die bringen sicher auch ein paar Minuten.
Allerdings habt ihr mit dieser Diskussion ein Faß aufgemacht - wahrscheinlich werd ich jetzt doch mal wieder auf eine Uhr spechten, wenn ich an der Schuhbräu vorbei radle - ich geh nämlich immer die paar Meter auf den schönen Mitterberg gleich hinter der Alm.
In diesem Sinne wünsche ich allen weiter viel Spaß beim "Berg-Radling", egal ob langsam oder schnell!
Mountain Jam

 

indian_summer

Zitat von: Bergfritz am 10.07.2008, 23:17
Beim Bergwandern ist das zumindest anders als beim MTBiken, da gibt's als erstes ein Gipfelbussi!  ;D

Soso, und wer bekommt das? Muß man damit rechnen, wenn du auf den Gipfel kommst, und ich grad zufällig auch als einzigste oben bin?  :D

Aber stimmt schon, auf die Uhr schau ich auch wenn ich droben bin, allerdings weiß ich ja nie auf die Minute, wann ich unten losgegangen bin. Bei mir ist es ein reines Interesse, wie spät es ist, und nicht wie lang ich gebraucht habe. Nur um einen groben Anhaltspunkt zu haben, wie lang ich unterwegs bin...

ehemaliges Mitglied

Hallo Elisabeth,

Zitat von: indian_summer am 11.07.2008, 11:06
Zitat von: Bergfritz am 10.07.2008, 23:17
Beim Bergwandern ist das zumindest anders als beim MTBiken, da gibt's als erstes ein Gipfelbussi!  ;D

Soso, und wer bekommt das? Muß man damit rechnen, wenn du auf den Gipfel kommst, und ich grad zufällig auch als einzigste oben bin?  :D


Das heisst nicht "Muß man damit rechnen...", sondern "Darf man damit rechnen..."!  ;D

Im übrigen sag ich für den Fall bloß: Lass Dich überraschen.  :)

indian_summer

Na gut Fritz, dann bin ich ab sofort immer darauf vorbereitet! Bin ja mal gespannt, ob der Fall mal eintritt  :D

Samerbergradler

Hallo,

na klar ist es mir wichtig, wie lange ich für eine bestimmte Strecke brauch!
ABER: Die Zeiten, die ich für bestimmte Standardstrecken brauch, sind wohl im Vergleich zu anderen jenseits von Gut und Böse. Ich hab auch kein Problem damit, dass andere schneller sind. Hängt ja wie schon erwähnt wurde, vom Trainingszustand, Radl, Rucksack und noch viel mehr ab. Und für mich persönlich liegt jetzt auch nicht der Sinn, warum ich eigentlich mit dem Radl fahr, darin, möglichst schnell wo raufzukommen.
Wenn ich aber merk, dass ich auf derselben Strecke schneller werd oder es mir einfach leichter fällt, ist das für mich schon sehr motivierend. Außerdem ist jetzt z. B. die Dandlberg-Nordseite auf Dauer nicht so aufregend, da wird die Auffahrt einfach auch interessanter, wenn man versucht, auf den Steigungen bissl mehr Gas zu geben.
Und den Inndamm überleb ich wohl sonst nicht vor Langeweile, wenn ich nicht irgendwas einbaue wie Intervalle oder Stücke mit hoher Trittfrequenz.

Außerdem denk ich mal, ist es wohl zumindest bei Männern genetisch bedingt, sich mit anderen einfach messen zu wollen. Der berühmte "Ortschildsprint" beim Rennradfahren zum Beispiel. Jeder schaut aus dem Augenwinkel, was der andere macht, dass man ja nicht den Ausreißversuch übersieht. Und wenn´s dann losgeht, kurz alles geben, obwohl die Schenkel schon brennen und trotzdem verlieren, was solls..... :P. Hat trotzdem Spaß gemacht!

mrs.t.m

Ich schau beim Berggehen genau zweimal auf die Uhr - beim Losgehen und am Ziel.
Während des Gehens hab ich grundsätzlich keine Uhr dran, weil ich dann wahrscheinlich immer draufschauen würde.
Wie lange ich brauche, interessiert mich unterwegs noch nicht.
Aber klar will ich wissen, wenn ich am Gipfel angekommen bin, wie lange ich gebraucht habe. Und natürlich bin ich dann auch stolz und erfreut, wenn ich z.B. schneller war, als beim letzten Mal oder als es auf den Schildern angeschrieben steht.
Ich hab dadurch schon oft Überraschungen erlebt.
Ich bin z.B. mit anfang 20 das erste Mal von St.Margarethen aus zu Fuß auf den Wendelstein, da ich mir als Kind schon immer geschworen hab, dass mich da nie im Leben keine 20 Pferde zu Fuß raufbringen - lt.Schild in St.Margarethen bräuchte man dazu 5 Stunden!!!
Ich hab dann im Endeffekt ganz gemütlich mit einigen Päuschen so 3 - 3 1/2 Stunden gebraucht. Was natürlich auch heißen soll, dass man sich von diesen Schilder-Angaben nicht beirren lassen soll.
Mittlerweile finde ich es schon fast fad, wenn ich mir ein bestimmtes Ziel vornehme und unten stehen dann "nur" 2 Std. angeschrieben...

