Breitenberg mit Einkehr

Begonnen von Wim43, 21.09.2022, 19:59

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Wim43

Dem Bedürfnis nach frischer Luft und etwas Bewegung folgend startete ich in Brannenburg, oben am P Sagbruck, ohne ein direktes Ziel im Auge zu haben. Da die Forststraße hoch zur Schlipfgrub- und Schuhbräualm wegen Bauarbeiten gesperrt war, wählte ich den schmalen Weg vor der ersten Brücke rechts. Er führt am Bachbett des Kirchbachs erst leicht, dann deutlicher steigend, steiniger werdend und auch dank des Bächleins, das den Weg für sich beansprucht, etwas rutschiger. Wildromantisch zeigt sich da das Bachbett links unten mit Felsformationen und schönen Wasserfällen, echt sehenswert! Relativ schnell erreicht man eine Gabelung, rechts geht es hoch Richtung Sulzberg, ich wählte den direkten Weg geradeaus ins Almgebiet der Schlipfgrub. An der Alm vorbei hielt es mich nicht lange auf dem (nach der Baustelle) Forstweg Richtung Schuhbräualm/Lechneralm. Meist weglos, mal nach rechts, mal links suchend, gelegentlich auch einen Jägersteig nutzend umging ich den Schrofen, kam südlich davon an der Wolfgangshöhe vorbei und fand am Ende des Waldrands gen Westen den steilen, in kleinen Serpentinen nach oben zum Breitenberggipfel führenden Anstieg. Der unscheinbare Gipfel mit einem kleinen Kreuz und einem Bankerl ohne jede Aussicht hielt mich nicht lange und so  ging es zügig nordseitig runter Richtung Breitenberghaus.

Eine gute Gelegenheit für eine Einkehr, da mittlerweile doch 2 3/4  Stunden vergangen waren und mein Magen die Mittagszeit signalisierte. Neben einem Vater mit seiner kleinen  Tochter war ich der einzige Gast. Nachdem man mich bemerkt hatte, erschien eine Hilfskraft, um ohne jede Begrüßung nach meinem Getränkewunsch zu fragen. Die Wirtin brachte mir dann das bestellte Hopfengetränk, mit dem Hinweis, dass vorher eine Jugendgruppe unangemeldet da war, die Tische deshalb noch etwas unordentlich aussähen. Und, dass es deshalb keine Wiener, Debreziner und auch keinen Kuchen mehr gibt. Sie bot mir einen Linseneintopf an, den ich dann auch bestellte und der auch ordentlich schmeckte. Ich bin kein Wirtshaustester, erwähne aber in meinen Beiträgen gerne, wenn ich mich als Gast wohlgefühlt habe. In diesem Fall kann ich leider keine Empfehlung aussprechen, zumal es mir ähnlich schon einmal in diesem Haus ergangen ist.

Der Aufenthalt war entsprechend kurz, ebenso der Marsch nach unten über die Almstraße und dem Steigerl über die Almwiesen, vorbei am Höhlsteinhaus, immer den herrlichen Blick auf das Inntal und die gegenüberliegenden ,,roBerge" zu genießen bis zum P.

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Martl

Servus Wim,
das hört sich aber nicht gut an mit dem BBH.
Hatte gehofft, die Situation hätte sich gebessert  ::)
War zuletzt im Nov.'21 (an einem Samstag) dort und damals gab es mittags um 12e rum noch nichts warmes zum Essen.
(Ausrede war eine lang dauernde Feier am Vorabend #gruebeln# )

Naja, ich weiß natürlich die Zeiten in der Gastro sind schwierig, aber trotzdem auffällig...


Gruß
Martl



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