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Nimm nur Erinnerungen mit, hinterlasse keine Fußspuren
Chief Seattle, Häuptling der Suquamish Indianer


         


RoBerge Tour März 2022-2

Begonnen von Kalapatar, 20.03.2022, 08:55

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Kalapatar

Servus

Am nächsten Mittwoch wollen wir wieder eine kleine Tour zusammen machen.  Hat jemand einen besonderen Wunsch wo wir hingehen könnten? Dann bitte bis Montag Abend hier posten.

Viele Grüße,  muss jetzt aufbrechen,  Kalapatar  #bisbald# #bisbald#


Anmerkung:
keine Haftung bei Unfällen!
Reinhard

Bergautist

Ich hätte diesen Wunsch:

Zitat von: Kalapatar am 07.03.2022, 17:15
Vom PP am Kiefernbach zum Hechtsee,  weiter zum Längsee, hoch zur Einsiedelei auf dem Thierberg, runter zum Hechtsee.  Vorschlag für Brotzeit: zum Cafe Dörfl fahren. Das Seearena Restaurant ist etwas nobel.

Eine wunderbare Gegend, in die ich bisher nur reingeschnuppert habe!

Ampfinga

Hi!
Zitat von: Kalapatar am 07.03.2022, 17:15
Vom PP am Kiefernbach zum Hechtsee,  weiter zum Längsee, hoch zur Einsiedelei auf dem Thierberg, runter zum Hechtsee.  Vorschlag für Brotzeit: zum Cafe Dörfl fahren. Das Seearena Restaurant ist etwas nobel.
Hab genau diese Runde letzten Sommer mal mit den Kindern und Freunden aus unserer DAV-Sektion gemacht, war wunderschön und auch für einen 4-jährigen kein Problem. Ich glaube, den Tipp "Badesachen mitnehmen" kann man zu der Jahreszeit vernachlässigen... ;). Hier unser "Tourenbericht"  (Da Ampfinga is der mim türkisen T-Shirt  ;) )

Wim43

Bin gerne dabei und schließe mich dem Wunsch von Bergautist an!

Ciao
Wim43

mofi

Ich bin auch gerne wieder dabei
Monika

Reinhard

Kann leider erst morgen Vormittag mitteilen, ob ich dabei bin ...

Kalapatar

Servus Beinand

So, ich denke mal alle sind sich einig, dass wir die Runde: Hechtsee - Thiersberg gehen: Es ist eine gemütliche Wanderung, ohne Stress und mit einer schönen Aussicht. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz, der Ampfinga hat es ja sehr schön beschrieben.
Wir treffen uns um 9:00h am PP Kiefernbach, das ist, wenn man von Kiefersfelden kommt ca. 500m vor dem PP zur Gießenbachklamm auf der linken Seite der Straße. Wenn Ihr richtig seid, einfach mal tief einatmen, dann merkt Ihr schon den Schwefelgestank, vom Hechtsee Ablauf.
Es ist, wie schon erwähnt, keine große Bergtour, aber das schadet ja sicher nicht. Eine kleine Brotzeit kann jeder mitbringen, ob wir noch zum Cafe Dörfl fahren entscheiden wir vor Ort.

Zum Hechtsee gibt es auch 2 Sagen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Wie der Hechtsee entstand 1:

Wo sich die dunklen Fichten im klaren Wasser des Hechtsees spiegeln, standen in grauer Vorzeit zwei stattliche Bauernhöfe, breit und behäbig in grüner Mulde eingebettet. Von den beiden Bauern betrieb jeder eine blühende Land- und Forstwirtschaft, aber sie waren einander spinnefeind. Warum diese Nachbarsfamilien so sehr zerstritten waren, weiß heute keiner mehr. Vielleicht wußten es damals die Streithanseln selber nicht. Die Zwistigkeiten waren eben seit Generationen da, und wenn sich Leute aus den zwei Bauerngeschlechtern begegneten, so schrien sie sich gegenseitig die übelsten Verwünschungen zu. Diese Verwünschungen sollten eines Tages Wirklichkeit werden. Denn während sich wieder einmal die beiden verfeindeten Bauern über die Grenze ihrer Höfe hinweg die hässlichsten Verfluchungen zubrüllten und alle zwei dabei immer zorniger wurden, da versanken sie urplötzlich zusammen mit all ihrem Hab und Gut, mit Haus und Stall und Scheune und Ländereien, mit Mensch und Tier. Wo die Bauernhäuser standen und die Viehweiden drum herum sich ausgebreitet hatten, da war nun ein tiefer See, dunkelgrün und silbern glänzend. Von ihm nahmen die Leute der Gegend sogar an, dass er in seiner unergründlichen Tiefe mit dem Meer in Verbindung stünde.

Und Nr. 2:

Oberhalb von Kiefersfelden, aber schon jenseits der Tiroler Grenze, liegt im Bergwald eingebettet der Hechtsee. In seinen dunkelgrünen Wassern hauste einst eine Nixe, Hechta mit Namen. Ab und zu konnte sie Menschengestalt annehmen und aus den kühlen Fluten heraus ans Ufer steigen.

Als sie wieder einmal, gar lieblich anzuschauen, als junges Mädchen am Ufer des Sees lustwandelte, traf sie einen jungen Jäger. Friedl hat er geheißen. Sie fanden sofort Gefallen aneinander. Deshalb trafen sie sich alle paar Tage und waren über beide Ohren ineinander verliebt. Hechta sagte dem jungen Mann, dass ihre Liebe in die Brüche gehen müsse, würde er sie jemals drängen, ihren Namen preiszugeben, oder würde er sonstwie ihren Namen erfahren. Doch der Jägersmann war ein neugieriger Bursche, und so blieb es nicht aus, dass er von der Hechtseenixe erzählen hörte und schließlich von einer alten Kieferin (Kiefersfeldnerin) auch den Namen derselben erfragte.

Bald darauf traf er seine Liebste wieder droben am Hechtsee. Da lagen sie sich in den Armen, und in seinem Glück nannte er sie zärtlich bei ihrem Namen. Im selben Augenblick rollte eine riesige Welle über den See heran und schlug über die beiden am Ufer Liegenden zusammen und riss sie in die Tiefe.

Hechta verlor ihre Liebe, Friedl sein Leben.

Also ob wir der Hechta begegnen, kann ich nicht garantieren, aber vielleicht dem einen oder anderen Hecht.

Bis Mittwoch, Kalapatar