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Autor Thema: Radlrunde am Ostermontag mit Kuriosem: Brrrrh!  (Gelesen 368 mal)

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Offline Kalapatar

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Servus Beinand

Die Ostereier sind wohl inzwischen alle gefunden, die Schokohasen? Mancher kämpft noch ums Überleben. „Wäre ich doch in meinem Versteck geblieben!“ Also was macht man mit diesem Montag? Zumal ja eine neue Kaltfront (Uli) aufziehen soll.
Ich habe nochmal das Radl ausgepackt, ja: das Strom-Radl, und bin von Zuhause eine kleine Runde gefahren. Aber auch da kann man manch Kurioses erleben: #biken2# #biken2# #biken2#
Die Strecke: Mangfalltal – Irschenberg – Dettendorf – Bad Aibling – Maxlrain – Weihenlinden – und zurück über die Bruckmühler Kiesweiher.
Wahrscheinlich breche ich ja immer viel zu früh auf, aber oben am Aussichtspunkt, ich nenne es immer: Irschenberg Bankerl, pfiff ein anständiger und v.a. sehr kalter Wind. Also alles angezogen, was im Rucksack war, die Hände in den Hosentaschen und den Blick zur Wallfahrtskirche Willparting und dahinter zum Breitenstein und Wendelstein genossen. Dann raus mit den Handschuhen und runter zum Kircherl, ein paar Fotos, na da habe ich eigentlich auch schon einige davon!
Weiter nach Dettendorf, die Geschwindigkeit nimmt zu, gut, dass ich Handschuhe dabei hatte. Über Berbling und Bad Aibling und nach Maxlrain.
Was für ein Trauerspiel: Diese geschlossenen Biergärten, dicke Balken vor dem Zugang, trostlos und frustrierend. Man denkt gerne an frühere Zeiten zurück, wo man jetzt gerne eine kleine Pause eingelegt hat. Ob wir das diesen Sommer noch einmal erleben dürfen? Vielleicht hilft Himmlischer Beistand, also weiter nach Weihenlinden! Na ob das geholfen hat?
Dann bin ich nicht an der Mangfall entlang zurück sondern über die „Bruckmühler Kieswerkseen“, und habe dort nochmal eine kurze Pause eingelegt. Noch immer war es sehr windig und kalt. Die Kaltfront „Uli“ näherte sich zügig.
Aber was ist denn das: Da stürzt sich doch tatsächlich ein Kitesurfer ins Wasser der die aufkommenden starken Winde nützen wollte, zwar mit Neopren Anzug, aber bei jeder Wende musste der ins Wasser, brrrh! Bin dann weiter runter zum  „See“, nein, das glaube ich jetzt nicht, da liegt ja jemand in der Badehose in der Sonne (ich hatte Mütze Handschuhe, Halstuch und drei Schichten an). Aber es sollte noch besser kommen: Der sprang doch tatsächlich in den See und drehte, genüsslich?, mehrere Runden im Wasser. Da mag man ja nicht mal zusehen! Aber ich bin definitiv kein Wassermensch. Aber das war schon echt krass : Kann ich doch gar nicht glauben! #ohnemich# #ohnemich#
Der Rückweg war dann geprägt von sehr starkem Gegenwind, manche Familie, die mit Kindern unterwegs war, verzweifelte, weil die Kleinen es einfach nicht schafften.
Was man alles bei so einer kleinen Tour vor der Haustür erleben kann.

Statistik: 39km, 430Hm (lt. Navi)

Viele Grüße, Kalapatar