Meine Radlerfahrung ist da noch nicht so groß, dass ich da in Sache "wie lang brauch ich wo rauf" mitreden könnte.
Ich denke wir sind alle alt genug, dass wir und da nicht profilieren müssen.
Ich finde es total in Ordnung, wenn jemand auf Zeit fährt und bewußt versucht sich zu verbessern.
Das soll jeder so machen, wie er es für richtig hält.
Neid entsteht da bei mir jedenfalls keiner ;)

Bergfuzzi

Servus Tanja

ZitatAber klar will ich wissen, wenn ich am Gipfel angekommen bin, wie lange ich gebraucht habe. Und natürlich bin ich dann auch stolz und erfreut, wenn ich z.B. schneller war, als beim letzten Mal oder als es auf den Schildern angeschrieben steht.
Sama doch moi ehrlich, wer schaud ned auf´d uhr  ??? ;D   #secret#
oiso i schau immer auf´d uhr, wann i los geh und wann i om bin. hod a mid da persönlichen tournplanung zum doa. do i vui in de berg undawegs bin und a vui noch da abad geh, is des scho guad wensd woasd wia lang das brauchsd. weil do hosd ja a grod a bestimmde zeid zur verfügung.
wensd dann in da grubn undawegs bisd schauds ja andas aus, weil do richsd de ja nach dem langsamsdn.

Gruß Ralf

mrs.t.m

@Bergfuzzi:
Auf die Abendtouren bezogen, egal ob mit dem Radl oder zu Fuß geb ich dir ganz Recht.
Da such ich mir dann auch was aus, wo ich vorher schon weiß, wie lange ich ungefähr brauch.
Aber da macht man auch keine Experimente, oder?
Also nach der Arbeit wenn ich geh, dann dient mir das mehr zum Abschalten und als Ausgleich zum Arbeitsalltag.
Aber wenn man den ganzen Tag Zeit hat und auch die Natur genießen will, dann sollte man sich doch nicht durch irgendwelche Uhrzeiten unter Druck setzen.
Man hat ja eh von Mo-Fr schon genug Streß, dann muß ich mir das am WE nicht auch noch antun ;)

Bergfuzzi

ZitatAber wenn man den ganzen Tag Zeit hat und auch die Natur genießen will, dann sollte man sich doch nicht durch irgendwelche Uhrzeiten unter Druck setzen.
do hosd voe rechd, do i doch vui aloa undawegs bin geh i a so das ma guad gehd, des hoasd das ma a imma reserven hod ens ma brauchd.
ZitatAlso nach der Arbeit wenn ich geh, dann dient mir das mehr zum Abschalten und als Ausgleich zum Arbeitsalltag.
do gibs nix bessas wia de berg................ #geheim#

mrs.t.m

Letztes Jahr bin ich Anfang August auf die Pyramidenspitze.
Allein.
Um halb acht bin ich von Sparchen aus losgegangen.
Bei der Ritzaualm hab ich eine kurze Müsliriegel-Frühstückspause eingelegt.
Dann weiter über Hinterkaiserfelden rauf.
Zum Fotografieren gab es da auch allerhand und überhaupt viel zum Schaun.
Der "Kaiser" ist halt einfach eine tolle Gegend, find ich.
Als ich dann auf dem Gipfel war wars dann "erst" halb zwölf.
Ich kann also sagen, "Netto"-Gehzeit 3-3,5 Std. Ohne Streß, ohne kaputt zu sein.
So werden auch längere Touren zu richtig schönen Genußtouren.

Bergfuzzi

Zitat von: Tanja am 11.07.2008, 23:26
Letztes Jahr bin ich Anfang August auf die Pyramidenspitze.
Allein.
Um halb acht bin ich von Sparchen aus losgegangen.
Bei der Ritzaualm hab ich eine kurze Müsliriegel-Frühstückspause eingelegt.
Dann weiter über Hinterkaiserfelden rauf.
Zum Fotografieren gab es da auch allerhand und überhaupt viel zum Schaun.
Der "Kaiser" ist halt einfach eine tolle Gegend, find ich.
Als ich dann auf dem Gipfel war wars dann "erst" halb zwölf.
Ich kann also sagen, "Netto"-Gehzeit 3-3,5 Std. Ohne Streß, ohne kaputt zu sein.
So werden auch längere Touren zu richtig schönen Genußtouren.

so machd da berg an riesign spaß..... #angel#



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