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Autor Thema: "Doping" Aspirin?  (Gelesen 19672 mal)

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mrs.t.m

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"Doping" Aspirin?
« am: 08.07.2008, 23:02 »
Ich hab jetzt schon von mehreren Seiten gehört, dass Radler (und wahrscheinlich auch andere Sportler) vor einer Tour Aspirin nehmen.
Das Aspirin mach das Blut dünner, so das es leichter durch den Körper und somit auch zu den Muskeln fliesen kann?
Und auch evtl. auftretenden Schmerzen soll es angeblich dann gleich entgegenwirken?
Also ein Versuch ist mir das auf alle Fälle wert. Bin ja mal gespannt, ob's hilft.
Was haltet ihr davon ???

Hab dazu auch noch was im Netz gefunden:
http://www.muskelschmiede.de/forum/689-aspirin-im-sport.html

roBerge.de

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« am: 08.07.2008, 23:02 »

Offline steff

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #1 am: 08.07.2008, 23:29 »
Hallo Tanja,

Alkohol erweitert bekanntlich die Blutgefäße und somit kommt mehr Blut ergo mehr Sau(f)erstoff bei den Muskeln an. Seitdem trink ich vorm Berggeh immer a kleine Maß Bier.... und es hilft  ;)

Ich hab hierzu auch was im Netz gefunden:  http://www.fitnessgeraete-forum.de/sport-und-alkohol/

Offline sachranger

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #2 am: 09.07.2008, 09:51 »
Ich hab jetzt schon von mehreren Seiten gehört, dass Radler (und wahrscheinlich auch andere Sportler) vor einer Tour Aspirin nehmen.

hi tanja,

genauso ist es. im leistungssport nehmen das viele. wirkung wurde mehrfach nachgewiesen. beides ist richtig: verdünnt das blut und unterdrückt schmerzen.
ich kenne es nur aus den wettkämpfen, im freizeitbereich hab ichs noch nie probiert. da fehlt mir einfach der vorteil/sinn. ich denke, dass bei mir vor allem das unterdrücken der schmerzen der hauptvorteil war. man kann einfach länger, weiter, schneller  ;). ist so.

nebenwirkungen hab ich persönlich keine erkannt. durften auch schon mal 3 oder 4 pillen sein. allerdings muss man die schmerzmittelchen schon vertragen, denn du liegst ja nicht mit kopfschmerzen auf der couch sondern willst (schneller) auf den berg. oder andere den wettkampf bestreiten. und da ist der körper anders gefordert.
bei kollegen kam schon mal nasen- oder zahnfleischbluten auf ... klar, das blut ist dünner. aber versuchs halt mal mit einer.

sachranger

Offline korsikafan

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #3 am: 09.07.2008, 10:47 »
Hallo Tanja,

würde Dir abraten Aspirin zu nehmen,ohne vorher einen Arzt zu konsultieren.
Es ist richtig,dass viele Menschen Azetylsalizylsäure als Prävention gegen Herzinfarkt,Schlaganfall und Thrombosen erhalten,vor allem nach Herzinfarkt oder bei Herzrhytmusstörungen(Vorhofstörungen),allerdings nach ärzlicher Verordnung und außerdem ist der Wirkstoff bei Dauermedikation nur ein Zehntel des normalen Aspirins.
Nebenwirkungen sind:ev. Magenblutungen oder Unvertäglichkeit,was aber noch schwerer wiegt ist die Herabsetzung der Blutgerinnung was bei der Blutstillung nach Unfällen oder Verletzungen böse Folgen haben kann:gerade bei Bikern ist ja auch die Unfallgefahr nicht unerheblich(siehe Wuffti!)

