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8.11. Auf die Brecherspitz

Begonnen von stromboli, 09.11.2024, 19:36

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stromboli

Servus Beinand,



um dem Nebel im Tal zu entfliehen, ging`s gestern auf die Brecherspitz. Kurz nach 9.00 Uhr starteten wir in Neuhaus beim Wanderparkplatz. Begleitet hat mich ein Freund, mit dem ich bereits unzählige Bergtouren unternommen habe und der noch eine Bekannte von ihm mitgebracht hat.

Als wir los marschierten war es noch neblig und die Temperatur lag nur wenig über dem Gefrierpunkt.

Zunächst  waren wir ein Stück auf dem Forstweg unterwegs. Mein Freund entdeckte auf seiner digitalen Karte jedoch einen Abschneider, auf dem ein steiler, wurzeliger Bergsteig uns flott an Höhe gewinnen ließ.

Wir stoßen wieder auf die Forststraße und erreichen bald die Ankelalm, die am Beginn eines schönen Talkessels liegt.

Inzwischen waren wir oberhalb der Nebelgrenze angelangt. Wir hatten nun die Möglichkeit zwischen zwei Aufstiegsmöglichkeiten zu wählen.

Wir entschieden uns für den nach der Erhard Alm nach rechts abzweigenden Weg. Beide Almen sollen in den Sommermonaten bewirtschaftet sein.

Steil ging`s über Wiesengelände hinauf zu einem Sattel. Wir blickten hinüber Richtung Osten und erkennen, wie aus dem Nebel im Tal Wendelstein und Breitenstein heraus spitzen.

Wir orientieren uns Richtung Süden und durch ein Latschenfeld  führte der weitere Weg steil über teilweise felsiges Gehgelände zur Freudenreichkapelle.

Inzwischen waren wir am Südhang und in den wärmenden Sonnenstrahlen genossen wir die herrliche Fernsicht. Wie so oft bei Bergwanderungen wurde wieder mal darüber diskutiert um welche Gipfel es sich handeln könnte.  Wir einigten uns auf Hirschberg, Risserkogel .Blankenstein ....... usw. #mountain# #mountain#

Über einen "Vorgipfel" erreichten wir in leichtem Auf und Ab den Gipfelanstieg zum angepeilten Ziel. Waren wir bis dahin noch ziemlich allein unterwegs, so gesellten sich auf den letzten Metern Richtung Brecherspitz für einen Wochentag doch noch recht viele Wanderer zu uns, die vermutlich vom Spitzingsattel aus den deutlich kürzeren Anstieg gewählt hatten. Im Prinzip ist der Weg nicht besonders schwer, doch ein Mindestmaß an Trittsicher- und Schwindelfreiheit sollte schon vorhanden sein.

Den Gipfel mussten wir uns mit nicht wenig anderen Wanderern teilen und freche Dohlen leisteten uns auf der Suche nach dem ein oder anderen Leckerbissen  ebenfalls Gesellschaft.

Doch wir konnten bei einer fantastischen Aussicht hinunter zum malerisch gelegenen Spitzingsee oder dem in der Ferne erkennbaren Großvenediger die mitgebrachte Gipfelbrotzeit genießen.

Über den Nordhang ging`s zuerst durch ein Latschenfeld, danach über eine Almwiese flott hinab zur Ankelalm, wo wir wieder auf den Aufstiegsweg stießen.

Den Abschluss fand diese schöne Tour in einem Café in Schliersee bei Kaffee und Kuchen.


Viele Grüße

Stromboli

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