Grüße,
Adolf

scrat

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #4 am: 09.07.2008, 10:57 »
gerade wollte ich ähnliches schreiben, wie der adolf. bin gerade von einem hochtourenkurs zurück und da haben wir uns auch mal nebenbei über solche "doping"-mittel unterhalten.
es ist eines die leistungsfähigkeit zu erhöhen, aber wenn dadurch meine selbsteinschätzung flöten geht weil ich keine schmerzen mehr spüre, sind fehler und unfälle vorprogramiert. die folgen, wie schon beschrieben, erheblicher blutverlust.
ich hab mir ja auch sagen lassen, dass es zeiten gab, da war das aspirin (der wirkstoff dessen) verboten. stattdessen war heroin eine legale "droge" und wurde auch im bergsport eingesetzt. die wirkung war die gleiche.
jetzt wirst du, tanja, sicherlich kein heroin nehmen wollen, um auf den berg zu kommen. oder?

gruß
scrat

Offline faxe318

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #5 am: 09.07.2008, 11:10 »
Seh ich auch so. Spricht sicher nix dagegen, prophylaktisch vor der Tour mal ein Aspirin zu nehmen. Kann ja zumindest einen guten Placebo-Effekt geben  #cheesy#, aber für drei bis vier sollte man einen robusten Magen haben, manche Leute reagieren da wirklich nicht gut drauf, ist definitiv magenschädlich

Offline steff

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #6 am: 09.07.2008, 12:06 »
Also ehrlich. Ich find die Diskussion zu „sanften“ Doping mit Aspirin oder anderen Kopfschmerztabletten im Breitensport absurd und total unverständlich

Ich dachte wirklich, Tanja möchte uns mit diesem Eintrag eine Bären aufbinden. Tatsächlich findet man aber in einschlägigen Foren genügend Anregungen und Erfahrungsberichte zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch die Einnahme von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Ich hab schon kein Verständnis für Spitzensportler (Tour de France läßt grüßen), die solche Mittel einnehmen um Ruhm und Preisgelder einzuheimsen,  aber wenn Freizeitsportler auch schon so was brauchen, da hauts mir einfach an Deckel ausa.  :o Dann dauert halt die Tour eine halbe Stunde länger, aber ich komme gesund an....

Es gibt genügend andere Wege seine Fitness zu steigern. Der Gefahr durch die Einnahme von Medikamenten, würde ich mich nicht aussetzen. Nur um a bissl schneller am Berg drobn zu sei

An scheenan gsund´n  Dog wünscht
a total schockierter Steff


Offline Samerbergradler

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #7 am: 09.07.2008, 13:20 »
Hallo,

also, ich finde auch, dass für den reinen Freizeitsportler die Einnahme von Medikamenten, und das ist Aspirin ja, völlig unnötig ist. Die Nebenwirkungen wurden ja schon erwähnt - ich finde, das ist es nicht wert.
Die Einnahme von irgendwelchen Mineralien (Magnesium etc.) sollte da eigentlich ausreichen.
Ansonsten helfen da nur drei Dinge:
1. Trainieren
2. Trainieren
3. drei mal dürft ihr raten...

Das von Tanja geschilderte Phänomen kenn ich auch, wenn ich am Berg wieder anfahren muss. Am schlimmsten ist es, wenn man vorher eingekehrt ist ;).
Deshalb versuche ich mich, wenn´s irgendwie geht, noch durchzubeißen, bis der Weg wieder flacher wird und bleib dann erst stehen. Dann kann man bei den ersten Tritten danach wieder lockerer loslegen und muss nicht die ganze Kraft fürs Antreten in der Steigung verschießen (mal abgesehen davon, ist es leichter, wieder ins Klickpedal zu kommen).
Oder halt gleich bewußt, solange man noch im "grünen Bereich" ist, an flacheren Stellen stehen bleiben und sich dort erholen und dann locker weitertreten. Da ist es von Vorteil, wenn man eine Stelle mit schöner Aussicht findet - weil nur wegen der bleib ich ja stehen ;D.

Gruß Günther

Offline AbseitsAufwärts

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #8 am: 09.07.2008, 13:42 »
ich nehm nur Aspirin wenn ich einen schlimmen Kater mit Kopfweh  vom Vortag hab...
Das bringt wenig Leistungssteigerung weil ich vom Vortag noch so zerstört bin  ;D

Offline rennschnecke

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #9 am: 09.07.2008, 15:00 »
Hallo an alle,

es ist in der heutigen Zeit (siehe auch das momentane Schaufahren der Chemie-Industrie in Frankreich) modern erst einmal pauschal alles abzulehnen, was nach Leistungssteigerung ausserhalb des normalen Trainings aussieht. Aber ganz so einfach ist es nicht.

1. Sind wir uns doch bitte im klaren darüber, dass unser Grundnahrungsmittel Bier bzw. der darin enthaltene Alkohol auf der internationalen Dopingliste steht (siehe auch www.nada-bonn.de). Das heiss, jeder, der sich schon mal auf der Hütte sein Bierchen (inklusive mir selbst  ::) )gegönnt hat, war nach internatiolen Sportrecht anschließend gedopt.  :o 

2. Dagegen ist Aspirin bzw. der Wirkstoff Acetylsalicylsäure um den es geht gemäß diesen Dopingregeln erlaubt. Also illegal ist das nicht, was Tanja anfragt. Aber was hilft es ? Meiner Erfahrung nach zuwenig. Als Migränepatient kann ich selbst des öfteren entweder nach Aspirineinnahme (manchmal notwendig um einen Arbeitstag durchzustehen) zuhause die Kanape-Ostwand besteigen oder mich trotzdem aufs Rad schwingen. Und zumindest in den Zeiten, wo ich rein trainigshalber unterwegs bin, führe ich eine genaue Buchführung meines Trainigsumfanges und meiner Zeiten. Daher kann ich zumindest für meine Person sehr gut sagen, dass sich z.B. bei einer 1 Std. (Trainings-)Tour die Fahrzeit um ca. 5 - 10 % verbessert. Allerdings setzt dieser Effekt frühestens nach ca. 20 Minuten Fahrzeit ein.

@ Tanja: Du wirst subjektiv auch wegen des Schmerzmittels zwar das Gefühl haben, besser nach oben zu kommen, aber wenn Du nur als Freizeitsportler unterwegs bist, bringen Dir die 10 % was ?  ???

Einen spürbaren Vorteil hast Du zugegeben allerdings nach einer sehr anstrengenden langen Fahrt bei der Regeneration. Hier bringt das Aspirin (leider) einen echten Vorteil. Die Regeneration geht schneller, ist ggf. nicht so schmerzhaft und die Nebenwirkungen fallen auch weniger aus. Die Alternativen heissen hier nach meiner Erfahrung nur, sofort nach der Ankunft beginnen, Unmengen zu trinken (am besten Apfelschorle) und zu essen (richtig reinschaufeln ist erlaubt)  :o

Nicht zu vergessen, dass es durchaus auch Nachteile gibt. Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation, also die Anhäufung von Blutblättchen (Gerinnungskörpern). Damit geht zwangsläufig eine Blutgerinnungshemmung einher, die für die Lebensdauer der Blutblättchen anhält (8-10 Tage). Du solltest also besser nicht hinfallen. Eine Blutung käme im Fall einer Verletzung tatsächlich langsamer zum Stillstand!

Also meine Meinung: Es hilft was, aber nach meiner Meinung in unserem Freizeitbereich zu wenig, um die Risiken wirklich akzeptieren zu können.

Viele Grüße

rennschnecke





 

Offline thomas_kufstein

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #10 am: 09.07.2008, 16:04 »
Jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazugeben:
Also der Wirkstoff Acetylsalicyl-Säure ist eigentlich aus einem Wirkstoff der Weiden-Rinde abgeleitet und wurde nur deshalb entwickelt, weil die Salicyl-Säure aus der Weide so greislich schmeckt, dass die meisten Leute das wieder ausspucken (-würgen). Sozusagen quasi ein Naturprodukt.

Aber jetzt man ehrlich: Auch wenn's die 10% bringt, sollte uns das als Freizeitsportler und selbst als leistungsorientiertem Hobbybiker nicht völlig wurscht sein? Bei 3 Stunden Fahrzeit bringt das gerade mal eine gute Viertelstunde. Macht also nicht wirklich viel aus. Im Gegensatz zu Günthers 1., 2. und 3. Vorschlag!!!

Was ist jetzt mit den Leuten die regelmäßig auf die Uhr schauen, wie schnell sie zum Aschenbrenner-Haus in Kufstein fahren. Ich zähl mich da dazu. Erlebnisbericht: Nach längerer und ich möchte sagen auch gezielter Vorbereitung ist es mir heuer erstmal gelungen das ganze unter 40min zu fahren. Dei Rekordzeit liegt vermutlich, weit weit drunter (wo eigentlich?), aber das ist mir egal. Worauf es mir ankommt ist meine eigene Zeit zu verbessern, weil es eh immer einen bessern gibt. Dabei möchte ich ganz bewusst auf alle leistungssteigernden Mittel verzichten. Ich weiß es gibt Grenzfälle (Isogetränke, Powerriegel, ...), aber wo die Grenze liegt muss jeder selbst entscheiden. Für mich ist Aspirin über der Grenze.

Irgendwie wirkt das auf mich so ähnlich wie die Diskussion um die Besteigung von 8000ern mit und ohne Sauerstoff-Hilfe. Es ist einfach eine Frage des Stils und der sollte so sauber wie möglich sein.

Sind wir mal ehrlich: Die MTB-Tour zum Spitzstein-Haus hatte laut meinem Höhenmesser rund 1300 Höhenmeter in durchaus steilem Gelände. Man musste kurze Trail-Passagen bergab bewältigen, eine Trage- und Schiebestrecke und ihr hattet sogar eine ziemlich lange Anfahrt mit Gegenwind. Irgendwie ist das doch eher erstaunlich, dass du das überhaupt geschafft hast, da du noch nicht sooo viele Kilometer in den Beinen hat.

Jetzt mach dir mal keinen Kopf Tanja. Mit ein paar mehr Touren, vielleicht zu Anfang erst mal a bisserl was kürzeres und weniger steiles, dann wirst du gar nicht mehr ans Aspirin denken.

Servus,
Thomas

P.S.: Natürlich schaut ja von uns überhaupt gar keiner auf die Uhr. Also gar überhaupt niemals, aber was haltet ihr eigentlich von einem Outing-Thread, wo jeder seine Zeiten für die Auffahrt auf die Roberge-Klassiker (z.B. Priener Hütte, Aschenbrennerhaus, Steinling-Alm, ...) reinschreibt?

Offline faxe318

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #11 am: 09.07.2008, 16:15 »
was haltet ihr eigentlich von einem Outing-Thread, wo jeder seine Zeiten für die Auffahrt auf die Roberge-Klassiker (z.B. Priener Hütte, Aschenbrennerhaus, Steinling-Alm, ...) reinschreibt?

Ich würd bei solchen Sachen nie messen, es geht doch um den Spaß an der Natur und der Bewegung, die Blumen am Wegesrand, und so!
















also, wenns um die Aufstiegszeiten auf die Hochries oder den kurzen Ausflug auf den Jochberg geht, dann meld ich mich in dem Thread vielleicht doch zu Wort. wenn ich allein unterwegs bin packt mich auch meist der Wahn  ;)

Offline Christian M.

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #12 am: 09.07.2008, 16:49 »
P.S.: Natürlich schaut ja von uns überhaupt gar keiner auf die Uhr. Also gar überhaupt niemals, aber was haltet ihr eigentlich von einem Outing-Thread, wo jeder seine Zeiten für die Auffahrt auf die Roberge-Klassiker (z.B. Priener Hütte, Aschenbrennerhaus, Steinling-Alm, ...) reinschreibt?
Gibts schon im Forum, gell Sachranger!  ;) Ich suchs mal und hols nach vorne.

Gruss.
Christian

Offline indian_summer

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #13 am: 09.07.2008, 17:20 »
a kleine Maß Bier....

Soso, wie groß ist denn a kleine Maß Bier?  ;D

Und mal andersrum gefragt, Aspirin und Bier, das müsste doch dann das Dopingmittel schlechthin sein, oder?! Oder auch nicht, weil Alkohol und Tabletten soll man ja eigentlich nicht....  ;)


Und das bissl was es dann wirklich bringt... Für mich ist das Berg gehen reines Vergnügen und kein verbissener Wettkampf um ein paar Minuten. Aber für manche scheint es das wirklich zu sein, in manchen Gipfelbüchern schreiben die Leute ihre Zeiten rein, und da fällt mir dann meist nix mehr dazu ein, ich brauch mindestens 1,5 mal so lang  :-\

Und ist es nicht auch so, daß sich der Körper ans "Gift" gewöhnt, und irgendwann nicht mehr anschlägt? Also ich wär nicht so erfreut, wenn eine Aspirin nimmer gegen das hilft, wofür man sie eigentlich hat (Schädelweh etc...), nur weil man die ständig vorm Sport eingeschmissen hat.

Offline Vmagnat

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #14 am: 09.07.2008, 19:02 »
a kleine Maß Bier....

Soso, wie groß ist denn a kleine Maß Bier?  ;D

Und mal andersrum gefragt, Aspirin und Bier, das müsste doch dann das Dopingmittel schlechthin sein, oder?! Oder auch nicht, weil Alkohol und Tabletten soll man ja eigentlich nicht....  ;)


Und das bissl was es dann wirklich bringt... Für mich ist das Berg gehen reines Vergnügen und kein verbissener Wettkampf um ein paar Minuten. Aber für manche scheint es das wirklich zu sein, in manchen Gipfelbüchern schreiben die Leute ihre Zeiten rein, und da fällt mir dann meist nix mehr dazu ein, ich brauch mindestens 1,5 mal so lang  :-\

Und ist es nicht auch so, daß sich der Körper ans "Gift" gewöhnt, und irgendwann nicht mehr anschlägt? Also ich wär nicht so erfreut, wenn eine Aspirin nimmer gegen das hilft, wofür man sie eigentlich hat (Schädelweh etc...), nur weil man die ständig vorm Sport eingeschmissen hat.
Das meine ich auch, Berggehen ist ein Vergnügen. Als ich vor Jahren auf der Benewand war , da war einer der ist den Berg raufgelaufen und hat dem anderen erzählt, dass er noch nicht so gut ist wie im letzten Jahr. Ich dachte mir, dass der Junge irgendwas im Leben verpasst haben muss. Mir ist es wurscht ob ich länger oder kürzer auf einen Berg brauch. Ich würde z.B. gern mal mit ein paar Leuten gemütlich auf den Habicht gehen. Also lasst die Finger von irgendwelchen Tabletten. Es ist doch wurscht wann man auf den Berg kommt. Ich bin auch dagegen, dass zur Zeit das Speed Klettern so breitgetreten wird. Die Huaba Buam finden bestimmt Nachahmer, auch solche die es nicht draufhaben. Wir gehen in die Berge um uns zu erholen, wenn ich Stress und Ärger will, dann geh ich in die Arbeit.
Gruss vom Tegernsee

Miche

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #15 am: 09.07.2008, 20:05 »
Hi Tanja,

probier moi an Kaffee. Do is Koffein drin. Des huifd a.

Miche

mrs.t.m

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #16 am: 09.07.2008, 23:34 »
Uiuiui, da hab ich ja einen Stein ins Rollen gebracht...
Irgendwie freut es mich ja, dass mein Thema eine solche Diskussion angeregt hat!

@steff:
Nein, ich wollt euch keinen Bären aufbinden. Ich war nur wirklich ernsthaft dran interessiert, was andere Leute über das Thema wissen und denken, da mir die ganze Sache neu war. Hab halt vor kurzem das erste Mal was davon "gehört" und kurz darauf schon wieder... deshalb :)
Brauchst also nicht schockiert sein, zumindest nicht von mir.
Hab nicht vor, mich zuzudröhnen  ::)

Trainieren, trainieren, tranieren... klar, das ist auch mein erster Gedanke.
Auch Magnesium, Vitamine (Obst) und viel trinken (Bier  ??? ;D ) sind meine erste Wahl.
Ich hätte nicht vorgehabt, mir täglich bzw. vor einer Tour gleich 3-4 Pillen einzuwerfen. Oh Gott, oh Gott, NEIN!!!
Nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht. Das möchte ich nicht.
Vielmehr spielt da schon die Neugier eine Rolle, wie sich das denn auswirken würde.
Aber da ich ja eher unregelmäßig fahre, stellt sich eh die Frage, ob ich das dann überhaupt beurteilen könnte?

Was ich bisher auch nicht bedacht hatte ist die Sache mit dem Blut - klar, das wird natürlich auch dünner dadurch - herjemine.
Da hab ich auch keine Böcke drauf eine Wunde zu haben die nicht mehr bzw. nur langsam aufhört zu bluten.
Man muss ja nicht mal stürzen - wie schnell bleibt man mal wo hängen und tut sich am Finger oder Bein weh?

Danke also nochmal an alle, die sich drüber geäußert haben und an die, die es hoffentlich noch tun werden.
Man sieht, von wie vielen Seiten man diese Sache betrachten kann und muss,
bevor man sich auf so ein "Experiment" (nichts anderes wäre es in meinem Fall) einlässt...

Offline josef_k

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #17 am: 09.07.2008, 23:47 »
Ich fasse mal zusammen:
vor der Tour eine Maß Bier mit 5 aufgelösten Aspirin drin und dann noch 3 Tassen Kaffee schwarz.
In der Trinkflasche Enzian, jeweils ein Schluck vor jeder größeren Steigung.
Dann mußt nur noch schaun, daß das Vorderrad am Boden bleibt  ;D

Aber mal ehrlich, die 5 - 10 % wie Rennschnecke schreibt erstaunen mich jetzt schon. Ich dachte das bringt so viel wie 150 Gramm Gewichtsersparnis am Radl. Ich bekomm eh Magenschmerzen auf Aspirin

Mir gings auch oft wie Tanja, mußte absteigen und verschnaufen - Puls vermtl. nahe 200. Nach kurzer Fahrzeit dann wieder das selbe.
Ursache war bei mir meist zu schnelles Fahren, da war die Power dann schnell raus. Ist auch gefährlich in der Gruppe wenn die meisten bessere Kondition haben.
Aktuell ist meine Kondition nicht die beste (man wird auch nicht jünger) aber mit gemütlichem Tempo komm ich überall rauf. Lieber gleichmäßig langsamer, als mehrere Pausen.

Sinnvoller als ein Tacho am Radl wär da wohl der eigene Drehzahlmesser (Pulsuhr).
Bin vor einiger Zeit mal gelegentlich mit Pulsuhr gefahren und war doch erstaunt. Mit 130 hat ich auf der Geraden mit Gegenwind zu kämpfen, richtig Bergauf bei 15% Steigung hat ich zu tun, den Puls unter 160 zu halten.
Wo sind da eigentlich die Grenzen um sich nicht zu schnell auszupowern?

Gruß Sepp

mrs.t.m

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #18 am: 09.07.2008, 23:59 »
Mir gings auch oft wie Tanja, mußte absteigen und verschnaufen - Puls vermtl. nahe 200.

... der Puls ist (leider) nicht mein Problem.
Es sind tatsächlich "nur" die Beine, die nicht mehr mitmachen.  :-\

Offline tsbergler

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Re: "Doping" Aspirin?
« Antwort #19 am: 10.07.2008, 06:55 »
Hallo Tanja,

denkst du nicht, dass die einfachste Erklärung für dein Problem is, dass dir für den Umfang der Touren die du fährst, einfach die Kraft in den Beinen fehlt?
Vor 2 Jahren oder so, hatt ich auch bei mancher Tour die ich heute ohne Probleme gehe/fahre, keine Kraft mehr....

Aber du hast es ja selber schon geschrieben
Zitat
Trainieren, trainieren, tranieren...

Gruß
Simon